Dagmar Freitag (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Angaben zur Person
Dagmar Freitag
Geburtstag
03.03.1953
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages
Wohnort
Iserlohn
Wahlkreis
Märkischer Kreis II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
41,7%
Landeslistenplatz
20, Nordrhein-Westfalen
(...) Das Pro und Contra von Freihandelsabkommen ist mir bewusst - das gilt im Übrigen auch für die Kolleginnen und Kollegen des US-Kongresses, mit denen ich auch über die Frage von TTIP in einem regelmäßigen Austausch bin. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Sämtliche veröffentlichungspflichtigen Nebentätigkeiten finden Sie auf www.bundestag.de. Zur Orientierung haben wir hier im Folgenden die einzelnen Stufen erläutert.

Lesen Sie auch im abgeordnetenwatch.de-Blog unsere Artikel zu den Nebentätigkeiten.
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünfte bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1.000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte wird nicht in konkreten Euro-Beträgen angegeben, sondern lediglich in zehn Stufen: Stufe 1: 1.000 - 3.500€, Stufe 2: 3.500 - 7.000€, Stufe 3: 7.000 - 15.000€, Stufe 4: 15.000 - 30.000 €, Stufe 5: 30.000 - 50.000 €, Stufe 6: 50.000 - 75.000 €, Stufe 7: 75.000 - 100.000 €, Stufe 8: 100.000 - 150.000 €, Stufe 9: 150.000 - 250.000 €, Stufe 10: über 250.000 €.
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Dagmar Freitag
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Frage zum Thema Umwelt
13.01.2017
Von:

Sehr geehrte Frau Freitag,

vielen Dank für Ihre Antwort betreffs meiner Fragen zu CETA, wo ich z.B. kritisch fragte, ob es angesichts versiegender Ölquellen und Klimawandel überhaupt sinnvoll wäre auf den verstärkten Exportvon Autos zu setzen?

Zitat aus Ihrer Antwort:

"Selbstverständlich braucht es mit Blick auf versiegende Ölquellen und Klimawandel neue Technologien, gerade in der Automobilindustrie. Dies ist meiner Meinung nach aber eine ganz andere Diskussion. Zu CETA bleibt zu sagen, dass Deutschland nach Kanada hauptsächlich Autos und Automobilteile liefert. Daher würde insbesondere die Automobilbranche von CETA profitieren, was sich wiederum positiv auf die Wirtschaft in unserer Heimatregion auswirken kann."

www.abgeordnetenwatch.de

Ich finde, dass die Umweltdiskussion im Zusammenhang mit CETA sehr wohlvon hohem Belang ist.

Frage 1:

Glauben Sie, dass neue Technologien in der Automobilindustrie den Anforderungen von nachhaltiger Energieversorgung und Klimawandel ausreichend gerecht werden können?

Frage 2:

Wenn ja, könnten Sie diese Erwartung wissenschaftlich stützen?

Frage 3:

Der weltweite Kraftfahrzeugbestand (PKW, LKW und Busse) wächst dynamisch
und umfasste in 2016 ca. 1.069.097.774 Fahrzeuge.

de.wikipedia.org

Woher sollen Energie und Werstoffe für den weltweit wachsenden Kraftverkehr kommen?

Wie soll angesichts dieser Entwicklung Klimaschutz betrieben werden?

Sollte Deutschland noch mehr (nicht ganz leichte) Autos und Autoteile nach Kanada exportieren, was bedeutet der dafür nötige Transport für die Umwelt?

Frage 4:

Verbrauchern wird nahegelegt bei der Auswahl von Lebensmitteln auf regionale Produkte zu achten, wie glaubwürdig kommt dazu im Vergleich das Bestreben, dass der Welthandel mit ökologiosch bedenklichen Produkten sowie die dazugehörigen Transporte ausgeweitet werden sollen?

Viele Grüße,
Antwort von Dagmar Freitag
bisher keineEmpfehlungen
23.01.2017
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für die Beantwortung bitte ich Sie noch um etwas Geduld.

