Katja Kipping (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Katja Kipping
© Die LINKE
Geburtstag
18.01.1978
Berufliche Qualifikation
Slavistin, Literaturwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Dresden
Wahlkreis
Dresden I
Ergebnis
24,0%
Landeslistenplatz
1, Sachsen
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Es ist kein Geheimnis, dass die schon für einige Branchen geltenden, gesetzlich festgeschriebenen Mindestlöhne häufig unterlaufen werden. Aktuell antwortete die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zur "Durchsetzung von Mindestlöhnen", dass allein im Jahr 2009 im Bereich der Bauwirtschaft fast 1.500 und bei den Gebäudereinigern über 200 Bußgeldverfahren gegen Arbeitgeber aus Gründen von Verstößen gegen die Mindestlohnregelungen eingeleitet worden sind. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
25.05.2012
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
enthalten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
NEIN
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
NEIN
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
JA
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
nicht beteiligt
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
NEIN
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
NEIN
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
NEIN
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
NEIN
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
JA
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
NEIN
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
enthalten
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
nicht beteiligt
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
NEIN
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
enthalten
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
nicht beteiligt
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
nicht beteiligt
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
nicht beteiligt
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
NEIN
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
NEIN
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
nicht beteiligt
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
JA
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Reform der Jobcenter
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
NEIN
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
NEIN
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
JA
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
NEIN
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
NEIN
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
NEIN
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
JA
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
NEIN
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
NEIN
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
enthalten
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
NEIN
Fragen an Katja Kipping
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Frage zum Thema Soziales
05.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Kipping,

ich habe zwei Fragen zum Thema "Hartz IV":

1. Was kostet die Grundsicherung für Arbeitssuchende insgesamt im Jahr? Im Netz kursieren Zahlen zwischen 25 und 80 Milliarden. Wahrscheinlich ist es schwierig anzugrenzen, welche Kosten mitgezählt werden müssten. Vielleicht haben Sie da bessere (verlässlichere) Zahlen. Mich würden hier die Kosten für die "reine" Sozialleistung (ALG2 und KdU, etc.) interessieren, evtl. inklusive Verwaltungskostem)

2. Was kostet die Finanzierung aller arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Jahr (1-Euro-Jobs, Bürgerarbeit, Beschäftigungszuschuss, Bildungsmaßnahmen etc.). Nach meinen Recherchen könnten das ca. 9 Milliarden Euro pro Jahr sein, evtl. ist es aber auch mehr oder weniger.
Ich gehe momentan davon aus, dass diese 9 Milliarden in den o.g. 25 Milliarden enthalten sind. Vielleicht ist das alles aber auch ganz anders.

mit besten Grüßen


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Frage zum Thema Soziales
06.05.2012
Von:
Di

Sehr geehrte Frau Kipping,

vor einiger Zeit hatte ich eine Frage in Bezug auf die möglicherweise vorhandene geschlechtsspezifischen Unterschiede in der gesetzlichen Rentenversicherung gestellt, die Sie freundlicherweise am 15.11.2011 beantwortet bzw. eine Gegenfrage gestellt haben.

Meines Wissens ist in der GRV geregelt, dass die Regelaltersgrenze für Frauen generell niedriger liegt als bei Männern (ehemals 63 Jahre zu 65 Jahre). Es wäre denkbar, darin eine Benachteiligung der Männer zu sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Di
Antwort von Katja Kipping
bisher keineEmpfehlungen
22.05.2012
Katja Kipping
Sehr geehrter Herr Di ,

nach meiner Kenntnis wird die Altersrente für Frauen gerade schrittweise abgeschafft. Anspruch haben aktuell nur noch Versicherte, die vor dem 1. Januar 1952 geboren worden sind, die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt und nach Vollendung des 40. Lebensjahres mehr als 10 Jahre an Pflichtbeitragszeiten zurückgelegt haben. Die vorzeitige Inanspruchnahme dieser Altersrente ist mit Vollendung des 60. Lebensjahres möglich. Allerdings müssen diese Personen bei Rentenbezug einen massiven Abschlag - also finanzielle Einbußen - in Kauf nehmen.
Die Regelaltersgrenze wird zukünftig bei 67 Jahren liegen, sowohl für Frauen als auch Männer; der Stufenplan dafür ist mit Beginn 2012 in Kraft getreten.

Mit freundlichen Grüßen
Katja Kipping
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Frage zum Thema Frauen
23.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Kipping,

wie hoch schätzen Sie die Chancen einer Frauendoppelspitze in Ihrer Partei ein?

Ist die Zeit nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine reif für die jungen, ambitionierten Kolleginnen wie Ihre Person?

Und wie ist die Zusammenarbeit mit Sahra Wagenknecht?

MfG,

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