Manuela Schmidt (DIE LINKE)
Abgeordnete Berlin 2011-2016

Angaben zur Person
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
Bezirksstadträtin
Wohnort
-
Wahlkreis
Marzahn-Hellersdorf WK 2 über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
34,9%
Landeslistenplatz
17
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(...) Haben Sie sich schon einmal mit Ihren Fragen an eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle gewandt? (...) Gern biete ich Ihnen auch an, in meine Sprechstunde zu kommen, wo wir im gemeinsamen Gespräch nach Wegen suchen können. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
02.07.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Schmidt,

was würden Sie tun, wenn Sie in einer langjährigen Beziehung gewesen wären, sich dann getrennt hätten, die gemeinsamen Kinder bei Ihnen gelebt hätten und Ihr ehemaliger Partner Ihnen die Kinder entfremdet hätte und Sie wiederholt beim Jugendamt um Hilfe gebeten hätten und Ihnen immer wieder gesagt worden wäre, dass man nichts machen könne, der Ex-Partner keinen Beratungsbedarf sehen würde und Sie sich mehrfach beim Vorgesetzten beschwert hätten und Ihre Beschwerden immer abgelehnt worden wären?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Manuela Schmidt
bisher keineEmpfehlungen
02.07.2012
Manuela Schmidt
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage. Allerdings fällt es mir schwer, darauf kurz zu antworten. Es ist immer schwierig, wenn Kinder zwischen zwei Partnern stehen und diese es nicht schaffen, im Interesse der Kinder, einen toleranten und freundschaftlichen Umgang zu gewährleisten. Ihre Sorgen, Frau , kann ich daher gut nachvollziehen. Haben Sie sich schon einmal mit Ihren Fragen an eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle gewandt? Dort arbeiten auch Psychologen, die Sie sicher gern beraten. Gern biete ich Ihnen auch an, in meine Sprechstunde zu kommen, wo wir im gemeinsamen Gespräch nach Wegen suchen können.

Mit freundlichem Gruß
Manuela Schmidt
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
12.07.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Schmidt,

eben lese ich in der JW:

... Die Senioren halten die Stille Straße 10 seit dem 29. Juni besetzt. Ihr Treffpunkt soll aus Kostengründen geschlossen und dann verkauft werden. Die alte Villa ist das soziale Zentrum für etwa 300 ältere Pankower – vorwiegend Frauen im Alter von 67 bis 82. Sie fordern, ihren Klub zu erhalten, und haben angekündigt, wochenlang auszuharren, wenn es vom Bezirk Pankow kein akzeptables Angebot gebe. Die Hausbesetzung durch die Rentner erfährt seit Tagen die Unterstützung vor allem auch Jugendlicher aus ganz Berlin.
www.jungewelt.de

Wie sieht es mit der Unterstützung dieses Kampfes vonseiten Ihrer Fraktion bzw. Partei aus?

Im d-radio heute kam eine der Besetzerinnen zu Wort, die erwähnte, daß viele dieser Frauen ehemals in der DDR lebten und sehr kleine Renten bezögen. Sie betonte die Wichtigkeit und Unersetzlichkeit des sozialen Miteinanders.

Falls die Polizei räumen sollte: Was gedenken Sie bzw. Ihre Fraktion und Partei zu unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
12.07.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Schmidt,

dank nd ist eine meiner Fragen an Sie bereits beantwortet:

Nun kommt, begleitet vom Blitzlichtgewitter der Presse, Gregor Gysi vorbei, Bundestagsfraktionsvorsitzender der LINKEN. Ihn hatte Pollocks Tochter Daniela vergangene Woche angeschrieben, und das obwohl sie nichts mit der Partei zu tun habe, wie sie erklärt.
www.neues-deutschland.de
Herrn Gysis Fragen wären auch meine nächsten Fragen an Sie, weil leider die Antwort darauf nicht im nd stand:
Wer hat das Haus finanziert? Welche Bezirksstadträtin ist zuständig?
(ebd.)

In Hamburg haben wir die ehemals besetzten Häuser der Hafenstraße, mittlerweile gibts für die BewohnerInnen eine Genossenschaft.

Welche "Übernahmemodelle" diskutiert Ihre Fraktion /Partei für den Fall der meist weiblichen, meist armen und auf die lebensnotwendigen Dinge wie die neue Badewanne - dank Wolfgang Gehrcke - (ebd.) angewiesenen Frauen?