Ich werde mich zeitnah zurückmelden.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Freitag
Ergänzung vom 31.01.2017
Sehr geehrter Herr ,

nochmals vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre Geduld.

Auch neue Technologien in der Automobilindustrie können dazu beitragen, unsere Klimaziele langfristig zu erreichen – kosteneffizient und wirtschaftsverträglich. Mit dem Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung stehen wir am Anfang eines Prozesses zur Rahmensetzung, der wissenschaftlich fundiert, demokratisch legitimiert und unter Beteiligung der Wissenschaft weiterentwickelt werden wird.

Anspruchsvolle künftige Flottenzielwerte bei Neuwagen werden alleine mit der Verbesserung der Energieeffizienz von Verbrennungsmotoren nicht mehr erreicht werden können. Um die Verwendung und Weiterentwicklung von Leichtbautechnologie im Karosseriebau und die Integration alternativer Antriebe in die Serienproduktion zu unterstützen, werden Deutschland und die EU eine aktive, nachfrageorientierte Politik betreiben. Wir brauchen eine global wettbewerbsfähige Batteriezellfertigung in Europa und werden die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei den Batterie- und Speichertechnologien in Europa weiter voranbringen. In den nächsten Jahren kommt eine große Anzahl von Pkw-Modellen mit Elektro, Plug-In-Hybrid- bzw. Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb auf den Markt. Die Bundesregierung hat die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich bisher mit über 2,6 Mrd. Euro gefördert.

Die SPD-Bundestagsfraktion strebt grundsätzlich an, den Handel mit den Freihandelsabkommen fairer zu gestalten und insgesamt hohe Standards für die Weltwirtschaft zu setzen. Dazu gehören für uns auch hohe Sozial- und Umweltstandards. Bei möglichen zukünftigen Freihandelsabkommen zielen wir zudem nicht explizit auf den Handel mit Nahrungsmitteln ab. Selbstverständlich arbeiten wir an der ökologischen Weiterentwicklung der Transportmittel, um die Umweltbeeinträchtigungen drastisch zu reduzieren (Emissionshandel).

Abschließend darf ich Sie bitten, sich mit weiteren Fragen an die Abgeordneten Ihres Wahlkreises zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Freitag MdB
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Frage zum Thema Soziales
07.03.2017
Von:
Ulf

Wahlprogramm des designierten Vorsitzenden M. Schulz

Sehr geehrte Frau Freitag!

Die Verlängerung des Zeitraums für die Zahlung des Arbeitslosengeldes I wird bereits mit guten Argumenten in der Presse verrissen. Wäre es nicht besser gewesen, eine kräftige Erhöhung der Grundsicherung für die Bezieher kleiner Renten (zurzeit Regelbedarfs-Satz pro Person von 409 €, + Miete, + Nebenkosten, + Heizungskosten), finanziert aus den Haushaltsüberschüssen, in das Wahlprogramm zu schreiben?

Bei den Kleinrentnern herrscht soziale Not!

Freundliche Grüße Ulf , Iserlohn, 07.03.17
Antwort von Dagmar Freitag
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2017
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anmerkungen.

Die Weiterentwicklung der Agenda 2010 ist sinnvoll. Unser Arbeitsmarkt wandelt sich und es gibt heute andere Voraussetzungen und Herausforderungen als im Jahr 2003, als die Grundlagen der Agenda 2010 entwickelt worden sind. Der demografische Wandel erschwert es Unternehmen zunehmend, Fachkräfte zu finden. Ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen werden dringend gebraucht – ihre bestmögliche Qualifizierung ist somit heute wichtiger denn je. Der Vorschlag von Martin Schulz greift diese Problematik auf. Das bedeutet in der Konsequenz jedoch nicht, dass wir andere Problembereiche außer Acht lassen.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass sich das Wahlprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2017 noch in der Entwicklung befindet.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Freitag, MdB
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