Katrin Langensiepen (DIE GRÜNEN)
Kandidatin Landtagswahl Niedersachsen 2013
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Angaben zur Person
Katrin Langensiepen
Geburtstag
10.10.1979
Berufliche Qualifikation
Fremdsprachenassistentin/Übersetzerin
Ausgeübte Tätigkeit
Sprecherin der LAG Soziales und Arbeit
Wohnort
Hannover-Linden
Wahlkreis
Hannover-Linden
Ergebnis
18,2%
Landeslistenplatz
-
(...) Herzlichen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an grüner Politik.
Was die Forderung für Tempolimit anbelangt, sprechen Sie mir aus der Seele. Schon seit langer Zeit fordert Grün ein Tempolimit von 120km/h auf den Autobahnen.Leider scheiterte dies an den Anderen. (...)
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
05.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Langensiepen,

Kürzlich berichtete der NDR darüber, dass zahlreiche Schilderbrücken auf der A2 wegen Riss-Schäden abgebaut werden mussten. ( www.ndr.de ) Meines Erachtens brauchen diese Schilderbrücken gar nicht erst wieder aufgebaut werden, denn sie sind Teil eines horrend teuren Verkehrsleitsystems, dass nicht wirklich zu mehr Verkehrssicherheit oder einen verbesserten Verkehrsfluss beiträgt, sondern vor allem Rasern ein Schlupfloch bieten soll, deutlich schneller zu fahren, als es der Sicherheit zuträglich ist.

Ein starres Tempolimit von maximal 80 km/h auf allen Autobahnen würde sehr viel wirksamer Autostaus verhindern und effektiv Unfallschäden vermindern. 80 km/h entspricht der geltenden Höchstgeschwindigkeit für LKWs, so dass hier eine Harmonisierung der Geschwindigkeiten erreicht würde, was dem Verkehrsfluss zuträglich ist. Für Bundesstraßen und Landesstraßen sollte eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gelten, für die Stadt 30 km/h und in Wohnstraßen maximal Schrittgeschwindigkeit!

Aktuell ist eine europaweites Bürgerbegehren angelaufen, dass Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts einfordert. Siehe dazu auch "Kampagne für Entschleunigung", Auto-Bild vom 16.11.2012 ( www.autobild.de ).

Werden Sie sich als Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag dafür einsetzen, dass ein generelles möglichst niedriges Tempolimit auf Autobahnen in Niedersachsen eingeführt wird und so das Geld für unsinnige Schilderbrücken eingespart werden kann? Und werden Sie das europaweite Bürgerbegehren für Tempo 30 innerorts unterstützen?
Antwort von Katrin Langensiepen
bisher keineEmpfehlungen
06.12.2012
Katrin Langensiepen
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an grüner Politik.
Was die Forderung für Tempolimit anbelangt, sprechen Sie mir aus der Seele. Schon seit langer Zeit fordert Grün ein Tempolimit von 120km/h auf den Autobahnen.Leider scheiterte dies an den Anderen.

Die Forderung nach einem generellen strikten Tempolimit steht auch ganz klar in unserem Landtagswahlprogramm. Somit werde ich mich mit meinen LandtagskollegInnen natürlich für diese Umsetzung einsetzen.

Zu Ihrer Frage der europäischen Bürgerinitiative und deren Forderung nach einem Tempolimit von 30km/h in den Städten: auch dies ist für uns Grüne immer eine Herzenangelegenheit gewesen. Die Stadtgrünen haben ein ein Tempolimit von 30 bereits in ihrem letzten Kommunalwahlprogramam gefordert.Die Europagrünen unterstützen das europäische Bürgerbegehren. Wie Sie sehen kämpfen wir auf allen Ebenen für ein striktes Tempolimit und auch ich werde mich ebenfalls dafür stark machen,dass es endlich zu einem Tempolimit kommt!

Herzliche Grüße
Katrin Langensiepen
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
22.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Langensiepen,

die Grünen haben in der Vergangenheit bei der Planung der Linie 10, der sogenannten D-Linie, wie in der gesamten Verkehrspolitik ein schwaches Bild in Hannover abgegeben. Die favorisierte Niederflurbahn hat man bisher nicht durchsetzen können und auch die aktuell vorgeschlagene, oberirdische Planung, welche von den Grünen als "großer Wurf" gefeiert wurde, steht im kalten Wind der Kritik. Die Reduzierung des Autoverkehrs ist ebenfalls bis heute an keiner Stelle sichtbar. Zurück blieben nichts als vollmundige, aber leere Versprechungen vor der letzten Kommunalwahl. Ernüchternd.

