Josef Rickfelder (CDU)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen 2010-2012
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Grunddaten
Josef Rickfelder
© CDU NRW
Geburtstag
25.10.1951
Berufliche Qualifikation
Polizeibeamter
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Polizeibeamter
Wohnort
Münster
Wahlkreis
Münster I , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
38,7%
Landeslistenplatz
31
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Aus meiner Sicht ist die Prüfung der Abwasserrohre, seien sie nun auf privaten Grund oder auf öffentlichem Grund verlegt sinnvoll. (...) Der Umweltschaden, besonders für das Grundwasser wäre erheblich, wenn dauerhaft nicht sichergestellt ist, dass die Abwasserleitungen und -kanäle dicht sind, sowohl auf privaten bzw. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Gesundheit
07.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Rickfelder,

wie auch schon mein Vorredner möchte ich mich zu Herrn Wimber äussern. Ich bin der Auffassung, sie haben sie nicht sachlich informiert, in gleicher Weise wie es schon Frau Merkel deutlich gezeigt hat.

"Selbst in den Niederlanden werde die Liberalisierung von weichen Drogen seit einiger Zeit wieder zurückgefahren."

Das ist lediglich im Bezug auf den Drogentourismus der Fall. Niederländische Cannabiskonsumenten gehen weiterhin straffrei aus und Coffeeshops bleiben geöffnet.

"Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Wimber schaden der Polizei", meint Rickfelder.

Da muss ich wehement wiedersprechen, denn die öffentlichen Äußerungen unqualifizierter Politiker schaden eher ihrer Partei und lassen an einer sinnvollen Gesetzgebung zweifeln.

"Tatsache sei, dass jeder Konsument harter Drogen vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hat. "Als Einstiegsdroge sind diese also nicht zu unterschätzen"

Auch wenn diese These hinreichend durch meinen Vorredner wiederlegt wurde, kann ich ihre Vermutung verstehen. Jedoch muss ich mir ernsthaft die Frage stellen, ob der Schwarzmarkt an nicht eher daran Schuld sein könnte?
Dealer die mehrere illegale Substanzen verkaufen und unaufgeklärte Bürger beim Kauf von Cannabis zu anderen Drogen verführen, sind weitaus schlimmer als Coffeeshopbesitzer, die eine aufklärende, beratende Funktion haben und harte Drogen im Coffeshop strikt untersagen. Auch im stark reglementierten Cannabis Social Club wird wohl keinem Cannabiskonsumenten zu harten Drogen geraten. Zudem werden 65-75% der Gelder zur Suchthilfe in repressive Maßnahmen gesteckt, statt in Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen. Quelle: tinyurl.com

Nun bitte ich sie eine sachliche und wissenschaftlich belegte Begründung zum Thema Cannabis und dessen Kriminalsierung zu geben. Stumpf ausgesprochene Vermutungen sind für einen Volksvertreter nicht hinnehmbar.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Josef Rickfelder
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08.12.2011
Josef Rickfelder
Sehr geehrter Herr ,

da ich mich in der Presse nicht so wiedergegeben erlebt habe, wie meine Pressemitteilung formuliert war, nachstehend meine PM im Orginal. Ich glaube, dass sich Ihre Fragen dadurch beantwortet verstanden wissen.

Rickfelder: "Keine Nachsicht bei Drogendelikten"
-Kritik an Polizeipräsident Wimber-

Als gefährlich bezeichnet der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder die Haltung von Polizeipräsident Wimber zur Drogenkriminalität.

Wenn der Polizeipräsident einer Stadt wie Münster sich für eine Legalisierung von weichen Drogen ausspricht, ist das laut Rickfelder eine Einladung für alle Kriminellen. Tatsache ist, dass jeder Konsument harter Drogen vorher Haschisch oder Marihuana konsumiert hat. "Als Einstiegsdroge sind diese also nicht zu unterschätzen", argumentiert Rickfelder. Selbst in den Niederlanden werde die Liberalisierung von weichen Drogen seit einiger Zeit wieder zurückgefahren.

Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Wimber schaden der Polizei. Die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik des Landes für 2010 weist einen Rückgang der Todesfälle im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit bzw. Drogenmissbrauch aus. So ist die Gesamtzahl von 344 Toten im Jahr 2009 auf 289 im Jahr 2010 zurückgegangen. Bei 55 Toten weniger kann die derzeit in Deutschland und NRW umgesetzte Drogenpolitik nicht die schlechteste sein.

Im Übrigen weist Rickfelder darauf hin, dass die Statistik im Bereich der Verfolgung von Drogen leicht zu manipulieren ist. So erklärt sich auch offensichtlich die erhebliche Abnahme der Drogendelikte im Bereich des Polizeipräsidiums Münster um über 17 Prozent im Vergleich der Jahre 2009 und 2010.

