Dr. Guido Westerwelle (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Guido Westerwelle
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Rechtsanwalt
Wahlkreis
Bonn
Landeslistenplatz
1, Nordrhein-Westfalen
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(...) Gern nutzen wir die Gelegenheit, Ihnen die Einsicht in die Bundestagsdrucksache 16/2448 zu empfehlen. In Ihrer Antwort auf die Frage der FDP-Bundestagsfraktion erläutert die Bundesregierung hier die Regelsatzfestelegung nach der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Wir hoffen, das Dokument findet Ihr Interesse. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
enthalten
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
Fragen an Dr. Guido Westerwelle
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
25.10.2007
Von:
-

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

ich habe, durch das Internet, von der "kleinen Anfrage" der FDP im Bezug auf die Evaluierung des geltenden Waffenrechts und geplanter Änderung Kenntnis erlangt.

Mich als Wähler und Sportschütze interessiert nun wie die FDP mit den Antworten zu dieser "kleinen Anfrage" umgehen wird bzw. wie steht die FDP zum geltenden Waffengesetzt, dessen Verwaltungsvorschriften und der Umsetzung in den einzelnen Bundesländern.

In Erwartung einer Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

-
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
17Empfehlungen
05.11.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 25. Oktober 2007 und Ihre Frage.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat die Neugestaltung des Waffenrechts nicht unterstützt. Eine Verschärfung des Waffenrechts zu Lasten der Rechtstreuen, zu Lasten der Sportschützen, Jäger und Waffensammler lehnen wir ab. Denn ausweislich aller seriösen Statistiken und (auch polizeilichen) Erfahrungen kann gesagt werden, dass vom legalen Waffenbesitz insgesamt keine Gefährdung der inneren Sicherheit ausgeht. Seien Sie versichert, dass wir Liberale auch in Zukunft darauf achten werden, dass Bürgerfreiheit und Bürgersicherheit in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen.

Mit meiner Antwort übersende ich Ihnen den Link zur Antwort der Deutschen Bundesregierung auf die kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion und hoffe, dieses Dokument findet Ihr Interesse: dip.bundestag.de

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich setze auf Ihre Unterstützung für unseren Kurs. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Umwelt
30.10.2007
Von:

Guten Tag!!!

Ich habe in der Zeitung gelesen, dass Sie für ein Tempolimet von 130 Km/h sind, meiner Meinung nach ist das eine bescheidene Idee, da der Verkehr viel zähfliesender wäre und der co2 Ausstoß nicht viel höher bei eine hören Geschindigkeit ist als bei 130 km/h.

Der co2 Ausstoß hat doch nichts mit dem Klimawandel zu tun sondern der Klimawandel mit dem co2-Ausstoß d.h. der Klimawandel ist natürlich bedingt und hat den co2-Ausstoß zur Folge und nicht wie es in den Medien beschrieben wird.

Solarenergie ist doch auch nicht sehr wirtschaftlich, da es viel billiger wäre 3 Atomkarftwerke in die Wüste zu setzen als alles mit Solarenergie voll zu stopfen, die der Steuerzahler doppelt und dreifach bezahlen muss. Erstens bezahlt er mit den Steuergeldern die Reflektoren und dann bezahlt man später noch die gewonnene Energie. Sonnenenergie ist auch nicht viel besser als Atomkraft, da die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls bei einem Atomkraftwerk sehr gering ist. Deswegen wäre es besser bei der Atomkraft zu bleiben und weiter auszubauen.

Ich bitte um Stellungnahme.
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
1Empfehlung
13.11.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr Selzer,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 31. Oktober 2007 und Ihr Interesse an liberaler Programmatik.

Wir Freie Demokraten lehnen eine Politik der besten ökologischen Absichten ab. Wir kämpfen für eine Politik der besten ökologischen Ergebnisse. Für die Energiepolitik bedeutet das, dass wir Liberale uns auch in Zukunft für einen ausgewogenen Mix aus verschiedenen Energieformen einsetzen. Dazu gehören regenerative Energien genauso wie auch die friedliche Nutzung der Kernenergie.

Für mich persönlich ist klar: Der Energiepreis ist der Brotpreis des 21. Jahrhunderts. Ideologie hat die Energie in unserem Land teurer, aber die Umwelt nicht besser gemacht. Deshalb brauchen wir hier endlich einen neuen Anfang ohne Vorurteile, mit dem Vorrang der Vernunft. Gerade in der Umweltpolitik und Energiepolitik.

Wir Liberale werden dafür weiter kämpfen. Dabei setze ich auch auf Ihre Unterstützung. In der Anlage übersende ich Ihnen einen Link für eine Homepage, auf der Sie meine Rede beim Energiekongress finden können: www.liberale.de

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Kultur
08.11.2007
Von:

Guten Tag Herr Westerwelle !

Wie stehen Sie dazu, daß es in Deutschland bis zu 4 Millionen Cannabis Konsumenten gibt, die von der Bundesregierung Legislativ mit Dealern und Menschenhändlern gleichgesetzt werden ?
Was würde die FDP, sofern Sie 2009 in die Bundesregierung kommen würde für diese Menschen tuen ?
Wenn man www.Wahl-O-Mat.de benutzt, bekommt man nachwievor das Ergebniss, daß sowohl die GRÜNEN, SPD, DIE LINKE als auch ihre Partei, die FDP für Legalisierungsmaßnahmen sind, jedoch habe ich diesbezüglich jeglichen Aktivismus, zumindest der FDP und besonders der SPD missen müssen.

