Katrin Göring-Eckardt (GRÜNE)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Katrin Göring-Eckardt
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Theologiestudium
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Erfurt - Weimar - Weimarer Land II
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Thüringen
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(...) Wo immer es geht, müssen kriegerische Auseinandersetzungen mit diplomatischen Mitteln verhindert oder eingestellt werden. Der Einsatz von Soldaten ist aber dann notwendig, wenn Kriegsparteien mit zivilen Mitteln nicht zum Frieden zu bewegen sind, wo nur noch mit militärischen Mitteln zu Gunsten Schwächerer eingegriffen und Völkermord verhindert werden kann. Wenn deutsche Soldaten in Krisenregionen zum Einsatz kommen, besteht ihr Auftrag unter dem Mandat der Vereinten Nationen darin, Frieden wieder herzustellen und dauerhaft zu sichern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.02.2008
Von:
-

Sehr geehrte Frau Göring Eckhardt!

Als ehemaliger Bewohner des Kirchenkreises Ohrdruf weiß ich, daß Sie und Ihr Mann überzeugte Christen sind.
Mit diesem Hintergrund frage ich Sie, was Sie zu der Kampagne Ihres Parteifreundes und eines großen Teils Ihrer Partei gegen Chritival sagen?

Darf es sein, daß in Deutschland so diffamiert werden?

Kann man und Sie sich dagegen wehren?

Sie haben doch auch unter einer Diktatur gelitten?

Will Ihre Partei so etwas wieder in Deutschland?

Mit freundlichen Grüßen
J.-
Antwort von Katrin Göring-Eckardt
6Empfehlungen
29.07.2008
Katrin Göring-Eckardt
Sehr geehrter Herr -,

vielen Dank für Ihre Email. Die Debatte um das Christival ist öffentlich mit großer Schärfe geführt worden. Teilen meiner Partei ist vorgeworfen wurden, christliche Veranstaltungen wie das Christival gezielt zu verunglimpfen. Dieser Vorwurf ist nicht zutreffend und ich halte es auch nicht für angemessen, von einer Kampagne gegen das Christival zu sprechen. Stein des Anstoßes war ein Seminar, das nach Vorstellung der Veranstalter "Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Empfindungen" aufzeigen sollte. Darauf bezog sich die kleine Anfrage meiner Fraktion an die Bundesregierung. Das zwischenzeitlich abgesagte Seminar wurde sowohl von der Bundesregierung in ihrer Antwort auf die kleine Anfrage, als auch von Stimmen aus dem evangelischen Spektrum in Frage gestellt.

Ich teile die Kritik an diesem Seminar. Homosexualität bedarf keiner Therapie. Die begründete, inhaltliche Kritik am Seminar sollte aber auch als solche verstanden werden und hat nichts mit Diffamierung oder Verbot zu tun. Es gehört zu den selbstverständlichen Aufgaben der Parlamentarierinnen und Parlamentarier, zu fragen, wofür die Bundesministerin Ursula von der Leyen die Schirmherrschaft übernimmt und welche Inhalte diese Veranstaltungen haben.

Davon unbenommen unterstütze ich das Grundanliegen des Christivals und begrüße, dass junge engagierte Menschen zusammenkommen, gemeinsam feiern und beten, nach ihrem Leben und ihrem Glauben fragen und auch öffentlich Zeichen setzen.

Mit vielen Grüßen,
Katrin Göring-Eckardt
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.02.2008
Von:
Rus

Sehr geehrte Frau Katrin Göring-Eckardt,

ich bin froh, dass sich die Christen Ihre Partei gegen Diskriminierung von Minderheiten einsetzen.

Ich finde es auch nach wie vor bedenklich, wenn Steuergelder für missionarische Dinge eingesetzt werden, die wiederum gegen andere Minderheiten gerichtet sind, wie bspw. beim Christival.

Ich finde es bedenklich, wenn die Träger des Christivals ihrer Partei "Zensur" oder einen "Angriff auf die Meinungsfreiheit" vorwerfen, nur weil einige Ihrer Parteimitglieder die Umpolungsangebote für Homosexuelle kritisieren.

Wie stehen Sie persönlich eigentlich zu den "Veränderungsangeboten" an Homosexuelle durch evangelikale Organisationen, die die sexuelle Orientierung "umpolen" können sollen?

Sehen Sie mögliche Konflikte auch in anderen Bereichen, wenn öffentliche Gelder für missionarische Dinge ausgegeben werden? Sendungsbewusste christliche Organisationen wie die Evangelische Allianz wollen ja auch Muslime missionieren. Könnte es nicht problematisch werden, wenn eines Tages sich bspw. auch Muslime durch staatlich geförderte Missionierung angegriffen fühlen könnten und sie staatliche Neutralität in Glaubensfragen einfordern?

