Barbara Sommer (CDU)
Kandidatin Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Barbara Sommer
Geburtstag
15.12.1948
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
Ministerin für Schule und Weiterbildung
Wohnort
Bielefeld
Wahlkreis
Bielefeld I
Landeslistenplatz
8
(...) Maßstab des Veränderungsprozesses soll demnach der Elternwille werden. In 30 Pilotregionen mit Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung (ab Sommer können es bis zu 50 werden) werden derzeit bereits neue Wege beschritten, um zu einem regionalen Gesamtkonzept der  sonderpädagogischen Förderung zu kommen. Weiterführende Informationen dazu, in denen viele Ihrer Fragen beantwortet werden, finden Sie auf der der Homepage des Schulministeriums ( www.schulministerium.nrw.de ). (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Barbara Sommer hat bisher noch nicht am Kandidaten-Check teilgenommen.
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Frage zum Thema Schulen
26.03.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Sommer,

ich bin momentan in der neunten Klasse am Goethe-Gymnasium in Stolberg und möchte am Ende des Schuljahres in die Oberstufe wechseln, um dort mein Abitur anzustreben.

Später würde ich gerne einen Beruf in der Informatik-Branche ausüben, deshalb besuche ich auch den Differenzierungskurs Informatik.
Seit diesem Halbjahr habe ich eine andere Informatiklehrerin. Die ist aber momentan in der Babypause, wird aber trotzdem als unsere offizielle Lehrerin angegeben. Da meine Schule nur 2 Informatiklehrer hat, hatte ich seit diesem Halbjahr keine vernünftige Vertretung. In Sachen Informatik habe ich seitdem nichts mehr gemacht.

Jetzt wird mir für die Oberstufe Informatik angeboten.
Plötzlich wird gesagt, wir haben momentan keinen Informatiklehrer und die
Ausschreibungen finden erst im Mai statt.
Aber wenn man etwas anbietet und damit wirbt, sollte es auch wirlich angeboten werden.

Als Schulministerin ist es, denke ich, Ihre Aufgabe die Schulen zu kontrollieren, zu überwachen und zu unterstützen. Also möchte ich Sie hiermit bitten, dafür zu sorgen, dass das Goethe-Gymnasium in Stolberg einen Informatiker zugewiesen bekommt!

Meine sog. Beratungslehrer zeigen keinerlei Interesse für meine Probleme.
Bitte helfen sie mir!

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Verbraucherschutz
22.04.2010
Von:

Welche Meinung haben Sie zum bestehenden Friedhofszwang in den einzelnen Bundesländern und welchen Stellenwert geben Sie Ruhestätten für Trauernde?
Ist das Thema Tod weiterhin zu tabuisieren, oder sollte dies nicht wieder in das Leben zurück geholt werden?
Sie können gern die Frage an einen Fraktionskollegen weitergeben, wenn dieser mit der Materie besser vertraut ist.

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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung/-gesellschaft
26.04.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Sommer!

Als Lehrerin wissen Sie sicher etwas über die Gewaltenteilung. Diese wurde uns ja immer in der Schule als Errungenschaft der Demokratie und der Bundesrepublik dargestellt. Wenn ich das mal auf Sie beziehe, sind Sie als Schulministerin ja Teil der Exekutive. Sie kandidieren jetzt für den Landtag, das ist die Legislative. Dann würden beide Gewalten ja unter anderem in Ihrer Person vereinigt. Das betrifft natürlich andere Regierungsmitglieder genauso, die gleichzeitig Mitglieder des Landtages sind und auch andere Parteien in anderen Bundesländern. Ich spreche Sie jetzt einfach mal darauf an, weil Sie mir vom Namen her am bekanntesten und von der Region am nächsten sind. Ich finde das nicht richtig, was da passiert, dass die Gewaltenteilung durch Sie und andere praktisch ausgehebelt wird. Wie stehen Sie dazu?

Vielen Dank und freundliche Grüße


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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung/-gesellschaft
30.04.2010
Von:

Warum hat die CDU ihr Versprechen zur Einführung eines neuen Kommunalwahlrechts nicht gehalten?

Im Wahlprogramm der CDU zur Landtagswahl 2005 stand:
"Wir setzen uns für eine bürgernahe Ausgestaltung des kommunalen Wahlrechts ein. Durch die Einführung des Kumulierens und Panaschierens erhalten die Bürger und Bürgerinnen mehr Einflussmöglichkeiten."

Die CDU und Sie persönlich haben aber genau gegen die Einführung eines neuen kommunalen Wahlrechts gestimmt (in Hamburg soll das Kummulieren zukünftig sogar für die Bürgerschaftswahl und damit für die dortige Landtagswahl möglich sein) und damit Ihr Wort gebrochen.

Was hindert Sie an der Einführung von mehr Demokratie bei Kommunalwahlen? Warum haben Sie Ihr Wort gebrochen?

Herzliche Grüsse

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Frage zum Thema Bildung
30.04.2010
Von:

Sehr geehrte Frau Sommer,

nach 5 Jahren in der Regierungsverantwortung, berufen Sie sich immer wieder auf Ihre Vorgängerregierung. Nur wenn Teilerfolge vorliegen beziehen Sie diese auf Ihre Regierung.

Fakt ist; das es Realschulen in Coesfeld gibt die sich von Unterrichtsausfall zu Unterrichtsausfall hangeln. Musikunterricht findet nur in auserwählten Klassen statt.
Teilweise haben Kinder in der 9.Klasse weniger Regelstunden (27 Std.) als Kinder in der 6. Klasse (30 Std.); beide auf unterschiedlichen Realschule in Coesfeld.
Hier stehen Sie in der Pflichte, diese Missverhältnisse Zeitnah zu lösen.

Im ländlichen Raum in NRW wechseln überdurchschnittlich viele Schüler zur Haupt- oder Realschule, wie wollen Sie dieses ändern?

Wie wollen Sie das dreigliedrige Schulsystem bei den weiter sinkenden Anmeldezahlen an Hauptschulen aufrecht erhalten?

Warum bekommen Grundschullehrer/Innen weniger Gehalt als Ihre Kollegen an weiterführenden Schulen?

Da Sie sich ja gerne auf Pisa berufen, wenn es für Sie Opportun ist.
Warum an der Erfahrung von Pisa, das die Qualität der Wissenvermittelung auch stark von der Qualität der Lehrer/Innen abhängig ist und weniger ob in Gemeinschaftschulen oder im mehrgliedrigen System unterrichtet wird, nicht angesetzt wird?
Daher meine Frage: Was wollen Sie umsetzen um die Lehrer/Innen besser als bisher zu qualifizieren?

Sie schreiben immer von Mammutschulen mit 1000 Schülern woher kommt diese Annahme?

Über eine Antwort VOR dem 9-Mai-2010 würde ich mich freuen

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Ihre Frage an Barbara Sommer
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