David Perteck (ÖDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

David Perteck
Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
Magister Artium
Ausgeübte Tätigkeit
Doktorand der Philosophie
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Wandsbek
Ergebnis
0,8%
Landeslistenplatz
1, Hamburg
(...) Hartz-IV bedeutet staatlich verordnete Armut, Überwachung und Dragsalierung unbescholtener und hilfebedürftiger Bürger, die teilweise jahrzehntelang gearbeitet und Steuern eingezahlt haben. (...)
 
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
13.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Perteck,

wie beurteilt die ödp die Nanotechnologie? In vielen Produkten findet man mittlerweile diese Technologie. Man hört nur wenig über eine Abwägung von Risiken und Nutzen dieser Technologie. Das Vorsorgeprinzip scheint hier kaum zu greifen. Sehen Sie hier einen stärkeren Regelungsbedarf oder reichen Ihrer Meinung nach die bisherigen gesetzlichen Regelungen aus?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von David Perteck
23Empfehlungen
16.09.2009
David Perteck
Sehr geehrte Frau ,

die Nanotechnologie birgt sicherlich sowohl gewisse Chancen, als auch bisher noch unkalkulierbare Risiken und Gefahren in verschiedenen Anwendungsbereichen. Damit es nicht zu einseitig negativen und etwa militärischen Anwendungen der Nanotechnologie kommt, ist eine weitere Erforschung der Gefahren und der möglichen Gesundheitsrisiken notwendig. Außerdem müssen die Öffentlichkeit und die potenziellen Verbraucher von Nanoprodukten umfangreich über dieses Thema aufgeklärt werden. Da sich die ödp bereits intensiv mit dem Thema Nanotechnologie befasst, möchte ich Sie auf folgende Veröffentlichungen hinweisen:

www.oedp.de

Die ödp sieht diese Technologie sehr kritisch und mahnt gesetzliche Regelungen zur Risikovorsorge und zum Schutze der Bevölkerung an. Für weitere Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Ihr David Perteck
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
14.09.2009
Von:

Lieber Herr Perteck,

haben Sie gestern das TV-Duell der Kanzlerkandidaten gesehen? Was halten sie von den Auftritten und dieser Sendung? Viel Erfolg im Wahlkampf! Auf mich können Sie zählen!

Beste Grüße,
Antwort von David Perteck
24Empfehlungen
15.09.2009
David Perteck
Sehr geehrte Frau ,

ja, ich habe mir das "TV-Duell" angesehen und es ist verlaufen, wie ich es erwartet hatte. Frau Merkel und Herr Steinmeier haben im "TV-Duell" beide ein erschreckendes Bild abgegeben. Sie traten als geklonte und inhaltsleere Politikverwalter auf, die auswendig gelerte Texte aufgesagt haben. Sollten die Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl nicht für eine marktradikale und sozial zerstörerische schwarz-gelbe Koalition ausreichen, wollen diese beiden gesichtslosen Ministerialbeamten ohne jedes Charisma die von ihnen selbst bejubelte große Koalition fortsetzen.

Das bedeutet dann weiteren Stillstand und Besitzstandswahrung der Parteien, die selbst in die Weltfinanz- und Wirtschaftskrise geführt haben. Die öffentlich rechtlichen und privaten Medien in ihren politischen und finanziellen Verflechtungen mit den etablierten Großparteien lassen bekanntlich keinerlei wirkliche politische Alternativen oder neue politische Bewegungen zu Wort kommen, die glaubwürdige Antworten und nachhaltige Ideen zur Überwindung der Krise und für die künftige Entwicklung des Landes haben.

Dies führt zu einer immer stärkeren Abschottung der politischen Klasse, zur ihrer absoluten Entfremdung von der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung und zu weiterer Politikverdrossenheit. Als Ökologisch-Demokratische Partei (ödp Hamburg) sprechen wir deshalb die Menschen direkt an, um Zeichen für einen ökologisch-sozialen Wandel zu setzen. Das "TV-Duell" als "TV-Duett" für Wirtschafts- und Finanzlobbyismus und gegen die Menschen und die Umwelt unseres Landes war ein erneutes Armutszeugnis für Massenmedien und etablierte Politik. An den Wahlergebnissen wird dann abzulesen sein, dass es in Deutschland keinerlei "Volksparteien" mehr gibt, da CDU/CSU und SPD endgültig zu unglaubwürdigen Lobbyverbänden der Großkonzerne mutiert sind.

Um so mehr erfreut mich Ihre Ermunterung und Unterstützung im Wahlkampf! Das bestärkt uns, als wirkliche grüne Alternative, weiter konsequent und glaubwürdig für unsere Ziele einzutreten. Viele Menschen haben mir im Wahlkampf persönlich ihre Unterstützung zugesagt und damit gute Signale für den Erfolg bei der Bundestagswahl gesetzt. Ökologischer Wandel - Jetzt!

Herzliche Grüße,

Ihr David Perteck
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Frage zum Thema Außenpolitik
16.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Perteck,

als Erstwähler interessiere ich mich für die Position der ÖDP zur Wehrpflicht bzw. deren Aussetzung, konnte dazu bisher aber nichts finden. Wie stehen Sie dazu?