Ein Beispiel aus dem mit 250.000 € Steuergeldern geförderten Christival:
"404 Missionarische und Diakonische Aktionen in Bremen
Seminarbeschreibung:
Bremen soll einen Segen vom Christival haben. Deshalb wollen wir beim "Gruß in die Stadt" als missionarische Aktion alle Haushalte in Bremen besuchen. …"

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Rus
Antwort von Katrin Göring-Eckardt
4Empfehlungen
29.07.2008
Katrin Göring-Eckardt
Sehr geehrter Herr Rus,

danke für Ihre Email und die von Ihnen vorgenommene differenzierte Einschätzung der Kontroverse um das Christival. Ich teile die inhaltlich die Kritik, die gegen das Christival-Seminar vorgebrachte wurde, welches "Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Empfindungen" aufzeigen sollte. Die Veränderbarkeit einer homosexuellen Prägung durch Therapie oder durch Seelsorge wird heute wissenschaftlich überwiegend verneint. Versuchen, sexuelle Orientierung "umzupolen" stehe ich ablehnend gegenüber und fürchte, dass hierbei auch Schaden zugefügt werden kann. Gerade, wenn Menschen sich Rat suchend an Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden, weil sie unsicher sind, oder unglücklich über ihre homosexuelle Veranlagung, kann es nicht darum gehen, Druck aufzubauen und eine Norm vorzugeben, der zu entsprechen ist. Sondern zu allererst muss derjenige gestärkt werden und ermutigt, sich selbst so anzunehmen wie er ist. Niemand darf aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden, jedem ist mit Achtung und Respekt zu begegnen. Dies kann und muss auch von christlichen Gemeinschaften eingefordert werden, auch wenn sie mit religiöser Begründung Homosexualität ablehnen.

In Deutschland regeln die Kirchen ihre inneren Angelegenheiten gemäß ihres Selbstbestimmungsrechts ohne staatlichen Einfluss, solange sie sich dabei auf dem Boden der Verfassung bewegen. Als eine ihrer ureigenen Aufgaben verstehen die Kirchen die Weitergabe des Glaubens, das öffentliche Reden von Gott, die Mission. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn damit nicht Zwang verbunden ist. Darüber hinaus leisten die Kirchen im sozialen Bereich, im Bildungsbereich und beispielsweise auch im kulturellen Bereich einen gesellschaftlichen Beitrag, den der Staat schätzt, auf den er angewiesen ist und den er finanziell fördert. Über den Kinder- und Jugendplan des Bundes wird unter anderem die christliche Jugendarbeit der Kirchen gefördert. Aus diesem Etat stammen auch die 250.000 Euro, die für das Christival aufgewendet wurden. Grundsätzlich habe ich dagegen keine Bedenken. Gerade die Diskussion über das Christival hat gezeigt, dass parlamentarische Kontrolle gut funktioniert. Es bestanden Bedenken hinsichtlich des Programms einer mit Steuergeldern finanzierten Veranstaltung, für die Bundesministerin von der Leyen die Schirmherrschaft übernommen hatte. Mit dem parlamentarischen Instrument einer kleinen Anfrage ist dies öffentlich gemacht worden, das Ministerium hat interveniert und die fragliche Veranstaltung wurde aus dem Programm genommen. Das scheint mir eine akzeptable Lösung im Rahmen eines belastbaren und vertrauensvollen Verhältnisses von Staat und Kirche.

Mit vielen Grüßen,
Katrin Göring-Eckardt
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Frage zum Thema Internationales
09.04.2008
Von:

Hallo, sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

warum hört und sieht man im Mainstream unserer Medien fast nichts mehr von den Ereignissen im Zusammenhang mit dem 11.9.2001 wohingegen das Internet förmlich überkocht, Filme freier Journalisten zum kostenlosen Download bereitstehen und in- und ausländische Journalisten, die nicht im Auftrage der Mainstream-Medien arbeiten, Vorgänge und Zusammenhänge bekannt geben, die im krassen Widerspruch zu den bekannten "offiziellen Versionen" stehen?
Ich habe den Eindruck, auch die deutsche Politik ist in keiner Weise an einer weiteren Thematisierung interessiert. Steht das nicht im krassen Widerspruch zum Interesse derjenigen, die den 9/11 - Commission-Report ganz massiv und auch - wie ich meine - sehr wissenschaftlich und fachlich fundiert anzweifeln? Angesichts der immer länger und prominenter werdenden Liste von Wortmeldungen und Buchveröffentlichungen im In- und Ausland sollte schnellstens etwas geschehen - sonst machen sich sowohl Politiker als auch Medien unseres Landes peinlich unglaubwürdig. Wie sehen Sie die Dinge?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Katrin Göring-Eckardt
6Empfehlungen
14.04.2008
Katrin Göring-Eckardt
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage ist suggestiv, da sie unterstellt, die "Mainstream-Medien" hätten die Wahrheit über die Ereignisse am 11. September 2001 manipuliert. Wir zweifeln allerdings nicht an der von Ihnen in Frage gestellten "offiziellen Version", dass es sich um einen menschenverachtenden Terroranschlag islamistischer Fundamentalisten gehandelt hat. Verschwörungstheorien, die anderes über diesen Massenmord behaupten, sind zynisch. Es ist schlimm genug, dass sie im Internet Verbreitung finden.

