Joachim Albrecht (CDU)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Joachim Albrecht
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Gymnasiallehrer (OStR i.Pr.)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Hannover-Mitte
Ergebnis
29,4%
Landeslistenplatz
53
(...) Gegen Verschärfung von Strafen bei Straftätern aus dem politischen Raum habe ich nichts einzuwenden. Generell sollten Gesetze, auch Strafgesetze, regelmäßig auf ihre Aktualität überprüft werden und gegebenenfalls den neuen Anfordernissen angepasst werden. (...)
 
Persönliche Website
www.joachimalbrecht.de
Fragen an Joachim Albrecht
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Frage zum Thema Arbeit
17.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Kandidat,
wird nach der Wahl die wöchentliche Arbeitszeit der Landesbeamten auf 41 oder 42 Wochenstunden angehoben?
Antwort von Joachim Albrecht
3Empfehlungen
20.01.2008
Joachim Albrecht
Sehr geehrter Herr
wir haben nicht vor, die derzeitige Arbeitszeit der Beamten in Niedersachsen zu verlängern!
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Albrecht
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
23.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Stefan Schostok,

ich bin Azubi und wollte sie mal fragen was sie für den ÖPNV tun wollen. Da dieser immer eine wichtigere Rolle einnimmt, gearde durch die Einführung der Umweltzonen.

Und ob sie sich für einen Streckenzuwachs einsetzten werden.
Antwort von Joachim Albrecht
1Empfehlung
23.01.2008
Joachim Albrecht
Sehr geehrter Herr !

Offensichtlich haben Sie Ihre Frage an Herrn Schostok versehentlich an mich gesendet. Ich habe sie an Herrn Schostok weitergeleitet. Wenn Sie eine Frage an mich haben, beantworte ich Sie Ihnen gerne.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Albrecht
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
23.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Albrecht,

der Öffentliche Personennahverkehr ist für viele Menschen sehr wichtig, da es für manche die einzige Möglichkeit ist sich innerhalb der Stadt ( Hannover ) von A nach B zu bewegen.
Durch die Stadtbahn und den Stadtbus wird die Umwelt geschont, da so nicht jeder einzelne mit einem Auto durch die Gegend fährt. Wieso werden dann die Unternehmen, die den Betrieb ermöglichen, die Gelder gekürzt, und ständig dazu aufgefordert einzusparen. Diese Einsparungen wirken sich auch auf die Gehälter aus. Der Öffentliche Personennahverkehr kommt jeden Bürger zugute und sichert eine Menge Arbeitsplätze. Wäre es nicht das Beste grade diese Unternehmen stärker zu förden? Was sagen Sie dazu?
Antwort von Joachim Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
26.01.2008
Joachim Albrecht
Sehr geehrter Herr Ramovic!

Mit dem von Ihnen angesprochenen Problemfeld Öffentlicher Personenverkehr haben Sie ein wichtiges Thema angesprochen. Die CDU hat gerade in den letzten Jahren sich für einen Ausbau des Öffentlichen Personenverkehrs stark gemacht. Bei der Einführung der S-Bahn in Hannover war es im wesentlichen die CDU auf Bundes- und Landesebene sowie die Hannoversche CDU, die sich für die Hannoversche S-Bahn eingesetzt hat und mache Widerstände überwinden musste. In Niedersachsen hat die CDU in den letzten Jahren mit dazu beigetragen, dass Bahnstrecken wieder belebt worden sind. In diesem Landeshaushalt haben wir genügend Gelder vorgesehen, damit keine Strecke still gelegt werden muss. Für den Bereich des ÖPNV haben wir in den vergangenen Jahren immer Mittel im Haushalt eingesetzt, um diesen zu unterstützen.
Die Anforderung auch an den öffentlichen Personenverkehr sparsam mit den Mitteln zu arbeiten ist dringend erforderlich. Die durch Ausschreibung erfolgte Konkurrenz hat bereits große Erfolge in Bezug auf Attraktivität, Pünktlichkeit, Sauberkeit und Preisgestaltung gehabt. Heute benutzen mehr Menschen in Niedersachsen den Öffentlichen Personenverkehr als vor fünf Jahren. Zu Lohndumping muss es dabei nicht kommen. In der Ausschreibung kann, z. B. von der Region Hannover für den Bereich Hannover und Umland, auch eine Anforderung für die Besoldung der Mitarbeiter nach bestimmten Tarifverträgen hineingeschrieben werden. Dann kann das Unternehmen keine Löhne unterhalb des entsprechenden Tarifvertrages zahlen!
Gerade im innerstädtischen Bereich hat die CDU in den letzten fünfzehn Jahren für den Erhalt von Straßenbahnstrecken, z.B. vom Hauptbahnhof zum Zoo, gekämpft. Auch für die Verlängerungen der Stadtbahnlinien und die Erweiterung der S-Bahn mache ich mich immer wieder stark und die CDU in Hannover unterstützt dies.
Gegenwärtig unterstützen wir auch die Verlängerung des Beförderungsvertrages zwischen der Region Hannover und der ÜSTRA ohne neue Ausschreibung. Damit wird die ÜSTRA unterstützt und gestärkt.