"Da Drogendelikte Ermittlungsdelikte sind, kann der Münsteraner Polizeipräsident durch die Verlagerung von Schwerpunkten diese Zahl erheblich beeinflussen.
Den Drogenkonsum und die damit zusammenhängende Beschaffungskriminalität reduziert man damit nicht.", erläutert Rickfelder.

"Im Übrigen sei der Hinweis von Wimber auf das Münchner Oktoberfest als eine der größten offenen Drogenszenen wegen des Alkohol- und Zigarettenkonsums falsch", so Rickfelder. "Aufgrund des bundesweit strengsten Nichtrauchergesetztes sei das Rauchen in den Bierzelten des Oktoberfestes mittlerweile verboten."

Über eine Kleine Anfrage will Rickfelder nun prüfen lassen, ob für die Landesregierung ein Polizeipräsident tragbar ist, der mit derartigen Äußerungen vermuten lässt, dass er die gültige Rechtslage nicht mit dem gebotenen Nachdruck umsetzen will.

Laut Rickfelder kommt selbst eine Analyse der BKA-Forschungsreihe "Freigabe von Drogen - Pro und Contra" am Ende zu dem Ergebnis: Die Entscheidung, ob und wie der Suchtproblematik begegnet werden soll, ist aber nicht hauptsächlich eine juristische, medizinische oder sozialtherapeutische, sondern primär eine politische".

Im Übrigen möchte ich Ihre konkreten Fragen so beantworten,
Meine Informationen bzgl. der Rücknahme des liberalen Umgangs mit Drogen in den Niederlanden habe ich aus Gesprächen mit niederländischen Polizeibeamten bekommen. Die Aussagen von Herrn Wimber schaden deswegen der Polizei, weil Herr Wimber (entsprechender Eindruck entsteht z.B. durch die Medien) sich als Polizeipräsident äußert, bzw. seine Äußerungen so wahrgenommen werden. Als Polizeipräsident hat er sich zurück zu halten und eine neutrale Haltung ein zu nehmen. Das für Herrn Wimber privat natürlich die Meinungsfreiheit gilt, ist gut und richtig und wird von mir auch nicht kritisiert, sie obige PM.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Rickfelder MdL
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Rickfelder,

vielen Dank für die schnelle Reaktion auf meinen Beitrag vom 06.12.2011. Sie schrieben, dass die Münstersche Zeitung Sie falsch wiedergegeben hat und sich meine Fragen durch die originale Pressemitteilung von selbst beantworten. Leider ist dem nicht so, denn ich kann keinen Unterschied zwischen dem Artikel der Münstersche Zeitung und der originalen Pressemitteilung erkennen. Ihre Aussagen in diesen beiden Artikeln sind identisch. Aus diesem Grund halte ich meine Fragen für unbeantwortet und bitte Sie, genauer auf die Kernfragen einzugehen.

Ich erspare mir Sie erneut zu zitieren, denn das hatte ich bereits in meinen letzten Beitrag getan. Meine Fragen werde ich allerdings gerne wiederholen.

Halten Sie Konsumenten von weichen Drogen für Kriminelle?
Welche Studien belegen Ihre Aussage, dass Cannabis eine Einstiegsdroge ist?
Was hat sich in den Niederlanden bisher für einheimische Cannabis-Konsumenten geändert?
Darf ein Polizeipräsident oder Richter nicht von der freien Meinungsäußerung gebrauch machen?
Falls ein Polizeipräsident, oder Richter neutral bleiben muss, warum gilt so was nicht für Politiker?

"Da Drogendelikte Ermittlungsdelikte sind, kann der Münsteraner Polizeipräsident durch die Verlagerung von Schwerpunkten diese Zahl erheblich beeinflussen."

Werfen Sie Herrn Wimber vor, dass er absichtlich die Statistiken verändert bzw. fälscht? Falls ja, was hat Herr Wimber dadurch für einen Nutzen?

"Im Übrigen sei der Hinweis von Wimber auf das Münchner Oktoberfest als eine der größten offenen Drogenszenen wegen des Alkohol- und Zigarettenkonsums falsch. Aufgrund des bundesweit strengsten Nichtrauchergesetztes sei das Rauchen in den Bierzelten des Oktoberfestes mittlerweile verboten."

Das Rauchen außerhalb der Bierzelte ist allerdings erlaubt?
Außerdem geht es beim Oktoberfest nicht ums Rauchen, sondern primär um den exzessiven Alkoholkonsum, oder irre ich mich dabei?

