Erwin Huber (CSU)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
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Erwin Huber
Jahrgang
1946
Berufliche Qualifikation
Diplom-Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Staatsminister, MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Dingolfing
Landeslistenplatz
1, Niederbayern
Deutschland hat das strengste Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel und Beizmittel zur landwirtschaftlichen Produktion aller EU-Länder, wahrscheinlich sogar weltweit. Wie aus Ihrer Zusammenfassung ersichtlich ist, war das Bienensterben hauptsächlich dadurch bedingt, dass die Mittel nicht sachgemäß verarbeitet wurden und somit auch nicht den Zulassungen entsprochen haben. (...)
 
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www.erwin-huber.de
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
08.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Erwin Huber, -HILFE- 8.8.08

können Sie dadurch helfen, dass Sie aus Ihrer Kenntnis öffentl. Behörden nennen od. direkt eine Verbindung herstellen, die eine Aktion " Musik & Sprache" für Erzieherinnen aus den östl. EU Ländern fördern. - Es ist die Einladung an 12 Teilnehmer-innen nach Ndbay. mit der Finan zierung von Reise, Aufenthalt und Verpflegung vom BdV Krsverband LA zu tragen. - Der BdV Landes- und der Bundesverband mit Herrn Knauer - Muc und Frau Erika Steinbach in Bonn stellen den Kreisverbänden keinerlei Mittel zur Verfügung. Diese Arbeitsbedingung hat man zur Ausbeutung der ehrenamtlich tätigen Mitglieder sogar in der Satzung festgeschrieben.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Nachricht, Ihr S.- BdV-Vorsitzender -LA Krs-Verband - FAX 0871-4 28 59

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Frage zum Thema Finanzen
08.08.2008
Von:

Wieviel der Schulden hat die Flughafen München Gesellschaft bereits zurückgezahlt (Zinsen und Tilgung)? Wie hoch sind die Restschulden? Ich bin auch mit "nicht-belastbaren" Zahlen zufrieden!
Antwort von Erwin Huber
7Empfehlungen
22.08.2008
Erwin Huber
Sehr geehrter Herr ,

die Flughafen München GmbH (FMG) hat von den Gesellschafterdarlehen in Höhe von ursprünglich 1.276,2 Mio Euro Ende 2006 einen Teilbetrag von 784,3 Mio Euro an die Gesellschafter zurückbezahlt, so dass derzeit noch Gesellschafterdarlehen in Höhe von 491,9 Mio Euro bestehen. Eine Verzinsung erfolgt nach Vertragslage nur aus Bilanzgewinnen (bisher noch nicht entstanden; es besteht noch ein Verlustvortrag).

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Erwin Huber
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Frage zum Thema Kultur und Medien
09.08.2008
Von:

Die katholische Kirche hat in Bayern an den 7 staatlichen Hochschulen insgesamt 21 Konkordatslehrstühle und zwar in den Fakultäten Philosophie, Pädagogik und Gesellschaftswissenschaften. Finden Sie es richtig, daß der zuständige (?) Bischof bestimmt, wer dort Professor wird?
Finden Sie es richtig, daß diese Institution katholische Kirche andererseits aber nach wie vor Teufelsaustreibungen durchführt? Finden Sie es richtig, daß diese katholische Kirche sämtliche Verhütungsmittel verbietet, obwohl durch die Benutzung von Kondomen AIDS reduziert werden könnte? Finden Sie es richtig, daß diese katholische Kirche grundsätzlich vorehelichen Geschlechtsverkehr und Priestern jegliches Sexualleben verbietet?
Finden Sie es richtig, daß die Bischöfe vom Staat (nicht mit der Kirchensteuer) bezahlt werden?

Würden Sie ein Volksbegehren für die längst überfällige Abschaffung bzw. Überarbeitung der Konkordatsverträge unterstützen?
Antwort von Erwin Huber
6Empfehlungen
28.08.2008
Erwin Huber
Sehr geehrter Herr ,

die CSU steht zum Konkordat und will, dass Bayern ein christlich geprägtes Land bleibt. Veränderungen beim Konkordat, wie sie etwa der bayerische Grünen-Politiker Dürr fordert, kommen für die CSU nicht in Frage.

Die Regelungen des Konkordats in Bezug auf die Lehrstuhlbesetzungen beruhen auf dem Gedanken des partnerschaftlichen Zusammenwirkens von Staat und Kirche in der Lehrerbildung. Den beiden großen Kirchen kommt ein Mitbestimmungsrecht bei der Besetzung der Lehrstühle zu, die ein Lehr- und Forschungsangebot im erziehungswissenschaftlichen Bereich sicher stellen, das die Studierenden der beiden christlichen Hauptbekenntnisse annehmen könnten. Das steht auch auf dem Boden des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung.

Was Ihre Fragen zur Institution der katholischen Kirche betrifft, darf ich darauf hinweisen, dass wir in unserem Land Religionsfreiheit haben. Was jeder einzelne glaubt, welcher Religion er angehört, ist seine eigene Sache. Jenseits dieser weltanschaulichen Dimension gelten für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft unser Grundgesetz und unsere Rechtsordnung. Daran müssen sich alle halten.