Daher die Fragen: Wie soll also zukünftig die Verkehrspolitik auf Landesebene vorangetrieben werden, um die eigenen Positionen vielleicht ausnahmsweise einmal durchzusetzen? Wie wollen die Grünen kompromisslos durchsetzen, dass künftig in Niedersachsen ausschließlich die Beschaffung von Niederflurbahnen öffentlich gefördert wird, um damit die Beschaffung der neuen TW 3000 Bahnen für Hannover kurzfristig zu stoppen? Wie sollen die Rahmendedingungen aussehen und durchgesetzt werden, sodass die Region Hannover gezwungen wird, die Linie 10 doch mit Niederflurbahnen zu befahren?
Wie wollen Sie in der nächsten Legislaturperiode sicherstellen, dass die Tunnelstrecken in Hannover mittels Fördermitteln stillgelegt und sämtlich durch oberirdische Straßenbahnstrecken ersetzt werden müssen? Für einen letzten Rest Glaubwürdigkeit wäre die Durchsetzung all dieser Forderungen zwingend, ansonten es keinen Grund gäbe, die Partei der hohlen Versprechen bei der Stimmabgabe zu berücksichtigen.
Oder haben sich die Grünen bereits damit abgefunden, ihre vollmundigen, aber rein ideologisch zentrierten Forderungen nicht in reale Politik umgesetzt zu sehen? Bleibt es auch in Zukunft bei einem Programm und Positionspapieren allein für die Aktenordner? Das würde immerhin eine gewisse Stringenz mit der vergangenen Politik plausibel aufzeigen.
Antwort von Katrin Langensiepen
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27.12.2012
Katrin Langensiepen
Guten Tag Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Mail. Das sich die Grünen mit der Niederflurversion nicht durchsetzen konnten ist für uns Grüne sehr frustrierend gewesen.Die Grünen in Hannover Linden haben sich sehr stark für eine transparente Darstellung der Niederflurlösung eingesetzt und bis zum Schluss dagegen demonstriert. Diesbzgl. sind wir nicht gehört worden. Auch auf Landesebene haben sich (in den Fall Enno Hagenah) Grüne für die Niederflurlösung eingesetzt. Ich stimme Ihnen in der Kritik zu,dass die jetztige Lösung kein ,,großer Wurf" ist.Viele Hochflurfans werden sich noch wundern,was der Widerstand gegen niederflur in Zukunft bedeuten wird.Nämlich Stillstand und hohe Kosten.Für viele (mich eingeschlossen) ist das Thema noch nicht vom Tisch. Gerade wir Lindner Grünen werden weiterhin kritisch am Ball bleiben und uns für eine kompromisslose Lösung und vor allem transparente Darstellung der wahren Kosten für Hochflur stark machen.

Wenn wir Grüne am 20.1. mit einem hoffentlich guten Prozentsatz in den Landtag ziehen werden,wird es Veränderungen in der Verkehrspolitik geben.Das wir weg von der Straße wollen ist kein Geheimnis. Da wir aber auf allen Ebenen einen Koalitionspartner haben,können wir leider nicht immer alles so kompromisslos durchsetzen wie wir wollen.

Freundliche Grüße
K. Langensiepen
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Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
28.12.2012
Von:

Liebe Frau Langensiepen,

Sie schreiben, dass Widerstand gegen Niederflurfahrzeuge weiterhin Stillstand und Kosten bedeuten würde. Nicht nur ich bin der Meinung, dass die Hochflur-/Niederflurdiskussion schon zwei Jahre Stillstand, grau Haare und beileibe kein gutes Zeugnis für grüne Politik abgegeben hat. Letztlich mussten die Grünen mit der Entscheidung der Regionsversammlung, die letzte Stadtbahnlinie 10 ebenfalls im Hochflursysgtem auszubauen, eine Schlappe hinnehmen. Zwei unabhängige Gutachten haben eindeutig belegt, dass NF-Fahrzeuge 20% Mehrkosten jährlich verursachen, das andere hat konkret von 0,8 Mio. € jährlich gesprochen. Die Grünen-Verkehrssprecherin Meike Schümer hat sogar betont, "auch wenn es etwas teurer werden sollte, müssen wir sehen, ob es uns das nicht wert ist".
Meine Frage: wollen die Grünen allen Ernstes hier noch den letzten Funken Glaubwürdigkeit verspielen und weiterhin auf ein für Hannover teureres inkompatibles System setzen, in der Hoffnung, es würde den Trieb für ein seit 20 Jahren propagiertes, aber betrieblich unsinniges und entschleunigtes Ergänzungsnetz bilden?
Wie wollen die Grünen diese belegten und selbst von NF-Experten berechneten Mehrkosten pro Jahr aufbringen? Da alle anderen Parteien mittlerweile von den betrieblichen und monetären Nachteilen überzeugt wurden, ist ein Nachverfolgen – selbst mit einer forschen Kampfansage – dieser Straßenbahnen ein Einstieg in eine Mehrkosten-Belastung, die die Region Hannover nicht mittragen wird.
In Ihrem Wahlkreis wurden zusammen mit den Bürgern und anderen Institutionen am "Runden Tisch" verträgliche und kürzere Hochbahnsteige positioniert und auch beschlossen. Warum soll diese Arbeit erneut torpediert werden und ein altes Thema aufgekocht werden, dass die Bürger als abgeschlossen sehen?
Sind Sie wirklich der Meinung, dass die Grünen, die mit ihrer Blockade- und Verkehrsbehinderungspolitik mittlerweile sehr viele Bürger verärgern, weiterhin derartige Standpunkte durchsetzen können?
Antwort von Katrin Langensiepen
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30.12.2012
Katrin Langensiepen
Lieber Herr Pielwa, danke für ihre Mail.:)