Haben Sie eine Ahnung, ob von der Hafenstraße Hamburg Soli-Erklärungen an die BesetzerInnen eingegangen sind?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Manuela Schmidt
1Empfehlung
13.07.2012
Manuela Schmidt
Sehr geehrte Frau ,

ich komme erst heute dazu, ihnen zu antworten, da ich erst gestern aus dem Urlaub zurückgekehrt bin. Schön, dass Ihre erste Frage schon beantwortet ist. Ihre Frage zur Zuständigkeit: Hier ist zunächst natürlich das gesamte Bezirksamt Pankow zuständig, da es um eine Immobilie geht. Im Besonderen erwarte ich jedoch von der Sozialstadträtin Frau Zürn-Kastantowitsch, dass sie mit den Seniorinnen ins Gespräch kommt und mit ihnen gemeinsam eine Lösung findet. Unsere Fraktion im Abgeordnetenhaus steht dabei den, vorwiegend, Frauen gern unterstützend zur Seite, was ja vielleicht schon passiert. Ich konnte dies in der Kürze der Zeit noch nicht herausfinden.

Mit freundlichem Gruß
Manuela Schmidt
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
15.02.2016
Von:

Sehr geehrter Frau Schmidt,

Ihnen ist sicherlich nicht bekannt, daß seit 1993 über einen Schulneubau am Standort Habichtshorst geredet wird. Jetzt ist es endlich soweit, daß ein Neubau kommen soll. Die Grundschule am Fuchsbau besteht aus Modulen, die nach 25 Jahren Nutzung allmählich verschlissen sind. Davon abgesehen, ist die Grundschule bereits jetzt zu klein für das Einzugsgebiet. Wenn jetzt hier ein Flüchtlingsheim gebaut wird, wie soll dann die Integration vonstatten gehen, wenn bereits jetzt die vernachlässigte Infrastruktur überfordert ist?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Manuela Schmidt
bisher keineEmpfehlungen
16.02.2016
Manuela Schmidt
Sehr geehrter Herr ,

die Situation in Biesdorf-Süd ist mir seit langer Zeit vertraut. Ich selbst habe als Jugendstadträtin des Bezirks Marzahn-Hellersdorf wegen der ansteigenden Kinderzahlen den Neubau der Kindertagesstätte Am Grabensprung umgesetzt. Und natürlich habe ich mich auch als Abgeordnete und haushaltspolitische Sprecherin meiner Fraktion immer für dringend notwendige Schulplätze eingesetzt. Schon allein aus dieser Sicht unterstütze ich die Position, dass jetzt nicht ein Schulneubau gegen den Bau weiterer Containerunterkünfte für Flüchtlinge ausgetauscht werden darf. Ich gehe davon aus, dass entsprechende Standortvorschläge, die ich allerdings selbst noch nicht kenne, wieder zurückgezogen sind. Zumindest konnte ich das der Presse entnehmen. Eine entsprechende Vorlage für den morgigen Hauptausschuss zu weiteren Containerbauten enthält leider noch keine konkreten Standorte. Konkrete Standortvorschläge werden jedoch benannt im Zusammenhang mit der Errichtung von modularen Unterkünften für Flüchtlinge. Bei den dort geplanten Standorten für den Bezirk ist bisher keine Fläche enthalten, die für Schulneubau geplant ist.

Da Sie die dringend notwendige Integration angesprochen haben, will ich kurz meine Position auch dazu sagen. Meine Fraktion engagiert sich sehr für eine menschenwürdige Unterbringung von geflüchteten Menschen, auch in Marzahn-Hellersdorf. Hierzu zählt für mich aber auch, dass dort wo Standorte errichtet werden, zugleich die notwendige soziale Infrastruktur - u.a. Schulen und Kindergärten - für alle im jeweiligen Stadtteil Wohnenden vorhanden sind oder gebaut werden. Ebenso muss eine sinnvolle Verteilung von Standorten auf alle Teile des Bezirkes - Norden und Süden - angestrebt werden, um die Integration geflüchteter Menschen zu ermöglichen. Die gegenwärtige Konzentration von Standorten vor allem in der Großsiedlung Marzahn erschwert diesen Prozess. Für weitere Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Manuela Schmidt
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