Katherina Reiche (CDU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Katherina Reiche
Geburtstag
16.07.1973
Berufliche Qualifikation
Diplomchemikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Staatssekretärin im Bundesumweltministerium
Wohnort
Luckenwalde
Wahlkreis
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Ergebnis
24,0%
Landeslistenplatz
1, Brandenburg
weitere Profile
(...) Wie Sie nach wie vor den dort stehenden Kommentaren entnehmen können, fand keinesfalls ein Zensur statt. Als Betreiberin der Facebookseite sehe ich mich aber wohl in der Pflicht und Verantwortung beleidigende Kommentare, egal gegen wen gerichtet, von der Seite zu entfernen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Katherina Reiche
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Umwelt
07.04.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Reiche,

am 22.06.12 weist auf die Problematik, dass der Klimagipfel von Rio im Sommer 2012 sowohl formal (vorzeitig feststehendes Verhandlungsergebnis) als auch inhaltlich (das Ergebnis bliebe hinter den Ergebnissen von 1992 zurück) defizitär wäre.

www.abgeordnetenwatch.de

Unter gleichem Link antworten Sie am 02.07.12, Zitat Frau Katharina Reiche:

"(...) die Erwartungen waren sehr hoch und sicherlich hätten wir uns an der ein oder anderen Stelle mehr erhofft aber der gefundene Kompromiss ist durchaus eine tragfähige Grundlage."

Ich stelle enttäuscht fest, dass Sie in dieser Antwort wiederum nett klingende Behauptungen aufstellen, ohne dass sie sich um ein einziges Argument bzw. Beleg Ihrer Ansichten bemühen.
Ich erkenne darin ein Manko, dass ich wiederholt in Ihren Antworten auf abgeordnetenwatch erkennen muß, die m.E. meist außer nichtsagenden Floskeln wenig inhaltliche Substanz bieten.

Frage 1:

Wie stützen Sie Ihre Behauptung die Erwartungen wären "sehr hoch" gewesen
bzw. woher nehmen Sie die Relationen für Ihr qualitatives Urteil?

Frage 2:

Sollten nicht machbare und zugleich ehrgeizige Ziele formuliert und umgesetzt werden um weitere Klimaschäden zu begrenzen?

Frage 3:

Wurde nicht genau das erstere (Ziele formulieren) bei dem benannten Klimagipfel verpasst?

Sie bezeichnen den gefundenen Kompromiss als "eine tragfähige Grundlage".

Frage 4:

Wie bringen Sie ihre Behauptung mit folgender Wertung zusammen?

"Die Abschlusserklärung ist eine über neunundvierzig Seiten verteilte Ansammlung von Leerformeln, Floskeln, bestenfalls vagen Absichtserklärungen und Bekräftigungen längst beschlossener Vorhaben wie beim Schutz der Ozeane. Darauf lässt sich kaum "die Zukunft, die wir wollen" aufbauen, wie dieses Dokument des Versagens überschrieben ist."

www.faz.net

Viele Grüße,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 2 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
04.05.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Reiche,

mit großer Sorge verfolge ich wie viele andere Bürger die kürzlich bekannt gewordenen Pläne der Deutschen Telekom. Dabei ist die sogenannte "Drossel" noch das kleinere Problem. Hier plädiere ich dringend dafür, dass der Verbraucherschutz dafür sorgen sollte, dass sich solche Angebote nicht mehr als "Flatrate" bezeichnen dürfen.

Der eigentliche Grund, weswegen ich mich an Sie wende und weswegen ich auch die Kategorie "Demokratie und Bürgerrechte" gewählt habe, sind die Telekom-Pläne, eigene und die Inhalte von Kooperationspartnern in ihren Leitungsnetzen von der Drossel auszuschließen. Das bedeutet: Inhalte eigener angeschlossener Unternehmen und Inhalte von Kooperationspartnern werden bevorzugt.

Das ist ein klarer und krasser Verstoß gegen das Prinzip der Netzneutralität. Nun ist "Netzneutralität" leider ein sperriger Begriff. Doch es ist politisch dringend notwendig, ihn in seiner ganzen Tragweite zu verstehen. Das Internet existiert überhaupt nur in der Form, wie wir es kennen, weil die Betreiber der Einzelnetze, aus denen es letztlich besteht, sich dem Prinzip unterwerfen, unbesehen die Daten anderer Einzelnetze ins eigene Netz zu lassen und wenn nötig weiterzuleiten. Wichtig ist dabei das Wort "unbesehen". Netzneutralität bedeutet, alle Internet-Datenpakete innerhalb eines Internet-Betreibernetzes unabhängig von deren Ursprung und Ziel gleich zu behandeln.

Warum das so wichtig ist? Weil nur durch eine garantierte Netzneutralität kleine und mittelständische Unternehmen im Internet auf Augenhöhe mit Großunternehmen konkurrieren können. Weil es ohne Netzneutralität weder Google gäbe, noch Facebook, noch Wikipedia, noch Ebay, und schon gar keine Blogs und kleine Shops. Ohne Netzneutralität gabe es nur BtX mit 16 Millionen Farben.

Was gedenken Sie und die Regierung angesichts dieser massiven Bedrohung des wichtigsten Mediums des 21. Jahrhunderts zu unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Katherina Reiche
bisher keineEmpfehlungen
13.06.2013
Katherina Reiche
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage.

Die Pläne der Deutschen Telekom, eine Datenvolumengrenze für schnelles Internet-Surfen im Festnetz einzuführen, haben vielerorts Kritik ausgelöst. Der von der Telekom erwähnte Fortschritt für den Kunden ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Daher hat auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner umgehend eine Prüfung des Vorhabens gefordert, die aufzeigen soll, wie verbraucherfreundlich oder verbraucherunfreundlich das Vorhaben für die Kunden ist. Das Bundeskartellamt prüft die Pläne der Telekom.

Die Bundesregierung hat sich erst kürzlich wieder klar zur Netzneutralität bekannt. Notfalls werden, das hat mein Kollege, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft Hans-Joachim Otto MdB, auf dem 4. Fachdialog Netzneutralität am 5. Juni 2013 hervorgehoben, die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert, falls Geschäftspraktiken das Fundament des freien Internets gefährden.

Einschränkungen hinsichtlich der Gleichbehandlung aller Daten im offenen Internet lehne ich grundsätzlich ab. Dies ist auch der einheitliche Tenor der Bundesregierung. Die Bundesnetzagentur wurde daher auch um die Vorlage eines umfassenden Berichts zu allen aufgeworfenen Fragen gebeten.

Die Bedeutung der Netzneutralität schätze ich, genau wie Sie, als sehr hoch ein. Die Bundesregierung fühlt sich dem auch weiter verpflichtet.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Katherina Reiche
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.