Katherina Reiche (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Katherina Reiche
© DBT/Frank Ossenbrink
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Diplom Chemikerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Landeslistenplatz
1, Brandenburg
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(...) Entgegen Ihrer Auffassung kommt die Studie nicht zu dem Ergebnis, dass sich ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Nähe von Kernkraftwerken und dem Auftreten von Krebserkrankungen ableiten lässt. Auch das deutsche Kinderkrebsregister kommt in seinen Informationen für die interessierte Öffentlichkeit zu der klaren Aussage: "Kann man aus den Ergebnissen der KIKK-Studie schließen, dass aus Kernkraftwerken Strahlungen entweichen und bei Kindern Krebs und speziell Leukämie verursacht? (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
NEIN
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
NEIN
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
nicht beteiligt
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
nicht beteiligt
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
nicht beteiligt
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
nicht beteiligt
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
nicht beteiligt
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
nicht beteiligt
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
nicht beteiligt
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
nicht beteiligt
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
nicht beteiligt
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
nicht beteiligt
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
nicht beteiligt
Fragen an Katherina Reiche
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Frage zum Thema Arbeit
24.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Reiche!

Sie schreiben in Ihrer Antwort vom 24.09. an die von Herrn Henschel gestellte Frage:

Zitat Frau Reiche:

"Wir stehen für eine effektive und effiziente Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslose dabei unterstützt, rasch wieder eine Stelle zu finden."

www.abgeordnetenwatch.de

Das hört sich zwar gut an, entpuppt sich jedoch meines Erachtens angesichts der traurigen Realität zu einem weitgehenden Wunschdenken.

Sie schweigen sich zudem m.E. darüber aus, was Sie unter einer zumutbaren Arbeitsstelle verstehen.

Frage 1: Erkennen sie eine "effektive und effiziente Arbeitsmarktpolitik" auch dann, wenn einem arbeitslosen Mensch eine Stelle angeboten (bzw. dieser zur Annahme derselbigen genötigt wird), die nur leider beschämend niedrig entlohnt wird (< 8 Euro/h) und damit keinen ausreichenden Erwerb ermöglicht?

Ich möchte Sie mit folgender Aussage konfrontieren:

Nicht die Leistungen gemäß Hartz 4 sind zu hoch, sondern viele Löhne im Verhältnis dazu zu niedrig, so dass Arbeiten sich für die derart Betroffenen nicht wirklich lohnt!

Frage 2: Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Frage 3: Was halten Sie von einem flächendeckenden Mindestlohn?

Im Falle einer bejahenden Antwort...

Frage 4: Wie hoch sollte dieser bemessen sein?

Im Falle einer ablehnenden Antwort...

Frage 5:

Wie geht es für Sie konform, dass sich Menschen in diesem Land mit unter 1000 Euro/Monat brutto arm arbeiten müssen, während Sie als Bundestagsabgeordnete derzeit mehr als 7000 Euro brutto/Monat bekommen?

Ich darf erinnern: Auch Ihr Tag hat nur 24 Stunden....

Eine Erhöhung der m.E. üppigen Diäten der MdBs scheint leider für viele Ihrer Kolleg(inn)en kein Problem, trotz sinkender Reallöhne und Realrenten vieler Bürger/innen darzustellen.

www.focus.de

Frage 6:

Wie stehen Sie zu dieser Frage?


Mit freundlichen Grüßen,
Standard-Antwort von Katherina Reiche
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29.09.2009
Katherina Reiche
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Fragen vom 24.09.2009. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich nicht alle Fragen aus dem gesamten Bundesgebiet beantworten kann. Ich möchte Sie deshalb bitten, sich mit Ihren Fragen an Ihren CDU-Bundestagsabgeordneten vor Ort zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
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Frage zum Thema Umwelt
06.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Reiche.

Wie ich im Internet gelesen habe, gehören Sie bei den Koalitionsverhandlungen der Arbeitsgruppe "Umwelt" an.

Als Kleinanleger habe ich mich im Jahr 2007 an einer Biogasanlage in Penkun, Mecklenburg-Vorpommern, beteiligt. Durch die rückwirkende Änderung des EEG ist die Biogasanlage - und mit ihr bundesweit wohl noch mehr als 250 weitere Anlagen - nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben, da die Einspeisevergütung reduziert wurde.

Seitens CDU/CSU und FDP wurde im Wahlkampf zugesagt, das EEG nach einem Wahlsieg noch einmal zu korrigieren und einen Bestandsschutz für Altanlagen, die vor dem 01.01.2009 ans Netz gegangen sind, zu schaffen. Von der SPD wurde diese Korrektur in der abgelaufenen Legislaturperiode aus ideologischen Gründen leider blockiert.

Werden Sie die Korrektur nun vornehmen und das in den Koalitionsvertrag aufnehmen ?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Katherina Reiche
bisher keineEmpfehlungen
27.10.2009
Katherina Reiche
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 06.10.2009.

Wir halten Wort! Im Koalitionvertrag heißt es zu Ihrer Frage: "Dabei erhalten wir die Planungssicherheit für bestehende Anlagen. Wir werden als Sofortmaßnahme die Reduzierung der EEG-Vergütung für modulare Anlagen, die vor dem 1.1.2009 in Betrieb waren, zurücknehmen."

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
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Ihre Frage an Katherina Reiche
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