Bettina Kudla (CDU)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Bettina Kudla
Geburtstag
20.07.1962
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftsprüferin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Leipzig
Wahlkreis
Leipzig I
Ergebnis
33,3%
Landeslistenplatz
4, Sachsen
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(...) Klar für mich ist jedoch: Es muss weiterhin eine Unterscheidung zwischen der Ehe von Mann und Frau und der eingetragenen Lebenspartnerschaft geben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Familie
12.05.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Kudla,

in Ihrer Antwort vom 11.04.2013 an heben Sie auf den "Schutz von Ehe und Familie" nach Artikel 6 des Grundgesetzes ab.

Artikel wie www.welt.de deuten jedoch darauf hin, dass ein Schutz der Ehe im ursprünglichen Sinne durch das bestehende Recht nicht mehr sichergestellt wird.

Zitat: >Dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Norbert Blüm, geht der Trend zur Zweit- oder Drittehe gegen den Strich – in dieser Zeitung ruft der seit 48 Jahren mit einer Kunstmalerin verheiratete Wertkonservative zur Verteidigung der Ehe auf. "Die Leitfigur des neuen Scheidungsrechts ist ein Vorteilsmaximierer ohne Gedächtnis und Moral", schreibt der Christdemokrat in einem Essay in der "Welt am Sonntag". <

1. Deutet dieser Artikel nicht darauf hin, dass die Ehe als Wirtschaftsvertrag schlicht ein falsches Verständnis des Staates von zwischenmenschlichen Beziehunge widerspiegelt?

2. Welchen moralischen Wert hat die Ehe, wenn (aus dem Artikel hervorgehend) überwiegend derjenige Partner (meist die Frau) kündigt (d.h. die Scheidung einreicht), der mit höherer Wahrscheinlichkeit wirtschaftlich davon profitiert (in Form von Unterhalt und Vermögensteilhabe)?

3. Welche Möglichkeiten sehen Sie aus christlicher Sicht, der Ehe als "dauerhafte Liebesbeziehung" und "Partnerschaft im Interesse der gemeinsamen Kinder" wieder ein rechtliches Fundament zu geben, ohne dass berechtigte Frauen- (und Männer-) interessen wie mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit dabei verletzt werden?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Bettina Kudla
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17.05.2013
Bettina Kudla
Sehr geehrter Herr ,

im Wesentlichen habe ich, wie auch von Ihnen in Ihrer Frage erwähnt, in meiner Antwort an Herrn Weißbach am 11.04.2013 zum Themenkomplex "Familie und Ehe" Stellung genommen.

Ich sehe die Ehe natürlich nicht als bloßen Wirtschaftsvertrag und denke auch, dass dies nicht das Leitmotiv des Gesetzgebers war und ist.
Wenn eine Ehe geschieden wird, geht es darum , sich auch wirtschaftlich vernünftig zu einigen.

Leider sind Ehen nicht immer wie im Idealfall von "dauerhafter Liebe" begleitet und wenn in letzter Konsequenz eine Ehe scheitert, kann dies sinnvollerweise auch rechtlich vollzogen werden.

Mit freundlichen Grüßen


Bettina Kudla MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
14.05.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Kudla,

in Ihrer Argumentation zur Zustimmung zur Südabkurfung und zum gesamten Thema Fluglärm, haben Sie geschrieben," Deshalb müssen für beide Seiten verträgliche Lösungen gefunden werden,wie ich sie in meiner Nachricht an Herrn Zimmermann formuliert habe. Oft führen nicht die lautesten und populistischen Forderungen zum Erfolg, sondern kleine, aber wirksame Schritte." Leider habe ich in Ihrer Antwort an Herrn Zimmermann keine Aktivitäten zur Lärmmimderung herauslesen können. Wenn Sie von populistischen Forderungen nichts halten, dann sollten Sie erklären was Sie konkret,was die CDU-Abgeordneten für Schritte, wenn auch kleine, bisher unternommen haben um die Lärmbelastung der Menschen zu reduzieren. Als unmittelbar Betroffener verspüre ich am eigenen Leib, die Lärmbelastung ist nicht geringer sondern schlimmer geworden. Wenn sich ein Flughafen, nur durch die kalkulierte gesundheitliche Schädigung von Menschen trägt, dann ist er nicht tragfähig. Die Begründung für die Südbahn war, auch gegenüber Brüssel, u.a. die Reduzierung des Fluglärms für die Stadt Leipzig. Ihre gesamte Argumentation zu diesem Thema emfinde ich als Scheinheilig.

