Dr. Stephan Eisel (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Dr. Stephan Eisel
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Studium der Polit. Wissenschaft, Neueren Geschichte und Musikwissenschaft (Promotion)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Bonn
Landeslistenplatz
35, Nordrhein-Westfalen
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(...) Hierin liegt die grundlegende Unterscheidung von der privaten Krankenversicherung, in der das Äquivalenzprinzip gilt. Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird mit der Einführung des Gesundheitsfonds grundlegend neu gestaltet. Ab dem 1. Januar 2009 wird künftig für alle Beitragszahler in der GKV ein einheitlicher Beitragssatz maßgeblich sein. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

im Bonner General-Anzeiger nehmen Sie Stellung zum Plan des Bundesverteidigungsministers, nunmehr statt 1000 nur noch 340 Mitarbeiter von Bonn nach Berlin zu versetzen. Sie nennen diese Entscheidung einen großen Erfolg für Bonn.
Wie verträgt sich dieser Plan des Bundesverteidigungsministers mit §4 Abs. 4 des Gesetzes zur Umsetzung des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 zur Vollendung der Einheit Deutschlands, nach dem insgesamt der größte Teil der Arbeitsplätze der Bundesministerien in der Bundesstadt Bonn erhalten bleiben soll?
Bereits im Sommer dieses Jahres wurde in der Presse berichtet, daß diese Vorgabe des o.a. Gesetzes nicht mehr eingehalten werde. Die Verlagerung von weiteren 340 Arbeitsplätzen wäre demnach also kein Erfolg für Bonn sondern ein weiterer Gesetzesbruch, den Sie auch noch als Erfolg werten.
Mit freundlichen Grüßen
~
R.
Antwort von Dr. Stephan Eisel
4Empfehlungen
14.12.2007
Dr. Stephan Eisel
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage.

Ich sehe es schon als einen Erfolg für Bonn an, dass der Bundesverteidigungsminister den internen Plan der Vorgängerregierung vom Tisch genommen hat, über 1000 Arbeitsplätze nach Berlin zu verlegen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es etwa 2500 ministerielle Stellen am Bonner Dienstsitz des Bundesministeriums für Verteidigung und etwa 300 Stellen in Berlin. Mit der jetzt beabsichtigten mittelfristigen Verlegung von 340 Stellen (die meisten davon Militärs) liegt das Ministerium im Rahmen seiner "Bonn-Berlin-Quote". Es sind nämlich für die einzelnen Ministerien solche Aufteilungsquoten der Arbeitsplätze zwischen Bonn und Berlin vereinbart, um die von Ihnen zitierte Vorgabe aus dem Berlin-Bonn-Gesetz zu erfüllen.

Die Mehrzahl der fraglichen Arbeitsplätze ist übrigens immer noch in Bonn. Der von Ihnen angesprochene Pressebericht hat nämlich nicht berücksichtigt, dass die Arbeitsplätze des jüngst aus dem Bundesjustizministerium ausgegliederten Bundesamtes für Justiz eingerechnet werden müssen. Das gilt auch für das nach Bonn verlegte Rechenzentrum der Bundeswehr.

Sie können sicher sein, dass ich auch künftig sorgfältig darauf achten werde, dass das Berlin-Bonn-Gesetz eingehalten wird. Für mich hat im Interesse der betroffenen Menschen diese Aufgabe auch persönlich eine hohe Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stephan Eisel
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
31.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Eisel,

zum Thema Bahnlärm haben Sie vor kurzem eine Scheinlösung vorgestellt.

Die Güterzüge, die durch Bonn fahren, sollen nach Ihrem Willen über Euskirchen – Trier – Saarbrücken umgeleitet werden, um Ihren Wahlkreis zu verschonen.

"Heiliger Sankt Florian, verschon‘ mein Haus …" scheint Basis Ihres Handelns zu sein.

Die Unternehmen, die Güterzügen fahren, verfolgen keinen Selbstzweck. Es sollen Güter von A nach B befördert werden. Einen Umweg über C zu nehmen, kostet unnötige Energie, Zeit und Geld.

Der Güterzugknoten Köln Gremberg ist von Karlsruhe 320 Kilometer entfernt. Bei der von Ihnen vorgeschlagen Linienführung wären es 440 Kilometer.

