Dr. Franz Josef Jung (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Franz Josef Jung
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt und Notar
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesminister der Verteidigung
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
1, Hessen
weitere Profile
(...) Die Bundesregierung und der Koalitionsvertrag vom 11. November 2005 bekennen sich zur allgemeinen Wehrpflicht und zum Zivildienst als Ersatzdienst für den Wehrdienst. Die Wehrpflicht entspricht unserem Demokratieverständnis. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
NEIN
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
NEIN
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
JA
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
nicht beteiligt
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
nicht beteiligt
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
nicht beteiligt
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
nicht beteiligt
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
nicht beteiligt
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Dr. Franz Josef Jung
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Frage zum Thema Internationales
29.09.2009
Von:

Sehr geehrte Herr Dr. Jung,

warum bezeichnen sie den Afghanistaneinsatz nicht als einen Kriegseinsatz, obwohl schon tausende getötet wurden?
Die Bundeswehr hat meiner Meinung dort nichts zu suchen! Viele deutsche Bürger sind dieser Meinung und sie ignorieren dies vollkommen!
Warum fragen Sie nicht einmal die Bürger, der BRD dazu?
Des weiteren sollten auch Sie mal darüber nachdenken was es mit dem 11. September auf sich hat. Die Ursache des 11. Sept. ist noch überhaupt nicht geklärt und es gibt noch sehr viele offene Fragen zu den Ereignissen des 11. Septembers! Warum aber sind die deutschen Soldaten schon in Afghanistan, obwohl es noch so viele Fragen gibt (Sprengstoff im WTC, 3 WTC-Gebäude sind eingestürzt aber nur zwei wurden von Flugzeugen getroffen...)?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

MfG,

G.

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Frage zum Thema Inneres und Justiz
07.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bundesverteidigungsminister Jung

In der Fränkischen Landeszeitung vom 7. Oktober steht folgender Satz:
"Nach aktuellen Kenntnissen missachten die in Katterbach stationierten US-Streitkräfte keine verbindlichen Vorschriften. Das hat jetzt Bundesverteidigungsminister Dr, Franz Josef Jung der SPD-Landtagsabgeordneten Christa Naaß mitgeteilt" (Zitat Ende)

Hierzu Fragen, die Sie sicher leicht ohne Mithilfe Ihres Büros beantworten können müssten:
Ist die TA-Lärm eine in der Bundesrepublik verbindliche Vorschrift?
Liegt der Lärm, den die US-Hubschrauber bei ihren Übungen verbreiten innerhalb der in dieser TA-Lärm festgelegten Grenzen?
Halten sich die US-Streitkräfte uneingeschränkt an ihre versprochenen Vorgaben, bewohntes Gebiet nicht für ihre Übungsflüge zu missbrauchen?
Halten sich die US-Streitkräfte uneingeschränkt an die Bestimmungen der Luftfahrthandbuches, z.B. wenn sie um Aufhebung des Wochenendflugverbotes die Genehmigung der Bundeswehr brauchen?
Unterliegen die in Katterbach stationierten US-Streitkräfte uneingeschränkt dem NATO-Oberbefehl und werden sie ihrer laut NATO-Truppenstatut festgelegten Aufgabe, die Bundeswehr bei der Landesverteidigung zu unterstützen wirklich gerecht?
Wie können "militärische Übungsnotwendigkeiten" (laut Zeitungsbericht) mit den Erwartungen der Bevölkerung in Einklang gebracht werden, wenn die US-Army ihren Stützpunkt über Gebühr vergrößert, um danach Katterbach und Umgebung als größtes Hubschrauber-Manövergebiet außerhalb der USA zu missbrauchen?
Ein vorübergehender Abzug dieser Kriegstruppen nach Afghanistan oder sonst wohin (ist ja streng geheim) ist für uns nur die Ruhe vor dem Sturm, diese Situationen kennen wir schon aus den letzten 30 Jahren immer wieder.
Dass eventuelle Novellierungen der Bestimmungen (laut Zeitungsbericht) nicht hinnehmbare Auswirkungen auf den gesamten Flugbetrieb der Bundeswehr haben sollen, das möchte ich gerne genauer erklärt bekommen.

Mit friedlichen Grüßen

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Frage zum Thema Internationales
15.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Jung,

Als erstes vielen Dank für die Beantwortung meiner vorherigen Frage. Ich bin mir durchaus bewusst das es eine äußerst knifflige Lage ist, bin aber dennoch gegen die Teilnahme Deutschlandes an diesem Einsatz.

Ich habe jedoch noch eine weitere Frage. Ich habe auf Tagesschau.de gelesen, dass Deutschland U-Boote nach Israel verkauft und diese teilweise sogar bezahlt. Angesichts der Finanzkrise frage ich mich ob diese Teilfinanzierung wirklich notwenfig ist? Außerdem muss man doch befürchten das Israel die U-boote zum Angriff nutzen könnte. Desweitern sind Atomwaffen damit abschießbar. In Anbetracht dessen, dass Israel in einer Konfliktregion liegt, Atomwaffen besitzt, jedoch den Atomwaffensperrvertrag nicht ratifiziert, ist das doch ein riskantes Unterfangen Deutschlands, oder nicht?

Vielen Dank


Mit freundlichen Grüßen


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