In der Region wurde die Entscheidung für Hochflur getroffen.Als Grüne waren uns die Mehrkosten von NF wohl bewusst.Meike Schümer hat dies ja bestätigt. Das NF zu Beginn des Baus teurer wäre, war uns immer klar und haben dies kommuniziert.Wir wollten die NF Version als Parallellösung zu HF , es war nie eine entweder oder Frage.Auf lange Sicht gesehen wäre es aber günstiger geworden und Hannover hätte eine flexiblere modernen Stadtbahn im Westen bekommen.Nun ist der Westen d. Stadt erstmal abgehängt und findet in der Planung der HF Lösung nicht statt.
Die Entstandhaltungskosten für HF sind in den Planungskosten nicht mit einberechnet worden. Wie die Strecken der Hochflurbahnen verlaufen sollen ist bis heute nicht klar.Die Strecken werden mit der Hochflurlösung ausgegünnt,was für Menschen mit Gehbehinderung sind einschränkt. Die Hochflurlösung mit den Hochabhnsteigen ist gerade für blinde Menschen ein Risiko....
Leider ist die NF Lösung in unseren Augen nicht transparent diskutiert worden.

Es geht uns nicht um eine sture Blockadehaltung.Es geht nicht um Dogmatismus, aber darum das der Prozess bzw Fragen wie z.B. : wo wird die HF Bahn verlaufen, wo werden Stationen verlaufen usw....diskutiert werden.

Ich wünsche Ihnen erst einmal eine gesundes neues Jahr 2013!

Besten Gruß K.Langensiepen
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Frage zum Thema Gleichstellung
19.01.2013
Von:

Die Gleichstellungspolitik der Grünen bezieht sich ja ausschliesslich auf Frauen.
Die Grünen sind eine radikal feministische Partei die ein Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern herstellen möchte und dafür familiäre Probleme wie Kinder die mit einem Elterntel,Vorallem Müttern aufwachsen bewußt fördert.
Dies ist Teil Ihres gepredigten "menschenfeindlichen" Mainstream´s.

Warum wollen die Grünen laut Ihrem Programm die Förderung von Mädchen in den Vordergrund stellen obwohl die Fakten das Gegenteil sagen ?

Die Mehrzahl der Schulabgänger ohne Abschluss ist männlich, so auch bei den abgebrochenen Berufsausbildungen.

Ihre Politk ist einseitig ausgerichtet und ich meine das ist auch bewußt so gemacht,da in Ihren Reihen zahlreiche aggressive und männerfeindliche Feministinnen aktiv sind,die es auch hin und wieder mit den geltenden Gesetzen nicht so genau nimmt,von der verbalen Propaganda will ich garnicht anfangen.
Für mich als Mann und Vater ,der dank grüner Ideologie Seinen Sohn nicht mehr sehen darf sind Sie unwählbar.
Ich kann nur alle ,insbesondere die Männer dazu aufrufen genau zu schauen wenn Sie Ihnen den Grünen Ihre Stimme geben wollen.

Danke
Mfg
Sie persönlich kenne ich nicht,ist auch nicht als persönlcher Angriff an Sie gedacht.
Antwort von Katrin Langensiepen
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19.01.2013
Katrin Langensiepen
Guten Tag Herr ,

herzlichen Dank für ihre mail und ihr Interesse.Ja es stimmt,dass Grüne sich stark für die Rechte der Frauen einsetzt.Ich gebe Ihnen auch Recht,dass es mittlerweile zahlreiche Jungen Probleme haben Fuß zu fassen.

Wie Sie unserem Wahlprogramm entnehmen können, wollen wir aber nicht,dass Menschen in Rollen gedrängt werden-Frauen wie Männer.Grün möchte als Familienpartei gesehen werden: die Familien (egal wie diese aussehen)sollen gestärkt werden.Leider ist es aber noch so,dass Frauen ungerechnet entlohnt werden, Probleme haben mit Kindern beruflich Fuß zu fassen oder weiterkommen. Diesen Mißstand bemängeln aber nicht nur die Grünen und fordern ein Umdenken, wenn es um die beruflich Chancengleichheit für Frauen geht.

Das bedeutet aber nicht,dass man die Jungen außen den Augen verlieren darf. Wir wollen gerade im Bildungsbereicht,eine Schule für alle und eine Förderung ALLER Kinder. Wenn es um den Übergang Schule-Beruf geht, kümmern wir uns ebenso um die Jungen wie um die Mädchen.

Bis hierhin erstmal beste Grüße
K.Langensiepen
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