Dr. Hildegard Lingnau (GRÜNE)
Kandidatin Bundestagswahl 2005
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Dr. Hildegard Lingnau
Jahrgang
1964
Berufliche Qualifikation
k.A.
Ausgeübte Tätigkeit
wissenschaftliche Mitarbeiterin DIE, Angestellte
Wohnort
-
Wahlkreis
Neuwied
Ergebnis
2,3%
Landeslistenplatz
keinen, Rheinland-Pfalz
weitere Profile
Wenn Sie Frau Lingnau eine Frage stellen möchten, nutzen Sie ganz einfach das Frageformular auf dieser Seite. abgeordnetenwatch.de wird Ihre Frage für Sie an Frau Lingnau zur Beantwortung weiterleiten. Die beantworteten Fragen erscheinen dann hier im Profil.
Fragen an Dr. Hildegard Lingnau
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Umwelt
06.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Lingnau,

als Gasfahrer habe ich mich bewußt für eine von 2 Varianten umweltschonender Individualmobilität entschieden: das Autogas (=Flüssiggas/LPG, mineralölsteuersatzermäßigt bis 31.12.2009). Auch Erdgas war aufgrund der Ermäßiging bis 2020 interessant.

Anders als Erdgas (CNG) verändert Autogas aber nicht die Ökobilanz durch zusätzliche Emissionen, da hier ein ohnehin existierendes Abfallprodukt in sinnvolle Nutzung verlagert wird. Es istz also die nachhaltigste Lösung in Koexistenz zu Erdöl und Erdgas.

Außerdem kommt ist es eine von mehreren schon heute verfügbaren Alternativen gegen den Feinstaub und Dieselruß, wofür sich Ihre Partei sehr engagiert hat.

Wie stehen Sie zu einer steuerlichen Gleichstellung der europaweit akzeptierten LPG-Technik zum nur in Dtl. als Insellösung gepushtem Erdgas? Die Logik spricht schließlich zur Förderung aller gleichwertigen Alternativen - nicht unterschiedlicher einzelner im nationalen Alleingang.

Ich würde mich freuen auch Ihre Ansicht zu hören und verweise für Hintergrundinformationen zunächst auf www.ig-gasfahren.de.vu

Es grüßt
T.
IG Gasfahren - umweltfreundlich und sparsam
www.ig-gasfahren.de.vu

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr
09.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Lingnau,

alle Sport- und Privatpiloten müssen sich neuerdings einer sehr fragwürdigen, periodischen und zudem kostenpflichtigen Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) nach dem LuftSiG "freiwillig" durch eigenen Antrag unterziehen.

Sind Sie der Meinung, dass ein solcher unglaublicher Globalverdacht gegen eine bisher völlig unauffällige Bürgergruppe angemessen ist?

Ist das nicht reiner bürokratischer Aktionismus und Populismus auf dem Rücken von unschuldigen Bürgern, die mit all dem nicht das Geringste zu tun haben? Wird dadurch nicht der rechtstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung - und damit unser zentrales Rechtsverständnis - ausgehebelt? Sollte nicht wenigstens ein gewisser Anfangsverdacht diese ZÜP rechtfertigen?

Es hat weltweit noch nie einen lizenzierten Piloten gegeben, von welchem an Terroranschlag ausging. Es gab aber jede Menge Führerscheinbesitzer und Rucksackträger!!! Lastwagenfahrer stellen ein viel größeres "Gefahrenkontingent" dar, kommen sie doch problemlos mitten in jede Innenstadt!

Warum werden die nicht zum gläsernen Bürger gemacht, sondern nur ausgerechnet diese harmlose Minderheit?

Wo ist hier Ihrer Meinung nach das rechtsstaatliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit noch gegeben?

Werden Sie sich nach Ihrer Wahl für unsere Minderheit einsetzen?

Freiheit und Demokratie und Menschenwürde, werden sie dadurch geschützt, dass man sie schleichend gegen die Würde des Menschen einfach abschafft?

Nicht einmal die USA überprüft auf solche entwürdigende Weise ihre Altpiloten. Übrigens auch keine Ausländer mit USA - Lizenz!

Nur Deutschland will einmal mehr einmalig perfekt in der Welt sein.