Mit freundlichen Grüßen.
Antwort von Josef Rickfelder
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17.12.2011
Josef Rickfelder
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Antwortschreiben vom 09.12.2011,

Ihre erste Frage kann ich mit einem Nein beantworten. Mit ist bekannt, dass der Besitz von Kleinstmengen "weicher" Drogen straffrei ist, allerdings sehe ich hier ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotenzial.

Die Drogenpolitik in den Niederlanden wurde und wird "zurückgefahren". Diese Aussage begründe ich wie folgt, schon seit einiger Zeit dürfen Ausländer in den sogen. Coffeshops nicht mehr einkaufen. Außerdem wird ab 2012 der Wietpas eingeführt, er beinhaltet, dass die Kunden eines Coffeshops Mietglieder werden müssen. Max. dürfen pro Coffeshop 2.000 Personen Mitglied sein. Der THC-Gehalt der Drogen darf nur noch max. 15 % betragen. Außerdem werden die Hanfplantagen geräumt und entsprechende Tatverdächtige verhaftet.

Nach meinem Verständnis ist ein Polizeipräsident verpflichtet sich neutral zu äußeren. Das hat Herr Wimber zum Thema "Drogen" in der Vergangenheit mehrfach nicht getan, sondern wie auch aktuell die neutrale Haltung, die das Landesbeamtengesetz vorgibt, nicht eingehalten.

Das Landesbeamtengesetz Artikel 80 besagt u.a. "Die Beamten und sonstige Verwaltungsangehörige sind Diener des ganzen Volkes, nicht einer Partei oder sonstigen Gruppe. Sie haben ihr Amt und ihre Aufgaben unparteiisch und ohne Rücksicht auf die Person nur nach sachlichen Gesichtspunkten wahrzunehmen."

Eine Untersuchung zur Drogenfreigabe des BKA kommt in einer Bewertung "Drogenfreigabe ja oder nein" zum Ergebnis, dass eine Freigabe von Drogen eine politische Entscheidung ist. Herr Wimber ist kein Politiker. Das Herr Wimber eine private Meinung hat, bleibt völlig bei diesem Sachverhalt unbelassen, nur muss er sich dann auch deutlich als Privatmann äußern.

Ich werfe Herrn Wimber nicht vor, dass er Statistiken fälscht. Da Drogendelikte zu den Ermittlungs- /Kontrolldelikten gehören, kann er allerdings als Behördenleiter sehr wohl Einfluss auf die Arbeit seiner Behörde nehmen kann und damit Statistiken beeinflussen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Rickfelder MdL
CDU-Landtagsfraktion
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Rickfelder,

ich verstehe nicht, wieso die Diäten der Abgeordneten in NRW um 500 Euro für die Altersvorsorge erhöht werden soll.

Ich habe bisher für meine Private Altersvorsorge alles von meinem normalen Einkommen , welches nicht üppig ist, bestreiten müssen. Dies gilt auch für alle normalen Bürger so weit ich weiß.

Ich verstehe absolut nicht, das Leute, egal in welcher Funktion, über ihr eigenes Einkommen abstimmen.

In der heutigen Zeit, wo die Länder und Staaten absolut verschuldet sind, ist mir dies nicht zu erklären. Es wird nur beim " normalen Bürger " gespart.

Wir zahlen Steuern, aber unsere Schulen, Schwimmbäder, Bibliotheken u.s.w werden geschlossen.
Aber wenn ich die Regierungsbauten in Berlin oder Brüssel sehe, denke ich, wir schwimmen im Geld.
Für Politiker nur vom Feinsten, Kinder in maroden Schulen.

Laßt doch bitte mal das Volk über Eure Vorhaben mit bestimmen, dies wäre ein kleiner
Schritt in mehr Demokratie.

Können Sie mir vielleicht doch erklären, wieso es also für Abgeordnete 500 Euro extra geben soll, und für uns nicht. Wobei ich dringender privat Vorsorge leisten müßte. Ich bekomme vielleicht nach 45 Jahren 1.100 Euro Brutto.

Mit freundlichem Gruß
R.
Antwort von Josef Rickfelder
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20.01.2012
Josef Rickfelder
Sehr geehrte Frau ,

zur grundsätzlichen Antwort füge ich ein Schreiben unserer Fraktion bei.

Vielleicht sollten Sie außerdem bedenken, dass bei der Einordnung/Vergleichbarkeit der Abgeordnetendiäten, eine angemessene Vergleichbarkeit hergestellt werden muss.

