Dagmar Freitag (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Angaben zur Person
Dagmar Freitag
Geburtstag
03.03.1953
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wohnort
Iserlohn
Wahlkreis
Märkischer Kreis II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
41,7%
Landeslistenplatz
20, Nordrhein-Westfalen
(...) Widersprüchliche wissenschaftliche Beurteilungen mit Blick auf eine mögliche krebserregende Wirkung haben in der Gesellschaft zu großer Besorgnis bezüglich des Glyphosateinsatzes geführt. Die SPD-Bundestagsfraktion nimmt diese Sorgen ernst und sieht die erneute Zulassung des Wirkstoffs Glyphosat kritisch. Wir setzen uns deshalb in der Großen Koalition für ein Verbot von glyphosathaltigen Herbiziden in Haus- und Kleingärten und auch im kommunalen Bereich ein. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Dagmar Freitag
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.02.2016
Von:

Sehr geehrter Frau Freitag,

danke für Ihre Antwort, auch wenn ich den Vorwurf der Dummheit ein wenig dreist finde. Oder wie darf ich Ihre Aussage: "Wenn Sie nach eigenen Worten bei der Lektüre des deutschen Textes von CETA nur "Bahnhof, Koffer klauen" verstehen, ist das bedauerlich, aber jedenfalls von mir nicht zu ändern." verstehen?
Dann erläutern Sie mir doch bitte (ohne fremde Hilfe)folgende Passage aus dem übersetzten CETA Text Quelle www.mehr-demokratie.de : "Artikel X.7: Meistbegünstigung
1. Jede Vertragspartei gewährt den Investoren der anderen Vertragspartei und den abgesicherten Investitionen bezüglich der Erstellung, des Erwerbs, der Erweiterung, der Führung, des Betriebs, der Verwaltung, der Aufrechterhaltung, der Nutzung und des Verkaufs oder der Veräußerung
der Investitionen dieser Investoren in ihrem Territorium eine Behandlung, die nicht weniger günstig ist als die Behandlung, die sie in gleichartigen Situationen den Investoren eines Drittlandes und deren Investitionen gewährt."
Bedeutet das tatsächlich, das jede bessere Behandlung in egal welchem Vertrag auch für Canada gilt? Haben Sie geprüft, welche anderen Verträge es mit anderen Parteien gibt? Wie lange werden Sie mit Ihren hervorragenden Englischkenntnissen brauchen, um die ca. 1600 Seiten des CETA Vertrages zu lesen und wann beginnen Sie damit?
Natürlich lebt die Demokratie von unterschiedlichen Meinungen, die Frage ist aber, auf welcher Grundlage bildet sich das Gegenüber seine Meinung.
Meine Frage zu den Exportüberschüssen haben Sie sicher überlesen, darum nochmals: "Ihnen ist aber sicher auch bewusst, das unser Aussenhandelsüberschuss bedeutet, das sich die anderen Länder bei uns verschulden müssen und niemand weiss, ob und wie das zurück gezahlt wird?"
Wie ist Ihre Position dazu?

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Dagmar Freitag
2Empfehlungen
18.02.2016
Dagmar Freitag
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre erneute Mail.

Ich verwehre mich entschieden gegen den mir gegenüber erhobenen Vorwurf der Dreistigkeit. Sie unterstellen mir, Ihnen Dummheit vorgeworfen zu haben - mit keinem Wort meiner Antwort habe ich das getan. Ich bitte Sie, das zur Kenntnis zu nehmen und von weiteren Unterstellungen Abstand zu nehmen.
Im Übrigen verweise ich auf meine Antwort vom 15.02.2016, in der ich Sie gebeten habe, sich bei weiteren Fragen oder Verständnisschwierigkeiten zu TTIP und CETA vorzugsweise an die Abgeordneten Ihres eigenen Wahlkreises zu wenden und erlaube mir, unseren Meinungsaustausch an dieser Stelle als beendet zu betrachten.

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Finanzen
27.02.2016
Von:
Tim

Hallo Frau Freitag,

zurzeit haben wir mehr als 1 Millionen Flüchtlinge in Deutschland aufgenomme. Ich selber beteilige mich auch ehrenamtlich. Dennoch hätte ich 1Frage

1. Durch die hohe Zahl der Flüchtlinge steigt klar die Ausgaben im Bundeshaushalt und den Kommunen. Es wurde in den letzten Jahren immer wieder gesagt wir in Deutschland müssen sparen und haben für Steuersenkungen kein Spielraum. Aber warum ist auf einmal das Geld für neue Wohnung für die Flüchtlinge da. Warum wird den Bürgern gesagt, nur das alte Feuerwehrhaus kann nicht mehr saniert werden, da dass Geld fehlt. , aber 3 Monate später wird das Gebäude renoviert. Oder warum bekommen Flüchtlinge genauso viel Geld obwohl die keinen Cent in die deutsche Kasse eingezahlt haben?