Mit freundlichen Grüßen


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Steuern
16.08.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Lingnau,

bedingt durch die von Ihrer Partei ins Leben gerufenen Ökosteuer steigen die Benzinpreise ins Unermeßliche. Dies bedeutet insbesondere für Arbeitslose, daß sie z.T. einen angebotenen Job nicht annehmen können, da Mobilität gefordert wird, die Arbeitslosen, bedingt durch fehlendes Vermögen, auf alte Fahrzeuge zurückgreifen müssen, die entsprechend Benzin verbrauchen und zudem hoch besteuert werden. Für manchen lohnt es sich dann nicht mehr, einen Arbeitsplatz anzunehmen, da er, bedingt durch hohe Kfz-Kosten, schlechter gestellt wird als wenn er zu Hause bleibt.
Mein Arbeitsplatz ist 40 km von zu Hause entfernt, ich muß einmal pro Woche tanken und ärgere mich immer wieder, wenn ich für eine Tankfüllung über 70 € hinlegen muß. In den USA und in Luxemburg geht es ja auch, daß das Benzin in einem realistischen Verhältnis zu seinen Herstellungskosten steht. Meiner Ansicht nach würde es vollkommen ausreichen, wenn Mineralölsteuer abgeführt wird, da die Ökosteuer ja auch nicht (sichtbar) sinnvoll eingesetzt wird und zudem die Erhebung derselben das Wirschaftswachstum erheblich bremst. Vielleicht könnte Ihre Partei mal über die Abschaffung der Ökosteur nachdenken?
Antwort von Dr. Hildegard Lingnau
2Empfehlungen
17.08.2005
Liebe Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Anliegen, für das ich großes Verständnis habe (in Flächenländern wie Rheinland-Pfalz ist ein großer Teil der Bevölkerung von der Problematik hoher Sprit-Preise betroffen, so auch ich selber). Die Öko-Steuer ist dabei aber nicht das Problem (auch andere Länder ohne Öko-Steuer haben ähnlich hohe Spritpreise), sondern vielmehr ein Ansatz zur Lösung des Problems: Wir stellen damit die Weichen, Energie zu sparen und Energie-Alternativen zu entwickeln. Dieser notwendige Strukturwandel geht leider nicht so schnell, wie wir uns das wünschen, aber er ist angesichts immer knapper werdender Ressourchen richtig und (überlebens-)wichtig.

Parallel zur Öko-Steuer setzen wir uns für den Ausbau des ÖPNV ein und hoffen damit zur Entwicklung von Alternativen zur Nutzung von teuren und unökologischen PKW beitragen zu können.

Sollten Sie weitergehendes Interesse an der Thematik haben, schauen Sie doch mal in unser Wahlprogramm (das Sie auf der website der Gruenen finden) oder wenden Sie sich an unsere Öko-Steuer-Fachmänner und -frauen (vgl. ebenfalls website der Grünen).

Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Lingnau
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Bürgerrechte
05.09.2005
Von:

1. Wie stehen Sie zum Dialog der Religionen? Teilen Sie die Auffassung, dass der interreligiöse Dialog für unsere gemeinsame Zukunft eine vitale Notwendigkeit ist, um das friedliche Zusammenleben zu gestalten, die Religionsfreiheit zu sichern und jede Form von Hass und Intoleranz gemeinsam zu überwinden?
2. Warum findet Ihres Erachtens bisher so wenig Dialog zwischen Muslimen und der Politik statt? Wann haben Sie selbst das letzte Mal eine Moschee in Ihrem Wahlkreis besucht und mit den Menschen - Ihren WählerInnen - gesprochen? Wenn noch nie - warum?
3. Sehr viele Muslime haben inzwischen den Eindruck, von der deutschen Politik unter Generalverdacht gestellt und teilweise offen diskriminiert zu werden (Zitat Otto Schily: "man muss ja sagen dürfen, dass der Islam eine irregeleitete Religion ist"). Können Sie diese Empfindung nachvollziehen - und wie stehen
Sie dazu?
Mit freundlichem Gruß, Ihr grünes Parteimitglied aus Linz/Ockenfels, Sabriyah

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Dr. Hildegard Lingnau
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.