Dr. Guido Westerwelle (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Guido Westerwelle
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Rechtsanwalt
Wahlkreis
Bonn
Landeslistenplatz
1, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Wir Freie Demokraten halten Herrn zu Guttenberg für einen klugen Kopf. Allerdings bezweifeln wir, dass er in den wenigen letzten Wochen seiner Amtszeit wirklich noch etwas wenden kann. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
enthalten
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
Fragen an Dr. Guido Westerwelle
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Frage zum Thema Rente mit 67
21.06.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,

meine Frage richtet sich an das Thema "Rente mit 67"

Warum können Staatsbedienste bei der Bundeswehr oder bei der Bundespolizei teilweise bereits mit 54 Jahren in Rente/Pension gehen, während dessen alle anderen bis 67 arbeiten müssen?

Oft wird mit der besonderen Belastung argumentiert, die solche Personengruppen ausgesetzt sind. Meiner Meinung nach gibt es sicher Soldaten und Bundespolizisten, die eine große Belastung durch ihren Dienst erfahren müssen, aber nicht alle. Viele sitzen auch zeitlebens an einem Schreibtisch, ohne besonderen Belastungen ausgesetzt zu sein. Aber auch diese Menschen kommen in den Genuss der vorzeitigen Rente/Pension mit vollen Bezügen.

Gerade in Hinblick auf die Landespolizisten, die alle bis 67 Jahre arbeiten müssen, erscheint mir die Bevorzugung von Soldaten und Bundespolizisten für nicht akzeptabel.

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
3Empfehlungen
19.07.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 21. Juni 2007 und Ihre Frage.

Die Rente ist kein Almosen, sondern die Gegenleistung für ein Leben lang harter Arbeit. Wir wollen ein flexibles Renteneintrittsalter für alle ab dem 60. Lebensjahr. Jeder soll sich ausrechnen können, ob er noch arbeiten will oder muss. Wer 40 Beitragsjahre voll hat, bekommt Rente in voller Höhe. Manche wollen dann noch arbeiten. Manche können dann noch arbeiten. Und manche nicht. Jeder soll das selbst entscheiden können.

Aus Sicht der Freien Demokraten ist klar: Wir brauchen die zukunftsfeste Neugründung unserer sozialen Sicherungssysteme. Dabei muss es fair zugehen. Wir Liberale wissen, dass wir keine Generation gegen die andere ausspielen dürfen. Das gilt besonders bei der Rente.

Nochmals vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
22.06.2007
Von:
-

Guten Tag Herr Westerwelle,

es ist bedauerlich, dass Sie zu meiner Frage nicht selber antworteten und auch der von Ihnen beauftragte Herr Biesel (Büroleiter) keinerlei Bezug zu meiner Frage herstellen wollte.

Deshalb bitte ich noch einmal um eine Antwort von Ihnen auf meine Frage:

Warum wurden Sie zur Bilderberger-Konferenz in die Türkei eingeladen?

Was wurde dort besprochen und mit welchen Ergebnissen sind Sie nach Hause gekommen?

In Ihrer Auftragsantwort von Herrn Biesel erkenne ich, dass Sie sehr wohl Ergebnisse und Eindrücke aus Istanbul mitbrachten und diese auch in unserm demokratischem System per Parlamentsbeschluss umsetzen wollen.

Als Wähler und auch als Bürger möchte ich aber auch darüber informiert werden, von welchen Quellen und vor allen von welchen Institutionen unsere Politiker ihre Vorschläge übernehmen und/oder von wem sie sich ihre Meinung bilden lassen.

In einem demokratischem System wie Deutschland sollte doch diese Frage beantwortet werden können.

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Frage zum Thema Internationales
22.06.2007
Von:

Sehr geehrter Herr MdB Dr. Westerwelle,

möchten Sie von sich vielleicht behaupten, daß sie ein "Vertreter des ganzen Deutschen Volkes" sind?

Wie man von Ihnen liest, nehmen Sie an Konferenzen der sog. Bilderberger teil; diese mehr als verschwörerisch anmutenden "Konferenzen" sind der Albtraum eines jeden Demokraten und Ihre Wähler werden über die Bilderberger-Ergebnisse mit keiner Silbe oder Zeile informiert.

