Franz-Xaver Romer (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Franz-Xaver Romer
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Mechaniker
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Biberach
Landeslistenplatz
keinen, Baden-Württemberg
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(...) Wir haben als CDU nicht allein die Möglichkeiten unsere Ideen durch zu setzten. Es war ein schwieriger Kompromiss mit der SPD, aber es war ein lohnender. Die Patienten werden von dieser Reform profitieren und sie wird die momentane Situation verbessern. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Kultur
08.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

es interessiert mich sehr, was für eine Meinung Sie in der aktuellen "Killerspieldebatte" einnehmen. Sind Sie für oder gegen ein Verbot?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Franz-Xaver Romer
1Empfehlung
11.12.2006
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich bin für ein hartes Vorgehen gegen die so genannten Killerspiele. Sollte eine Überprüfung ergeben, dass die aktuellen Gesetze - entgegen der Auffassung der Bundesjustizministerin - nicht ausreichen, so bin ich für eine Verschärfung, wie es beispielsweise Minister Beckstein fordert.

Mit freundlichen Grüßen
Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
08.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

Wie würden sie folgende Begriffe nach ihrer Wichtigkeit ordnen (und bei konkurierenden Interessen entscheiden) ?

- Arbeit
- Bildung
- Familie
- Jugend
- Umwelt

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Franz-Xaver Romer
bisher keineEmpfehlungen
11.12.2006
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

ich danke für Ihre Anfrage.

Sie zählen fünf sehr wichtige Politikfelder auf, bei denen nur schwer eine Rangfolge bestimmt werden kann. Dennoch würde ich den Bereichen Arbeit und Familie in der heutigen Zeit die größte Bedeutung beimessen. Ohne eine Familie, d.h. ohne Kinder, brauchen wir nicht mehr über Themen wie Bildung und Jugend sprechen. Ebenso müssen wir unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt erhalten. Um Familien ernähren zu können, benötigen wir Arbeitsplätze.

Alle Bereiche hängen zusammen und können nicht völlig isoliert betrachtet werden. Wie ich bei konkurrierenden Interessen entscheiden würde, kann ich nicht pauschal beantworten. Dies ist abhängig vom jeweiligen Einzelfall.

Mit freundlichen Grüßen
Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
12.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

von unseren kassenärztlichen Vereinigungen hören wir, dass ca. ein Drittel unserer vertragsärztlichen Tätigkeit nicht bezahlt werde und von der Gesundheitsministerin, dass sie die Klagen und Sorgen der Ärzte zu finanziellen Problemen ernst nehme.

Wie ernst wird es für Sie bei der Abstimmung zum "Wettbewerbsstärkungsgesetz", wenn für gesetzliche Krankenkassen das Wettbewerbsrecht gar nicht gilt?

Wie sollen wir Ärzte diese "Possen" im Bundestag einordnen?
Wissen Sie bereits, ob Sie dem Gesetzesvorschlag zustimmen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Franz-Xaver Romer
bisher keineEmpfehlungen
13.12.2006
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

danke, dass Sie sich mit Ihren Fragen an mich wenden.

Ich persönlich warte die Ergebnisse der weiteren Beratungen zur Gesundheitsreform ab und werde dann entscheiden, wie ich im Deutschen Bundestag abstimme. Aus der öffentlichen Anhörung werden mit Sicherheit einige Änderungen hervorgehen. Für jede sachliche Information und konstruktive Kritik bin ich dankbar.

Zur Zeit kann ich wirklich noch nicht sagen, ob ich für das Gesetz stimme. Es wird bestimmt eine namentliche Abstimmung geben, so dass das Stimmverhalten aller Abgeordneten genau nachzuvollziehen sein wird.

Mit freundlichen Grüßen
Franz Romer
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Frage zum Thema Gesundheit
13.12.2006
Von:

Können Sie uns kurz den Inhalt des Wettbewerbstärkungsgesetz und seine Möglichkeiten schildern, da Sie noch auf Abänderungen warten und welche?

Gruß G.
Antwort von Franz-Xaver Romer
bisher keineEmpfehlungen
19.12.2006
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

danke für Ihre Anfrage nach einer Kurzfassung des Wettbewerbsstärkungsgesetzes. Aufgrund des komplexen Inhalts kann eine Kurzfassung in diesem Fall nicht auf einer Seite abgehandelt werden. Ich habe mich daher entschlossen, Sie mit diesem Link zu einer 12-seitigen Darstellung der Reform zu führen. Sie können sich dort die für Sie interessanten Punkte ansehen:

www.franz-romer.de

Es handelt sich hierbei nicht um eine verbindlich Endfassung: Die Vertreter der CDU/CSU-Fraktion sitzen auch in dieser Woche noch mit Fachleuten im Ministerium zusammen und versuchen die Anregungen, die vom Bundesrat und aus der Anhörung gekommen sind, umzusetzen. Und es soll der Zeitplan eingehalten werden, dass diese Änderungsanträge Mitte Januar in den Ausschüssen beraten werden.

Freundliche Grüße und Frohe Weihnachten
Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
19.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Romer!
Wenn Sie Kassenpatient wären, würden Sie gerne Ihre Rechnung bei der Kasse einreichen, um die Kosten mit einer sozial gestaffelten Eigenbeteiligung erstattet zu bekommen. Der Patient würde sparsam sein und der Wegfall der Überwachungsbürokratie würde Kosten sparen- so wie es in fast allen europäischen Ländern der Fall ist. Quelle: www.arzt-in-europa.de Komme ursprünglich aus Oberschwaben, deshalb meine Frage an Sie und Sie immer freundlich geantwortet haben.
Antwort von Franz-Xaver Romer
bisher keineEmpfehlungen
19.12.2006
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr Rossbach,

vielen Dank für Ihre Email.

Kurz vorweg: Ich selbst bin Kassenpatient. Unser System der gesetzlichen Krankenversicherung ist in vieler Hinsicht noch nicht optimal gestaltet. Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung, dass gerade bei den Verwaltungskosten gespart werden sollte.

In der Realität wird es aber schwierig sein, von den Kassenpatienten zu verlangen, für die Rechnungen in Vorleistung zu gehen und sich die Kosten im Anschluss erstatten zu lassen. Für viele Patienten ist dies schlicht nicht finanzierbar. Ebenso verhält es sich mit einem (wie auch immer gestafftelten) Eigenanteil. Schon die Bestimmung der Staffelung wäre wieder mit Verwaltungsaufwand verbunden.

Bürokratieabbau ist dann sinnvoll, wenn Verwaltungsaufwand verringert wird und die Transparenz, die Qualität und die Effizienz der medizinischen Versorgung erhalten bzw. erhöht werden können. Unter Federführung des Gesundheitsministeriums wurde gemeinsam mit Vertretern der Ärzte, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Bundesärztekammer und der Krankenkassen ein Massnahmekatalog zum Bürokratieabbau erstellt. Dieser ist in das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz eingeflossen.

Die Gesundheitsreform ist das meist diskutierte Gesetzesvorhaben. Der Gesetzgebungsprozess ist noch nicht abgeschlossen und es wird im Laufe des Verfahrens noch weitere Änderungen geben.

Die Vertreter der CDU/CSU-Fraktion sitzen auch in dieser Woche noch mit Fachleuten im Ministerium zusammen und versuchen die Anregungen, die vom Bundesrat und aus der Anhörung gekommen sind, umzusetzen. Und es soll der Zeitplan eingehalten werden, dass diese Änderungsanträge Mitte Januar in den Ausschüssen beraten werden.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen zum Fest
Franz Romer, MdB
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