Christian Wulff (CDU)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
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Christian Wulff
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
Wohnort
-
Wahlkreis
Osnabrück-West
Ergebnis
46,7%
Landeslistenplatz
1
(...) Niedersachsen wird sich im Bundesrat aufgrund der Bedenken unseres Koalitionspartners FDP bei der Abstimmung zum Postmindestlohn voraussichtlich enthalten. Eine Entscheidung fällt das Kabinett am 18.12. 2007. Da dieses Verhalten bei unterschiedlichen Positionen von CDU und FDP im Koalitionsvertrag vorgeschrieben ist, ist dies die automatische Folge. (...)
 
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Frage zum Thema Energie
17.01.2008
Von:

Herr Wulff,

ich meine dass die ganze Klimaschutz-Euphorie zu Lasten der Energiesicherheit geht.
Wie sicher sehen Sie die Energiegewinnung in Niedersachsen?
Antwort von Christian Wulff
1Empfehlung
22.01.2008
Christian Wulff
Sehr geehrte Frau ,

die CDU in Niedersachsen steht voll hinter den Klimaschutzzielen von Bundesregierung und Europäischer Union. Es ist wichtig, unsere Umwelt für nachfolgende Generationen zu bewahren. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass eine vernünftige Balance zwischen der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit des Staates und den Anforderungen des Klimaschutzes erreicht wird. Bei der Diskussion um ein generelles Tempolimit wie auch bei der Diskussion um Kern- und Kohlekraftwerke ist leider vielfach eine Neigung zu erkennen, geringe Klimaeffekte mit massiven negativen Konsequenzen für unsere Wirtschaft erreichen zu wollen. In der Energiepolitik setzen wir klar auf einen Energiemix aus erneuerbaren Energien, modernen und emissionsarmen Kohlekraftwerken und Kernkraftwerken als Übergangstechnologie. Nur so können wir gewährleisten, dass die Energiesicherheit nicht auf der Strecke bleibt. Es kann nicht sein, dass wir in wenigen Jahren feststellen, dass unsere Abhängigkeit von Gas aus Russland oder Strom aus Kohle- und Kernkraft aus dem europäischen Ausland gestiegen ist, weil in Deutschland notwendige Kraftwerkbauten unterblieben sind. Ich stehe eindeutig für eine vernünftige Energiepolitik, die dem Klimaschutz dient, ohne unsere Handlungsfähigkeit unverhältnismäßig einzuschränken.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Wulff
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Frage zum Thema Bildung
18.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Wulff,
nach Einführung der Studiengebühren sollte an den Universitäten vieles besser werden. Es sollte Geld fließen beispielsweise in die Ausstattung der Bibliotheken oder in die Forschung. Leider merke ich als Student in ihrer Heimatstadt Osnabrück nicht so recht eine wesentliche Veränderung zur Vor-Studiengebühren-Zeit. Ich habe den Eindruck, dass durch Studiengebühren die Lücken geschlossen werden, die die Landesregierung mit ihrem Sparprogramm hinterlässt. Täusche ich mich?
Sollte die Landesregierung nicht mehr Augenmerk auf die richtige Verwendung von Studiengebühren richten?
Ich bitte Sie um eine ehrliche Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christian Wulff
2Empfehlungen
22.01.2008
Christian Wulff
Sehr geehrter Herr ,

die Einführung der Studiengebühren wurde sozial verträglich gestaltet, um sicherzustellen, dass die Studierenden lediglich aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten, nicht jedoch ihrer finanziellen Möglichkeiten zum Studium zugelassen werden. Die Studienbeiträge kommen den Hochschulen im Lande voll zugute und sorgen für bessere Studienbedingungen - durch moderne Geräte, durch zusätzliche Tutorien und bessere Ausstattung der Bibliotheken. Die Verbesserungen können jedoch nur schrittweise erfolgen und sind an manchen Standorten nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich die Einführung der Studiengebühren mittelfristig als Erfolg herausstellen wird und die Studienbedingungen an den niedersächsischen Hochschulen spürbar besser werden.

Mit freundlichen Grüßen
Wulff
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Frage zum Thema Soziales
18.01.2008
Von:

Guten Tag Herr Wulff,

ich hätte gerne die Frage von Ihnen beantwortet, was Sie gegen die bestehende wachsende ,und zukünftige Altersarmut zu tun gedenken?
Gerne erwarte ich Ihre Antwort.

Danke, mit freundlichen Gruessen Hageboeck

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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
19.01.2008
Von:
-

Werter Herr Wulff,

Es gibt derzeit keine griffige Darstellung des Transrapid-Unfalles in Lathen. Es ist noch nicht einmal bekannt, ob der TR vorwärts oder rückwärts auf den Werkstattwagen auffuhr. Die technische Ausstattung läßt jedenfalls zu, dass die individuelle Steuerung im TR-Führerstand von außen abgeschaltet werden kann (Siemens Berlin-Treptow). Es dürfte unter allen Fachleuten mittlerweile unstrittig sein, dass der TR das Konkurrenzprodukt zur Mittel- und Langstrecke zum Automobil ist. Sind Sie bereit, alle diebezüglichen Untersuchungen anläßlich des Unfalls und des Todes respektakler Menschen öffentlich zugänglich zu machen?

mfg
h.r.
Antwort von Christian Wulff
2Empfehlungen
22.01.2008
Christian Wulff
Sehr geehrter Herr ,

das Unglück auf der Transrapid-Strecke in Lathen hat die Menschen in Niedersachsen und darüber hinaus tief bewegt. Um die Ursachen zu erörtern und eine Wiederholung dieses tragischen Unglücksfalles zu verhindern, hat der Niedersächsische Landtag einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss eingesetzt. Am 4. September 2007 legte der Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbereicht vor. Sie finden diesen Bericht unter www.landtag-niedersachsen.de Bericht wird Ihnen sicherlich viele Ihrer Fragen beantworten können.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Wulff
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
19.01.2008
Von:

Guten Tag Herr Wulff,
viel Kraft für den "Endspurt".
Die Landesregierung hat in den letzten Jahren Radwege gefördert. Das ist gut! Wie wir alle wissen, wird der Verkehr in den nächsten Jahrzehnten noch zunehmen, der LKW Verkehr erheblich. Wir wohnen an einer stark befahrenen Landesstraße im Ortskern von Bissendorf mit ca 11000 Fahrzeuge am Tag; Tendenz steigend. Wann gibt das Land wieder Mittel für Ortskernentlastungsstraßen/Umgehungsstraßen? Gleiches gilt auch für Wellingholzhausen / Melle.
Um Rückantwort wird gebeten. Vielen Dank.

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