Franz-Xaver Romer (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Franz-Xaver Romer
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Mechaniker
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Biberach
Landeslistenplatz
keinen, Baden-Württemberg
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(...) Dies kann insbesondere bei Anlagen, die Biomasse zur Stromerzeugung nutzen, zu einer Reduzierung der gesetzlich garantierten Stromvergütung führen, da für die Höhe der Vergütung die Anlagenleistung ausschlaggebend ist. (...) Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen setzt sich die Unionsfraktion weiterhin dafür ein, ein politisches Umfeld wieder herzustellen, das den Anlagenbetreibern und den Investoren Planungssicherheit und Investitionsschutz gewährleistet. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Franz-Xaver Romer
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Frage zum Thema Arbeit
24.07.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

Seit langer Zeit wird immer wieder darauf gedrängt, mann soll für seine spätere Rente sich zusätzlich absichern. Gut und schön für den der die Mittel hat. Ich bin Alleinverdiener und habe 4 Kinder, bin 49 Jahre alt. Ein Einzelfall bin ich damit nicht, aber wo von sollen Menschen die in ähnlicher Situation sind wie ich besagte Mittel hernehmen. Kinder sind teuer, mein Weg zur Arbeit ist auch nicht umsonst. Abgezockt werden wir Arbeitnehmer wo es geht,usw. Ich frage mich seit langem, wo das noch hinführen soll. Ich würde mich freuen wenn Sie mir diese Frage mal beantworten könnten.

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Franz-Xaver Romer
2Empfehlungen
20.08.2008
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.
Ich kann Ihre Probleme gut verstehen und weiß selbst, als Vater von vier Kindern, dass es nicht immer eine leichte Aufgabe ist. Bei der zusätzlichen privaten Altersvorsorge, der so genannten Riesterrente haben wir gerade für Menschen mit Kindern eine höhere Förderung angelegt. Das hat zur Folge, dass auch kleine Beträge zu einer ordentlichen zusätzlichen Absicherung im Alter führen können. So bekommen Alleinstehende ohne Kinder eine maximale Förderung von 154 Euro pro Jahr. Verheiratete bekommen das Doppelte. Für jedes Kind, für das Kindergeldanspruch besteht, bekommt die Familie 185 Euro Maximalförderung. Es ist also sinnvoll, sich über die Möglichkeiten der Riesterförderung zu informieren. In Ihrem Fall werden dann die Kinder mit angerechnet und es ergibt sich so eine sehr viel größere Förderung als bei Alleinstehenden ohne Kinder. Für weitere Informationen empfehle ich Ihnen die Broschüre des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter folgender Adresse:

www.bmas.de zusaetzliche__altersvorsorge.pdf

Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz Romer
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
16.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,

wie ist Ihre Meinung zum Absenken der Promillegrenze auf 0,2?

mfG
aus dem Wahlkreis
Antwort von Franz-Xaver Romer
6Empfehlungen
24.09.2008
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,
vielen Dank für Ihre Frage. Ich halte von einer Promillegrenze von 0,2 Promille wenig. Die Menschen, die heute im Straßenverkehr mit Alkohol im Blut auffällig geworden sind, haben in der Regel weit mehr als die heute erlaubten 0,5 Promille im Blut. Ich denke, dass wir durch eine weitere Senkung der Grenze niemanden davon abhalten zu trinken. Die Menschen, die sich nicht an die 0,5 Promille halten, halten sich auch nicht an die 0,2. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Autofahren und Alkohol nicht zusammen gehören.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
03.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Romer,
ich bereite gerade ein Referat für die Schule vor mit dem Thema:
"Parteienstaat gegen Beteiligungsdemokratie?".
Mich würde interessieren was sie unter einem Parteinenstaat und unter einer Beteiligungsdemokratie verstehen und was sie für einen Standpunkt diesbezüglich vertreten.
Des weiteren wäre für mich interessant welche Form sie für Deutschland und das Bundesland Baden-Württemberg faktorisieren würden.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Franz-Xaver Romer
2Empfehlungen
07.11.2008
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Frau ,