Der Verkehr im Rheinkorridor hat überwiegend das Rhein-Main-Gebiet, die Schweiz, den Raum Mannheim/Stuttgart, Franken oder den Grenzübergang Passau zum Ziel, so dass sich für diesen die Transportentfernung um 120 Kilometer und mehr (Maintal) verlängert wird.

Wenn ein Umweg von nur 40 Kilometer zwischen Köln und Dresden als Begründung dient, eine Autobahn durch das Rothaargebirge zu schlagen, um diesen Umweg zu verhindern, wird deutlich, dass Ihr Vorschlag keinerlei Chancen hat.

Ihre Umweg-Trasse ist am Markt nicht durchsetzbar – die Zeiten der SED-Reichsbahn, die Züge zwangsweise um West-Berlin herumführen konnte, sind glücklicherweise vorbei.

Nur für den geringen Verkehrsanteil in Richtung Saarland/Luxembourg ergeben sich entfernungsmäßig keine Nachteile.
In dieser Relation ist zu berücksichtigen, dass vor 30 Jahren es ein Mitglied der CDU-Fraktion im Bundestag als seinen Erfolg verkauf hat, dass er erreicht habe, die Bahnstrecke durch die Eifel nicht zu elektrifizieren. Peter Milz war ein ebensolcher Floriansjünger wie Sie – wenn jeder nicht über die eigenen Haustüre hinaus denken will, kann Deutschland nicht zukunftsfähig sein.

Was ist an Ihrem Vorschlag langfristig?

Warum gibt es bei Bahnstrecken kein Anbauverbot, wie es gemäß § 9 des Bundesfernstraßengesetzes an Autobahnen gilt?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Stephan Eisel
1Empfehlung
02.01.2008
Dr. Stephan Eisel
Sehr geehrter Herr ,

haben sie vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Bahnlärm.

Natürlich würde es keinen Sinn machen, den Güterverkehr, der Waren ins Rheintal liefert, aus dem Rheintal auf eine Entlastungsstrecke zu verlagern. Die Entlastung wäre aber für den Verkehr sinnvoll, der das dicht besiedelte Rheintal nur als Durchgangsstrecke nutzt. Die Idee kommt übrigens vor allem aus Rheinland-Pfalz, durch das sowohl ein Großteil der belasteten Rheintalstrecke als auch eine eventuelle Entlastungsstrecke führen würde. Mit "langfristig" ist im Blick auf eine solche Entlastungsstrecke für das Rheintal gemeint, dass zur Minderung des Bahnlärm "kurzfristig" die Umrüstung auf Flüsterbremsen und "mittelfristig" lärmabhängige Trassenpreise notwendig sind.
Ich habe zu dem Problembereich "Bahnlärm" ein detallliertes Arbeitsprogramm vorgelegt, das Sie auf meiner homepage www.stephaneisel.de abrufen können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stephan Eisel, MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
14.01.2008
Von:

Sehr geehrter H. Dr. Eisel,

zunächst danke ich Ihnen für die Organisation der Wasserwerkgespräche. Ich habe mit meiner Frau an vielen teilgenommen. Sie haben mir auch wegen der hochkarätigen Besetzung sehr gefallen und uns einen informationszuwachs gegeben. Ich wünsche mir., dass sie fortgeführt werden.

Nun Zum Eisenbahn-Verkehr, besonders durch das Rheintal. Die "K-Sohle" reicht nicht zur Verringerung des Lärms. Es sind auch konstruktive Maßnahmen an den Güterwagen erforderlich. Außerdem ist das Bremssystem mit Luftdruck altertümlich. An der RWTH Aachen ist ein elektrisches/elektonisches System in
der Erprobung. Es wird wohl noch dauern bis es serienreif ist. Sie können sich über den Stand der Entwicklung an der RWTH selbst erkundigen.Ferner werden elektrisches und pneumatisches System zunächst parallel geschaltet werden müssen, da der Umbau wohl nicht "auf einen Schlag "erfolgen kann.
Von den Möglichkeiten der konstruktiven Schallminderung sowie von der beschriebenen elektrischen Bremse hört und liest man nichts.

