Dr. Lutz Knopek (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Lutz Knopek
© Büro Knopek
Geburtstag
04.01.1958
Berufliche Qualifikation
Diplom-Biologe
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Göttingen
Wahlkreis
Göttingen
Ergebnis
6,6%
Landeslistenplatz
9, Niedersachsen
weitere Profile
(...) In meinen Augen ist die Stammzellenforschung eine ganz wichtige Schlüsseltechnologie. Ich bedaure es sehr, dass Deutschland, aus für mich nur schwer nachvollziehbaren und nach meiner Auffassung ethisch vorgeschobenen Gründen, diese Forschung einschränkt. (...) Für mich ist die Bibel, die ja immerhin 2000 Jahre alt ist, jedoch in keinster Weise geeignet, zur Bewertung naturwissenschaftlicher Fragestellungen herangezogen zu werden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
JA
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
NEIN
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
JA
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Dr. Lutz Knopek
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Frage zum Thema Wirtschaft
22.09.2011
Von:
Dr. von

Sehr geehrter Herr Dr. Knopek,

ich wollte an die Parlamentarier gerne noch die Frage stellen, weshalb bei der Finanzkrise Griechenlands ständig nur Druck auf das Land ausgeübt wird, dass kein Geld gezahlt wird, wenn es die Reformen nicht durchführt. Ich bin kein Wirtschaftsexperte; aber wichtig wäre nach meiner Meinung ein zweigleisiges Verfahren, dass einerseits strikt darauf geachtet wird, dass die Reformen durchgeführt werden, dass aber andererseits auch die Wirtschaft Griechenlands auf irgendeine Weise angekurbelt wird. Durch ständiges Sparen und Kürzen von Ausgaben sinkt das Land doch nur immer stärker in die Rezession. Das Einzige, das mir bislang diesbezüglich bekannt ist, ist, dass Dr. Rösler einmal führende Vertreter der deutschen Wirtschaft zu einem Gespräch eingeladen hat. Sollten sich die Wirtschaftsführer scheuen, in Griechenland investieren zu wollen, so ist es vielleicht sogar sinnvoll, Anreize für Investitionen zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Lutz Knopek
1Empfehlung
24.10.2011
Dr. Lutz Knopek
Sehr geehrter Herr Dr. von ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei der Griechenlandrettung geht es, wie Sie richtigerweise schreiben, sowohl um die Beschränkung der Staatsausgaben Griechenlands auf ein vertretbares Maß, als auch um eine nachhaltige Belebung der griechischen Wirtschaft.

Auf der einen Seite muss Griechenland sein Ausgabenproblem in den Griff bekommen. Wenn an Tote noch Renten ausgezahlt werden und der Staat seinen zu vielen Beamten sehr früh hohe Pensionen auszahlt, ist die Forderung nach Einsparungen sicherlich notwendig und auch gerechtfertigt. Ein Staat übernimmt sich finanziell, wenn er über lange Zeit deutlich mehr ausgibt als er einnimmt und die Ausgabenpolitik in keinem Verhältnis zur Wirtschaftskraft des Landes steht. Diejenigen, die immer neue Schulden stets für vertretbar hielten, wurden durch die Staatsschuldenkrise eines Besseren belehrt.

Natürlich muss aber auf der anderen Seite die wirtschaftliche Situation Griechenlands verbessert werden. Daher gab es seitens des Bundeswirtschaftsministers Philipp Rösler nicht nur Gespräche mit Vertretern von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, sondern bereits einen Termin mit einer großen deutschen Wirtschaftsdelegation in Griechenland, bei der Anknüpfungspunkte für Investitionen deutscher Unternehmen ausgelotet wurden. Insbesondere im Bereich der Solarindustrie scheinen Kooperationen wahrscheinlich. Voraussetzung für entsprechende Investitionen werden jedoch mehr Rechtssicherheit und schnellere Genehmigungsverfahren sein. Dazu sollte die griechische Politik zeitnah die Weichen stellen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Lutz Knopek
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Frage zum Thema Wirtschaft
05.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Knopek,

derzeit wird im Rahmen der Novellierung des TKG darüber gestritten, ob die sogenannte Universaldiensteverpflichtung auch auf Breitbandzugänge ausgedehnt werden soll. Die CDU/CSU würde gern Breitbandzugänge auf die gleiche Stufe wie Wasser, Strom und Versorgung mit Telefon stellen und dadurch die Breitbandanbieter zu vollflächigem Ausbau verpflichten. Ihre Parte stellt sich diesem jedoch vehemend entgegen.

Aus welchem Grund argumentieren Sie derart gegen eine Verpflichtung zum Breitbandausbau?