vielen Dank für diese interessante Frage. Für einen Parteienstaat würde ich ein Land halten, in dem alle Machtbefugnisse in den Händen von Parteien liegen, in der es keine Gewaltenteilung gibt und sämtliche Staatstätigkeit dem Parteienwettbewerb untergeordnet ist. Um es ausdrücklich vorweg zu sagen: Ich sehe die Bundesrepublik nicht als Parteienstaat, sondern als Parteiendemokratie. Laut unserem Grundgesetz wirken die Parteien bei der politischen Willensbildung mit. Die Parteien sind also für die Organisation von Interessen und zur Bündelung der Meinungen der Bürger zuständig. Sie tun das nicht "für" die Bürger, sondern die Bürger sind Mitglieder der Partei und arbeiten innerhalb der Parteien an der Entwicklung von Programmen und der Durchsetzung dieser mit. Parteien arbeiten dabei nach dem strikten Prinzip der innerparteilichen Demokratie. Die gewählten Vertreter, die in der Regel im Namen von Parteien zu Parlaments-, Kreistags-, oder Gemeinderatswahlen antreten, sind bei ihrer gesetzgeberischen Arbeit als Legislative strickt von der Verwaltung und den Gerichten, also Exekutive und Judikative getrennt. Des Weiteren haben in Deutschland auch viele andere Verbände, Vereine und Organisationen Anteil an der politischen Willensbildung. Viele von diesen so genannten NROs (Nicht-Regierungsorganisationen, engl. NGO) haben bei vielen Wählern einen großen Einfluss.
Unter Beteiligungsdemokratie verstehe ich eine Demokratie, in der der normale Staatsbürger sich an politischen Entscheidungen beteiligen kann. Ich bin der Überzeugung, dass wir hier in Deutschland eine funktionierende Beteiligungsdemokratie haben, da sich jeder Bürger in den verschiedenen Parteien und Organisationen beteiligen und damit mit anderen zusammen seine Ideen und Forderungen durchsetzten kann. Der erste Schritt der Beteiligung ist grundsätzlich aber die Möglichkeit eines jeden Bürgers, sich an den Wahlen auf den verschiedenen Ebenen des Staates zu beteiligen, dabei nicht nur als Wähler sondern auch als Kandidat, der sich zur Wahl stellt. In Deutschland ist die Gründung von Vereinen und Parteien frei, so dass jeder, der die formalen Vorschriften einhält, sich mit anderen zusammen in einer neuen Partei oder Organisation engagieren kann.
Die Einführung von Volksabstimmungen auf Bundesebene lehne ich dagegen ab, weil dies den Weg für Populismus freimachen würde. Des Weiteren haben nicht alle Bürger die gleichen Ressourcen um eigene Gesetzesvorschläge für Volksabstimmungen zu erstellen oder eine teure Kampagne vor einer Volksabstimmung zu führen. Die Mehrheit der Bevölkerung könnte hier benachteiligt werden.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Soziales
21.11.2008
Von:

Guten Tag Herr Romer,

wie ist Ihre Meinung zu diesem Fall?

Ein Milliardär, der selbst sein Geld verspekuliert... nicht mit seinem eigenen Vermögen grade stehen will und zuerst versucht, seine Schulden auf den Steuerzahler umzuwälzen und letztlich eine Bürgschaft von der Landesbank erhält und der Ministerpräsident sich darüber erfreut zeigt.

www.handelsblatt.com

Was für den Milliardär gilt, gilt dies dann auch für jedermann? Kann ich also Risikolos mein erspartes bei der Börse verzocken und die Landesbank BW und der Ministerpräsident helfen mir aus der Bredouille?
Antwort von Franz-Xaver Romer
1Empfehlung
26.11.2008
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich bin grundsätzlich dagegen, dass man Milliardären einfach so unter die Arme greift. Ich bin aber der Meinung, dass zum Erhalt der vielen Arbeitsplätze bei einem Unternehmen, unter strengen Auflagen und unter strenger Kontrolle eine Bürgschaft gegeben werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz Romer, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.12.2008
Von:

Guten Tag, Herr Romer,

Ihre Parteikollegin Frau von der Leyen plädiert ja grade für die Zensur des Internets. Insbesondere ist ihr Thema, dort Kinderpornographie herausfiltern zu wollen.

Wenn tatsächlich Internetzensur in Deutschland Standard wird...

... dann wird kein einziges Kind weniger z.B. durch Tschibo in der Kinderarbeit missbraucht
... dann wird kein einziges Kind weniger im Bergwerk für Rohstoffe verheizt
... dann überlebt kein einziges Kind zusätzlich Hunger und Krieg
... dann wird kein einziges Kind vor Sextouristen auch aus Deutschland geschützt
... dann wird kein einziges Kind weniger sexuell missbraucht, nicht einmal für die Herstellung von Kinderpornos

Denn alles das wird es auch weiterhin geben in der Welt und im Netz. Man wird nur ein Bisschen weniger davon sehen.

Warum nicht stattdessen hinschauen und helfen? Was planen Sie zu tun?

Viele Grüsse,
Antwort von Franz-Xaver Romer
2Empfehlungen
10.02.2009
Franz-Xaver Romer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.
Kinderpornografie wird in der Welt sehr oft über das Internet verbreitet. Es kommt bei der Herstellung immer zu schlimmen Missbrauchsfällen an Kindern, die wir mit allen Mitteln zu verhindern suchen.
Ich bin der Meinung, dass mit einer Zensur von Internetseiten mit besagtem Inhalt die Situation von Kindern weltweit verbessert werden kann. Schneiden wir einen Zugangsweg zur Kinderpornografie ab, schaden wir dem weltweiten Geschäft mit dem Kindesmissbrauch erheblich. Wir müssen alles tun, was möglich ist. Auch wenn dadurch nur ein einziges Kind vor Missbrauch bewahrt werden kann. Ich bin überzeugt, dass Frau von der Leyen der gleichen Meinung ist.
Bitte lesen Sie zum Thema folgende Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums: www.bmfsfj.de
Gleichfalls möchte ich Sie auf die Kampagne der CDA, dem Arbeitnehmerflügel der CDU, aufmerksam machen, die sich gegen Kinderarbeit ausspricht cda-gegen-kinderarbeit.de

Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz Romer, MdB
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Ihre Frage an Franz-Xaver Romer
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