Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Gregor Gysi
© Die LINKE
Geburtstag
16.01.1948
Berufliche Qualifikation
Rinderzüchter, Diplom Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Fraktionsvorsitzender, Rechtsanwalt
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Berlin-Treptow - Köpenick
Ergebnis
44,7%
Landeslistenplatz
1, Berlin
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(...) Daran käme dann auch keine Anwältin und kein Anwalt vorbei. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
12.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Dr .Gysi.

Ich möchte von Ihnen wissen ob Sie sich oder ihrer Partei an die Riesensauerei, Besitzern älterer Wohnmobile ohne Übergang brutal die Steuern um fast das Doppelte zu erhöhen, beteiligt haben.
Ich habe mir vor zwei Jahren ein Wohnmobil zusammengespart um mich ein wenig in Deutschland um zu schauen, was immer mein Traum war. Jetzt kommt eine Horde korrupter Lobbyisten, das ist meine ganz persönliche Meinung ! Denn alle wissen, dass die meisten älteren Wohnmobile von Rentnern genutzt werden. Man hat den Eindruck, dass Frau Merkel auf diese Art die Renten- Erhöhung wieder reinholen will. Sie werden verstehen, dass meine Familie und ich wissen möchte wer für diese Sauerei verantwortlich ist. Wir werden uns auf jeden Fall an der großen Demonstration der Rentnerinnen und Rentner Partei und Wohnmobil Besitzer in Düsseldorf beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen Familie
Antwort von Dr. Gregor Gysi
3Empfehlungen
22.03.2010
Dr. Gregor Gysi
Liebe Familie ,

Ihre Fragen kann ich Ihnen sehr einfach beantworten.
Wir haben sowohl den Gesetzentwurf des Bundesrates als auch den Gesetzentwurf der FDP abgelehnt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
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Frage zum Thema Soziales
14.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Gysi
Ich möchte Sie erst einmal begrüßen und danken für Ihren Politischen einsatz für dieses Land.eigenlich wollte ich mich an unser Staatsoberhaupt Frau Dr. Merkel wenden aber auf Grund der nicht beantworteten Fragen ist dies warscheinlich zwecklos.Mann hülle sich in Schweigen.
Meine Fragen:
1.wann werden die Unfallrenten als Einkommen bei Hartz 4 nicht mehr mit eingerechnet ?
hintergrunt ich habe 1991 schwerer Arbeitsunfall gahabt konnte aber noch arbeiten bis 2008
2. Wenn entscheitet sich der Staat endlich die geleisteten arbeitjahre auf Hartz 4 anzuerkennen und Hartz 4 nicht gleich Hartz 4 ist ? Grund ich habe 36 Jahre schwere Körperliche Arbeit geleistet, mich nie getrückt vor Arbeit und meine gesuntheit dabei gelassen zur zeit schweres Arissma der Hauptschlakater
leider muß ich Ihnen mitteilen das ich und viele leute die es betrift in unseren alter nicht mehr an diesen Staat glauben wir kommen uns entmündigt und ernidrigt vor.
In der hoffnung von Ihnen eine ehrliche Antwort zu bekommen mit vielen Grüßen

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.02.2010
Von:

Sehr geehrter Dr. Gysi,

aus einer Pressemitteilung der Grünen konnte ich vor kurzem entnehmen , dass die Petition von Susanne Wiest, Reformvorschläge in der Sozialversicherung - Bedingungsloses Grundeinkommen vom 10.12.2008, öffentlich behandelt werden wird.

Eine offizielle Bestätigung des Bundestages dieser Pressemitteilung ist mir nicht bekannt, könnten Sie mir sagen, wie es damit weitergeht? Und wenn der Termin bekannt ist: müsste ich mich vorher anmelden, wenn ich persönlich an der Anhörung teilnehmen möchte?

Haben Sie eigentlich Einfluss darauf, um so etwas wie eine Maßregelung von Herrn Westerwelle zu verlangen? Ich finde es unerträglich, was dieser Mann (Herr Sarrazin, Herr Koch, Herr Mappus zähle ich auch dazu - diese Leute bedrohen den sozialen Frieden in unserem Land...) vom "Stapel" lässt.

