Dr. Hermann Scheer (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Hermann Scheer
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Publizist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Waiblingen
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
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(...) Um Ihre Frage somit zu beantworten: es gibt immer noch zu wenige Arbeitsplätze für junge Menschen, aber die Situation bessert sich und sie könnte noch besser werden, wenn die Betriebe weitere Anstrengungen unternähmen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
Fragen an Dr. Hermann Scheer
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Frage zum Thema Gesundheit
23.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Scheer,

Wenn Sie sich darüber im Klaren wären, dass die neue Gesundheitsreform mit
  • elektronischer Gesundheitskarte und Datenspeicherung in Zentralservern
  • online-Datenübertragung der ärztlichen Verordnung zur Vertragsapotheke der jeweiligen Krankenkasse
  • online-Anforderung des verordneten Medikamentes beim Hersteller, Großhandel oder MacMorris

es einem Hacker ermöglichen wird,

  • eine Auswahl von Patienten nach Alter, Geschlecht, Wohnort oder auch jüdisch klingendem Namen zu treffen
  • aus einer Verordnung von "Ibuprofen" "Ibuproten" zu machen
  • dann könnte dieses "Ibuproten" (im Ausland hergestellt und aus dem Ausland her vertrieben) z.B. Zyankali enthalten

und alle gewählten Patienten in höchste Gefahr bringen.

Würden Sie dann diesem Gesetz noch zustimmen? Guten Gewissens?
Leider sind auch noch schlimmere Dinge denkbar, wer alles was mit diesen automatisierten Dingen anstellen kann, vom Gesundheitsministerium über Fehler in den Arztprogrammen bis hin zu Dosierungsverwechselungen?
Bleiben Sie dabei, dass das ein gutes Gesetz ist?

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Frage zum Thema Umwelt
11.01.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Dr.Scheer,

wären Sie bereit, im Rahmen der diesjährigen Sommerakademie-Vortragsreihe bei ALSTOM Power in Mannheim-Käfertal einen Vortrag zum Thema "Solare Sonnenkraftwerke- Erfahrungen und Aussichten" zu halten? Die Vortragsreihe findet werktags von 17-19 Uhr in den Monaten April-Juni statt. Auf Ihren Terminkalender können wir Rücksicht nehmen.
Nach einer grundsätzlichen Zusage können wir die Einzelheiten festlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Hermann Scheer
bisher keineEmpfehlungen
18.01.2007
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

Herr Scheer bedankt sich für Ihre Anfrage vom 11. Januar 2007. Leider ist es nicht möglich, einen Vortrag bei ALSTOM Power in Mannheim im genannten Zeitraum zu halten, da er bis weit in den Sommer hinein ausgebucht ist.

Mit freundlichen Grüßen
Monika Grunwald

Wahlkreisbüro Dr. Hermann Scheer MdB
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Frage zum Thema Arbeit
07.02.2007
Von:

warum gibs so wenig arbeispletze für junge menschen
Antwort von Dr. Hermann Scheer
bisher keineEmpfehlungen
21.03.2007
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

unbestreitbar ist die Anzahl jugendlicher Arbeitsloser (also derer, die bis 25 Jahre alt sind) noch zu hoch. Allerdings gibt es zumindest deutliche Fortschritte zu verzeichnen. So hat die Anzahl der langzeitarbeitslosen Jugendlichen (über 6 Monate arbeitslos) zwischen 2006 und 2007 um knapp 33 Prozent abgenommen, von 146.521 auf nun 98.512. Um diesen Trend zu verstärken hat die Bundesregierung verschiedene Programme aufgelegt. Zu diesen gehört beispielsweise das Programm zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ). Es dient dazu eine Einstiegsqualifizierung in Betrieben mit einer Dauer von sechs bis zwölf Monaten zu fördern. Dadurch soll eine Brücke in die Berufsausbildung geschaffen werden.

Allerdings kann der Staat alleine die Zahl jugendlicher Arbeitsloser nicht nachhaltig verringern. Hier sind auch die Unternehmen gefragt, die, gerade im jetzigen Aufschwung, wieder verstärkt Arbeitsplätze schaffen müssen.

Um Ihre Frage somit zu beantworten: es gibt immer noch zu wenige Arbeitsplätze für junge Menschen, aber die Situation bessert sich und sie könnte noch besser werden, wenn die Betriebe weitere Anstrengungen unternähmen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

Eine konkretere Auskunft, möglicherweise auf Ihre eigene Situation bezogen, kann ich Ihnen leider nicht geben, da Sie mir weder mitgeteilt haben, welche Ausbildung Sie haben noch, in welcher Branche Sie arbeiten oder eine Arbeit suchen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hermann Scheer MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
08.02.2007
Von:

Hallo Dr.Hermann Scheer,

ich habe ein sehr wichtige Anregung bezüglich des Schulweges zur Grundschule Waiblingen. Auf dem Weg über dem Danziger Platz zur Grundschule ist der Weg nur für Fussgänger ausgeschildert. Komischerweise wurde letzten Sommer vor der Schule ein Parkplatz kenntlich gestrichen, obwohl seltsamer weise der Weg dahin für Autos gar nicht gültig ist?! Ich wohne dirket an dem sogenannten Fussweg am Danziger Platz und musste schon 2mal miterleben wie meine 6 jährige Nichte von einem vorbeigefahren Auto angefahren wurde. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert als ein riesiger Schock.