Wie man ferner über Sie erfährt, sind sie im Vorstand des Atlantik-Brücke e.V; dieser "Verein" gilt unter Polit-Kennern als verschwiegene "Loge" des Großkapitals und als Außenstelle (Brücke) des US-Finanz- und Wirtschaftsimperiums. Ihre Atlantik-Brücke Club Kollegin Birgit Breuel hat so zum Beispiel in Rekordzeit den internationalen US-Heuschrecken (frei nach Müntefering) des Großkapitals als Treuhand-Chefin die lästige Konkurrenz in Ost-Deutschland aus dem Weg geräumt. Der verbrochene Treuhand-Schaden beträgt mehrere Hundertmilliarden. Euro.

Entspricht es Ihrer Vorstellung von "Volksvertretung", daß auf anti-demokratischen Geheimkonferenzen und in elitären US-Verbindungsclubs die "Richtlinien" unserer Wirtschaftspolitik ausgehandelt werden?

Wird denn nicht auch schon die Bildungs- und Sozialpolitik bei uns durch US-Clubs, wie etwa Lions und Rotary bestimmt, die unauffällig und diskret Führungspersönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen rekrutieren?

Kenner der Szene vergleichen Ihren Atlantik-Brücke e.V. mit der berüchtigten italienischen Geheimloge P 2, weil hier ebenfalls Wirtschaft, Politk und alle wichtigen Medienvertreter am gleichen Strang ziehen.

Vertreten Sie als MdB denn nun Deutsche Interessen oder die Interessen des internationalen (US) Großkapitals?

Warum unterhalten Ihre amerikanischen Freunde in Deutschland immer noch große Militärstützpunkte mit Atomwaffen? Die Russen sind doch aus der DDR vollständig abgezogen. Sind wir mehr als 60-Jahre nach Kriegsende immer noch ein US-militärisch besetztes Land?

Hochachtungsvoll

, Berlin

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
04.07.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

ich bin kein großer Freund ihrer Partei, doch mit ihrem Interview in der heutigen FR haben sie mir aus der Seele gesprochen. Es ist wahr: Bürgerliche Freiheiten werden Schritt für Schritt eingeschränkt, während die Ansammlung fragwürdiger Sicherheitsmaßnahmen täglich wächst. Sie haben in der Frankfurter Rundschau ein mutiges Ziel formuliert: Die Korrektur eines aus dem Ruder gelaufenen Sicherheitsapparats durch die Wiederherstellung abhanden gekommener Bürgerrechte. Sie nennen als Beispiel die Wiederherstellung des Bankgeheimnisses. Welche weiteren Maßnahmen plant ihre Partei zur Stärkung der Bürgerrechte? Wie stehen Sie zur Erfassung biometrischer Daten und zur öffentlichen Videoüberwachung?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
1Empfehlung
10.07.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr Sakowski,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 4. Juli 2007, für die Unterstützung, die Sie darin zum Ausdruck bringen sowie für Ihre Frage.

Die Freien Demokraten verfügen über eine eindeutige Beschlusslage in der Innen- und Rechtspolitik. Gern übersende ich Ihnen mit meiner Antwort stellvertretend zwei Links dazu: Zum einen den Beschluss der FDP-Bundestagsfraktion im Zuge der Frühjahrsklausur ("Terrorismus wirksam bekämpfen") und den Beschluss des Stuttgarter FDP-Bundesparteitag zu Online-Überwachungen.

www.fdp-fraktion.de
parteitag.fdp.de

Ich hoffe, die beiden Dokumente finden Ihr Interesse. Seien Sie versichert, dass die Freien Demokraten und ich ganz persönlich auch in Zukunft Widerstand leisten werden gegen eine Guantanamoisierung der deutschen Innenpolitik. Wir Liberale wissen: man kann die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger nicht schützen, in dem man sie aufgibt.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich setze auf Ihre Unterstützung für unseren Kurs. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Arbeit
07.07.2007
Von:
- W.

Guten Tag Herr Dr. Westerwelle,

die Nebeneinkünfte sind veröffentlicht worden. Es ist erkennbar, das sich bei Ihnen diese Einkünfte häufen. Boshaft könnte sich der Bürger fragen, wo denn die Hauptbeschäftigung liegt, aber so weit möchte ich nicht gehen.
Können Sie in etwa erklären, wieviel Stunden Sie in der Woche als Politiker bzw. in den Nebeneinkünften verbringen?
Sie streben ein Amt in einer Regierung an, welche Nebentätigkeiten würden Sie fallen lassen um den eventuellen Tätigkeiten dann zeitlich gerecht zu werden?

In Erwartung der Antwort verbleibe ich mit freundlichem Gruß
- W.

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