Manfred Behrens (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Manfred Behrens
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
28.10.1956
Berufliche Qualifikation
Verwaltungsvollzugsbeamter
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Barleben
Wahlkreis
Börde - Jerichower Land
Ergebnis
32,7%
Landeslistenplatz
8, Sachsen-Anhalt
weitere Profile
(...) In meinen Bürgersprechstunden kann ich dann auf die Kontakte zurück greifen um Verbindungen herzustellen. Ich arbeite aktiv daran, dass Menschen ihr berufliches und privates Glück in Sachsen-Anhalt finden können und nicht gezwungen sind unser Bundesland zu verlassen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag
  • Verwaltungsvollzugsbeamter, Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde, Irxleben
Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Einheitsgemeinde Barleben, Barleben, Mitglied des Gemeinderates und Ortsbürgermeister / OT Ebendorf
  • Landkreis Börde, Haldensleben, Mitglied des Kreistages
  • Technologiepark Ostfalen, Barleben, Stellv. Vorsitzender
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Dorfverschönerungsverein, Barleben/OT Ebendorf, Mitglied des Vorstandes
  • Feuerwehrförderverein Ebendorf e.V., Barleben/OT Ebendorf, Mitglied des Vorstandes
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
12.01.2011
Von:

Hallo Herr Behrens,

ich komme aus Ihren Wahlkreis (Genthin) und ich habe gehört, dass die Städtebauförderung gestrichen wurde. Ist das richtig?

MfG
Antwort von Manfred Behrens
3Empfehlungen
13.01.2011
Manfred Behrens
Sehr geehrter Herr ,

recht herzlichen Dank für Ihre Nachricht zum Thema Städtebauförderung.

Seit 1971 hat der Bund 13,5 Milliarden Euro an Bundesfinanzhilfen zur Städtebauförderung an die Länder bereitgestellt. Die Städtebauförderung konnte in den vergangenen Jahrzehnten einen sehr großen wirtschaftlichen Erfolg verbuchen. denn jeder eingesetzte Euro zieht bis zu 8,50 Euro Bauinvestitionen nach sich. Auf diese Weise trägt die staatliche Städtebauförderung zu einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogenen Stadtentwicklung bei.
Im Kalenderjahr 2010 flossen 610 Millionen Euro Bundesmittel in die Städtebauförderung. Davon wurden rund 2.500 Maßnahmen finanziert. Die städtebauliche Erneuerung ermöglicht den Erhalt von (historischen) Gebäuden und verbessert die Qualität von Wohngebieten. Auch die Landkreise Börde und Jerichower Land haben davon profitiert.

Für 2011 ist keine Streichung im Bereich der Städtebauförderung vorgesehen! Es werden 455 Millionen Euro bereit gestellt. Die Anreize vom Bund ziehen Anschlussinvestitionen nach sich, die ein vielfaches der 455 Millionen Euro Städtebauförderung betragen. Demzufolge profitieren auch die Landkreise Börde und Jerichower Land von der Städtebauförderung, indem Stadtteile verschönert werden und regionale Firmen Aufträge erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Behrens
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
27.01.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

kürzlich habe ich Ihre Bundestagsrede im Plenum zur Deutschen Einheit gesehen. Dabei sprachen Sie von zahlreichen Errungenschaften durch die Wiedervereinigung. Wie bewerten Sie persönlich die Einheit? Was sind die Schwerpunkte für die Zukunft?

Mit freundlichen Grüßen aus Haldensleben
Antwort von Manfred Behrens
bisher keineEmpfehlungen
15.02.2011
Manfred Behrens
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Frage. In 2010 erinnerten wir uns an eine Reihe von historischen Ereignissen. Dazu gehörte zweifelsohne der 20. Jahrestag der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Seit 1990 leben alle Deutschen in Frieden und Freiheit. Die Geschichte der Einheit ist ein Erfolg und wir danken Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl, der wie kein anderer die Gunst der Stunde erkannte.

In den vergangenen 20 Jahren sind historisch einmalige finanzielle Transferleistungen für die Modernisierung der neuen Bundesländer geflossen. Neben Frieden und Freiheit haben die Bürgerinnen und Bürger enorme finanzielle Zuwendungen erhalten. Ich freue mich, dass ein attraktives Angebot an Universitäten und Fachhochschulen entstanden ist. Die Hochschulen belegen bei der Studiendauer und der Betreuungsrelation die vorderen Plätze. Ostdeutsche Städte sind beim Wettstreit der Nachwuchsforscher seit Jahren besonders erfolgreich: An der Spitze der Rankings von "Jugend forscht" liegen die Städte Frankfurt (Oder), Rostock und Jena.