Und auf diesem weg gehen morgens soweit ich weiss mehr als 100 Schüler zur Grundschule Waiblingen (Name unbekannt). Meine Schwester hat sich schon mehrmals beim Bürgermeister beschwert, doch der meinte zu diesem Thema, das er auch nichts tun kann. Da sie Abgeordneter für die Stadt Waibling sind, wende ich mich mit großer Hoffung an sie, das der fußgängerweg zur Grundschule auch wieder ein richtiger Fußgängerweg wird. Der Schutz von Grundschulkindern müsste ja eigentlich das Anliegen der Stadt Waiblingen sein und nicht nur das der Eltern!

mfg



PS: Es wird nicht nur zu Schulzeiten der Weg benutzt da auch 2 Kindergärten betroffen sind, sowie ein recht häufig benutzter Spielplatz im Park
Antwort von Dr. Hermann Scheer
2Empfehlungen
29.03.2007
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

als Abgeordneter habe ich keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen einer Kommune. Das ist auch gar nicht nötig, denn die Entscheidungen sollen ja dort getroffen werden wo sie anfallen und in Ihrem Fall wäre das entsprechend zuständige Gremium der Gemeinderat. Ich habe mir deshalb erlaubt, Klaus Riedel, den Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion mit der von Ihnen aufgeworfenen Frage zu befassen. Er hat sich gerne bereit erklärt, die Angelegenheit aufzugreifen und wird den Sachverhalt in den nächsten Tagen eingehender beleuchten um sich ein Urteil bilden und dann über das weitere Vorgehen entscheiden zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hermann Scheer
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Frage zum Thema Umwelt
22.02.2007
Von:

Australien will Glühbirnen verbieten. Es ist ein Armutszeugnis und zeugt von wenig Kreativität, daß Ihnen nichts besseres einfällt, jetzt auch für Deutschland ein Glühbirnen-Verbot zu fordern. Warum sind Sie nicht bereits vor 5 Jahren darauf gekommen? Anstatt sich mit Glühbirnen zu beschäftigen sollten Sie sich lieber dafür einsetzen, daß endlich Flugkraftstoff versteuert wird. Sie könnten auch mal darüber nachdenken, ob es notwendig ist, öffentliche Plätze und Bauten Tag und Nacht anzustrahlen. Oder ob es sinnvoll ist, Glaspaläste zu bauen, die im Sommer mit teurem Strom gekühlt werden müssen.
Antwort von Dr. Hermann Scheer
1Empfehlung
03.04.2007
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

ich darf Sie darauf hinweisen, dass ich bereits im Jahr 2002 in meinem Memorandum "Wirtschaftsfelder der Zukunft" die Flugtreibstoffbesteuerung als unerlässlich bezeichnet habe. Da bei einer nüchternen Betrachtung der Situation jedoch klar wird, dass die internationale Einführung einer Flugtreibstoffbesteuerung ein schwieriges Unterfangen ist, muss auch nach Übergangslösungen gesucht werden. Ich plädiere deshalb für eine Erhöhung der Start- und Landegebühren um die nicht erhobene Steuer vorerst zu kompensieren. Dies würde ebenfalls zu dem erwünschten Effekt führen, die Wettbewerbsnachteile vor allem der Bahn gegenüber der Luftfahrt zu reduzieren.

Was die Frage der Glühbirnen angeht: nach wie vor bleibt richtig, dass das Verbot konventioneller Glühbirnen in wenigen Jahren dazu führen würde, dass wir mindestens ein Atomkraftwerk einsparen könnten. Das zeigt: auch eine vermeintlich kleine Maßnahme kann große Wirkung erzielen.

Hinsichtlich der Klimatisierung von großen Gebäuden möchte ich gerne meinen Teil dazu beitragen, Sie auf den aktuellen technischen Stand zu bringen. Der Deutsche Bundestag macht, auf meine Initiative hin, vor, wie es geht: vier Dieselmotoren, die mit Biodiesel angetrieben werden, erzeugen über Generatoren Strom für die Parlamentsgebäude. Die Wärme der Motoren wird gleichzeitig für die Wärmeversorgung genutzt. Im Sommer kann diese Wärme dafür verwendet werden, drei Absorptionskältemaschinen zu betreiben, die für die Kühlung der Gebäude sorgen. Damit ist klar: der Bundestag wird, auch was die Kühlung betrifft, großteils über eine regenerative und weitgehend klimaneutrale Energiequelle versorgt. Hinzu kommt noch, dass überschüssige Wärme dann wenn sie nicht gebraucht wird, in einen geothermischen Speicher gepumpt wird, von wo aus sie wieder abgerufen werden kann. Ähnliches geschieht im Winter auch mit der sogenannten Umweltkälte, die im Grundwasser gespeichert wird. Nicht zuletzt werden auch Photovoltaikelemente eingesetzt, die insgesamt eine Fläche von 3.600 m² haben.

Nähere Informationen zu diesem Energiekonzept finden Sie unter www.bundestag.de/bau_kunst/bauwerke/energie/

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hermann Scheer
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