Viele Grüße

Tim Rellmann
Antwort von Dagmar Freitag
1Empfehlung
29.02.2016
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr Rellmann,

vielen Dank für Ihren Eintrag.

Die Kommunen und auch die Länder haben zur Bewältigung der Flüchtlingsaufgaben umfassende finanzielle Soforthilfen vom Bund erhalten - dies war zur Entlastung der Kommunen dringend notwendig. Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen kosten Geld. Es ist richtig, diese Mittel jetzt für eine gute Integration der Flüchtlinge auszugeben, als an falscher Stelle zu sparen und Fehler der Vergangenheit zu wiederholen - es dürfen sich keine Parallelgesellschaften bilden. Und wenn wir es jetzt richtig angehen, dann können die Flüchtlinge mit ihren Steuern und Beiträgen zur Rentenkasse später diese Kosten nicht nur zurückzahlen, sondern auch unsere Sozialsysteme stützen. Deutschland geht es derzeit wirtschaftlich sehr gut, und wir sind in der Lage, die damit verbundenen finanziellen Lasten zu stemmen: Im Jahr 2015 wies der Bundeshaushalt aufgrund der stabilen Konjunktur und hoher Beschäftigung ein Plus von 12,1 Mrd. Euro auf. Das bedeutet, dass der Bund keine neuen Schulden aufnehmen muss. Er konnte sogar Rücklagen bilden.

Aber auch die Menschen, die bereits hier leben, dürfen wir nicht aus unserem Blickfeld verlieren - da gebe ich Ihnen Recht. Unser Parteivorsitzender Sigmar Gabriel hat daher ein "Solidarprojekt für Deutschland" gefordert: mehr Investitionen in Schulen, Kitas, Rente, Bildung, Pflege, im Kampf gegen Kinder- und Altersarmut. Sicher haben Sie am Wochenende in den Medien verfolgt, dass Bundesfinanzminister Schäuble dieses Solidarprojekt in einem doch sehr unangemessenen Ton bereits abgelehnt hat. Die SPD wird mit diesen Forderungen jedoch in die Haushaltsberatungen für das Jahr 2017 gehen.

Zu Ihrer letzten Anmerkung: Die Flüchtlinge erhalten Sach- und Geldleistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz, die unter den Leistungen für ALG-II-Empfänger liegen. Beide Leistungen sind steuer- und nicht beitragsfinanziert.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Integration
21.03.2016
Von:

Hallo Frau Freitag,

ich hätte ein paar Fragen,

1. Was halten Sie von eine Festlegung einer Obergrenze für Flüchtlinge die Herr Seehofer von 200000 tausend Flüchtlinge pro Jahr als Grenze fordert ?

2. Wie sieht es aus? Europa hat ja letzte Woche in Brüssel vereinbart das 72.000 Flüchtlinge auf Europa bzw. die EU Staaten aufgeteilt werden soll, manche Länder weigern trotzdem die Aufnahme, nimmt Deutschland dann diejenigen auf die von den anderen EU Staaten abgelehnt werden.

3. Meinen Sie wirklich Deutschland bzw. Europa bekommen die Flüchtlingspolitik hin?

VG
Antwort von Dagmar Freitag
bisher keineEmpfehlungen
23.03.2016
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

im Jahr 2015 hat Deutschland über eine Million Menschen aufgenommen – diese Anzahl können wir im Jahr 2016 nicht erneut aufnehmen. Es macht aber wenig Sinn, über Zahlen zu spekulieren und – wie Horst Seehofer – eine persönliche Obergrenze zu definieren. Klar ist, der Zuzug der Flüchtlinge muss reduziert werden. Deshalb stehen die Lösung des Syrienkonflikts, die Beseitigung von Fluchtursachen, sichere europäische Außengrenzen und geregelte Kontingente im Zentrum unserer Politik.

