Kornelia Möller (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Kornelia Möller
© Die LINKE
Geburtstag
20.06.1961
Berufliche Qualifikation
Friseurin, Industriekauffrau, Diplom Sozialökonomin, Soziologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
München
Wahlkreis
Landshut
Ergebnis
5,6%
Landeslistenplatz
3, Bayern
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Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag hat von Anfang an vor den negativen Folgewirkungen der Umstellung der Rundfunkgebühr auf eine allgemeine Haushalts- und Betriebsstättenabgabe gewarnt. Unsere Warnungen sowie ein aufgezeigter alternativer Lösungsvorschlag wurden allerdings über mehr als drei Jahre hinweg in den Wind geschlagen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Finanzen
31.12.2012
Von:

Werte Frau Möller!

Die Rentenfinanzierung ist wichtiger Bestandteil der Gesamtfinanzen der Bundesregierung. Um den Stand der Renten zu halten,ist ein umdenken bei der Regierung umbedingt notwendig. Es ist doch nicht zuverstehen,das z.b.meine Frau 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, und mit 470€ abgespeißt wird.Im gleichen bekommt ein Bundesabgeordneter der vielleicht nur 4Jahre im Bundestag sitzt das 3oder 5fache.Oder Beamte die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben,lachen uns aus.Sind Sie auch der Meinung das alle Berufstätige (Beamte, Bunestagsabgeordnete,Selbständige,Künstler u.a.)in die Rentenkasse zahlen müssen. DieBundesregierung muss diesen Weg gehen.
Antwort von Kornelia Möller
bisher keineEmpfehlungen
13.02.2013
Kornelia Möller
Sehr geehrter Herr ,

Ja, ich bin vollkommen ihrer Meinung. Alle Erwerbstätigen sollen in die Gesetzliche Rentenversicherung gleichermaßen einbezogen werden - auch Beamte, Abgeordnete und Selbstständigen. Der Grundsatz muss gelten, dass die Menschen gleich behandelt werden; gleiche Rechte und gleiche Pflichten - unabhängig von ihrem beruflichen Status.

Wir, als LINKE Bundestagsfraktion, haben einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der genau den von Ihnen beschriebenen Sachverhalt regeln soll. Den Antrag können Sie über folgenden LINK abrufen:
dip21.bundestag.de

Für weitergehende Informationen können Sie unter folgendem Link das Konzept meiner Fraktion einsehen:
dokumente.linksfraktion.net

Eine weitere Positionsbestimmung finden Sie auch hier:
www.linksfraktion.de

Mit freundlichen Grüßen

Kornelia Möller
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Frage zum Thema Kultur
23.01.2013
Von:

Guten Tag,

die u.g. Fragen stelle ich jeweils an eine/n MdB von CDU. FDP, SPD, LINKE und GRÜNE.

Hintergrund:

Man bekommt zwar in politischen Bildungsprogrammen vieles über Schulpolitik und über die Bedeutung zukünftiger gebildeter Generationen zu lesen, nicht aber über die Wissenskultur derer, die aktuell Politik machen. Aussagen wie z.B. "genfreie Regionen", "CO2 freie Städte" oder "Rinderwahn" weisen auf v.a. naturwissenschaftliche Bildungsdefizite hin. Fatalerweise wird so Gesagtes von vielen Bürgern mangels Grundwissen nicht als das eigentlich Gemeinte verstanden oder unzutreffend gar als vermeintlich richtig mißverstanden.

1 Ist hier der Situationsbeschreibung aus 1957 (Richtlinien für die Volksschule, zit in H. Rosenthal (GEW, Stand Jan. 2013), "Aspekte zum Problem ´Allgemeinbildung in Gefahr´", "die Kenntnisse, die wir zur Erhaltung und Förderung unseres Daseins brauchen, und die Gehalte, die unser Leben bestimmen, bieten sich heute außerhalb der Schule immer weniger fasslich und geordnet dar" seinerzeit im Blíck auf 2013 ausreichend genügt worden?

2 Wie ist die das Problem, daß z.B. viele Menschen über Klima, Gene oder CO2 ohne ausreichende Kenntnis hierüber reden, exemplarisch mit dem Prinzip "mündige Bürger" vereinbar?

3 Wo wird die eingangs beschriebene Thematik von Ihrer Partei programmatisch in umfassender Analyse und Lösungsansatzdarstellung behandelt?

4 Was unternimmt unabhängig davon Ihre Partei dort, wo sie politische Verantwortung trägt, tatsächlich im Sinne der hier angesprochenn Thematik?