Was würde ihre Partei ändern ? Vielleicht wäre dies ein Anstoß für Millionen Patienten und harmlosen Konsumenten, sich endscheidend an die freien Demokraten zu wenden ?

Ich würde mich über ein Statement freuen !

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit,

Dank von
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
4Empfehlungen
18.12.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 8. November 2007 und für Ihr Interesse an liberaler Programmatik.

Cannabis ist die häufigste konsumierte illegale Droge in Deutschland. Seit vielen Jahren wird über eine Legalisierung dieser Droge diskutiert. Die dabei oft geäußerte völlige Unbedenklichkeit des Hanfkonsums entspricht jedoch nicht den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Eine Suchtbekämpfungspolitik, die sich auf strafrechtliche Maßnahmen reduziert, halten wir Liberale für falsch. Wir sind daher der Auffassung, dass an der Straffreiheit des Besitzes geringer Mengen Cannabis zum Eigenkonsum festgehalten werden sollte. Eine unnötige Kriminalisierung muss vermieden werden.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass Cannabis eine Droge ist. Präventionsmaßnahmen und weitere effektive suchtspezifische Hilfsangebote sollten unserer Ansicht nach daher ausgebaut werden. Eine qualifizierte Beratung und Behandlung von Menschen mit Cannabisabhängigkeit muss sich das bisher bestehende Hilfesystem mehr auf die speziellen Belange der Abhängigen einstellen. Die FDP fordert deshalb eine langfristige umfassende Suchtpräventionsstrategie. Auch bei diesem Thema stehen wir Liberale grundsätzlich zu unserer Auffassung: Aufklären und verhindern ist besser als verbieten.

Nochmals vielen Dank für Ihr Interesse. Ich setze auf Ihre Unterstützung für unseren Kurs. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
08.11.2007
Von:
Dr.

Guten Tag Herr Dr. Westerwelle,

der Spiegel berichtet in seiner Ausgabe 43/2007, Seite48 ff unter der Überschrift "Der Störfall" über die skandalöse Irreführung der Bundesministers Gabriel zu dem Nichtstörfall in Krümmel. Hier handelt es sich m. E. um Amtsmissbrauch, mit dem ziel die für unsere Wirtschaft so notwendige Kernkraft weiter in Misskredit zu bringen. Was gedenken Sie zu unternehmen, um diesen Skandal öffentlich und wirksam zu verurteilen und das Eintreten der Bundeskanzlerin für die Kernkraft zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

H.
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
2Empfehlungen
13.11.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 8. November 2007 und die Hinweise, die Sie darin geben.

Wir Liberale kämpfen für einen vernünftigen Energiemix, in dem erneuerbare Energien ebenso Bestandteil sind wie die friedliche Nutzung der Kernkraft. Ideologie hat Energie in unserem Land teurer und die Umwelt schlechter gemacht. Deshalb brauchen wir jetzt in Deutschland einen neuen Anfang, ohne Vorurteile, mit dem Vorrang der Vernunft gerade auch in der Umweltpolitik. Dafür werden wir Freie Demokraten weiter werben.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse an liberaler Programmatik. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.11.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

ich schreibe Ihnen weil Sie eigentlich ein vernünftiger Demokrat sind.

Das reitet zur Zeit die SPD ?

In der Tagesschau (10. November 2007) konnte ich heute lesen das Peter Struck und Kurt Beck die GDL zum Nachgeben auffordern.

Bisher war es doch immer Ihr Standpunkt die Gewerkschaften zu entmachten. Das war ihre Aussage in "Berlin direkt "einen Tag vor der Bundestagswahl.

Seit wann mischt sich die Politik in die Tarifautonomie ein ?
Wieso kommt dieser Vorschlag ausgerechnet von der SPD ?
Versucht jetzt die SPD linke und liberale Positionen einzunehmen.

Ist Tarifautonomie nicht Tarifautonomie ohne wenn und aber ?

Sind Sie der Meinung wenn die SPD ihren Kurs so weiter fährt das die Linke.(. . .) weiter gestärkt wird ?

Mit freundlichen Gruß
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
1Empfehlung
14.12.2007
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 12. November 2007 und für Ihr Interesse an liberaler Programmatik.

Die Tarifautonomie, also die Freiheit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, gemeinsam die Löhne und Arbeitsbedingungen festzulegen, wird von uns Liberalen nicht in Frage gestellt. Die Tarifautonomie ist eine tragende Säule unserer sozialen Marktwirtschaft. Mit dem Beschluss der staatlichen Lohnfestsetzung legt die Bundesregierung Axt an das, was bislang in unserer Republik Konsens war. Wir Freie Demokraten werden dagegen auch weiterhin unsere Stimme der marktwirtschaftlichen Vernunft erheben.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich setze auf Ihre Unterstützung für unseren Kurs. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Ihre Frage an Dr. Guido Westerwelle
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