Dr. Hermann Scheer (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Hermann Scheer
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Publizist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Waiblingen
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
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(...) Es liegt dann in der Hand der Wählerinnen und Wähler wie unser Gesundheitssystem in Zukunft gestaltet werden wird. Für das Konzept der Bürgerversicherung werben wir übrigens nicht nur bei der Kranken-, sondern auch bei der Pflegeversicherung. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

acircle - the Club GmbH, Zürich, Vortrag, September 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Allianz Deutschland AG, München

Vortrag, November 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Altran Deutschland GmbH, Frankfurt/Main

Vortrag, Mai 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

BMW Stiftung Herbert Quandt, Berlin, Vortrag, Juni 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Bonn Tatje Fackiner GmbH & Co. KG, Cölbe, Vortrag, März 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Deutsche Essent GmbH, Düsseldorf, Vortrag, November 2007, bis 7.000 Euro

ESRI Geoinformatik GmbH, München, Vortrag, April 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Famo GmbH & Co. KG, Oldenburg, Vortrag, März 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Galerie St. Barbara, Hall in Tirol, Vortrag, April 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Genossenschaftsakademie Weser-Ems, Rastede, Vortrag, Mai 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Grahm GmbH, Kürnbach, Buchpräsentation, Februar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

HAN University, Arnheim, Vortrag, April 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Hapag Lloyd AG, Hamburg, Buchpräsentation, März 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Heizomat GmbH, Gunzenhausen, Vortrag Mai 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

IG Passivhaus Tirol, Innsbruck, Vortrag, November 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

IHK Emden, Buchpräsentation, Mai 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Iliotec Solar GmbH, Regensburg, Buchpräsentation, März 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Josias Gasser Baumaterialien GmbH, Chur (Schweiz), Vortrag, August 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Kollektive Intelligenz - Forschungsgruppe politische

Aufstellungen e.V., Würzburg, Vortrag, Mai 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

LRM, Hasselt, Vortrag, Juni 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG, Düsseldorf, Vortrag, Dezember 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Vortrag, Mai 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Mitsubishi Motors Deutschland GmbH, Hattersheim, Vortrag, Januar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Münchener Rück Stiftung, München, Vortrag, April 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Novatech GmbH, Wolpertshausen, Vortrag, Mai 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

NRC Handelsblad, Amsterdam, Vortrag, März 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Odörfer Haustechnik GmbH, Graz, Vortrag, Juli 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

PROVADA, Nieuwegein, Vortrag, Juni 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Renergy AG, Oberkirchen (Schweiz), Buchpräsentation, Oktober 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Robert Bosch GmbH Automotive Technology, München, Vortrag, Juli 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

Robert Bosch Kolleg, Stuttgart, Vortrag, April 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

SHK GmbH & Co. KG, Bruchsal, Buchpräsentation, Februar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

SolarPlaza, Rotterdam, Vortrag, April 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Solarstromer

Energie- und Umwelttechnik, Alpirsbach, Buchpräsentation, März 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Sparkasse Ostholstein, Eutin, Vortrag Februar 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, Schwäbisch-Hall, Vortrag, Februar 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Staufen-Akademie GmbH, Bad-Boll, Buchpräsentation, August 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Stavanger Forum AS, Stavanger, Vortrag, Mai 2009, 1.000 bis 3.500 Euro

Technische Universität München

Fakultät Ernährung, Landnutzung und Umwelt, München, Vortrag, Mai 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

UPM-Kymmene Corporation, Helsinki, Vortrag, März 2009, bis 7.000 Euro

VDI Verlag GmbH, Düsseldorf, Vortrag, März 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Verein der Zuckerindustrie, Bonn, Vortrag, Mai 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Verlag Antje Kunstmann GmbH, München, Autorenhonorar, 2005, mehr als 7.000 Euro; 2006, mehr als 7.000 Euro; 2007, mehr als 7.000 Euro

VR Bank Mittelhaardt eG, Bad Dürkheim, Vortrag, August 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

WerberHaus GmbH & Co. KG, Rheinau-Linx, Vortrag, März 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Werbeagentur zweiraum, Imst, Vortrag, November 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

WIRSOL SOLAR AG, Waghäusel, Vortrag, April 2009, bis 7.000 Euro

Wirtschaftskammer Niederösterreich, St. Pölten, Vortrag, Oktober 2008, 1.000 bis 3.500 Euro

ZimmerMeisterHaus Service&Dienstleistungs GmbH, Schwäbisch-Hall, Vortrag, März 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

TU Berlin, Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich (bis Juni 2006)

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V., Bonn, Präsident, ehrenamtlich

Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich

Ludwig-Bölkow-Stiftung, Ottobrunn, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Stiftung energiewerk, München, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Stiftung NaturFreunde Baden-Württemberg, Stuttgart, Vorsitzender des Beirates, ehrenamtlich

World Council for Renewable Energy (WCRE), Bonn, General Chairman, ehrenamtlich

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Dr. Hermann Scheer
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Frage zum Thema Umwelt
02.09.2009
Von:

Woltersdorf den 02.09.2009

Sehr geehrter Herr Dr. Scheer,

In den VDI-Nachrichten (Nr.14, 03.04.2009, S.6) steht folgende
Pressemitteilung:
"Bundeskabinett beschließt CO2-Speicherung" Mit der unterirdischen Lagerung von Kohlendioxyd (CO2) will die Bundesregierung den Klimaschutz voranbringen........................ Gemeint ist hiermit die sog. CCS-Technologie (CCS: Carbon Capture and Storage). Mit dieser Technik wird versucht, das CO2 aus dem Abgasstrom von Verbrennungskraftwerken (Kohle, Öl, Gas, ......) herauszutrennen, zu verflüssigen und in tiefe Erdschichten zu verpressen. Dort soll es dann für immer verbleiben. Grundsätzlich könnte man natürlich meinen, gute Technologie, endlich wird man das CO2 los. Mal davon abgesehen, dass der Wirkungsgrad der Kraftwerke sich dadurch drastisch verschlechtert (es muß also deutlich mehr z.B. Kohle verbrannt werden) und von diversen Wissenschaftlern die Möglichkeit von Erdbeben vorhergesagt wird, sehe ich ein viel schwerwiegenderes Problem:

"Wo bleibt unser Sauerstoff??".

Sollte die CCS-Technologie wirklich eines Tages einmal weltweit im großen Maßstab angewendet werden (was geplant ist), dann wird unserer Luft ständig Sauerstoff (O2) bei der Verbrennung entzogen und als CO2 unwideruflich "endgelagert".

Hat denn da schon einmal jemand nachgerechnet, wann der
Sauerstoff knapp wird, sprich uns Menschen die Luft ausgeht??

Noch spalten die Pflanzen CO2 in C und O2 auf (oxygene Photosynthese) und geben den Sauerstoff wieder an die Atmosphähre ab (C+O2 => CO2 => C + O2; Kreislauf), aber bei einer Endlagerung wird uns dieser Sauerstoff für immer fehlen. Da sollte man doch besser in Aufforstung investieren, als in eine so "tolle Technologie". Da tut sich vermutlich eine neue technologische Sackgasse auf!

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Dr. Hermann Scheer
bisher keineEmpfehlungen
07.09.2009
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

Vielen Dank für Ihr Schreiben.
Ich bin aus vielerlei Gründen gegen CCS (siehe mein beiliegendes Schreiben an die Bundestagsmitglieder vom Juni).

In der Tat: die einzigen Alternativen sind Aufforstung und vollständiger Wechsel zu erneuerbaren Energien.

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Scheer
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Frage zum Thema Soziales
12.09.2009
Von:

Bürgerversicherung

Sehr geehrter Herr Dr. Scheer,

Sie haben mir am 03.08.2007 auf meine Fragen zum Thema Bürgerversicherung geantwortet.
Ihr Kanzlerkandiidat Herr Steinmeier hat sich seit dieser Zeit dazu weder in einem Fernsehinterview noch in einem Zeitungskommentar geäussert. Hat sich die SPD von dieser für ca. 20 Mio Rentner und ca. 35 Mio Rentenbeitragszahler = ca. 55 Mio potentielle Wähler sehr wichtigen Frage verabschiedet??

Als Befürworter dieser Gesetzesänderung sind bisher nur die GRÜNEN und die LINKE in Erscheinung getreten. Als Beispiel dazu verweise ich auf die Sendung von Frau Illner am Do 10.09.09 im ZDF mit Herrn Westerwelle, Frau Künast und Herrn Gysi.

Auch in Ihrem Wahlprogramm hat das Wort "Bürgerversicherung" keinen Platz gefunden. Muss ich deshalb davon ausgehen, dass sich die SPD inzwischen von diesem Thema verabschiedet hat und total auf die Linie von CDU/CSU und FDP eingeschwenkt ist??


Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Dr. Hermann Scheer
1Empfehlung
16.09.2009
Dr. Hermann Scheer
Sehr geehrter Herr ,

im Regierungsprogramm der SPD finden Sie auf Seite 51 unter der Überschrift "Bürgerversicherungen bei Gesundheit und Pflege" unser klares Bekenntnis zur Bürgerversicherung. Ihre Schlussfolgerungen sind daher unzutreffend. Im Gegenteil: es ist genau das eingetreten, was ich Ihnen im August 2007 bereits angekündigt habe, nämlich dass wir das Thema Bürgerversicherung im Wahlkampf wieder auf die Tagesordnung setzen werden.

Das Regierungsprogramm können Sie hier herunterladen www.spd.de

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hermann Scheer
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Frage zum Thema Umwelt
21.10.2009
Von:

Lieber Herr Dr. Scheer,

unter der Rubik "Nachgefragt" in der Allgäuer Zeitung, Seite 14, vom 21.10.09 gibt ein Professor Joachim Weimann (für Wirtschaftspolitik) der Uni Magdeburg anlässlich des "Hochschultages der Lechwerke" in einem Interview mit der o.g. Zeitung folgendes zum Besten: "Sinn macht Klimapolitik nur, wenn sie kosteneffizient ist. Es kommt darauf an, dass CO2 zu den geringsten Kosten eingespart wird. Wenn man eine Tonne CO2 einsparen will, liegen die Kosten von Wind vier Mal, von Fotovoltaik 28 Mal höher, als bei konventionellen Kraftwerken."
Was will uns Herr Professor damit sagen, und auf welche Zahlen stützt sich seine Aussage?

Mit freundlichen Grüßen,


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