Das eine reine marktwirtschaftliche Lösung, wie von Ihrer Parte favorisiert, nicht funktioniert, sieht man bereits heute. Es gibt auf dem flachen Land genauso wie in der Stadt Strom, Wasser, Abwasserkanäle und Telefon. Genauso gibt es Strassen und Autobahnen. Was es vielflächig nicht in ausreichender Qualität gibt, sind Breitbandzugänge. Die "Bandbreitengarantie" von 1MBit, die die Bundesregierung vor 2 Jahren als Zielstellung hatte, ist bereits heute technisch überholt.

Mit freundlichen Grüßen,
M.
Antwort von Dr. Lutz Knopek
2Empfehlungen
12.10.2011
Dr. Lutz Knopek
Sehr geehrter Herr Nviadomski,

vielen Dank für Ihre Frage. Ein Nein zur Aufnahme von Breitbandanschlüssen in die Reihe der Universaldienste sollte nicht mit einem Nein zu mehr Breitbandanschlüssen in der Fläche verwechselt werden.

Ziel der FDP Bundestagsfraktion ist es, möglichst schnell eine flächendeckende Breitbandversorgung herzustellen. Dieses Ziel erreicht man unserer Auffassung nach am schnellsten, wenn man technologieneutral Marktanreize setzt um es Unternehmen schmackhaft zu machen auch auf dem Land zu investieren. Dazu können auch Funktechnologien wie LTE oder die aus der digitalen Dividende freigeworden Frequenzen verwendet werden.

Der zunächst angepeilte Schritt, flächendeckend eine Bandbreite von 1 MBit/s im Downstream und 128 KBit/s im Upstream herzustellen, sollte schnellstmöglich abgeschlossen werden. Ebenso wie Sie halten wir diesen Schritt alleine allerdings für nicht ausreichend. Daher befürworten wir die Doppelstrategie der Bundesregierung gleichzeitig eine Versorgung von 50MBit/s im Downstream für mindesten 75% der Bevölkerung bis 2014 und flächendeckend bis 2018 in Angriff zu nehmen.

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen wollen wir die Wahl der verwendeten Technologien nicht staatlich vorschreiben, sondern von den Unternehmen für die jeweilige Region selbst wählen lassen. Des Weiteren sollen die Kosten für den Leitungsbau durch intelligentes Nutzen von Synergieeffekten reduziert werden. Wo eh schon teurer Tiefbau zu anderen Zwecken betrieben wird, kann man durch das Verlegen von Leerrohren und Glasfaserleitungen die zukünftigen Kosten reduzieren und den Ausbau beschleunigen.

Der Breitbandausbau ist für eine Technologienation wie Deutschland essenziell. Darum suchen wir gemeinsam mit den Unternehmen nach der schnellsten Lösung für dieses Ziel.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Lutz Knopek, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
22.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Knopek,

ich studiere Medienwirtschaft und Journalismus an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Im Rahmen einer Rechercheübung haben wir nun die Aufgabe, Einstellungen von Bundestagsabgeordneten zum Thema "unterirdische Co2- Speicherungen herauszufinden. Da ich aus dem Raum Göttingen stamme, interessiere ich mich besonders für Politiker aus diesem Wahlkreis. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir in kurzen Worten beschreiben könnten, was sie von dieser Technologie halten.

Viele Grüße,

Antwort von Dr. Lutz Knopek
2Empfehlungen
26.10.2011
Dr. Lutz Knopek
Sehr geehrte Frau ,

ich stehe den Überlegungen unterirdischer CO2-Speicherung grundsätzlich positiv gegenüber.

Die Fortschritte in der Entwicklung der CCS-Technologie verfolge ich mit großem Interesse. Anders als manche meiner Kollegen im Deutschen Bundestag bin ich nicht dafür neue Technologien von vorneherein zu verdammen, sondern unterstütze die Entwicklungen auf diesem Forschungsgebiet.

Wenn wir das Ziel einer CO2-armen Wirtschaft ernst nehmen und Deutschland dabei gleichzeitig ein High-Tech-Industrieland bleiben soll, brauchen wir zukünftig diese Schlüsseltechnologie.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Lutz Knopek
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
27.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Knopek,

mich erreichte heute die Meldung, dass der Sportausschuss des Bundestages künftig nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen wird.
Welchen Zweck verfolgen die Ausschussmitglieder mit dieser Maßnahme?
Antwort von Dr. Lutz Knopek
bisher keineEmpfehlungen
27.10.2011
Dr. Lutz Knopek
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich tagen die Ausschüsse des Deutschen Bundestages nicht öffentlich. Zu Beginn der jetzigen Legislaturperiode hatte der Sportausschuss im November 2009 beschlossen öffentlich zu tagen. Der Beschluss zukünftig nicht öffentlich zu tagen, soll dazu beitragen, konzentrierter und weniger parteipolitisch orientiert zu arbeiten. Der Charakter der Arbeit in einem nicht-öffentlichen Ausschuss unterscheidet sich diesbezüglich vom öffentlichen Bundestagsplenum.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Lutz Knopek
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