Klar ist aber auch: Es kann keine nationalen, sondern sinnvollerweise nur eine europäische Lösung in der Flüchtlingskrise geben. Beim Gipfeltreffen des Europäischen Rates am 17./18. März 2016 sind wir einer europäischen Antwort auf das Flüchtlingsproblem einen Schritt näher gekommen. Als Land der ersten Ankunft in der EU trägt Griechenland die Hauptlast und muss intensiv unterstützt werden. Umgekehrt ist Griechenland in der Pflicht, unverzüglich für Verbesserungen zu sorgen. Griechenland soll umfangreiche Unterstützung erhalten, um die humanitäre Situation schnell zu verbessern und seine Aufgaben an der EU-Außengrenze auch tatsächlich wahrnehmen zu können. Gemeinsam mit der Türkei haben wir zudem die Vereinbarung getroffen, dass irregulär über die Ägäis eingereiste Flüchtlinge von der Türkei zurückgenommen werden. Das ist ein Beitrag, um dem menschenverachtenden Schlepperwesen in der Ägäis das Handwerk zu legen. Im Gegenzug sollen syrische Flüchtlinge aus der Türkei in einem geordneten Verfahren in den EU-Mitgliedstaaten Aufnahme finden. Wichtig für uns ist, dass dieses in dem Rahmen geschieht, den die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention vorgeben.

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich dazu bekannt, gemeinsam nach einem Ausweg aus der Flüchtlingskrise zu suchen. Der Wille zur Einigung war auf allen Seiten spürbar. Dies ist eine Absage an nationale Alleingänge und damit ein Erfolg auch der deutschen Sozialdemokratie, die von Beginn an eine europäische Lösung gefordert hat. Ein Großteil der Arbeit liegt allerdings noch vor uns, denn der tatsächliche Erfolg hängt von einer raschen und umfassenden Umsetzung der Ergebnisse des Gipfels ab. Dies ist noch kein Selbstläufer und bedarf der Anstrengung aller auf allen Seiten.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Gesundheit
27.03.2016
Von:

Sehr geehrte Frau Freitag,

wieso haben sie nicht gegen eine Verlängerung des Glyphosateinatzes gestimmt?

Mit freundlichen Grüßen
M.
Antwort von Dagmar Freitag
bisher keineEmpfehlungen
30.03.2016
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich klarstellen, dass es bei der erwähnten Abstimmung nicht um eine Verlängerung des Glyphosateinsatzes als solches ging, sondern um einen Antrag der Grünen zu diesem Thema. Die Ablehnung des Antrages seitens der SPD-Bundestagsfraktion heißt nicht, dass wir eine Wiederzulassung des Wirkstoffes Glyphosat auf EU-Ebene begrüßen. Soweit wir im Bundestag informiert sind, hat die Bundesregierung noch keine endgültige Position festgelegt, u.a. da das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit einer Wiederzulassung kritisch gegenübersteht.

Widersprüchliche wissenschaftliche Beurteilungen mit Blick auf eine mögliche krebserregende Wirkung haben in der Gesellschaft zu großer Besorgnis bezüglich des Glyphosateinsatzes geführt. Die SPD-Bundestagsfraktion nimmt diese Sorgen ernst und sieht die erneute Zulassung des Wirkstoffs Glyphosat kritisch. Wir setzen uns deshalb in der Großen Koalition für ein Verbot von glyphosathaltigen Herbiziden in Haus- und Kleingärten und auch im kommunalen Bereich ein. Hier ist die Gefahr einer Fehlanwendung und Überdosierung am größten. Die großen Baumarktketten haben bereits verantwortungsvoll gehandelt und glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel aus ihrem Sortiment genommen.

Darüber hinaus setzen wir uns für einen Ausstiegsplan für den Glyphosateinsatz in der Landwirtschaft ein. Dem Antrag der Grünen haben wir nicht zugestimmt, da wir der Meinung sind, dass wir für die Landwirtschaft gesundheits- und umweltverträgliche Alternativen entwickeln müssen. Forschung und Entwicklung müssen gestärkt werden, damit wir gemeinsam mit der Landwirtschaft den Ausstieg organisieren können. Bis dahin wollen wir die Anwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft auf ein Mindestmaß reduzieren.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat: www.spdfraktion.de

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Integration
21.04.2016
Von:
Ulf

Sehr geehrter Frau Freitag!

Das Problem der Übervölkerung Afrikas und die davon ausgehende Armutsmigration nach Europa hatte seinerzeit bereits Willy Brandt aber auch der TV-Journalist Hoimar von Ditfurth, erkannt und thematisiert.

