Hubertus Heil (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Hubertus Heil
Jahrgang
1972
Berufliche Qualifikation
Studium der Politikwissenschaft und Soziologie, Referent
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Gifhorn - Peine
Landeslistenplatz
15, Niedersachsen
(...) Bisher wird die Regelleistung für Kinder bei der Berechnung des ALG II prozentual vom Bedarf der Eltern abgeleitet. Aus unserer Sicht muss die Berechnung stärker auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder eingehen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Wirtschaft
27.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Heil,

gerne möchten wir Ihnen unsere Gedn zum Thema "Beschränkung der Managergehälter" mitteilen.
Wäre es nicht möglich, Managergehälter in ihrer Höhe nicht als absolute Zahl zu beschränken, sondern als eine Art maximaler Prozentsatz gegenüber dem geringsten Lohn eines in der Firma angestellten Arbeiters?
Es sollte nicht darum gehen, Managergehälter in der Höhe zu beschränken, sondern darum den Abstand zwischen Managerlöhnen und Angestelltenlöhnen zu verringern.
Außerdem könnte so der Tendenz Einhalt geboten werden, dass Firmen bei den Gehältern der Angestellten damit kalkulieren, dass Lohnaufstockungen durch den Staat erfolgen.
Über eine kleine Antwort würden wir uns freuen.

Viele Grüße.
Anke und Roman.
Antwort von Hubertus Heil
bisher keineEmpfehlungen
22.10.2009
Hubertus Heil
Sehr geehrte Frau Lange,

vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal abgeordnetenwatch.de, auf die ich Ihnen gerne antworten möchte.

Ihre Idee finde ich sehr interessant, jedoch wird sie sich in der Praxis schwer umsetzen lassen. Vor allem wäre die Einheitlichkeit der Gehälter für Manager nicht geleistet und Schlupflöchern Tür und Tor geöffnet.

In der vergangenen Legislaturperiode hat die Bundesregierung schärfere Regelungen für Managergehälter beschlossen. Es geht dabei vor allem um die Orientierung an langfristigen Unternehmensentwicklungen.

In Zukunft soll die Entscheidung über die Vergütung von Vorstandsmitgliedern vom gesamten Aufsichtsrat - und nicht wie bisher lediglich von einem Ausschuss - getroffen werden. Auch müssen die Bezüge in einem angemessenen Verhältnis zu den Leistungen des Vorstandes und zu der branchen- oder landesüblichen Vergütung stehen. Verschlechtert sich die Lage des Unternehmens, so soll der Aufsichtsrat die Vergütungen von Vorstandsmitgliedern leichter herabsetzen können.

Eine der Ursachen für die Finanzkrise war kurzfristiges Renditedenken. Daher sollen Vergütungsoptionen wie Boni oder Aktienoptionen in Zukunft Verhaltensanreize zur langfristigen Unternehmensentwicklung setzen. Für Aktienoptionen gilt etwa, dass diese frühestens nach vier und nicht wie bisher nach zwei Jahren eingelöst werden können. Verschärft wird auch die Pflicht zur Veröffentlichung der Vorstandsvergütungen. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollen ehemalige Vorstandsmitglieder künftig drei Jahre nach ihrem Ausscheiden aus einem Unternehmen keinem Prüfungsausschuss angehören dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Hubertus Heil, MdB
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