Mit freundlichen Grüßen
Büro Katrin Göring-Eckardt
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Frage zum Thema Diätenerhöhung
11.04.2008
Von:

Ich habe 2 fragen an sie.

1. Wieso sieht man sie in Weimar eigentlich so selten. Die anderen Abgeordneten, wie der Frank Spieth z.B. sieht man hier recht häufig und in der Zeitung steht immer wieder, das er in seinem Büro zur Bürgersprechstunde einlädt.
Solch ein Angebot habe ich von ihnen noch nie gesehen, obwohl ich regelmäßiger Zeitungsleser bin. Und der hinweiß auf einmalige Veranstaltungen reicht mir in dem falle auch nicht.

2. Sie haben ja auch gegen die Diätenerhöhungen gestimmt. Was machen sie persönlich mit dieser zusätzlichen Einnahme? Die "die Linke" sammelt ja die Erhöhung in einem zentralen Topf und dieses Geld wird dann verschiedenen Projekten, die es wirklich nötig haben und förderungswürdig sind gespendet, wenn sie einen Antrag stellen. Das finde ich sehr konsequent und richtig.



(Einer ihrer Wähler)
Antwort von Katrin Göring-Eckardt
2Empfehlungen
16.04.2008
Katrin Göring-Eckardt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen.

1. Wie Sie sicher wissen (als Grün-Wähler) haben Bündnis 90/Die Grünen in Thüringen nur eine Bundestagsabgeordnete, im Gegensatz zur Linkspartei die 5 Abgeordnete hat und die sich deswegen auch die Region untereinander aufteilen können. Mein Wahlkreis ist ganz Thüringen, aus diesem Grund haben ich mein Wahlkreisbüro auch in Erfurt. Zu Ihrer Information sende ich Ihnen meinen Thüringen-Terminkalender für diese Woche und lade Sie ganz herzlich zu meinen Terminen am Freitag nach Weimar und natürlich auch zu den anderen öffentlichen Terminen ein.

Dienstag, 15.04.2008: Gotha - Ilmenau - Erfurt
11 - 12 Uhr: Treffen mit Schülern der Staatlichen kooperativen Gesamtschule Herzog-Ernst in Gotha; Reinhardsbrunner Str. 19; 99867 Gotha; Gespräch über das Engagement der Schüler beim Halt des Zuges der Erinnerung in Gotha und Übergabe der von den Schülern gefertigten Texte an Katrin Göring-Eckardt. Diese wird die Texte am 08. Mai 2008 für die Schüler in Auschwitz übergeben und sprechen, wenn der Zug der Erinnerung dort seine Endstation erreicht. [presseöffentlich]

13 - 14 Uhr: Gespräch mit dem Rektor der TU Ilmenau Prof. Scharff, Ehrenberg Nr. 29, Ilmenau [nicht presseöffentlich]

14 - 15 Uhr: Führung durch das Kompetenzzentrum Virtual Reality der TU Ilmenau (ebenda) mit Prof. Weber, Fachgebietsleiter Konstruktionstechnik [presseöffentlich und besonders für Fotoberichterstattung geeignet]

15 - 15.30 Uhr: Kurze Stippvisite in der Uni-Kita (geführt durch das Studentenwerk); Kita "Studentenflöhe" geführt seit 30 Jahren aber seit Neuestem nach Bedarf bis 21 Uhr Abends geöffnet und Gespräch mit Leiterin Karin Fuchs [presseöffentlich]

19.30 Uhr: Podiumsdiskussion "Kultur des Lebens stärken - bioethische Fragen auf dem Prüfstand" auf Einladung des Katholischen Büros Erfurt in der Bildungsstätte St. Martin, Farbengasse 2, 99084 Erfurt u.a. mit Katrin Göring-Eckardt, Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler Universität Jena) und anderen [presseöffenlich]

Mittwoch 16.04.2008: Kassel - Gotha
14.30 - 16.30 Uhr - Firmenbesichtigung und Diskussion mit Vertretern von Kali und Salz in Kassel; Katrin Göring-Eckardt trifft u.a.
Vorstandsmitglied Dr. Grimmig zum Gespräch über die Verunreinigung der Werra [nicht presseöffenlich]

