Dr. Hermann Scheer (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Hermann Scheer
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Publizist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Waiblingen
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
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(...) Ausgangspunkt für diese Regelungen waren bedenkliche Entwicklungen im Bereich der Abmahnungen und der damit verbundenen Anwaltskosten. (...) Wenn das Gesetz in der jetzigen Form verabschiedet werden sollte, wird es in Zukunft in solchen Fällen eine Begrenzung des Anwaltshonorars auf 50 Euro geben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
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Frage zum Thema BKA-Gesetz
13.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Scheer,

eine Stimmenthaltung bei dem BKA-Gesetz ist das eine, aber ich gehe davon aus, dass sie eine Meinung zu diesem Thema haben.
Antwort von Dr. Hermann Scheer
5Empfehlungen
21.11.2008
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr Löhning,

ich bin gegen das BKA-Gesetz. An der Abstimmung habe ich nicht teilgenommen, weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht in Berlin war wegen einer anderen unabweisbaren politischen Verpflichtung.

Freundliche Grüße
Dr. Hermann Scheer MdB
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Frage zum Thema Familie
30.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Scheer,

ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Engagement für eine nachhaltige Energiepolitik. Aber wussten Sie, dass auch wenn die BRD ihren Energieverbrauch um 60% senken würde, die nachhaltige Bevölkerungszahl bei nur ca. 40 Mio. liegen würde? Bei unserem gegenwärtigen Verbrauch beträgt die Zahl ca. 27 Mio., also ein Drittel der aktuellen Bevölkerung.
(Quelle: www.optimumpopulation.org/opt.sustainable.numbers.html
"Sustainable Populations by Country, OPT extensions, Table 2a" anklicken. Die Zahlen basieren auf den "WWF Living Planet Report 2002")

Aufgrund dieser Zahlen möchte ich Sie fragen, ob Sie meine Ansicht teilen, dass eine Bundesregierung, die sich wirklich um eine nachhaltige Zukunft ohne Ausbeutung der dritten Welt kümmert, den Bürgern empfehlen sollte, nicht mehr als 2 Kinder in die Welt zu setzen; und ob sie aufhören sollte, Eltern zu subventionieren, die diese Empfehlung missachten (es dürfte natürlich keine Kinderarmut dadurch entstehen, aber die Kinder sollten mit Naturalien versorgt werden, und deren Eltern nicht mit Geld).

Mit freundlichen Grüssen - - George Morton
Antwort von Dr. Hermann Scheer
7Empfehlungen
12.12.2008
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr Morton,

ich stimme mit Ihren Thesen in keinster Weise überein.

Mit freundlichne Grüßen
Dr. Hermann Scheer
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Frage zum Thema Banken-Rettungspaket
13.12.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Scheer

Es gibt offenbar viele Unternehmen die nicht in der Lage sind sich ausreichende finanzielle Mittel zu beschaffen, da die Finanzkrise zu einer deutlich restriktiveren Kreditvergabe der Banken führt. Das bedeutet dass konkret Arbeitsplätze durch fehlende Investitionen verloren gehen werden. Die Bundsregierung hat das Banken-Rettungspaket geschnürt, doch das Geld kommt nicht bei den Unternehmen an.
Es geht mir ausdrücklich nicht um Risikokapital. Die Politik muss dafür Sorge tragen das unsere Steuergeld zur Erhaltung unserer Arbeitsplätze und nicht zur Finanzierung von HarzIV-Plätzen verwendet wird.

Was werden Sie und die SPD unternehmen damit den Firmen die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden die zur Weiterführung der Geschäftstätigkeiten notwendig sind?
Bitte handeln Sie jetzt morgen ist es zu spät, dann wird es Arbeitslose geben.
Antwort von Dr. Hermann Scheer
1Empfehlung
05.02.2009
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

ich darf Sie auf das Konjunkturpaket II der Bundesregierung verweisen, das ausdrücklich weitere Maßnahmen zur Sicherung der Kreditversorgung der Wirtschaft enthält. www.bmwi.de

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Scheer
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Frage zum Thema Umwelt
03.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scheer,

