Johannes Kahrs (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Johannes Kahrs
© Johannes Kahrs
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Jurist, Oberstleutnant der Reserve
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Mitte , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
34,6%
Landeslistenplatz
-, Hamburg
(...) Leider spielt das Geschlecht immer noch eine erhebliche Rolle bei den Einkommen. Neueste Untersuchungen offenbaren erschreckende Zahlen, was die Schlechterstellung von Frauen bei den Einkommen betrifft. Frauen verdienen durchschnittlich auch weiterhin weniger als Männer im gleichen Beruf. (...)
 
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Frage zum Thema Umweltpolitik
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kahrs,

wie Sie wissen, ist um die Planungen für die "Wasserkunst Kaltehofe", einen neuen Freizeitpark in Rothenburgsort, ist ein heftiger Streit entbrannt. Hamburg Wasser legte ein Konzept vor, das einen großen öffentlichen Parkplatz unmittelbar neben der idyllischen "Kaltehofe Villa" vorsieht. Die Zufahrt soll über eine 500 Meter langen Abschnitt des Kaltehofe Hauptdeich erfolgen, der bisher für Kfz gesperrt ist.

Viele RothenburgsorterInnen und Kaltehofe-Fans (siehe www.hwo-digital.de) protestieren gegen diese Planung und wollen, dass der Kaltehofe-Hauptdeich autofrei bleibt. Sie schlagen für den Parkplatz einen anderen Standort vor und berufen sich dabei auf einen sog. Agenda 21-Prozess, in dem die Grundlinien für die zukünftige Entwicklung von Kaltehofe an einer Art Rundem Tisch festgelegt wurden.

Unterstützen Sie das Parkplatz-Konzept von Hamburg Wasser mit der Öffnung des Hauptdeichs für Kfz oder stimmen sie der Forderung "Kaltehofe muss autofrei bleiben" zu? Ein kleiner Tipp: Die SPD Rothenburgsort spricht sich entschieden gegen die Öffnung aus.


Hamburgs Wilder Osten
Rothenburgsort
Antwort von Johannes Kahrs
7Empfehlungen
24.09.2009
Johannes Kahrs
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Die SPD-Fraktion im Bezirk Hamburg-Mitte hat sich in der Frage, wie Kaltehofe in Zukunft genutzt werden soll, darauf festgelegt, dass dort keinesfalls Durchgangsverkehr (etwa als Abkürzung nach Bergedorf) zugelassen werden darf. Kaltehofe soll Naherholungsgebiet werden. Andererseits muss dieses natürlich auch erreichbar sein. Derzeit befindet sich das Konzept in Hinblick auf etwaige Parkplätze noch in der Planungsphase, d.h., es ist noch nicht sicher, ob und wenn ja wo ein Parkplatz entstehen soll. Ich kann Ihnen daher auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkreteren Angaben machen. Auch bin ich als Bundestagsabgeordneter nicht direkt an der Kommunalpolitik bezüglich Kaltehofes beteiligt. Ich bin mir aber sicher, dass die SPD sich für ein Konzept entscheidet, dass sich an den Wünschen der Mehrheit der Rothenburgsorter orientiert.

Mit freundlichen Grüßen,


Johannes Kahrs
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Frage zum Thema Wirtschaft
25.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kahrs,

im Streit um die Öffnung des Kaltehofe Hauptdeiches s. Frage v. Herrn Böttcher (Umweltpolitik) stellt sich mir eine zusätzliche Frage:

Aus den Bekundungen des Herrn Heller, der mit der Entwicklung "Wasserkunstinsel Kaltehofe" befasst ist, stellt sich heraus, dass die Wirtschaftlichkeit des Naherholungsparks anscheinend von den Einnahmen der Parkgebühren abhängt. Daraus erfolgt meines Verständnisses der Wunsch soviele PARKER wie möglich nach Kaltehofe zu holen und nicht wie urspünglich geplant viele Besucher dieses einmaligen Gebietes.
Kaltehofe bleibt in seiner Einmaligkeit nur erhalten, wenn der Kaltehofe Hauptdeich weiter für den öffentlichen Verkehr geschlossen bleibt. Es gibt diverse andere Möglichkeiten die Parkgebühren auf anderem Weg einzunehmen. Zum Beispiel hat Herr Schönfisch, der solarbetriebene Fortbewegungsmittel dort erprobt, vorgeschlagen solche zu benutzen. Behinderte können auch mit sog. Rikschas geholt werden u.u.u.

Erklären Sie mir bitte, inwiefern die Parkgebühren, die nur für das Parken direkt an der Villa erzielt werden könnten, als einzige Möglichkeit besteht den Park wirtschaflich zu betreiben.

Wie erklären Sie damit die Unverzichtbarkeit den Kaltehofer Hauptdeich zu öffnen?

Welche Einstellung vertreten Sie für den Bezirk Mitte gegenüber der Wirtschaftlichkeit von der Wasserkunstinsel Kaltehofe im Konflikt zwischen den Einnahmen des Parkverkehres und der damit zu erwartenden Zerstörung des unwiederbringlichen Charmes Kaltehofes, den die Besucher dort erst hin lockt?

Und wie vertreten Sie Ihre Meinung gegenüber den Rothenburgsorter SPD-Politikern, die sich auch gegen Öffnung ausgesprochen haben?

Mit freundlichen Grüßen


(Stadtteilräume Rothenburgsort e.V.)
Antwort von Johannes Kahrs
3Empfehlungen
29.09.2009
Johannes Kahrs
Sehr geehrte Frau ,

danke für Ihre Frage. Da ich mit diesem Thema aber überhaupt nicht befasst bin, möchte ich Sie bitten Ihre Fragen an die SPD-Fraktion der Bezirksfraktion von Hamburg-Mitte zu richten ( www.spdfraktion-hamburg-mitte.de ).

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes Kahrs
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