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Sehr geehrte Frau Lay,
im nd lese ich einerseits:
Nach einer gestern veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln sind die Immobilienpreise in den fünf größten deutschen Städten von 2003 bis 2011 stark angestiegen - beispielsweise in Hamburg um 31 Prozent, in Berlin um 39 Prozent. Doch von einer »Immobilienblase« keine Spur, sagen die Forscher. Vielmehr deuteten die Zahlen auf gestiegene Nachfrage und wachsende Attraktivität von Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Köln hin.
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andererseits:
Irgendetwas jedenfalls muss geschehen, um unkontrolliert steigende Mieten zu verhindern. Caren Lay, Bundestagsabgeordnete und Vizevorsitzende der Linkspartei, deren Anfrage den Trend ans Licht gebracht hat, fordert, den sozialen Wohnungsbau aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.
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Welche Anfrage meint nd?
Was mir aber noch wichtiger erscheint, angesichts der miserablen Umfragewerte für Ihre Partei und des bedauerlichen Scheiterns der Initiative Ihrer Fraktion bzgl. der Wohnungsgenossenschaft Fairwohnen:
Ist auf dem Gebiet der Wohnungsnot, des unsozialen Wohnungsbaus und der skandalösen Lage von ALG II- und Grundsicherungs-BezieherInnen vonseiten Ihrer Fraktion, Ihrer Partei eventuell eine Kampagne geplant, die ähnlich flächendeckend wie im Fall von Fairwohnen öffentliche Resonanz hervorrufen könnte?
Mit solidarischen Grüßen
