Karen Koop (CDU)
Abgeordnete Hamburg 2004-2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Karen Koop
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Pädagogin
Ausgeübte Tätigkeit
Studienrätin Volks- und Realschulen, Behörde für Bildung und Sport, FHH
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Nord
Landeslistenplatz
7, über Liste eingezogen
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Meiner Bemerkung vorangegangen waren ständige und zuteil sehr verletzende Zwischenrufe von Herrn Neumann, mit denen er mich und vorherige Redner zu stören gedachte . Da ich vorne fast neben ihm sitze, hat es mich sehr aufgeregt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
22.11.2006
Von:
Jan

Sehr geehrte Frau Koop,

erlauben Sie mir eine kurze Reaktion auf den Artikel im Hamburger Abendblatt vom 21. November 2006 "Islam-Unterricht: CDU plant Modellversuch".

Der Satz von Matthias Schmoock, dem Verfasser des Artikels, "das Angebot sei ein wichtiges Zeichen dafür, dass der Islam eingebürgert werde ", hat bei mir Alarm geschlagen. Wollen wir das wirklich?

Warum sind wir so blind und wollen das wahre Gesicht des Islam, wie er im Koran gelehrt wird und von den Djihad-Kämpfern wortgetreu umgesetzt wird, nicht verstehen? Zum Glück sind nicht alle Muslime radikal. Dann gäbe es unser pluralistisches Europa bestimmt nicht mehr. Das erklärte Ziel des Islam ist es, alle Ungläubigen (auch die Juden, Christen und die nicht religiösen Muslime) zu bekehren oder zu beseitigen und letztendlich die ganze Welt der Herrschaft des Islam zu unterwerfen. Leider übertreibe ich nicht. Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber die Selbstmordanschläge sind von Muslimen auf Basis der Lehre des Koran durchgeführt worden.

Auch ich bin gegen Diskriminierung von Ausländern und stehe ein für Religionsfreiheit. Aber ich sehe nicht ein, warum unsere staatlichen Schulen und Bildungsinstitutionen der Islamisierung Europas Vorschub leisten müssen.

Soll in Ihrem Modellversuch der Islam gelehrt werden, um die Schülerinnen und Schüler z.B. mit dem Konzept des Djihad vertraut zu machen? - oder mit dem Schwerpunkt aufzuklären und zu warnen, wie gefährlich diese Gedanken für die Freiheit des Menschen, für Europa allgemein, das Christentum und das Judentum sind? Glauben Sie wirklich, Sie können mit deutschsprachigem Islam-Unterricht eine in ihren Wurzeln kriegerische Religion demokratisieren und die "anti-christlichen" Tendenzen herausfiltern?
Antwort von Karen Koop
2Empfehlungen
26.11.2006
Karen Koop
Lieber Herr ,

sie sind besorgt um die Folgen, die ein gezielter Islamunterricht in unseren Schulen haben wird. Ich bin besorgt um die Folgen, die ein Islamunterricht in den Koranschulen ohne Aufsicht der Behörden bereits hat. Vielen muslimischen Eltern, die den berechtigten Wunsch nach religiöser Unterweisung ihrer Kinder haben, bleibt kein anderer Weg als die unkontrollierbare Indoktrination, die in diesen Schulen geleistet wird. Wenn wir in den Schulen einen europäischen, an den Regeln unserer Gesellschaft orientierten Unterricht ermöglichen - und nur darum kann es sich bei unserem Vorschlag handeln – wird den zur Integration bereiten Muslims ein Weg in unsere Gesellschaft aufgezeigt.

Voraussetzung für den Unterricht ist die Einigung der islamischen Vertretungen auf gemeinsam vertretene Lerninhalte, die den Grundsätzen unserer Gesellschaftsordnung und der Verfassung, dem Grundgesetz entsprechen. Wer sich auf einen dieser Artikel berufen will (Art. 7), muss auch allen anderen zustimmen.