Meine Frage an Sie ergibt sich aus einem Artikel meiner Tageszeitung vom 19.04.:

Wie will die SPD das Problem der unbegrenzten Zuwanderung der Armutsflüchtlinge nach Mitteleuropa (in Libyen sollen 200 000 auf eine Reisegelegenheit nach Italien warten) lösen, mit dem wir überfordert wären, um das Wort Katastrophe zu meiden. Eine Volkspartei sollte Problemlösungen anbieten.

Ich weiß noch nicht, welche Partei ich hier in NRW 2017 - Bundestag, Landtag - wählen soll.

Mit freundlichen Grüßen Ulf , 58644 Iserlohn, 21.04.16
Antwort von Dagmar Freitag
bisher keineEmpfehlungen
26.04.2016
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte.

Die SPD-Bundestagsfraktion ist gegen die Schließung unserer nationalen Grenze, weil das nicht dazu führen würde, dass weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die Menschen würden sich trotzdem auf den Weg machen und einen Grenzübertritt über die grüne Grenze versuchen. Um das zu verhindern, müsste man die Grenzen sichern wie einst die DDR – mit Mauern, Stacheldraht und im Notfall mit Waffengewalt. Das lehnen wir entschieden ab. Aber auch für die Europäische Union wäre eine Schließung der Grenze eine Katastrophe: Es wäre das Ende des Schengen-Raums und damit der europäischen Freizügigkeit. Stattdessen setzen wir insbesondere mit Blick auf mögliche Migrationsbewegungen aus Afrika auf eine verstärkte Fluchtursachenbekämpfung in den Herkunftsländern der Flüchtlinge und der unmittelbaren Nachbarschaft.

Aktuell lebt die Mehrheit der 15 Millionen afrikanischen Flüchtlinge – etwa 12 Millionen – vertrieben im eigenen Land oder in Nachbarländern. Afrikanische Staaten werden verstärkt von Herkunfts- zu Transit- und Aufnahmestaaten. Aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion ist es daher aktuell besonders notwendig, Fluchtursachen zu bekämpfen und die Lebensbedingungen für Flüchtlinge in den Nachbarregionen von Krisen- und Bürgerkriegsgebieten zu verbessern. In einigen afrikanischen Ländern gibt es große wirtschaftliche Dynamik. Gleichzeitig kann ein hohes Bevölkerungswachstum dazu führen, dass die vorhandenen Ressourcen vor Ort dennoch nicht ausreichen. Diese Problematik wird voraussichtlich durch den Klimawandel noch verschärft. Fluchtversuche sind nicht immer eindeutig zuzuordnen. So können Menschen, die dieselbe Region verlassen, unterschiedliche Motivationslagen für ihre individuelle Entscheidung haben. Manchmal kommen Armut und kriegerische Auseinandersetzungen auch zusammen.

Dementsprechend breit gefächert muss unsere Antwort auf diese komplexen Herausforderungen sein. Wir setzen auf einen vernetzen Ansatz u.a. aus außen- und sicherheitspolitischen Maßnahmen sowie Entwicklungszusammenarbeit. In Afrika gibt es bereits eine Vielzahl entwicklungspolitischer Initiativen Deutschlands auf den unterschiedlichsten Ebenen, von der Wirtschaft über die Wissenschaft und Kultur bis hin zu Sport und Religion. Diese müssen in Zukunft noch stärker dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen. Die Förderung guter Regierungsführung sowie der Konfliktbeilegung und -prävention schafft grundlegende Voraussetzungen dafür, dass vor Ort neue Perspektiven für die Menschen entstehen. Wichtig ist daneben, dauerhafte Einkommensmöglichkeiten gerade für junge Menschen zu schaffen. Schwerpunkt deutscher und europäischer Entwicklungszusammenarbeit muss daher der Bereich Aus- und Weiterbildung sein, auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Als konkrete Maßnahmen sind hier beispielsweise der EU-Trust Fund zur Fluchtursachenbekämpfung in den afrikanischen Herkunfts- und Transitstaaten zu nennen sowie die Sonderinitiative Stabilisierung und Entwicklung in Nordafrika und die Ausbildungsinitiative Afrika des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Darüber hinaus wird derzeit daran gearbeitet, dass in Afrika mindestens 200 Millionen Menschen über eine Klimarisikoversicherung versichert werden. Deutschland unterstützt auch diesen wichtigen Beitrag zur Fluchtursachenbekämpfung in Afrika.

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Dagmar Freitag
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.