19.30 Uhr: Werkstattgespräch mit kulturpolitisch Interessierten: Wie sichern wir die Kulturlandschaft in und um Gotha? Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Gotha möchte an einer kulturpolitischen Konzeption für Stadt und Kreis Gotha weiter arbeiten. Zu einem Werkstattgespräch zur Zukunft der Kultur in Stadt und Kreis Gotha unter Moderation von Katrin Göring-Eckardt wird herzlich eingeladen in die Tanzschule Swing; Margarethenstr. 2 - 4; 99867 Gotha [presseöffentlich]

Donnerstag 17.04.2008: Erfurt - Sömmerda
13 - 14 Uhr: Kameraaktion gegen den Überwachungswahn mit Grüner Jugend auf dem Anger (separate Pressemitteilung der Grünen Jugend folgt) [presseöffentlich]

18 - 19 Uhr: Besuch des Lebenshilfe e.V.; Steinstraße 4; Sömmerda Gespräch über die Situation des Hauses und des Vereins.
[presseöffentlich]

Freitag, 18.04.2008: Weimar
10 - 12.30 Uhr - Podiumsgespräch bei der Tagung in der EJBW zum Thema "Können Kinder mitbestimmen?". Katrin Göring-Eckardt diskutiert mit Tagungsteilnehmern über Mitbestimmungsmöglichkeiten für Jugendliche.
Veranstalter sind die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e.V., die Europäische Jugendbegegnungsstätte Weimar und Findet Demo, ein Projekt zur politischen Bildung mit Kindern des DisKurs e.v. und der EJBW in der Jenaer Str. 2/4, 99423 Weimar [presseöffentlich]

13.30 - 15.00 Uhr - Unterschriftensammeln für das Volksbegehren für Mehr Demokratie e.V. auf dem Theaterplatz in Weimar mit dem Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Weimar.
[presseöffentlich]

Sonntag, 20.04.2008: Erfurt
19 - 21 Uhr: Filmvorführung und Diskussion "Unser Planet" mit Katrin Göring-Eckardt und Jens Möller (Greenpeace) in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung im Kinoclub Erfurt, Hirschlachufer 1, 99084 Erfurt [presseöffentlich]

2. Ich spende meine Diätenerhöhung.

Viele Grüße

Katrin Göring-Eckardt
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Frage zum Thema Internationales
15.04.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Göring - Eckardt,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen für die Beantwortung meiner Frage bezüglich der Terror-Anschläge in den USA recht herzlich bedanken.

Das Wort "Verschwörungstheoretiker" ist mittlerweile zu einer Volks - Metapher geworden, mit der jeder konfrontiert wird, der eine andere Meinung vertritt, als die offiziell verbreitete.
Aber es geht hier um Fakten und es geht um Personen, die den 9/11 Commisson-Report lautstark anzweifeln. Sicher wird da von allen möglichen Internetbloggern auch jede Menge Unsinn in Umlauf gebracht. Hier sollten unsere Politiker und Medien doch bitte die Spreu vom Weizen trennen. Scholl-Latour würde ich zum Beispiel nicht mit einer solchen Metapher in Verbindung bringen wollen. Und da gibt es noch zahlreiche hochrangige Politiker, Wissenschaftler, ehemalige Geheimdienstleute und Miltärs aus Deutschland und
den USA, die an der Stelle in den Medien zu Wort kommen müssten (zu den Hauptsendezeiten bzw. mit Verweisen auf den Titelseiten der meinungsbildenden Presse-Erzeugnisse).

Warum gibt die Bundesregierung kein klares schriftliches Statement ab, dass es von Seiten der Bundesregierung keinerlei Zweifel an den offiziellen Darstellungen der Vorgänge gibt? Warum gehen Medien und Politik nicht mit handfesten Fakten gegen anders lautende Erkenntnisse vor? Bei dieser Frage geht es nicht nur um Glaubwürdigkeit von Medien und Politikern - hier geht es letztendlich darum, ob unsere Jugend tatsächlich in Uniform nach Afghanistan geschickt wird und es geht um sehr, sehr viel Geld, welches auch in Deutschland dringendst benötigt würde.

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Katrin Göring-Eckardt
bisher keineEmpfehlungen
22.06.2009
Katrin Göring-Eckardt
Sehr geehrter Herr ,

wie bereits aus unserer Antwort vom 14. April 2008 hervorgeht, sind wir aufgrund der Fülle von Untersuchungen von Experten verschiedenster Richtungen davon überzeugt, dass es sich um einen menschenverachtenden Terroranschlag islamistischer Fundamentalisten gehandelt hat. Dem ist nicht hinzuzufügen.

Mit freundlichen Grüßen
Büro Katrin Göring-Eckardt
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Ihre Frage an Katrin Göring-Eckardt
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