Dagmar Freitag (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2009-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Angaben zur Person
Dagmar Freitag
Geburtstag
03.03.1953
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Iserlohn
Wahlkreis
Märkischer Kreis II
Ergebnis
41,0%
Landeslistenplatz
7, Nordrhein-Westfalen
(...) Ich kann Ihren Unmut verstehen und stimme Ihnen in Ihrer Kritik uneingeschränkt zu: Es kann nicht sein, dass es in Europa zu Streitigkeiten wegen einiger zehntausend Flüchtlinge aus Nordafrika kommt, während Tunesien bereits mehr als 100.000 Flüchtlinge aus Libyen aufgenommen hat. Die Vorgehensweise auch einzelner EU-Nachbarländer in dieser Frage ist nicht nachvollziehbar. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Dagmar Freitag
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Arbeit
30.11.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Freitag,

da ich Sie gewählt habe möchte ich Sie auf einen Misstand von Steuergeldverschwendung hinweisen. Wäre auch schön wenn Sie mir vielleicht helfen können.

Zur Sache:
Ich bin in einer Maßnahme vom Jobcenter Iserlohn bei dem Aktivcenter Nestor in Iserlohn. Der Alltag der Maßnahme besteht zum großen Teil aus frühstücken, spazierengehen, manchmal Info anhören und viel rumgammeln aus. Der nützliche sinnvolle Teil wenn man großzügig denkt ließe sich an einem Vormittag erledigen. So wird das ganze aufgeblasen auf 6 Monate sinnlose Zeit. Die Maßnahme bringt mich beruflich nicht weiter. Ich bin nur aus der Statistik heraus und es kostet nur sinnlos Steuergeld.
Setzen Sie sich bitte dafür ein das das sinnlose Rumgammeln aufhört!
Meine Frage: Muss so Steuergeld verschleudert werden?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Wähler
Antwort von Dagmar Freitag
7Empfehlungen
03.12.2012
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihren Eintrag, gern möchte ich Ihnen behilflich sein.

Aus Datenschutzgründen Ihre eigene Person betreffend ist dies über das
Portal abgeordnetenwatch jedoch nicht möglich: Ich bitte Sie daher, mir
weitere Informationen und Details zu Ihrer Maßnahme und deren Umsetzung
an dagmar.freitag@bundestag.de zukommen zu lassen.

Ich werde mich dann mit der Agentur für Arbeit in Verbindung setzen.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Unterirdische Speicherung von CO2
27.02.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Freitag,

1. Bitte teilen Sie mir Ihre persönliche Meinung über Fracking mit.
2. Falls über ein Zulassungsgesetz abgestimmt wird, ob Sie für ja oder nein stimmen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dagmar Freitag
8Empfehlungen
28.02.2013
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

gern möchte ich Ihre Fragen beantworten:

zu 1: Persönlich bin ich gegen Fracking, weil - wie mittlerweile bekannt - zwei Gutachten zeigen, dass Fracking mit Risiken für das Grundwasser und die Trinkwassergewinnung verbunden ist.

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte daher bereits im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag in den Bundestag mit klaren Forderungen an die Bundesregierung eingebracht, u. a.: Das Einbringen von giftigen und gesundheitsgefährdenden Substanzen zum Fracking muss abgelehnt werden, die Zusammensetzung der Frack-Flüssigkeiten muss offengelegt werden, bei jeder Erkundung und Gewinnung muss eine verbindliche wasserrechtliche Genehmigung eingeholt sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Und: Die Öffentlichkeit soll bei Fracking-Vorhaben beteiligt werden. Dies sind nur Beispiele eines umfangreichen Antrags, der jedoch von den Regierungskoalitionen abgelehnt wurde.

zu 2: Ein entsprechendes Gesetz der Bundesregierung liegt mir persönlich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, daher kann ich diesbezüglich noch keine Aussage treffen, verweise in diesem Zusammenhang jedoch auf meine Ausführungen zu Frage 1.

Wenn Sie weitere Fragen und Anmerkungen zum Fracking haben, darf ich Sie bitten, sich an die für Herscheid zuständige Bundestagsabgeordnete Petra Crone zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Soziales
09.07.2013
Von:
Ulf

Betr: Mütterrente im Wahlprogramm der CDU

Sehr geehrte Frau Freitag!

Habe ich es richtig in Erinnerung, dass die "Mütterrente" für nach 1992 geborene Kinder durch einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt an die BfA finanziert wird?
Ist dann die Wahlwerbung der CDU richtig, dass die "Mütterrente" für die vor 1992 Geborenen mit den (Schwankungs-)Reserven der Rentenversicherung gedeckt ist?
Wird die SPD daraus die richtigen Antworten geben?

Iserlohn, Ulf , 9.7.
Antwort von Dagmar Freitag
2Empfehlungen
09.07.2013
Dagmar Freitag
Sehr geehrter Herr ,

CDU/CSU behaupten in der Tat, dass zusätzliche Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder **kostenneutral über die Rentenversicherung zu finanzieren wären.**Das ist schlicht und ergreifend falsch und unverantwortlich -- wie auch die Deutsche Rentenversicherung kritisiert.

Die Rücklage der Rentenversicherung dient zur Abfederung konjunktureller Schwankungen. Damit wird sicher gestellt, dass die Renten auch bei Schwankungen der Beitragseinnahmen ausgezahlt werden können, ohne dass sofort eine Beitragssatzanhebung notwendig wäre.

Da CDU/CSU eine Finanzierung über Steuermittel ausschließen, würde die Plünderung der Rücklagen der Rentenversicherung durch diese versicherungsfremden Leistungen unweigerlich sehr schnell zu Beitragserhöhungen führen. CDU/CSU hatten diesen Fehler schon einmal gemacht: Als nach der Wende die Renten der Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR aus der Rentenkasse entnommen wurden. Auch dies führte damals zu einer stetigen Erhöhung der Beiträge.

Die Kosten, den Entgeltpunkt bei Eltern von vor 1992 geborenen Kindern um einen Punkt anzuheben, wie es CDU/CSU ankündigen, belaufen sich auf jährlich 6,6 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Beitragserhöhung von 0,6 %. Mit dem Griff in die Rentenkasse würde die Union wieder ausschließlich den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und ihren Arbeitgebern auferlegen. Beamte, Selbstständige und Abgeordnete beispielsweise müssten sich hieran nicht beteiligen.

Bei der Frage der Finanzierung muss daher eine seriöse Lösung gefunden werden. Die Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung ist eine sozialpolitische Leistung. Deshalb müssen die rentenrechtlichen Ansprüche aus dem allgemeinen Steuertopf finanziert werden. Seit 1999 zahlt der Bund deshalb aus dem Bundeshaushalt Beiträge für Kindererziehungszeiten an die Rentenversicherung. Für zurück liegende Geburten müsste der allgemeine Zuschuss des Bundes an die Rentenversicherung entsprechend erhöht werden, weil für die Zeiten vor 1992 bisher keine Beiträge gezahlt wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Dagmar Freitag
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Dagmar Freitag
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.