Katherina Reiche (CDU)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Katherina Reiche
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Diplom Chemikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Ergebnis
24,0%
Landeslistenplatz
1, Brandenburg
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(...) Das Bundesverfassungsgericht kam zu dem Ergebnis, dass die Hartz IV- Gesetze mit dem Grundgesetz vereinbar sind. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Katherina Reiche hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Soziales und Familie
08.09.2009
Von:
-

Sehr geehrte Frau Reiche,

die OECD sieht eine drohende Altersarmut auf einen Großteil der Bürger unseres Landes zukommen!Es steht zukünftig nicht gut um die Versorgung von Geringverdienern sowie der leider immer weiter zunehmenden Zahl von Menschen,die nicht mehr durchgehend Rentenbeiträge einzahlen können.So werden Geringverdiener nicht in der Lage sein Rentenbeiträge für private Zusatzrenten zu finanzieren.Spätestens im Jahr 2030 werden nach Prognosen zehn Prozent der Rentner von Altersarmut betroffen sein.Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband erwartet in den nächsten Jahren eine deutliche Zunahme der Altersarmut in Deutschland.Bei den Politikern müßte eigentlich Alarmstimmung herrschen, soweit sie sich als Volksvertreter betrachten.Die Politik ist bereits jetzt gefordert
eine energische Weichenstellung zu veranlassen.

Wie will die CDU gegen diese Existenzbedrohung der Bürger gegensteuern?Welche Konzepte hat die CDU? Wann wird entschlossen gehandelt?

Mit freundlichem Gruß
-
Standard-Antwort von Katherina Reiche
bisher keineEmpfehlungen
09.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Fragen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich nicht auf alle Fragen aus dem gesamten Bundesgebiet antworten kann. Ich möchte Sie bitten, sich mit Ihren Fragen an Ihren zuständigen CDU-Direktkandidaten für die Bundestagswahlen in Hamburg zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
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Frage zum Thema Energieversorgung
10.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Reiche,
sind Sie, verehrte Frau Katharina Reiche, davon überzeugt, dass der Salzstock in GORLEBEN wirklich geeignet ist, hier radioaktivenund strahlenden Atom-Müll endzulagern?
Oder gehen Sie bei m politischen Handeln davon aus, dass es in etwa 300 bis 500 Jahren kein Leben mehr auf dem Planeten ERDE geben wird?
Ich wohne in dem landschaftlich sehr schönen Schwarzwald. Mir ist durchaus bewusst, daß das Endlager eventuell im Schwarzwald gebaut werden muss.
Ich bin der Ansicht dass der von RotGrün vereinbarte Ausstieg viel zu spät kommt.

Mit umwelt-freundlichen Grüßen
Antwort von Katherina Reiche
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ob Gorleben als Endlager geeignet ist, kann zur Zeit noch niemand abschließend sage. Hierzu müssen die die von Rot-Grün unterbrochenen Erkundungsarbeiten wieder neu aufgenommen werden, wozu zur Zeit leider insbesondere Bundesminister Gabriel nicht bereit ist.

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
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Frage zum Thema Energieversorgung
14.09.2009
Von:

Hallo Frau Reiche,

nach Ansicht des Deutschen Atomforums enthält der Preis für Atomstrom nur einen Teil der tatsächlichen externen Kosten. Daraus ließe sich schlussfolgern, dass Kernkraft einen unsichtbaren Schuldenberg verursacht, der mit jeder verbrauchten Kilowattstunde anwächst, und damit unbemerkt die Fundamente unserer Wirtschaft unterminiert. Denn dass versteckte Schuldenberge gern zum unpassendsten Zeitpunkt ins Rutschen geraten, mussten wir gerade in der Finanzkrise erleben.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen auch Sie so schnell wie möglich aus der Kernenergie aussteigen. In der Diskussion scheinen allenfalls unterschiedliche Ansichten darüber zu bestehen, was "so schnell wie möglich" heißt.

Die Kernkraftbetreiber scheinen dagegen an einem möglichst langsamen Ausstieg interessiert zu sein, verdienen sie doch an jedem Kernkraftwerk bis zu 1 Million € pro Tag. Erneuerbare Energien bescheren ihnen hingegen unliebsame Konkurrenz – jede Windkraftanlage in privater Hand schmälert ihre Gewinne. Sie scheinen – zumindest bislang - auch kaum daran interessiert zu sein, statt träger Kernkraftwerke hochflexible Regelleistung zum Ausgleich schwankender Windkrafteinspeisungen bereitzustellen.

Daher meine Frage: Wie könnten wir in dieser Situation erreichen, dass wir so schnell wie möglich aus der Kernenergie aussteigen können? Sehen Sie Möglichkeiten, dabei den bislang geltenden Atomausstiegsbeschluss, ggf. mit innovativen methodischen Ansätzen, noch zu übertreffen ?

Besten Dank,
mit freundlichen Grüßen,
M.
Antwort von Katherina Reiche
1Empfehlung
24.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 14.09.09, in dem Sie die externen Kosten der Kernenergie und das Zusammenspiel von Atomkraft und Erneuerbaren Energien ansprechen.

Meiner Kenntnis nach vertritt das Deutsche Atomforum nicht die Position, dass der Preis für Kernenergie "nur einen Teil der tatsächlichen externen Kosten" enthält. Es betont in Publikationen, dass sämtliche bei der kommerziellen Stromerzeugung entstehenden Kosten (Uranabbau und -anreicherung, Stromerzeugung, Rückbau der Anlagen, Endlagerung der Abfälle) im Preis der Kilowattstunde enthalten sind.

