Bertil Wewer (GRÜNE)
Kandidat Berlin 2011
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Bertil Wewer
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Dipl. Betriebswirt (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
Assistent der Geschäftsleitung
Wohnort
Berlin-Neukölln
Wahlkreis
Neukölln WK 3
Ergebnis
13,0%
Landeslistenplatz
-, Neukölln
Selbstverständlich habe ich die Streuobstwiese im Böhmischen Dorf bei Führungen kennen gelernt. Und mir sind auch Interessenkonflikte bei der Nutzung dieses kleinen Idylls zugetragen worden. (...)
 
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Frage zum Thema Wirtschaft
30.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wewer,

Ihre Spitzenkandidatin Künast gibt sich in den Zeitungen wirtschaftsnah und kämpferisch für neue Arbeitsplätze. Die grüne Fraktion im Berliner Landtag hat aber in den letzten 10 Jahren nur vier Bebauungsplänen zugestimmt. Frau Künast wünscht sich den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg als Regionalflughafen und gefährdet die Wirtschaftlichkeit des Flughafens durch ein Verbot von Flügen in den Randzeiten (22-24 und 5-6 Uhr). Die Grünen sind gegen Media-Spree. Alles Vorhaben, die Investitionen in die Stadt bringen und Arbeitsplätze für Berliner schaffen. Wie passt die grüne Investitionsfeindlichkeit mit der zur Schau getragenen Wirtschaftskompetenz anhand meiner Beispiele zusammen?
Antwort von Bertil Wewer
bisher keineEmpfehlungen
01.09.2011
Bertil Wewer
Sehr geehrter Herr ,

bitte sehen Sie es mir nach, dass ich nicht jede Frage, die nicht unmittelbar meinen eigenen Wahlkreis betrifft, nicht sofort beantworte. Hier aber nun die von Ihnen gewünschte Stellungnahme:

Mit der Forderung nach einem Nachtflugverbot stellen wir nicht die Wirtschaftlichkeit des Flughafens in Frage. Eine Weltstadt wie Berlin benötigt einen leistungsstarken Flughafen BBI Willy Brandt mit interkontinentalen Verbindungen. Auf kurzen Strecken hat die Bahn für uns jedoch Vorrang vor klimaschädlichem Flugverkehr. Vor allem die Billigflieger, die viele Kurzstrecken bedienen, wollen mit den Tagesrandzeiten eine möglichst hohe Umschlagzahl erreichen.

Andere Flughäfen zeigen, dass ein striktes Nachtflugverbot einen wirtschaftlichen Betrieb nicht verhindert: Am Flughafen Tegel gilt ein Nachtflugverbot von 23-6Uhr. Trotz des Nachtflugverbots ist Tegel gewachsen. Auch international gibt es Flughäfen mit strengen Nachtflugverboten, die eine Drehkreuzfunktion haben. So herrscht beispielsweise am Flughafen Zürich eine strenge Nachtflugsperre. Außerdem bringt nicht nur der Flugbetrieb Einnahmen für den Flughafen: 50% der Einnahmen sollen durch den Bereich Non Aviation erreicht werden. Zu diesem immer bedeutender werdenden Bereich zählen unter anderem Gastronomie und Einzelhandel und die Vermietung von Immobilien und Parkräumen.

Die Ablehnung der der Mehrheit der vom Rot-roten Senat beschlossenen Bebauungspläne sind nicht auf eine Investitionsfeindlichkeit der Grünen, sondern vielmehr auf eine verfehlte Stadtentwicklungspolitik der Regierungsfraktionen zurückzuführen. Wir haben die Bebauungspläne nicht abgelehnt, da wir gegen jegliche Neubebauung sind, sondern weil wir Anlass für tiefgreifende Kritik an den Senatsplänen hatten. Die vergangenen fünf Jahre waren verlorene Zeit für Berlins Stadtentwicklung. Berlins Städtebau war in den letzten Jahren sehr defensiv und zu oft einseitige Dienstleistung für Investoren, ohne auf die Qualität der Architektur und die Auswirkungen auf die umliegenden gesamte Gewerbe- und Hotelentwicklung zu achten. An zu vielen Orten werden gleichzeitig Einkaufszentren, Büros und Hotels geplant und genehmigt, die sich gegenseitig das Wasser abgraben und die bestehende Unternehmensvielfalt schwächen.

Wir Grünen haben Mediaspree niemals abgelehnt, sondern uns nur für die möglichst weitgehende Umsetzung des erfolgreichen Bürgerentscheids und des darin geforderten Grünstreifens eingesetzt. Dies schließt die Ansiedlung von Unternehmen keineswegs aus. Für das bedeutende Stadtquartier Mediaspree und das Anschutzgelände sollte eine aktualisierte Gesamtplanung erarbeitet werden, die vermehrt Wohnungsbau integriert und die Dichte auf ein klima- und stadtverträgliches Maß reduziert. Die Grünstreifen beiderseits der Spree sollen möglichst breit werden als Klimaschneise und Erholungsraum. Nur so kann das Mediaspreegelände zu einem lebendigen Stadtviertel werden.