Nun wissen Sie ja Bescheid. Werden Sie diese Möglichkeiten mal in den Ausschüssen und im Verkehrsministerium anregen? Das Ministerium ist "noch" in Bonn. Somit liegt es für Sie vor Ihrer Haustür.
JS
Antwort von Dr. Stephan Eisel
1Empfehlung
16.01.2008
Dr. Stephan Eisel
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage über Abgeordnetenwatch. Ich stimme Ihrem Hinweis hinsichtlich der begrenzten Wirkung auf der "K-Sohle" zu. In meinem "Arbeitsprogramm 2008 - Bahnlärm wirksam bekämpfen" habe ich dies bereits im letzten Jahr angesprochen: "Das Hauptproblem ist die Umrüstung der mit alten Grauguss-Bremsen ausgestattete Wagenbestand aus den Jahren vor 2001. Dabei muss auch ein technisches Problem gelöst werden: Bei der Umrüstung auf die sog. "K-Sohle" muss das Bremssystem der Güterwagen umgebaut werden, so dass längere Werkstattaufenthalte notwendig sind.

Eine Lösung könnten die neuen innovativen LL-Bremssohlen sein, die ohne Umbauten des Bremssystems der Güterwagen die volle Lärmminderung bewirken, indem sie - wie auch die K-Sohle - die Aufrauhung der Radlaufflächen vermeiden. Im Vergleich zu den K-Sohlen können jedoch umfangreiche Werkstatt-Aufenthalte für die Bestandsflotte vermieden werden, so dass eine Umrüstung im laufenden Betrieb möglich wird und der Umrüstzeitraum von 6 bis 12 Jahren auf 2 bis 4 Jahre verkürzt werden kann.

Im Ergebnis wird bereits im Jahr 2012 eine substanzielle Lärmminderung in der Güterwagenflotte für möglich gehalten."

Das genannte Arbeitsprogramm finden Sie auf meiner homepage: www.stephaneisel.de.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Stephan Eisel, MdB
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
21.01.2008
Von:

sehr geehrter herr abgeordneter,
ihrem kollegen kelber mdb habe ich die u.a. anfrage zugeschickt. Ich möchte hierzu von ihnen wissen, wie sie herrn wowereit stoppen und von seinen irren forderungen abbringen können.
mit freundlichen grüßen
~
r. michel

meine nachricht an herrn kelber mdb lautet:
sehr geehrter herr abgeordneter,
ihr parteifreund wowereit wird im bonner generalanzeiger mit seiner forderung nach einem totalumzug zitiert. weiter heißt es dort, daß w. es als einen anachronismus bezeichnet, daß heute noch mehr bundesbedienstete in bonn sitzen als in berlin.

nach wikipedia sind die deutlichsten Anachronismen "Gegenstände, die in einer fiktiven Darstellung in der falschen Zeit gelandet sind". Hier und heute gilt allerdings das bonn-berlin gesetz. geltendes recht als anachronismus zu bezeichenen, zeigt doch eine sehr merkwürdige rechtsauffassung dar. außerdem sitzen die bundesbediensteten in bonn nicht nur rum, sondern leisten wichtige sacharbeit.

was unternehmen sie, sehr geehrter herr abgeordneter, jetzt eigentlich? wer sagt herrn w. daß es sich nicht um einen anachronismus, sondern geltendes recht und gesetz handelt?

wieder laut wikipedia gibt es Gruppen, "...die im Rollenspiel den Anachronismus pflegen, indem sie Berufe, Sozialstrukturen, Kleidung und Waffen vergangener (und teilweise: fiktiver) Zeiten wiederbeleben wollen..." . berlin nach wowereits willen wieder als zentrum des deutschen reiches? - insoweit ist wowereit selbst ein anachronismus.

da mich ihre meinung hierzu interessiert, bitte ich sie um stellungnahme und mitteilung, was sie zu unternehmen gedenken.
...
Antwort von Dr. Stephan Eisel
4Empfehlungen
25.01.2008
Dr. Stephan Eisel
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage vom 21. Januar 2008, die Sie über "abgeordnetenwatch.de" an mich stellten.