Wie Sie unserem Wahlprogramm entnehmen können, ist die Kernenergie für die Union vorerst unverzichtbarer Teil in einem ausgewogenen Energiemix. Wir sehen die Kernenergie als Brückentechnologie der Stromversorgung, weil heute klimafreundliche und kostengünstige Alternativen noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind. Daher streben wir eine Laufzeitverlängerung der sicheren deutschen Anlagen an. Einen Neubau von Kernkraftwerken lehnen wir ab. Denn auch wenn wir 2020 mindestens 30% unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen können, so müssen wir die restlichen bis zu 70% aus anderen Quellen beziehen.

Der größte Teil des zusätzlich generierten Gewinns aus der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke soll nach einer verbindlichen Vereinbarung mit den Energieversorgungsunternehmen zur Forschung im Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie zur Senkung der Strompreise genutzt werden. So wird Sorge getragen, dass eine Laufzeitverlängerung in großem Umfang dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu Gute kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
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Frage zum Thema Soziales und Familie
18.09.2009
Von:

Liebe Frau Reiche,

Sie wissen um die schwierige Situation in den Kitas im Land Brandenburg. Was ist aus Ihrer Sicht der (a) minimal absolute notwendige und (b) der ideale Betreuungsschlüssel (Anzahl Kinder pro ErzieherIn) in einer Kindertagesstätte für (1) Kinder bis 2 Jahre und (2) Kinder über 2 Jahre?

Sie haben auch Kinder, nicht wahr? Wie ist der Betreuungsschlüssel in Ihrer Einrichtung?

Wie stehen Sie zu den Äußerungen von Herrn Platzeck, der zum Aktionstag/Sternmarsch am 26.6.09 sagte, dass für einen weiteren personellen Ausbau in den Kitas im Land keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen?

Gruß
Antwort von Katherina Reiche
bisher keineEmpfehlungen
21.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage vom 18.09.2009.

Die Bildung und Erziehung unserer Kinder ist eine dankbare Aufgabe voller Herausforderungen. Die CDU Brandenburg möchte den Personalschlüssel in den Kindereinrichtungen ab 2010 deutlich verbessern. Dies dient auch dazu, dass Erzieherinnen und Erzieher wieder Zeit zur Vor- und Nachbereitung von Bildungsaufgaben in der Kita erhalten. Eine Erzieherin soll im Krippenbereich nicht mehr als sechs Kinder und im Kindergartenbereich nicht mehr als zwölf Kinder betreuen. Die Zusammenarbeit der Kindereinrichtungen mit den Grundschulen ist fortzuführen und qualitativ weiter auszubauen. Die Ausbildung der Erzieherinnen ist mit dem Schwerpunkt frühkindliche Bildung grundlegend zu reformieren. Darüber hinaus soll die individuelle Betreuung von Kindern unter drei Jahren durch Tagesmütter und Tagesväter weiter ausgebaut werden.

Durch altersgemäße Bildung wollen wir allen Kindern einen erfolgreichen Start ins Schulleben ermöglichen. Ziel ist es, Eltern von den Kosten zu entlasten.

Mit freundlichen Grüßen

Katherina Reiche
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Frage zum Thema Soziales und Familie
25.09.2009
Von:

Warum gibt es nicht endlich ein Kontrollorgan für "Betreutes Wohnen"? Wir alten Menschen haben keinen Ansprechpartner,der uns unterstützt und uns hilft.Alle Versuche waren für mich ergegnislos. Es ist sehr traurig, das dieser Staat die Alten,denen er die Zukunft verdankt,völlig vergißt.
Antwort von Katherina Reiche
bisher keineEmpfehlungen
29.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage vom 25.09.2009.

Wenn zurzeit über Pflege gesprochen wird, dann wird vorwiegend über Missstände, Organisationsdefizite und Kosten diskutiert. So wird die Diskussion aber zu kurzsichtig geführt. Es geht nämlich um mehr: In der Wertschätzung des Alters und in der Frage, wie wir mit den älteren Menschen umgehen, kommen nämlich unsere kulturellen Prinzipien zum Ausdruck. Es geht also darum: Wollen wir eine humane Pflege, oder wollen wir eine Pflege vom Fließband? Deshalb müssen wir in der Gesellschaft und ganz besonders in diesem Hause einen Konsens über folgende Fragen herstellen: Wie wollen wir künftig pflegen? Wie wollen wir künftig selbst einmal gepflegt werden? Wie kann man Verbesserungen erreichen? Wie kommen wir zu einer nachhaltigen Finanzierung?

Viele Berichte zur Pflegequalität haben gezeigt, dass wir dringend mehr motiviertes und qualifiziertes Personal für die Pflege vor Ort brauchen. Diese Menschen, die einen sehr anspruchsvollen und schwierigen Dienst an den Pflegebedürftigen leisten, sollten auch wissen, dass wir ihre Arbeit schätzen. Pflegeheime, die qualitativ gute Pflege leisten, werden sich nicht vor Prüfungen fürchten. Prüfungen sind notwendig, um schlechte Pflege festzustellen und Defizite abzustellen.

Wir dürfen aber auch nicht alle Pflegenden in einen Topf werfen und mit überzogenen Vorschriften und bürokratischen Auflagen gängeln. Hier müssen wir den richtigen Weg für effiziente und dauerhaft wirksame Qualitätskontrollen finden. Es geht also nicht um ein Mehr an Kontrollen und Vorschriften, sondern es geht um die richtige Anwendung. Denn Qualitätssicherung und Qualitätsprüfungen dürfen kein Selbstzweck werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Katherina Reiche
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