Zudem wollen wir durch die Förderung von grünen Technologien 100.000 neue Arbeitsplätze in Berlin schaffen. Wir stehen am Anfang der dritten - der grünen - industriellen Revolution und nie waren die Chancen größer als heute, dass Berlin von dem enormen Wachstum der Umweltbranchen profitiert. Dafür wollen wir Grünen die Ressourcen und Potentiale Berlins miteinander verknüpfen und für das neue Wirtschaften nutzbar machen.

Mit den besten Grüßen aus Nord-Britz, Hufeisen und Köllnischer Heide - und bitte gehen Sie wählen!

Bertil Wewer
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Frage zum Thema Verkehr und Stadtplanung
30.08.2011
Von:

Hallo Herr Wewer,

der Übergang auf der kleinen Grünfläche zwischen den Eingängen des U-Bahnhofs Britz-Süd wurde im letzten Winter und die Winter davor nicht vom Schnee geräumt. Was tun Sie dagegen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Bertil Wewer
bisher keineEmpfehlungen
14.09.2011
Bertil Wewer
Sehr geehrte Frau ,

zunächst bitte ich um Nachsicht, dass Sie so lange auf eine Antwort von mir warten mussten. Aber ich bitte um Verständnis, dass mir der persönliche Kontakt mit den Wählern und Wählerinnen in meinem Wahlkreis im Augenblick wichtiger ist, als Anfragen, die nicht meinen Wahlkreis betreffen.

Ich kenne zwar die Gegend um den U-Bahnhof Britz-Süd, aber ich weiss nicht, welche Ecke Sie genau meinen. Für die Schneebeseitigung ist entweder die BVG, ein Privateigentümer oder der Bezirk zuständig. Bei der BVG gibt es eine Service-Nummer 19449, die Ihnen besser Antwort geben kann. Ansonsten, wenn nicht geräumt ist, bitte das Ordnungsamt unter 902396699 informieren.

Beste Grüße aus NORD-Britz, Hufeisen und Köllnischer Heide - und bitte gehen Sie wählen!

Bertil Wewer
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Frage zum Thema Familie und Senioren
05.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wewer,

in meiner Berufsschulklasse behandeln wir momentan im Fach Sozialkunde die aktuellen Wahlen in Berlin und mit dem Fach verbunden natürlich auch Themen wie das Arbeitsrecht. Nun liegt es an uns Schülern herauszufinden, wie die verschiedenen Parteien mit der Frage "Rückführung der Frau in den Beruf" nach der Schwangerschaft umgehen. Haben die GRÜNEN vielleicht sogar genaue Vorstellungen und Pläne, wie die Frau nach der Schwangerschaft besser in den Beruf wieder integriert werden kann ?

Über eine möglich zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Bertil Wewer
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14.09.2011
Bertil Wewer
Sehr geehrte Frau ,

autsch, da haben Sie mich tatsächlich auf dem falschen Fuss erwischt! Wenn ich wie andere Direktkandidaten in meinem Wahlkreis Spenden ua. von Thilo Sarrazin erhalten würde, dann hätte ich ein back office, dass Ihnen hierzu wunderbar Auskunft zu Ihrer durchaus wichtigen Frage geben könnte. Aber ich bin in erster Linie ehrenamtlicher Kommunalpolitiker und Netzwerkler und decke landespolitisch andere Politikfelder ab. Bitte informieren Sie sich unter www.gruene-berlin.de oder kommen Sie in unsere Geschäftsstelle, wo wir jede Menge Info-Material haben. Auch wenn Sie mich jetzt nicht mehr wählen können, gehen Sie bitte wählen. Und beste Grüße nach Buckow aus Neubritz!


Für Alle in Nord-Britz-, Hufeisen und Köllnischer Heide

Bertil Wewer
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Frage zum Thema Arbeit
16.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Wewer,

bitte schreiben sie mir einen Grund warum ich durch mein Kreuzchen ihnen einen gutbezahlten, sicheren Arbeitsplatz mit Rentenanspruch sichern soll. Sie mit diesem Arbeitsplatz jedoch rein gar nichts für mich tun werden.

M.f.G.
H.
Antwort von Bertil Wewer
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18.09.2011
Bertil Wewer
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre polemische Frage. Hätten Sie sich ein wenig mehr über meine Person informiert, dann wüssten Sie, dass ich bereits einen "gutbezahlten, sicheren Arbeitsplatz mit Rentenanspruch" in der Wirtschaft habe. Ihr zweiter Satz ist eine plumpe Unterstellung und Totschlagargument. Ich hätte mir hier besser substantiierte Fragen gewünscht.

Mit den besten Grüßen aus Nord-Britz, Hufeisen und Köllnischer Heide!
Und bitte gehen Sie wählen.

Bertil Wewer
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Ihre Frage an Bertil Wewer
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