Mit freundlichen Grüße

Ihr
Erwin Huber
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Frage zum Thema Bildung
13.08.2008
Von:

sehr geehrter hr. huber,

als parteivorsitzender sind sie ja haupsverantwortlich für die ungleichen bildungschanchen der bayrischen studenten.
ich überlege auch, ob ich studieren soll.
hat ihre partei sich eigentlich gedanken darüber gemacht, wie sich ein student aus einer einfachen arbeiter familie studieren soll, ohne nach dem studium mit einem großen schuldenberg dazu stehen?
wenn ein student pro semester 500 studiengebühren € bezahlen muss, sind das bei 6 semester 3000 €.
dazu muss sich der student noch selbst eine wohnung, kleidung und essen finazieren. das sind bei 6 semestern = 3 jahre = 36 monate.
pro monat muss er 400€ lebenserhaltungkosten bezahlen.
das macht dann 14400 € während des ganzen studiums.
studiengebühren + lebenserhaltungskosten = 17.400 €
wiviel bafög man bekommt weiß ich nicht, sagen wir 3000 €,
macht dann ca. 14000 €


wollen sie, dass studieren ein privileg ist, dass sich nur reiche leisten können?
können sie einem studenten
aus einer arbeiter familie in die augen schaun und ihm versprechen:
" du hast die gleichen chanchen auf bildung wie dein reicher nachbar?"
Antwort von Erwin Huber
8Empfehlungen
22.08.2008
Erwin Huber
Sehr geehrter Herr Engelhard,

die Studienbeiträge sind in Bayern sozialverträglich ausgestaltet, sogar erheblich mehr als andernorts. Es gibt eine Reihe von Befreiungsmöglichkeiten, z.B. für Studierende aus kinderreichen Familien, mit eigenen Kindern oder mit besonders herausragenden Leistungen. Im übrigen können die Studienbeiträge über das Bayerische Studienbeitragsdarlehen finanziert werden. Dieses Darlehen muss erst und nur dann zurückgezahlt werden, sobald nach dem Studium ein bestimmtes Mindesteinkommen erreicht wurde. Ist das nicht der Fall, können die Betreffenden auch mit Stundung oder Erlass rechnen. Die Studienbeiträge bleiben als eine echte Zusatzeinnahme bei den Hochschulen und dienen ausschließlich der Verbesserung der Studienbedingungen. Die Studierenden sind in Bayern konstruktiv in die Entscheidung einbezogen, wie die Studienbeiträge an ihren Hochschulen verwendet werden. Die Studierenden haben ferner ein Recht darauf, zu erfahren, was mit ihrem Geld geschieht.

Jeder Student kann unabhängig davon einen Antrag auf BAföG stellen. BAföG als Leistung des Bundes ist ein Garant dafür, dass Jugendliche und junge Erwachsene eine ihrer Eignung und Neigung entsprechenden Ausbildung absolvieren können - ob die finanzielle Situation ihrer Familien diese Ausbildung nun zulässt oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Erwin Huber
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Frage zum Thema Integration
14.08.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Huber,

in der Süddeutschen Zeitung wurde geschrieben, dass der Vorsitzende der CSU, der "Bayertholla Erwin Huber" sich negativ über Migranten geäußert haben soll. So nehme ich hier einige Zitate von Ihnen:

"Es sei keineswegs eine "Zwangsgermanisierung”, wenn jeder Ausländer, der hier leben wolle, zuerst Deutsch lernen müsse. Denn wessen "Wortschatz sich nur auf das Wort Sozialhilfe beschränkt”, werde über kurz oder lang in die Kriminalität abgleiten. Wem das Leben in Deutschland unter diesen Umständen zu schwierig erscheine, "dem helfen wir gerne wieder heim” "

Ich fühle mich in Deutschland sehr gut integriert, habe gerade meine Fachhochschulreife über der Berufsoberschule nachgeholt und mein Wortschatz beschränkt sich nicht nur auf "Sozialhilfe" und ich bin nicht dabei in die Kriminalität abzugleiten - kurzum, ich bin sehr gut integriert und fühle mich in Deutschland heimisch. Ist es ihre Absicht, meine Person zu beleidigen oder gar abzuschieben?
Antwort von Erwin Huber
7Empfehlungen
25.08.2008
Erwin Huber
Sehr geehrter Herr ,

es freut mich sehr, dass Sie sich hier bei uns in Bayern so gut eingelebt und integriert haben. Auch dass Sie die Fachhochschulreife erlangt haben und sich politischen interessieren und engagieren, finde ich sehr anerkennenswert. Doch leider gibt es nicht nur so positive Fälle wie Sie.

Die Integration der ausländischen Mitbürger, die hier bei uns leben, ist eine Schlüsselfrage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Heimat Bayern. Wir sagen: Wer dauerhaft bei uns bleiben will, muss sich auch in unserer Sprache verständigen können. Aus Ihrem persönlichen Werdegang und Ihrer Erfahrung werden Sie mir sicher zustimmen, dass gute Deutschkenntnisse das A und O für eine gelungene Integration sind. Die gemeinsame Sprache ist die Grundlage für das gegenseitige Verstehen. Ohne diese Grundlage besteht z. B. die große Gefahr, dass sich Parallelgesellschaften bilden. Nur wer die deutsche Sprache beherrscht, kommt in der Schule mit und hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz und am Arbeitsmarkt.

Integration ist keine Einbahnstraße: Einheimische wie Zuwanderer tragen dafür Verantwortung. Wir in Bayern fördern die Integration, z. B. mit einem Zehn-Punkte-Programm von der Sprachförderung bis zur Einbürgerung als Abschluss einer erfolgreichen Eingliederung in unsere Gesellschaft. Aber wir fordern das Bemühen um Integration auch ein. Wir wollen keine ungebremste Zuwanderung in unsere Sozialsysteme. Wer dauerhaft hier leben will, muss unsere Kultur und Wertetradition achten und zum Miteinander bereit sein.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Erwin Huber
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