Dr. Guido Westerwelle (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Dr. Guido Westerwelle
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Rechtsanwalt
Wohnort
-
Wahlkreis
Bonn
Ergebnis
19,1%
Landeslistenplatz
1, Nordrhein-Westfalen
(...) Menschen, die Vollzeit arbeiten, müssen von dem, was sie sich erarbeiten, auch ordentlich leben können. Denn für uns Liberale gilt: Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. (...)
 
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
04.09.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,

wird die FDP nach der Bundestagswahl eine Regierungskoalition eingehen, auch wenn in entsprechenden Koalitionsverträgen die Einführung von Volksentscheiden (Volksinitiative, Volksbegehren, Volksgesetzgebung) verbindlich ausgeschlossen wird?

Ich danke Ihnen für eine Antwort und wünsche Ihnen viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
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14.09.2009
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 5. September 2009 und für Ihre Fragen.

Für die Freien Demokraten und mich ganz persönlich ist klar: Deutschland ist reif für mehr Bürgerbeteiligung. Deshalb wirbt die FDP bspw. für eine Direktwahl unseres Bundespräsidenten.

In meinem Papier "Reformen für die Reformpolitik" habe ich meine Vorschläge zur Erneuerung unseres demokratischen Systems zusammengefasst. Dazu gehört auch mehr Bürgerbeteiligung durch Bürgerbegehren, -entscheide und -befragungen.

Mit meiner Antwort übersende Ihnen den Link zu meinem Aufsatz und hoffe, er findet Ihr Interesse. Für den Kurs, den Sie darin erkennen, werden die Freien Demokraten und ich ganz persönlich weiter werben. Dabei setze ich auf Ihre Unterstützung.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB

Link:
www.guido-westerwelle.de
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Frage zum Thema Wirtschaft
06.09.2009
Von:

Sehr geehter Dr. Guido Herr Westerwelle!
Wir sind ein kleines Handwerksunternehmen im Raumausstatterhandwerk und haben gleichzeitig ein Einzelhandelsgeschäft zur Zeit haben wir drei Festangestellte und meine Frau auf 400.--€ Basis und meine Position als Geschäftsinhaber.
Wir erleben in den letzten Jahren nicht gerade ein positives Konsumverhalten der Bürger. "Service" wird bei uns noch groß geschrieben, mehr geht einfach nicht.
Das Konsumverhalten für Endverbraucher ist zur Zeit sehr zurück haltend. Was werden Sie schnell in der neuen Regierung dagegen unternehmen, um dem Endverbraucher mehr Netto-Lohn monatlich in die Hand zu geben. Was werden Sie gegen die allgemeine Arbeitslosenzahl unternehmen, die vermutlich nach auslaufen des Kurzarbeitergeldes zum Jahresende steigen wird! Wir sind stets bemüht zukunfsorientiert zu investieren jedoch macht es zur nicht die größte Freude noch ein Risiko einzugehen, da Belastungen und Abgaben nicht gerade niedrig sind.
Eine ehrliche Antwort auf diese Fragen würde ich mir wünschen, aber nicht eine Aussage die allgemein gehalten wird, so wie alle anderen Politiker es vor der Wahl es machen.

MfG.
PS.:Wähle ich FDP?
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
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10.09.2009
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 7. September 2009 und die Unterstützung, die Sie darin zum Ausdruck bringen. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut.

Für die Freien Demokraten und mich ganz persönlich ist klar: Wir brauchen ein einfacheres und gerechteres Steuersystem mit fairen Sätzen für alle, damit den Menschen mehr Netto von ihrem hart erarbeiteten Brutto bleibt und die Kaufkraft im Land gestärkt wird. Steuersenkungen, wie sie bereits in vielen unserer europäischen Nachbarländer beschlossen wurden, sind das Gebot der Stunde.

In unserem Netto-Konzept haben wir dargelegt, für welche Politik wir stehen, damit den Menschen mehr Netto vom Brutto bleibt. Wir Liberale wissen: Die Netto-Frage ist die wahre soziale Frage dieser Zeit, jedenfalls für die, die den Karren in Deutschland ziehen.

Mit meiner Antwort übersende ich Ihnen den Link zum Beschluss "Die gerechte Steuer: Einfach, niedrig und sozial. Das Nettokonzept der FDP" und hoffe, dieses Dokument findet Ihr Interesse. Seien Sie versichert, dass sich die Freien Demokraten und ich mich ganz persönlich auch in Zukunft für dieses Konzept stark machen werden. Dabei setze ich auf Ihre Unterstützung.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihre Frage. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Wirtschaft
06.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

Der seit 2001 erscheinende "Armuts- und Reichtums-Bericht" weist eine immer weiter sich öffnende Schere auf. Worin sehen Sie die Ursache darin und wie wollen sie dieser Entwicklung entgegenwirken?

mit freundlichem Gruß
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
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10.09.2009
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 6. September 2009 und für Ihre Frage.

Weil auch ich nicht in einer Gesellschaft leben möchte, in der es nur noch Arme und Reiche gibt, setze ich mich persönlich so vehement für die Mitte in unserem Land ein. Denn es ist die Mittelschicht, die Einstieg und Aufstieg ermöglicht und die als Klammer unsere Gesellschaft zusammenhält. Wir Liberale wissen: Wenn die Mittelschicht schrumpft, wächst die Ungerechtigkeit in unserem Land.

Unter www.fdp.de können Sie unsere genauen Konzepte – nicht nur für die Sozialpolitik – im Wortlaut einsehen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Frage. Ich setze auf Ihre Unterstützung für unseren Kurs. Ihnen persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
06.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,

Sie treten in Bonn mit dem Ziel an, direkt in den Bundestag gewählt zu werden. Warum sollten die Bürger Sie wählen, wenn Sie es nicht einmal für nötig erachten, eine Bürgersprechstunde in Bonn abzuhalten und ausweislich Ihrer Wahlplakate im übrigen auch nicht fürs Parlament sondern gleich für die Regierung kandidieren? Volksvertretung ist doch eigentlich etwas anderes, oder?
Antwort von Dr. Guido Westerwelle
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21.09.2009
Dr. Guido Westerwelle
Sehr geehrte Frau ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 8. September 2009 und für Ihr Interesse.

Ich bewerbe mich bei den Bonnerinnen und Bonnern um das Direktmandat, weil ich fest davon überzeugt bin, dass es in Berlin viel für Bonn zu tun gibt. Ich möchte auch in Zukunft meinen politischen Einfluss nutzen, damit der Bund seiner Verantwortung gegenüber unserer Heimat gerecht wird. Wenn die Regierung schon nicht in Bonn ist, dann sollte ein Bonner in die Regierung. Es wird unserer Stadt nutzen, wenn ein Bonner ausgestattet mit einem starken Mandat am Kabinettstisch Platz nehmen kann. Darum bewerbe ich mich um eine Wiederwahl und bitte auch um Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen bei der Wahl.

Nochmals vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ihnen persönlich alles Gute. Ich zähle auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Guido Westerwelle, MdB
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Frage zum Thema Arbeit
07.09.2009
Von:
-

Sehr geehrter Herr Westerwelle,

sie haben im Wahlkampf gesagt:"Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit".
Gilt diese Aussage auch für Politiker? Haben Sie auch schon mit Ihrer umstrittenen
Eu-Abgeordneten Sylvana Koch -Mehrin darüber gesprochen? Es gibt ja entsprechende
Vorwürfe.Politiker die im Glashaus sitzen(Parlamente) sollten nicht so argumentieren.

Mit freundlichem Gruß
-

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