David McAllister (CDU)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
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Grunddaten
David McAllister
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Wohnort
-
Wahlkreis
Hadeln / Wesermünde
Ergebnis
52,6%
Landeslistenplatz
2
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(...) Damit ist es uns gelungen, den Hochschulbereich trotz der Sparzwänge des Landes, die alle Ressorts betreffen, für mindestens fünf Jahre bis Ende 2010 von Kürzungen und weiteren Haushaltsbewirtschaftungsmaßnahmen auszunehmen. Diesen Zukunftsvertrag wollen wir fortschreiben. Und mit den Studiengebühren von 500 Euro pro Semester werden wir auch künftig dafür sorgen, dass Kürzungen im Hochschulbereich vermieden werden können. (...)
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Frage zum Thema Gesundheit / Verbraucherschutz
18.12.2007
Von:

Sehr geehrter Herr McAllister,

rauchende Besucher von Einraumkneipen sind durch das Nichtraucherschutzgesetz gezwungen, vor der Tür auf der Strasse zu rauchen.
Was gedenken Sie zu unternehmen, damit die Anlieger nicht so massiv, wie nach Inkrafttreten des Gesetzes, in ihrer Nachtruhe gestört werden?

Mit freundlichen Grüssen

Weiss
Antwort von David McAllister
5Empfehlungen
27.12.2007
Sehr geehrter Herr Weiss,

vielen Dank für Ihre Frage über Kandidatenwatch.de. Die von Ihnen beschriebene Problematik lässt sich nicht durch das neue niedersächsische Nichtraucherschutzgesetz klären. Hier ist aus meiner Sicht in erster Linie ein soziales Miteinander gefragt. Wir sollten alle noch stärker Rücksicht auf die berechtigten Interessen unserer Mitmenschen nehmen. Dazu gehört auch, die Nachtruhe der Anwohner von Kneipen, Restaurants und Bars zu respektieren. Grundsätzlich hat der Gastronomiebetreiber sicherzustellen, dass von seinem Betrieb keine unzulässigen Störungen für die Umwelt ausgehen. So verhält es sich zum Beispiel auch im Sommer, wenn die Gäste sich abends länger draußen aufhalten. Sollte das in Einzelfällen nicht gewährleistet sein, müssen sich die Betroffenen an die zuständigen Ordnungsbehörden wenden.

Mit freundlichen Grüßen

David McAllister

www.mcallister.de
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
29.12.2007
Von:

Was tun sie dafür, dass der LKW-Verkehr zw. Hamburg und Bremerhaven nicht mehr durch zahlreiche Ortsdurchfahrten wie Sittensen, Zeven, Gnarrenburg fährt, sondern über die bereits vorhandenen Autobahnen abgewickelt wird? Über Lärm, Abgase, und erhöhte Unfallgefähungen für Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer muss ich ja wohl nicht extra schreiben. Die LKW werden vorrangig Maut sparen wollen.
Antwort von David McAllister
4Empfehlungen
04.01.2008
Sehr geehrter Herr Guendel,

vielen Dank für Ihre Frage vom 29. Dezember 2007. Um zu einer weiteren Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrten zu kommen, muss die Infrastruktur weiter verbessert werden. Die CDU macht sich für den weiteren Ausbau unseres Straßennetzes stark. In unserem Regierungsprogramm sind eine Vielzahl von Maßnahmen genannt, darunter zum Beispiel auch der durchgehend sechsspurige Ausbau der A 1 zwischen Osnabrück und Hamburg sowie der Bau der Küstenautobahn A 22. Diese beiden Fernstraßenbauprojekte würden zu einer deutlichen Entlastung der von Ihnen erwähnten Ortsdurchfahrten Sittensen, Zeven und Gnarrenburg führen. Wir sollten alles dafür tun, damit die Anbindung des Elbe-Weser-Raums durch die A 22 weiter verbessert wird.

Mit freundlichen Grüßen

David McAllister
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Frage zum Thema Forschung / Technologie
06.01.2008
Von:
-

Sehr geehrter Herr Mc Allister, in Niedersachsen wird bei den BOS der digitale Funk eingeführt. Einmal ganz unabhängig von den technischen Vorteilen für die Nutzer: Wie stellte sich Ihre Partei zu den definitiv vorhandenen und nicht mehr weg zu diskutierenden bzw. schön zu redenden Gefahren der "digital gepulsten Skalarwelle"; denn nichts anderes isr die Technik hinter dieser neuen (eigentlich schon wieder veralteten) Kommunikationstechnik. Zahlreiche offizielle Studien (beispielhaft sei die REFLEX-Studie erwähnt) weisen eindeutig auf massive Gefahren für alle biologischen Zellsysteme hin!! Das kann man doch nicht totschweigen?! Meine Anfragen bei der Polizei Niedersachsen sind sehr unbefriedigend und ziemlich hilflos beantwortet worden. Ich bin auf Ihre informative Antwort gespannt. Mit freundlichen Grüßen, -
Antwort von David McAllister
1Empfehlung
26.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die Sie mir über das Internetforum www.kandidatenwatch.de gestellt haben.

Ihr Anliegen habe ich an das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport weitergeleitet. Wie mir das Ministerium mitgeteilt hat, nehmen die für die Einführung des einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystems zuständigen Einrichtungen ständig eine wissenschaftliche Auswertung der Forschungsergebnisse vor. In diesem Zusammenhang weise ich nur auf das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm der Bundesregierung hin, das den aktuellen Stand der Wissenschaft auswertet.