MfG
D.
Antwort von Bettina Kudla
bisher keineEmpfehlungen
16.05.2013
Bettina Kudla
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 14. Mai 2013. Frau Kudla hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. Da Sie dasselbe Thema wie die Fragesteller Herr Zimmermann und Herr Reinhard ansprechen, möchte ich Sie auf Frau Kudlas Antworten vom 3. und 8. Mai 2013 verweisen.

Falls Sie weitere Fragen haben, möchte ich Sie bitten, sich direkt an unser Bundestagsbüro zu wenden. Die Kontaktdaten finden Sie hier:

www.bettinakudla.de

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Simon Riehle M.A.
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Frage zum Thema Familie
17.05.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Kudla,

Ihre Ausführungen vom 17.05.2013 klingen ja in der Theorie sehr schön, aber tatsächlich regelt das Familienrecht ausschließlich wirtschaftliche Belange. Denn wie die Partner sich menschlich einander verpflichtet fühlen sollten, das läßt sich nun einmal juristisch nicht einfordern.

Demnach kann der Gesetzgeber, entgegen ihren Ausführungen auch gar keine andere Motivation gehabt haben, als die wirtschaftlichen Belange während und nach der Ehe zu regeln.

Sie schreiben:
"Wenn eine Ehe geschieden wird, geht es darum , sich auch wirtschaftlich vernünftig zu einigen."

Wirtschaftlich VERNÜNFTIG ist aber für eine sehr großen Teil der Ehen mit Kindern, dass die Kinder mit dem wirtschaftlich stärkeren Partner wohnen bleiben und der wirtschaftlich schwächere Partner sich möglichst schnell um wirtschaftliche Eigenständigkeit bemüht.

Haben Sie schon einmal die wirtschaftliche Situation einer deutschen Durchschnittsfamilie (Paar mit 2 Kindern, durchschnittliches Einkommen) für diese Fälle durchgerechnet:
a) Beide bleiben in der Ehe zusammen, tolerieren aber das Fremdgehen des jeweils Anderen, b) Sie trennen sich, und die Kinder bleiben beim Hausmann/Hausfrau, die/der Andere zahlt Unterhalt nach den gängigen Tabellensätzen und c) die Kinder beliben beim wirtschaftlich Stärkeren, aber man unterstützt sich weiter so gut es geht bei der Kindererziehung.

Wäre es ein Ansatz, Familienanwälte strafrechtlich zu verfolgen, die die im Einzelfall wirtschaftlich VERNÜNFTIGSTE Lösung in den Verhandlungen blockieren?

Wäre es nicht zudem sinnvoll, Anwälte strafrechtlich zu verfolgen, die wider besseren Wissens persönliche Angriffe auf den Vater eines Kindes starten, um ihm im Umgangs- oder Sorgerechtsstreit zu schaden?

Wäre es vielleicht sinnvoll, dass sich die Politik ehrlich und vor Allem im Kontakt mit "Wissenden" Bürgern (mit eigener Erfahrung) über das Thema Scheidung, Kindeswohl etc. austauscht, anstatt zu glauben, es sei "Alles in Butter"?

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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
22.05.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Kudla,

ich habe gerade Ihre Antworten an Herrn Zimmermann, Herrn Reinhard und Herrn Löffler gelesen und mir so gedacht - nee echte Politikerin!!!

Also Ihre Antworten sagen doch gar nichts aus, sondern sind für mich als Betroffenen der kurzen Südabkurvung und des nächtlichen Lärmterrors nur "Müll".

Über was sprechen Sie denn mit dem Flughafen? " Außerdem stehe ich in regem Kontakt mit den Flughafenbetreibern und den Fluggesellschaften in Leipzig, um Maßnahmen zu überlegen, wie der Fluglärm reduziert werden kann." Was bereden Sie denn? Wie Sie die Anwohner hinhalten können, wie Sie die Leute gegeneinander ausspielen können mit dem alles rechtfertigenden Argument: Arbeitsplätze? Wann kommen denn detaillierte Vorschläge von Ihnen? In zwei Jahren oder gar nicht?

Wir leben zum Beispiel schon immer in Lützschena, werden in der "kurzen Südabkurvung" auf drei Seiten unseres Einfamilienhauses umflogen und bekommen noch ordentlich den Lärmschweif der Flugzeuge ab. In der Nacht haben wir auch intensiven Lärmterror vom Bodenlärm, Start- und Landungen.

Also wissen Sie überhaupt wo Schkeuditz liegt, wo die einzelnen An- und Abflugstrecken langführen, von wievielen Start- und Landungen wir hier am Tag und in der Nacht gequält werden, mit vieviel zusätzlichem Dreck in der Luft wir durch den Flughafen leben müssen?

Unsere Kinder und auch wir werden in der Nacht, wenn der Flughafen "richtig aufdreht" mehrmals wach oder können gar nicht mehr schlafen.

Mit freundlichen Grüßen
Fam.

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