Da die Umwelt sehr schützenswert ist, und ich eine neue Heizung für mein Haus brauchte, habe ich mich 2008 für die große Lösung sprich, Pelletsheizung mit Solar+ Heizunterstützung entschieden. Mit entscheidend für den Einbau der neuen Heizanlage war das Förderprogramm, daß mir einen doch akzeptablen Zuschuß versprach.
Dass man bei einer großen Investition solche Zuschüsse in die Finanzierung dann mit einbaut, können Sie sich bestimmt vorstellen.
Die neue Heizung wurde im Oktober 08 in Betrieb genommen. Die Anträge für die Zuschüsse wurden Anfangs November der BAFA zugesandt. Als Bestätigung der BAFA bekam ich kurze Zeit später ein pauschales Schreiben mit dem Hinweis, und der Bitte um etwas Geduld, da viele Anträge vorliegen würden, und man etwas im Verzug sei.
Nach Wochen des Wartens telefonierte meine Frau mit der BAFA, und der Frage wie lange wir auf die Zuschüsse noch warten müssten.
Zur Antwort bekam Sie lapidar: Dies ist eine freiwillige Förderung der Bundesregierung, (sollte wohl heißen, sei froh wenn du überhaupt was bekommst) wir sind hier zu wenig Personal, und wir müssten mindestens noch 16 Wochen warten. Dies ist nicht akzeptabel!!!

Die jetzige Regierung wirft den Banken Milliarden hinterher und der "kleine Mann" kann auf seine ihm zustehenden Zuschüsse 1/2 Jahr warten.
Herr Scheer, Frage an Sie!
Wie stehen Sie zu solchem Gebaren?
Antwort von Dr. Hermann Scheer
3Empfehlungen
10.03.2009
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

der Grund für die langen Wartezeiten ist auch darin zu suchen, dass die Förderprogramme sehr erfolgreich sind. Viele Bürgerinnen und Bürger investieren, so wie Sie, in erneuerbare Energien und das führt dann beim BAFA (mit saisonalen Schwankungen) zu Antragsstaus. Da Sie jedoch nicht der einzige sind, der sich beschwert hat, ist das Problem inzwischen erkannt. Laut Auskunft des BAFA wurden für die Antragsbearbeitung Überstunden angeordnet und zudem neue Sachbearbeiter eingestellt bzw. Stellen geschaffen. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass die Bearbeitungszeiten in Zukunft reduziert werden können. In Ihrem Fall wird sich das sicherlich nicht mehr auswirken, aber ich gehe davon aus, dass auch Sie bald Bescheid bekommen, da Ihr Fall bereits über der Regelbearbeitungszeit liegt.

Eine Anmerkung noch: Es gehört in Deutschland schon fast zum Kulturgut, den öffentlichen Dienst als ineffizient und aufgebläht zu bezeichnen. Die Folge war und ist, dass Personalplanungen auf Kante genäht werden, was so lange gut geht, wie ein regulärer Arbeitsanfall da ist. Sobald es aber zu einem außerordentlichen Anfall, beispielsweise von Anträgen, kommt, reichen die Kapazitäten dann eben nicht mehr aus. Das bedeutet, ein personell gut ausgestatteter öffentlicher Dienst nutzt allen und kann besseren Service bieten. Das sollte man bei den Diskussionen die darüber regelmäßig stattfinden immer mit bedenken.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Hermann Scheer MdB
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
26.02.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Scheer,

da Sie im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig sind, sind Sie sicherlich schon mit dem Thema in Kontakt gekommen:

Die Umrüstung des Forschungsreaktors FRM II in Garching bei München vom hochangereicherten, atomwaffentauglichen Uran (HEU) auf den niedrig angereicherten Brennstoff (LEU).

In der Genehmigung für den Betrieb des Garchinger Forschungsreaktors wurde die Technische Universität München verpflichtet, den Betrieb bis zum Jahr 2010 auf niedrig angereichertes Uran umzustellen.
Wie dem Münchner Merkur vom 19.02.09 zu entnehmen ist
( www.merkur-online.de ) soll nach den Plänen des Bundesforschungsministeriums der Betrieb mit atomwaffentauglichem Uran bis ins Jahr 2016 ermöglicht werden.

Welche Probleme mit diesem atomwaffenfähigen Uran verbunden sind zeigte ein Fall in unserem Nachbarland Schweiz. Die Schweizer Regierung hat im Jahr 2007 Akten von mutmaßlichen Atomschmugglern vernichten lassen, um zu verhindern, dass dieses "gefährliche Material" in falsche Hände gerät. Die Papiere enthielten Baupläne für Nuklearwaffen, Gasultrazentrifugen und Lenkwaffensysteme.

Angesichts dieser Berichte und dem Ziel der Bundesregierung, die weltweite Verbreitung von atomwaffenfähigem Material zu unterbinden, halte ich es für angebracht, die Inhalte des Genehmigungsbescheids für den Forschungsreaktor Garching strikt einzufordern.

Ist es rechtlich zulässig, einen derartigen Genehmigungsbescheid nachträglich in dieser Form abzuändern?

Mit freundlichen Grüßen



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Quelle: swissinfo "Schweizer Regierung liess Atom-Akten vernichten" - vom 23. Mai 2008 www.swissinfo.org

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