Da ich über keine technische Ausbildung verfüge, ist es mir nicht möglich, den von Ihnen dargestellten Sachverhalt und die angeführte Studie zu überprüfen. Hierfür bitte ich um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

David McAllister
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Frage zum Thema Bildung
07.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr McAllister,

warum haben sie Studiengebühren eingeführt?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von David McAllister
6Empfehlungen
11.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Drei Aspekte waren dafür entscheidend:
1. die Haushaltslage des Landes,
2. die Sicherung der Qualität der Lehre an den Hochschulen und
3. die Gerechtigkeit bei den Ausbildungskosten.

Als CDU und FDP im Frühjahr 2003 die Regierung in Niedersachsen übernommen haben, war die Haushaltskasse geplündert. Die SPD hatte uns nach 13 Jahren Regierungszeit einen riesigen Schuldenberg hinterlassen. Deshalb mussten wir handeln. Alle Ministerien mussten den Gürtel enger schnallen. Am 9. Dezember 2005 haben CDU und FDP die Einführung von Studienbeiträgen beschlossen, wobei wir durch die Schaffung von Studiendarlehen für eine soziale Abfederung gesorgt haben. Gleichzeitig haben wir den am 11. Oktober 2005 von der Landesregierung und allen niedersächsischen Hochschulen in staatlicher Verantwortung unterzeichneten Zukunftsvertrag gebilligt. Damit ist es uns gelungen, den Hochschulbereich trotz der Sparzwänge des Landes, die alle Ressorts betreffen, für mindestens fünf Jahre bis Ende 2010 von Kürzungen und weiteren Haushaltsbewirtschaftungsmaßnahmen auszunehmen. Diesen Zukunftsvertrag wollen wir fortschreiben. Und mit den Studiengebühren von 500 Euro pro Semester werden wir auch künftig dafür sorgen, dass Kürzungen im Hochschulbereich vermieden werden können. Im Übrigen ist die CDU gegen eine weitere Erhöhung der Beiträge.

Im niedersächsischen Hochschulgesetz ist festgelegt, dass die Mittel nicht zur Ausweitung der Studienplatzkapazität verwandt werden dürfen, sondern dass sie als Drittmittel für die Lehre zur Verbesserung der Qualität eingesetzt werden sollen. Wir haben dazu den Hochschulen die Freiheit gelassen, unterschiedliche Maßnahmen zu finanzieren. Die Studienbeiträge leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung.

Und nicht zuletzt halten wir es für gerecht, dass derjenige, der sich auf Kosten der Allgemeinheit ausbilden lässt und später entsprechend besser verdient, zu einem kleinen Anteil an diesen Ausbildungskosten beteiligt wird, wenn er den Berufsstart geschafft hat.

Mit freundlichen Grüßen

David McAllister
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Frage zum Thema Soziales
08.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr McAllister,

in der letzten Wahlperiode hat Ihre Koalition mit der Streichung des Landesblindengeldes für über 90 % der Betroffenen die blinden und hochradig sehbehinderten Meschen in Niedersachsen schwer getroffen.
Erst nach erbittertem eineinhalbjährigen Widerstand, wurde ein Kompromiss gefunden, der für uns eine Kürzung des Nachteilsausgleichs von über 40 % bedeutet.

Bei der Höhe dieser zwar freiwilligen aber absolut notwendigen sozialen Leistung bildet Niedersachsen mit Thüringen bundesweit das Schlusslicht.

Ich möchte nunmehr von Ihnen, diesmal vor der Wahl, wissen:
Was plant Ihre Koalition zukünftig beim Landesblindengeld ?
Wie wird sich die Höhe des Nachteilsausgleichs entwickeln?
Wird man weiter bundesweit Schlusslicht sein oder sich anderen Bundesländern annähern?

Ich möchte Sie dieses Mal bitten uns vor der Wahl mitzuteilen, was uns "blühen" kann.

Der Protest und das Volksbegehren hat den Betroffenen und dem Blindenverband Niedersachsen viel Geld aber auch insbesonders viel Kraft gekostet, die wir im Alltag viel besser gebrauchen können. Ähnliche Anstrengungen ersparen Sie uns bitte in der kommenden Wahlperiode.

Der Blindenverband kennt die Haushaltslage Niedersachsens und wäre auch 2005 zu Kompromissen bereit gewesen, aber unsere damalige "Sozialministerin" Frau von der Leyen, traf die Entscheidung der Streichung des Landesblindengeldes ohne die Meinung der Betroffenen wahrzunehmen. Aber dazu und zur Wiedereinführung des einkommens- und vermögensunabhängigen Landesblindengeldes von Ihr, nunmehr ja in Berlin, kein Wort.

Gut, dass Herr Wulff inzwischen wenigstens zugibt, dass die Koalition beim Thema Landesblindengeld Fehler gemacht habe, allerdings ohne auf die Kürzung und dem zweijährigen Verzicht aufmerksam zu machen.

Über eine verbindliche Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlchem Gruß

W.
Antwort von David McAllister
6Empfehlungen
11.01.2008
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die CDU hält auch künftig an der zum 1. Januar 2007 eingeführten Struktur der Hilfen für blinde Menschen fest. Wir sind der Überzeugung, gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. (BVN) eine tragfähige und finanzierbare Lösung für die Zukunft gefunden zu haben.

In der kommenden Legislaturperiode ist nicht beabsichtigt, an der Höhe des Nachteilsausgleichs etwas zu ändern. Im Übrigen wollen wir die im Jahr 2007 mit der neuen Struktur gesammelten Erfahrungen auswerten und mit dem BVN in der bewährten vertrauensvollen Weise erörtern. Diese Vorgehensweise entspricht der Absprache zwischen der Niedersächsischen Landesregierung und dem BVN.

Mit freundlichen Grüßen
David McAllister
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