5 Wie könnte man Bildung als individuell wertschöpfungswirksames Gut offensiv an viele Bürger bringen, die sich durch gängige Erwachsenenbildungsangebote z.B. politischer Stiftungen (KAS, FES, FNSt, HBS,....) und zahlreicher anderer Stellen, z.B. ev. und kath. Akadmien, VHS etc. offensichtlich nicht motiviert sehen, die einschlägigen Angebote nachzufragen?

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Frage zum Thema Kultur
21.02.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Möller,

mich würde Ihr Standpunkt bzw. Ihre Meinung zur neuen "GEZ"-Steuer interessieren. Falls auch Sie - wie wahrscheinlich der grösste Teil der deutschen Bevölkerung - diesen "Beitrag" für ungerecht und auch ungesetzlich halten: was haben Sie vor, bzw. wie wollen Sie dagegen vorgehen?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Kornelia Möller
bisher keineEmpfehlungen
27.02.2013
Kornelia Möller
Sehr geehrter Herr ,

Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag hat von Anfang an vor den negativen Folgewirkungen der Umstellung der Rundfunkgebühr auf eine allgemeine Haushalts- und Betriebsstättenabgabe gewarnt. Unsere Warnungen sowie ein aufgezeigter alternativer Lösungsvorschlag wurden allerdings über mehr als drei Jahre hinweg in den Wind geschlagen.

In einem Expertengespräch: »Der neue Rundfunkbeitrag in der Kritik – Soziale, wirtschaftliche und datenschutzrechtliche Auswirkungen« baten wir am 28. Januar 2013 Verbände und Interessensgruppen von durch die Systemumstellung besonders betroffenen Personen und Gewerbebetrieben sowie Datenschutzbeauftragte der Länder, uns ihre Befunde mitzuteilen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Sozialverbände beklagen die Aufweichung von Härtefallregelungen, Behindertenverbände wehren sich gegen die Abschaffung des Nachteilsausgleichs, Hostels, Kinder- und Jugendreiseveranstalter sowie Grundstücksnutzer sehen in der Ungleichbehandlung ihrer vielschichtigen Mitgliedergruppen das Gleichheitsgebot des Grundgesetzes verletzt, und aus Sicht des Datenschutzes ist der neue Rundfunkbeitrag schlicht verfassungswidrig.

Das sind nur einige Befunde. Heiko Hilker (DMBB) hat in einem von der Fraktion DIE LINKE in Auftrag gegebenen Gutachten zu den »Aktuellen Diskussionen zur Umsetzung des Rundfunkbeitrags« die vielfältigen Probleme zusammengeführt und Lösungsvorschläge unterbreitet. Sein Ergebnis lautet: Der neue Rundfunkbeitrag ist sozial ungerecht, mittelstandsfeindlich, datenschutzrechtlich unzulässig und völlig überbürokratisiert. Die Beitragserhebung in der gegenwärtigen Form führt also zu einer sozial ungerechten Umverteilung der Beitragslast und erfordert auch einen höheren Verwaltungsaufwand. Der Gesetzgeber - in diesem Fall die Bundesländer - ist angesichts dieser Situation aufgefordert, umgehend Nachbesserungen einzuleiten.

Diese werden im Gutachten konkret aufgezeigt und in einer kurzfristigen, unmittelbar umzusetzenden sowie einer mittelfristigen, in den nächsten Jahren zu realisierenden Perspektive dargelegt. Zu letzterer gehört auch eine nachhaltige Reform der inneren Strukturen, der Gremienzusammensetzung und des Programms des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Ergebnisse des Gutachtens im einzelnen und weitere Positionen DER LINKEN können Sie hier nachlesen:
dokumente.linksfraktion.net

Mit freundlichen Grüßen,

Kornelia Möller
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Frage zum Thema Frauenquote in Aufsichtsräten
19.04.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Möller,

ich weiss, dass die Linke sich sehr für die Rechte der Frauen einsetzt.
Dennoch wundert es mich, wieso man ausgerechnet als Frau einer Abstimmung über die Frauenquote fern bleiben kann.
Deshalb auch an Sie die Frage: warum waren Sie bei der Abstimmung über die Frauenquote nicht da?
Selbst wenn es zunächst um die Aufsichtsräte ging; es wäre ein notwendiger und mehr als überfälliger Anfang gewesen.

Bitte erklären Sie uns Frauen dies doch einmal.

Besten Dank und freundliche Grüsse,
, Berlin
Antwort von Kornelia Möller
bisher keineEmpfehlungen
22.04.2013
Kornelia Möller
Liebe Frau ,
vielen Dank für Ihre Frage.
Tatsächlich ist dieses Thema für mich als Frau und als Sozialistin ein sehr wichtiges. Leider konnte ich aus gesundheitlichen Gründen weder an dieser noch an anderen Namentlichen Abstimmungen teilnehmen.
Mit freundlichen Grüßen,
Kornelia
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