Dazu gehören
1.die Glaubensfreiheit , eine Religionsrichtung zu vertreten, sie zu verlassen und sie zu wechseln.
2. Die Gleichheit aller Menschen vor Gott und dem Gesetz (Art. 3 GG)
Keine Diskriminierung nach Geschlecht, Religion, Herkunft , usw.
3.Freie Lebensgestaltung des Einzelnen , keinen Zwang zur Heirat, zur Berufswahl , und drgl.
4. Keine Gewaltausübung gegen andere, auch nicht Familienangehörigen gegenüber.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Sind diese Grundsätze gewährleistet, und sind die Lehrer hier bei uns an unseren Universitäten im Sinne unseres Grundgesetzes ausgebildet, dann kann ein Versuch gestartet werden, ob ein Islamunterricht westlicher Prägung möglich ist.

Ich erhoffe mir im Gegenzug eine Stärkung des christlichen Unterrichts, der mit dem Religionsunterricht für alle in evangelischer Verantwortung in ökumenischer Offenheit, z. T etwas untergegangen ist. Wir müssen lernen, der Muslim auf Augenhöhe selbstbewusst als Christen, Juden und als anders Glaubende entgegen zu treten.

Wer eine Gefahr für unsere Gesellschaft wittert, sollte bedenken: Ob wir weiterhin ein christlich geprägtes Land sind, hängt allein und zuerst davon ab, wie viele überzeugte und glaubwürdige Christen bei uns gibt.
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Frage zum Thema Familie
01.02.2007
Von:

Entschiedenes Vorgehen in Sachen Familienpolitik !

Tun wir in Hamburg genug für die Familie?

Rechtanspruch auf kostenlose, ganztägige Kindergartenplätze.
Vorschuleinrichtungen u.a. mit Sprachkursen.
Integrationshilfen für Immigrantenkinder. Ganztagsschulen.
Pflicht zur ärztlichen Vorsorgeuntersuchung von Klein- und Schulkindern.
Starke Anrechnung von Kindererziehung in der Rentenversicherung.
Steuererleichterung (Steuerfreiheit) für Kinderreiche.
Rechtsansprüche von alleinerziehenden Männern und Frauen an ihre jeweiligen Arbeitgeber (betriebsinterne Kindergartenplätze, flexible Arbeitszeiten).
Betreuung von sozialschwachen, gefährdeten Familien und Erziehungsberechtigten (auch ehrenamtlich).

Mit Dank für Ihre Tätigkeit.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.09.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Koop,

in der letzten Bürgerschaftssitzung haben Sie Michael Neumann aus meiner Sicht persönlich angegriffen mit dem Satz.... er solle mal in den Spiegel schauen, dann würde er verstehen, das er nicht Spitzenkandidat geworden ist.... kann sein, daß ich es nun nicht so wortlich hier wiedergegeben habe. Jedoch ist es schon sinngemäß!
Solche Aussagen sind nicht in Ordnung und meine Frage ist, ob Sie weitere Aussagen demnächst vermeiden werden und ob Sie sich schon privat bei Herrn Neumann entschuldigt haben. Streit sollte immer nur politischen Hintergrund haben und keinen persönlichen , verletzenden Grund.
Es ist schließlich nicht ausschlaggebend, wie eine Person ausschaut - ob dick oder dünn, gut oder schlecht.
Gerde als stellvertretende Fraktionsvorsitzende hätte ich Ihnen da mehr Sachlichkeit zugetraut. Ich bin privat doch sehr verärgert über Ihren Stil!
Antwort von Karen Koop
16Empfehlungen
21.09.2007
Karen Koop
Liebe Frau ,

meiner Bemerkung vorangegangen waren ständige und zuteil sehr verletzende Zwischenrufe von Herrn Neumann, mit denen er mich und vorherige Redner zu stören gedachte . Da ich vorne fast neben ihm sitze, hat es mich sehr aufgeregt. Dieses Benehmen war der Grund meiner Unmutsäußerung, die sich gar nicht auf sein Aussehen, wohl aber auf sein Benehmen bezog. Die Wortwahl war nicht in Ordnung, und wenn Herr Neumann sich für so ein Verhalten entschuldigen sollte, werde ich ein Gleiches tun. Im übrigen werde ich mich sicherlich in Zukunft nicht mehr so leicht provozieren las sen.

Mit freundlichen Grüßen
Karen Koop
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