Ich freue mich, dass die Städte in den neuen Bundesländern so rasch modernisiert wurden. Städte wie Dresden, Jena, Leipzig und Potsdam rangieren unter den bundesweit 20 besten Standorten. Die Neuen Länder verfügen über die modernste Infrastruktur und Kommunikationsnetze der Welt. Auch Krankenhäuser und Seniorenheime sind auf höchstem Niveau ausgestattet. Der Standard in Krankenhäusern übertrifft mittlerweile denjenigen in den alten Bundesländern.

Der Aufbau Ost befindet sich auf einem sehr guten Weg. Das infrastrukturelle und wirtschaftliche Gefälle zwischen West- und Ostdeutschland hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Hatte die Wirtschaftsleistung pro Einwohner 1991 im Osten nur ein Drittel des Westniveaus betragen, so dürfte sie in den kommenden Jahren auf 80 Prozent des Westniveaus steigen.

Für die Zukunft müssen positive Perspektiven geschaffen werden. Die Union wird weiterhin daran arbeiten, dass es in den Neuen Ländern aufwärts geht. Genauso wie die Deutsche Einheit stets ein Herzensanliegen der Union war, so liegt der CDU heute der Aufbau Ost am Herzen. Nur wenn es in den Neuen Ländern aufwärts geht, kann auch Deutschland auf gesunden Beinen stehen.

Auch im Regierungsprogramm 2009-2013 spielt die Entwicklung in den Neuen Ländern eine wichtige Rolle. Es ist unser erklärtes Ziel, Ostdeutschland in den nächsten Jahren zu einer der wettbewerbsfähigsten und innovativsten Regionen im Herzen Europas zu machen. Dazu stehe ich in meiner Funktion als Bundestagsabgeordneter ebenso wie in der Funktion als Ortsbürgermeister.

Hochachtungsvoll, Manfred Behrens
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Frage zum Thema Euro-Rettungsschirm
27.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr

angesichts der bevorstehenden ESM - Abstimmung bitte ich Sie, sich gegenüber den Bürgern aus Ihrer Heimat zu erklären, ob Sie am Donnerstag für oder gegen den unbegrenzten ESM - Blankoscheck für vertragsbrüchige EU - Mitgliedsstaaten stimmen werden. Sollten Sie ggf. noch unsicher sein, was der weit überwiegende Teil des Wahlvolkes denkt und von Ihnen erwartet, dann werfen Sie bitte einen Blick auf die Lesermeinungen & Kommentare in F.A.Z., Zeit, Spiegel oder Handelsblatt zu diesem Thema.

Im Vertrauen darauf, dass Sie sich dem einzigen Souverän verpflichtet fühlen - den in diesem Land lebenden Menschen - verbleibe ich

mit freundlihen Grüßen
Antwort von Manfred Behrens
bisher keineEmpfehlungen
19.12.2011
Manfred Behrens
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Um detaillierte Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte direkt an mein Büro.
Vielen Dank.

Hochachtungsvoll, Manfred
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Behrens,

Sie werden in der Wolmirstedter Lokalausgabe der Magdeburger Volksstimme vom 05.12.2011 zu den "Abstimmungs- und Mehrheitsregeln" im Deutschen Bundestag mit folgenden Worten zitiert:

"Der Hauptteil der Anträge kommt von der Regierung, der Rest von der Opposition. Und die werden – egal ob gut oder schlecht – abgelehnt, weil es ein schlechtes Zeichen ist und eine Schwäche der Regierung zeigen würde, wenn es anders wäre."

Sind Sie von der Presse richtig zitiert worden?

Wenn ja: Sollten Sie sich bei Ihrem Abstimmungsverhalten im Bundestag tatsächlich nicht von Inhalten, Ihrem Gewissen oder den Interessen der Bürger Ihres Wählkreises leiten lassen, sondern nur Regierungsvorlagen abnicken, wäre ich für eine Erläuterung dankbar, wie Sie dies mit unserer Verfassung (Prinzip der Gewaltenteilung, Art. 20 GG, und Unabhängigkeit der Abgeordneten, Art. 38 GG) in Einklang bringen wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Manfred Behrens
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19.12.2011
Manfred Behrens
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage. Das Zitat ist leider etwas aus dem Zusammenhang gerissen worden und daher missverständlich. Der große Teil von Anträgen kommt von der Regierung. Die Regierungskoalition hat die Mehrheit und gestaltet die Politik in Deutschland. Als Mitglied des Bundestages bin ich in meinen Entscheidungen frei und unabhängig. Neben den Anträgen von der Regierung werden natürlich auch Anträge von der Opposition eingebracht. Ich stimme allerdings nur den Anträgen zu, von denen ich überzeugt bin und dies sind in der großen Mehrheit die Vorlagen meiner Fraktion. Unabhängig davon kommt es natürlich auch zu fraktionsübergreifenden Anträgen, wie jüngst zum Thema Rechtsterrorismus.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Behrens, MdB
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