So ist ein Vergleich mit kommunalen Wahlbeamten durchaus angemessen. Auch kommunale Wahlbeamtinnen und -beamte werden auf Zeit gewählt. Z.B. erhalten Bürgermeister ab einer Gemeindegröße von 10.001 Einwohnern eine Eingruppierung in die Besoldungsgruppen ab B3. Beigeordnete werden ab 30.001 Einwohnern ab B2 (Grundbesoldung: 6380.77 €) eingruppiert. Der/ die Direktor/ -in des Landschaftsverbandes ist mit B8 einzugruppieren, Landesräte bei mit B6. Insgesamt können Kommunale Wahlbeamte je nach Aufgabenzuschnitt bis zu B11 (Grundbesoldung: 11524.40€) erhalten. Nach 8 bzw. 10 Jahren steht Ihnen eine Altersversorgung in Höhe von 35% (Mindestsatz) zu. Das macht z. B. für die Besoldung B2 einen Betrag von 2274 € aus.

Ich glaube, dass man eine realistische Vergleichbarkeit herstellen muss, wenn wir über Abgeordnetendiäten diskutieren.

Am gestrigen Tage fand im Landtag eine Anhörung zu dem Thema Erhöhung des Versorgungsanteils der Diäten statt. Der Auswertung der Ergebnisse der Anhörung möchte ich nicht vorgreifen, die Fraktionen werden dazu intensiv beraten. Beunruhigend ist für mich, die Aussage, dass das gesamte Versorgungssystem nicht sicher ist (bei der Beschlussfassung über das Gesetz, gingen die damaligen Abgeordneten davon aus, dass sich weitere Landtage und auch der Bundestag dieser wegweisenden Neuregelung der Abgeordnetendiäten anschließen würde und damit das Versorgungswerk auf wesentlich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich hätte stützen können).


Mit freundlichen Grüßen

Josef Rickfelder MdL
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.04.2012
Von:

Herr Rickfelder,

der für die parlamentarischen Regeln zuständige Ausschuss hat mit den Stimmen von Union, SPD und FDP beschlossen, das Rederecht der Abgeordneten einzuschränken!
Wie stehen Sie dazu und werden Sie gar im Bundestag für diese Änderung der Geschäftsordnung Ihre Stimme abgeben?
Antwort von Josef Rickfelder
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15.04.2012
Josef Rickfelder
Sehr geehrter Herr ,

diese Frage bezieht sich auf die Geschäftsordnung des Bundestages, ist also kein landespolitisches Thema. Da ich, eine Wiederwahl vorausgesetzt, Mitglied des Landtages in NRW sein werde, berührt mich diese Frage zunächst nur persönlich.

Insoweit möchte Ihnen gerne antworten und meine persönliche Meinung darlegen: Ich finde es wichtig, wenn Abgeordnete die in erster Linie ihrem Gewissen verantwortlich sind, bei gewichtigen Themen, bei denen die Berufung auf die Gewissensfreiheit auch nachvollziehbar ist, die Gelegenheit haben ihre abweichende Meinung im Parlament kund zu tun.

Wie lang dann die jeweiligen Redezeiten sein dürfen, darüber müssten die Abgeordneten eine Einigung, mit anderen Worten, eine Regel für die Geschäftsordnung festlegen, denn auch die Funktionsfähigkeit des Parlaments muss gewährleistet bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Rickfelder
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
17.04.2012
Von:

Hallo Herr Rickfeleder,
im Jahr 2010 hat die Stadt Rheine einen Förderantrag zur Sozialen Stadt gestellt.
Die Bürgermeisterin der Stadt Rheine (SPD) Frau Dr. Kordfelder hat dann Ende 2010
einen Haushalt ohne die Eigenmittel eingebracht. Obwohl bis zur Verabschiedung des
kommunalen Haushaltes im April 2011 längst klar, dass das Städtebauministerium den
Projektantrag vollumfänglich fördern wird, wurde auch im Haushaltsplanverfahren 2011
kein Eigenanteil entsprechend den Haushaltsgrundsätzen veranschlagt. Nach einem
kommunalaufsichtlichen Verfahren wurde im Oktober 2011 der Haushalt aufgehoben
und ein neuer Haushalt 2011 beschlossen. Nunmehr ist durch ein Protokoll von Frau
BM Dr. Kordfelder bekannt, dass wohl hinter den Kulissen im Jahr 2010 / 2011 eine
Förderzusage mit dem Land NRW geregelt worden ist. Wie bewerten Sie das Verfahren ?
Antwort von Josef Rickfelder
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19.04.2012
Josef Rickfelder
Sehr geehrte Frau ,

mit den Vorgängen, die Sie aus Ihrer Heimatstadt Rheine schildern bin ich zu wenig betraut. Deswegen möchte ich Ihnen gerne vorschlagen, dass Sie diese Frage an den für Rheine zuständigen Landtagskandidaten, Herrn Karl-Josef Laumann richten.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Rickfelder
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Ihre Frage an Josef Rickfelder
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