Viele Grüße
Antwort von David Perteck
24Empfehlungen
16.09.2009
David Perteck
Sehr geehrter Herr ,

ich bin dafür, dass die Bundeswehr von einer Wehrpflichtarmee in eine Berufsarmee umgewandelt wird. Mit der Wehrpflicht werden die bürgerlichen Freiheitsrechte vieler junger Menschen ungerechtfertigt und massiv eingeschränkt. Dass mit der Wehrpflicht auch der Zivildienst wegfällt, ist kein Argument für die Beibehaltung der Wehrpflicht, da die entsprechenden sozialen Aufgaben unabhängig von der Wehrpflicht in professioneller Weise geleistet werden können und sollten. Etwa könnte der Staat weniger Geld für Rüstungs- und Militärprogramme zugunsten der Waffenlobby ausgeben und stattdesssen mehr in den Sozial- und Bildungsbereich investieren. Bei den heutigen Aufgaben der Bundeswehr wäre eine spezialisierte und professionalisierte Berufsarmee wesentlich effektiver als die derzeitige Wehrpflichtarmee. Außerdem sollte die Bundeswehr eine reine Verteidigungsarmee sein und künftig nicht erneut in zweifelhafte und wie etwa in Afghanistan letztlich desaströs gescheiterte Auslandseinsätze geschickt werden. Ich trete ein für konsequente Friedens- und Entwicklungspolitik. Und für ein selbstbestimmtes Leben junger Menschen durch Abschaffung der Wehrpflicht.

Herzliche Grüße,

Ihr David Perteck
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
18.09.2009
Von:

Hallo alle zusammen,

Ich heißé und bin deutscher staatsbürger und bin 16 Jahre alt. Ich interresiere mich mehr in die Richtung Bildung und Kultur sowie auch Menschenrecht. Meine Nationalität ist Kurdisch. :)

Ich hätte gerne eine frage gelöst bekommen unzwar lautet sie :

Warum Kurden die mehr als 40 Millionen Einwohner haben keinen Recht auf einen eigenen Staat bekommen ?

Das soll nichts böses und rassistisches heißen:)
Ich kann nicht mehr hinsehen wie jeder zuguckt und dabei nichts unternimmt ?
Jeden tag passieren im Kurdischen Gebiet, von denen keiner was mitkriegt schlimme Situatuionen.

Ich hoffe ich bezwecke etwas mit meinem TEXT und Video :)

EIn Beispiel Video des TERRORS:

www.youtube.com




Danke
Antwort von David Perteck
16Empfehlungen
24.09.2009
David Perteck
Sehr geehrter Herr ,

jede Bevölkerungsgruppe sollte die gleichen Rechte erhalten und menschenwürdig behandelt werden. Dies gilt ebenso für die Kurden, die etwa in der Türkei die größte ethnische Minderheit darstellen. Menschenrechtsverletzungen sind allerorts scharf zu verurteilen und zu verfolgen. Hier sollte sich die Bundesregierung in der internationalen Gemeinschaft für Verbesserungen auch für die Kurden einsetzen. Militärische und polizeiliche Gewalt gegen die Zivilbevölkerung muss künftig verhindert werden. Ebenso sollten den in Deutschland lebenden Kurden wie auch den anderen Minderheiten mehr Rechte eingeräumt und bessere Lebensbedingungen ermöglicht werden. Ob die Kurden einen eigenen Staat erhalten, dürfte davon abhängen, ob sie sich mit denjenigen Staaten, auf deren Hoheitsgebiet sie derzeit leben bzw. ihren Staat ggf. gründen möchten, darauf einigen können. Dies ist eine komplizierte Frage, an deren Lösung die Betroffenen und die Politiker weiter gemeinsam arbeiten sollten. Zudem sollten die verschiedenen Gruppierungen der Kurden sich untereinander verständigen, organisieren und somit eine möglichst effektive Interessenvertretung ihrer Bevölkerung bilden, um größere Autonomie zu erlangen und friedliches Zusammenleben zu fördern. Gerade die Bundesrepublik und die weiteren Länder der Europäischen Union müssen sich künftig besonders dafür einsetzen, das endlich Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde in den von Kurden besiedelten Gebieten einkehren. Denn das Wohl aller Menschen ist unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft zu gewährleisten.

Herzliche Grüße,

Ihr David Perteck
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Frage zum Thema Soziales und Familie
23.09.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Perteck,
ich begrüße ausdrücklich die Ansätze zur Familienpolitik Ihrer Partei, halte ein Erziehungsgehalt, gestaffelt nach Kinderzahl, für sinnvoll und sehe nach oberflächlicher Durchsicht Ihres umfangreichen Programms vielfach gute Ansätze, besser als in anderen etablierteren Parteien. Dennoch bin ich an mehreren Stellen stutzig geworden.

Beabsichtigen Sie bzw. die ÖDP eine Frauenquote einzuführen (40% Frauen augenblicklich) oder ist Genderpolitik durch die Hintertür in Ihrer Partei denkbar? Geht es wirklich um Familien und deren Besserstellung?

Welche Ansätze hat Ihre Partei, um die ansteigende Zahl von Entwicklungsstörungen bei Kindern (ADHS, Autismus u.a.) zu reduzieren?

Ist Ihre Partei letztendlich künftig eine neue Grüne?

Wie wollen Sie einen sofortigen Atomausstieg realisieren, ohne die umliegenden nicht aussteigenden Länder zu berücksichtigen, die schlechtere Sicherheitsstandards haben?

Was halten Sie von der Problematik Quecksilber bzw. Amalgam, einem extremen Gift, das immer noch in zahlreichen Zahnarztpraxen in Deutschland verwendet wird?

Was halten Sie von den in Lebensmitteln verwendeten bedenklichen Zusatzstoffen wie Lebensmittelfarbstoffen auf Basis von Diazofarbstoffen oder Glutamat?

Hochachtungsvoll
Dr.

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