Der einzige Weg, Umzugsforderungen wie die von Herrn Wowereit abzuwehren, sind viele Gespräche, die sicherstellen, dass die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten am Berlin-Bonn-Gesetz festhalten und zum gegebenen Wort stehen. Ich sehe darin eine der wichtigsten Aufgaben meiner Arbeit für Bonn im Deutschen Bundestag. Wir haben uns unter den Abgeordneten aus Bonn darüber verständigt, dass sich jeder vornehmlich um die eigenen Parteifreunde kümmert. Es gibt auch in der Union Befürworter eines Totalumzugs, aber die große Mehrheit schließt sich dieser Meinung nicht an. Ich arbeite dafür, dass dies auch so bleibt. Darüber hinaus gibt es viele gute Sachargumente für den Bestand der gefundenen Aufteilung zwischen Berlin und Bonn.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stephan Eisel
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Frage zum Thema Internationales
05.05.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr Eisel

Meine Frage bezieht sich auf das Thema EU und ich richte diese Frage stellvertretend an Sie als Mitglied des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.

Ich möchte Sie fragen ob sie denken, dass die EU zukünftig zu noch mehr heranwachsen kann als sie bis jetzt ist? Also ob sich die heutige EU irgendwann mal zum Staat entwickelt der wie die USA aufgebaut ist und ob Sie diese Entwicklung eher unterstützen oder eher ablehnen würden.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass Sie nicht zu meinem Wahlkreis gehören, trotzdem würde ich sie um eine Antwort bitten.

Ich danke ihn für die Beantwortung meiner Frage

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Stephan Eisel
2Empfehlungen
08.05.2008
Dr. Stephan Eisel
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage zur Weiterentwicklung der Europäischen Union.

Wenn wir die Bürgerinnen und Bürger für die europäische Idee weiter begeistern wollen, dann müssen wir uns immer wieder der Frage zuwenden, warum die europäische Einigung notwendig bleibt. Die Motivation der Gründergeneration "Nie wieder Krieg! Nie wieder Diktatur!" hat zum Erfolg der Europäischen Union geführt. Das zweite große Ziel, nämlich Freiheit für ganz Europa, ist ebenfalls erreicht worden. Es gilt vielen heute als selbstverständlich.

Nun wird die Frage gestellt, warum es mit der Europäischen Union und mit der europäischen Integration weitergehen muss, da doch die genannten Ziele erreicht sind. Uns Europäern wird in der Zeit der Globalisierung immer klarer, dass wir nur ein kleiner Teil dieser Welt sind. Heute leben nur 7,5 Prozent der Weltbevölkerung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. 2050 werden es nach Angaben der UNO aufgrund des unterschiedlichen Bevölkerungswachstums nur 4 Prozent sein. Wir haben nur dann eine Chance, unsere Werte, unsere politische Kultur und unsere Lebensweise zu bewahren, wenn wir zusammenrücken. Wir werden dies aber nicht schaffen, wenn wir uns innerhalb der Europäischen Union, die zukünftig nur 4 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, das Leben schwer machen. Das ist die Legitimation, die für die europäische Einigungsbewegung notwendig ist. Deswegen war es wichtig, nach der Schaffung des Binnenmarktes, der Formulierung des Ziels einer Politischen Union und der Einführung des Euro das Verfassungsprojekt anzupacken. Mit dem Lissabonner Reformvertrag in der jetzigen Form haben wir natürlich weniger erreicht, als wir erreichen wollten. Das wird deutlich, wenn man die ursprüngliche Idee von einer Verfassung, die von einem Verfassungskonvent gestaltet wurde, zum Vergleich heranzieht. Aber trotzdem ist dieser Reformvertrag viel mehr als die jetzige Grundlage der Europäischen Union, der Vertrag von Nizza. Deshalb ist dieser Reformvertrag ein Erfolg. Ein ganz wesentlicher Punkt in diesem Reformvertrag ist das Subsidiaritätsprinzip, das zwei Seiten hat: Die eine Seite ist Dezentralisierung; nicht alles muss auf europäischer Ebene gemacht werden. Die zweite Seite des Subsidiaritätsprinzips ist aber, dass die Ebene, der eine Aufgabe zugewiesen wird, für die Erledigung dieser Aufgabe gestärkt werden muss.

Für mich ist der Reformvertrag eine Etappe ‑ allerdings eine wichtige ‑ und nicht das Ziel der europäischen Integration. Es muss weitergehen, und zwar nicht nur, weil es in unserem Interesse liegt, dass wir Europäer uns enger zusammenschließen müssen, sondern auch, weil wir ein Vorbild für die Welt sind. Dabei kann ich mir durchaus die "Vereinigten Staaten von Europa" vorstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stephan Eisel
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Ihre Frage an Dr. Stephan Eisel
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