Hartmut Schauerte (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Hartmut Schauerte
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, parlament. Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Wahlkreis
Olpe - Märkischer Kreis I
Landeslistenplatz
keinen, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Mit dem Maßnahmenpaket "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" reagieren wir auf den Konjunkturabschwung und sichern Beschäftigung und Arbeit, indem wir langfristig sinnvolle, kurzfristig umsetzbare und rasch wirksame Maßnahmen festlegen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
NEIN
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
NEIN
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
nicht beteiligt
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
nicht beteiligt
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
nicht beteiligt
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
nicht beteiligt
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
nicht beteiligt
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
nicht beteiligt
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Hartmut Schauerte
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Internetsperren
20.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Schauerte,

Ich habe ihre Rede im Bundestag vom 06.05.2009 zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen verfolgt. Besonders zum Thema Internetzensur ist mir folgender Satz von Ihnen in Gedächtnis geblieben - ich zitiere:
"... um den Zugang zu strafbaren, insbesondere kinderpornografischen Inhalten zu erschweren." (Quelle: www.youtube.com )

Das Wort "insbesondere" impliziert meiner Meinung nach, dass die Sperren auch auf andere Inhalte ausgeweitet werden sollen. Meine Frage ist nun, auf welche weiteren strafbare Inhalte sich die Sperren beziehen könnten.

Besten Dank für Ihre Beteiligung bei abgeordnetenwatch,
Mit freundlichen Grüßen,
D.
Antwort von Hartmut Schauerte
2Empfehlungen
03.07.2009
Hartmut Schauerte
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Nachricht, in der Sie Bezug auf meine Rede im Bundestag zu den Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen nehmen.

Das kürzlich verabschiedete Gesetz zu diesem Thema beschränkt sich auf präventive Zugangserschwerungen zu kinderpornographischen Inhalten. Bei dem Gesetz handelt es sich nicht um eine willkürliche Zensur des Internets. Hierbei geht es um die Verhinderung von Straftaten gem. § 184b des Strafgesetzbuches durch die Erstellung einer Sperrliste des Bundeskriminalamtes (BKA) und die Verpflichtung der Internet Provider, diese Seiten zu sperren. Es ist nicht daran gedacht, ähnliche Maßnahmen auch bei anderen Rechtsverletzungen zu ergreifen.

In diesem Sinne ist auch der von Ihnen zitierte Satz meiner Rede zu verstehen: "Hier geht es darum, den Zugang zu strafbaren, insbesondere kinderpornographischen Angeboten zu erschweren." Das Wort "insbesondere" ist im Kontext meiner Rede als sprachliche Präzisierung des Problems zu betrachten. Der Anwendungsbereich dieses Gesetzes ist begrenzt auf die Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen, was sich dadurch äußert, dass ein separates Spezialgesetz geschaffen wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hartmut Schauerte MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hartmut Schauerte,

Menschen, die wegen fehlender fair dotierter Jobangebote in Hartz4Verhältnissen leben müssen, müssen nicht nur in extremer Armut leben, sie verlieren Bürgerrechte wie Datenschutz und leben in tagtäglicher Angst vor Schikanen... ohne Situationen durch Arbeitsleistungen entgehen zu können. Unbezahlte Arbeit gilt nicht als Arbeit. Das wirkt wie Mobbing, macht krank, arbeitsunfähig.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, würde Bürokratie einsparen, Gelder könnten u.a. für Bildung genutzt werden...

Wie ist Ihre Position zur Grundsicherung von Menschenwürde, einem bedingungslosen/ schikanefreiem Grundeinkommen?
Freundliche Grüße
Antwort von Hartmut Schauerte
1Empfehlung
15.09.2009
Hartmut Schauerte
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zu meiner Position bezüglich eines " garantierten/bedingungslosen Grundeinkommens" .

Ich bin gegen ein garantiertes/bedingungsloses Grundeinkommen. Die Gefahr eines gewaltigen Missbrauchs wäre einfach zu groß.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Schauerte MdB
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Hartmut Schauerte
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.