Mit besten Grüßen
Joachim Albrecht
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Frage zum Thema Bildung
24.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Albrecht,

die jetzige Regierung hat die NTH ins Leben gerufen. Es war ausdrücklich geplant, dass keine Stellen gestrichen werden sollten. In der letzten Zeit verdichten sich jedoch Gerüchte, dass eine Fakultät für Bauingenieurwesen (entweder Hannover oder Braunschweig) wohl geschlossen werden soll. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Antwort von Joachim Albrecht
bisher keineEmpfehlungen
26.01.2008
Joachim Albrecht
Sehr geehrte Frau !

Noch ist die NTH nicht "ins Leben gerufen", aber die Idee einer NTH (Niedersächsischen Technischen Hochschule) ist hervorragend. Dies wird eine Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer an den Standorten Hannover, Braunschweig und Clausthal-Zellerfeld mit sich bringen. Dabei ist tatsächlich nicht daran gedacht, Stellen abzubauen. Mit dieser Idee der NTH sollen Disziplinen belebt, vorangebracht werden. Das kann unter Umständen zu einer Neugewichtung an einzelnen Standorten führen, aber nicht zum Stellenabbau. Und von dem von Ihnen angesprochenen Gerücht halte ich gar nichts.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim Albrecht
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Frage zum Thema Wirtschaft
25.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Albrecht,

per Gesetz sollen nun Nichtraucher vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden. Auf den Internetseiten www.passiv-rauchen.de und www.netzwerk-rauchen.de können Sie nachlesen, dass in der Gastronomie die Schadstoffe in der Luft durch Rauchen einen sehr geringen Wert ausmachen und keineswegs an die festgelegten Höchstwerte für Arbeitsplätze heranreichen.

Selbst die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten zweifelt an den Darstellungen und der Methodik der Weltgesundheitsorganisation und des Deutschen Krebsforschungszentrum im Zusammenhang mit der Gefährdung durch Passivrauch, nachzulesen unter www.passiv-rauchen.de
Link offener Brief an Dr. Pötschke Langer

Könnten Sie sich unter diesen Gesichtspunkten eine Überprüfung des Nichtraucherschutzgesetzes vorstellen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Joachim Albrecht
7Empfehlungen
26.01.2008
Joachim Albrecht
Sehr geehrte Frau !

Untersuchungen zum Thema Raucher- und Nichtraucherbelastung, die von der Tabakindustrie finanziert werden, mögen zwar einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber ein hohes wissenschaftliches Renommee haben sie in der Regel nicht. Untersuchungen von unabhängigen Wissenschaftlern, wie z.B. von der medizinischen Fakultät der Universität Triest, halte ich für wissenschaftlich belastbarer. Die Italiener haben immerhin herausgefunden, dass das sehr strickte Rauchverbot in italienischen Gaststätten bereits einen signifikanten Rückgang von Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislaufproblemen der Menschen in Norditalien mit sich gebracht hat.
Viel wichtiger als die von Ihnen angesprochene Frage in dem Zusammenhang finde ich den Aspekt der Suchtprävention von Kindern und Jugendlichen, denn Rauchen ist die Einstiegsdroge Nr.1, gefolgt von Alkohol!

Zu Ihrer abschließenden Frage einer Überprüfung des Gesetzes kann ich Ihnen versichern, wir werden dieses Gesetz überprüfen, auch auf Ihre Fragestellung hin, und dann feststellen, ob Veränderungen möglich oder notwendig sind, denn das haben wir bereits in das Gesetz hineingeschrieben.

Mit freundlichen Grüßen aus Hannover nach Peine
Joachim Albrecht
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