Mit herzlichen Grüßen
Antwort von Dr. Gregor Gysi
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08.03.2010
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 15. 2., die ich zuständigkeitshalber an die Vorsitzendes Petitionsausschusses, unsere Abgeordnete Kersten Steinke, weitergeleitet habe.

Mit herzlichen Grüßen
Dr. Gysi
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
15.02.2010
Von:

Lobbyismus

Sehr geehrter Herr Gysi,

man liest und hört ja viel, das man allgemein überschreiben könnte mit dem Satz: "da haben entsprechende Lobby Verbände ihren ganzen Einfluss eingesetzt um das Gesetz xy zu verhindern"

Meine Frage: worin bestehen eigentlich die Einflussmöglichkeiten eines Lobbyisten oder eines Verbandes auf die Entscheidungen eines Bundestagsabgeordneten bzw. seiner Fraktion?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Gregor Gysi
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2010
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrter Herr ,

da ich mich von Lobbyisten diesbezüglich nicht beeinflussen lasse, bin ich nicht in der Lage, Ihre Fragen vom 15.2. zu beantworten.
Ich denke, es geht um Gespräche, gemeinsame Essen, die Vorstellung dem anderen einen Gefallen zu tun, vielleicht aber auch um Abhängigkeiten, künftige berufliche Chancen. Aber ich weiß es nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
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Frage zum Thema Soziales
16.02.2010
Von:

Sehr geehrter Genosse Gysi,

in ihren Antworten zum Thema "bedingungsloses Grundeinkommen" betonen Sie immer wieder, dass es für ungerecht halten, wenn Menschen dieselben Leistungen bekommen, unabhängig davon, welche Leistungen sie der Gesellschaft zurück geben. Meine Frage dazu ist:

Wie bewerten Sie Leistungen, die unentgeltlich vollbracht werden. Ich verstehe darunter Leistungen, die nicht besteuert werden, da sie beispielsweise unentgeltlich erbracht werden, aber dennoch einem Teil der Bevölkerung zu Gute kommen. Ich denke da beispielsweise an das Entwickeln von freier, Quellcode-offener Software, die in vielen Fällen qualitativ hochwertige Alternativen zu properitärer (und teurer) Software darstellen. Die Programmierer solcher Software tun dies als Hobby, also unentgeltlich und der Endbenutzer hat auch was davon. Ein anderes Beispiel wären Hausfrauen, die Kinder groß ziehen.

Welche Begründung haben Sie (Als Linker!), solchen Menschen ihr Recht auf eine Grundsicherung abzustreiten? Oder anders gefragt: Woran wollen Sie festmachen, ob diese Menschen, auch wenn sie kein Geld in den Staat pumpen (in Form von Steuern) und daher nicht als "erwerbstätig" erfasst sind, nicht trotzdem ihren Teil zur gesellschaftlichen Solidarität beitragen?

Eine letzte, damit eng verknüpfte Frage: Inwiefern kann es in einer monetären Gesellschaft überhaupt Menschen geben, die keinen Teil zum Erhalt dieser Gesellschaft beitragen? Sehen wir von Bettlern ab, ist jeder Mensch gleichzeitig Konsument und leistet beim Komsum von Gütern (z.B. Nahrungsmitteln) durch die MwSt seinen Teil am Erhalt des Systems. Wann würden Sie also einen Menschen als jemanden betrachten, der "seinen Teil leistet"? Wo ist die Grenze? Und ist dieses Denken noch links?
Antwort von Dr. Gregor Gysi
1Empfehlung
08.03.2010
Dr. Gregor Gysi
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für die Nachricht vom 17.2.
Selbstverständlich rechne ich die von Ihnen aufgeführte ehrenamtliche Tätigkeit zu Leistungen für die Gesellschaft. Es geht mir tatsächlich nur um Personen, die ausschließlich konsumieren wollen, ohne jede Bereitschaft, eine solidarische Leistung für die Gesellschaft zu erbringen. Und auch diese müssen selbstverständlich leben, aber auf einer anderen Grundlage.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
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