Astrid Wallmann (CDU)
Abgeordnete Hessen 2009-2014
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Angaben zur Person
Astrid Wallmann
Geburtstag
15.08.1979
Berufliche Qualifikation
Bankkauffrau, Diplom-Verwaltungswirtin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Wiesbaden I über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
39,4%
Landeslistenplatz
-
(...) Ganz allgemein umfasst meine politische Arbeit selbstverständlich auch die Lektüre von Studien und diversem Informationsmaterial von den unterschiedlichsten Organisationen. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Astrid Wallmann
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Arbeit
26.08.2013
Von:

Sehr geehrte Abgeordnete,

ich unterrichte an einer beruflichen Frankfurter Schule. Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer (FLatF) haben gemeinsam (in gleichen Veranstaltungen - gleiches Examen) mit Studienreferendaren für das Lehramt an beruflichen Schulen ihr Referendariat erfolgreich abgeschlossen, werden jedoch bezüglich Besoldung und Aufstiegsmöglichkeiten ungleich behandelt. So endet die besoldungstechnische Karriere in der Besoldungsstufe A 11 im Gegensatz zu den Berufsschullehrkräften mit Lehramt berufliche Schulen, deren Einstiegsgehalt bei A 13 beginnt. Fachlehrkräfte und Berufsschullehrkräfte unterrichten gemeinsam in den gleichen Lernfeldern und leisten die gleiche Arbeit.
Wie stehen Sie zu der Forderung "Gleiche Arbeit – gleiches Geld"?

Unterstützen Sie unsere Forderung für gerechte Besoldung und die Schaffung der Möglichkeit für Fachlehrkräfte zu einem Besoldungsaufstieg, sowie Laufbahn-Verordnung!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Astrid Wallmann
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2013
Astrid Wallmann
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst sind die rechtlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen: Zwingende Zugangsvoraussetzung für das Lehramt an beruflichen Schulen ist nach den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp 5), Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12.05.1995 i.d.F. vom 20.09.2007):
  • der Abschluss eines Staatsexamens-Studiengangs von mindestens 9 Semestern Dauer oder eines 10-semestrigen Bachelor- und Master-Studiengangs und
  • das Absolvieren eines künftig 21-monatigen Vorbereitungsdienstes.

Die besoldungsrechtliche Aufwertung der Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer wird von der CDU unterstützt und gefördert. Eine autonome Lösung für Hessen kann jedoch aufgrund der Vorgaben der Kultusministerkonferenz der 16 Bundesländer nicht geleistet werden. Wir werden daher im Falle einer entsprechenden Ressortverantwortung die Einbringung einer hessischen Initiative bei der Kultusministerkonferenz prüfen und gemeinsam mit den Universitäten an einer Lösung arbeiten, die im Rahmen der rechtlichen Voraussetzungen entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten der Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer durch den berufsbegleitenden Erwerb der Qualifikation für das erforderliche Zweitfach im Rahmen eines verkürzten Studiums vorsieht.

Mit freundlichen Grüßen
Astrid Wallmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Schulen
03.12.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Wallmann,

Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Kapitel Politik, sollen bei uns in Hessen 3000 Lehrerstellen gekürzt werden. Ich gehe selbst zur Schule und bin nicht der Ansicht, dass man sich in diesem Bereich Kürzungen erlauben könnte. Zudem soll auch noch die Inklusion weiter ausgebaut werden, wodurch doch eigentlich zwangsweise mehr Leher benötigt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies der richtige Weg ist, um Geld zu sparen. Auf der einen Seite wert auf eine gute Ausbildung der nachfolgenden Generationen legen, auf der anderen Seite Lehrstellen kürzen, wo, frage ich Sie, passt das zusammen???

Mit freundlichen Grüßen
Schülerin aus dem Politik Leistungskurs
Antwort von Astrid Wallmann
bisher keineEmpfehlungen
03.12.2013
Astrid Wallmann
Sehr geehrte Frau ,

die CDU Hessen befindet sich gegenwärtig in laufenden Koalitionsverhandlungen mit Bündnis 90/Die Grünen. Ich bitte daher um Verständnis, dass ich zu diesem Zeitpunkt den noch ausstehenden Ergebnissen der Verhandlungen nicht vorgreifen kann und mich an Spekulationen auch nicht beteiligen werde.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Wallmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.12.2013
Von:

Sehr geehrter Frau Wallmann!
Wie fassen Sie nach der jüngsten Wahl Ihre bisherige parlamentarische Tätigkeit zusammen und welchen politischen Ausblick geben Sie in das Jahr 2014?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes neues Jahr.

Mit besten Grüßen, Hr.
Antwort von Astrid Wallmann
2Empfehlungen
30.12.2013
Astrid Wallmann
Sehr geehrter Herr ,

im Rahmen meiner politischen Arbeit war ich für jeden Bürger ansprechbar und dies wird auch in Zukunft so bleiben. Bürgerinnen und Bürgern bei ihren unterschiedlichen Anliegen zu helfen und zu unterstützen, war und ist mir sehr wichtig. Bei allen politischen Entscheidungen habe ich die Interessen der Landeshauptstadt Wiesbaden, also die meines Wahlkreises, im Fokus gehabt.

Die Arbeit der CDU-geführten Regierung der letzten fünf Jahre war erfolgreich - folgende Punkte möchte ich anführen: 2500 neue Lehrerstellen wurden geschaffen, die Investitionen im Bildungsbereich wurden seit der Regierungsübernahme im Jahr 1999 um rund 1,2 Milliarden Euro auf mehr als 3,5 Milliarden Euro aufgestockt, die Schuldenbremse wurde durch eine Volksabstimmung mit großer Zustimmung in die Hessische Verfassung aufgenommen, eine Klage gegen den Länderfinanzausgleich auf den Weg gebracht, mit den Konjunkturprogrammen des Landes (ca. 1,7 Milliarden Euro) und des Bundes (ca. 0,9 Milliarden Euro) wurden in Hessen insgesamt 2,6 Milliarden Euro in Hochschulen, Schulen und den Ausbau der Infrastruktur investiert, mit dem "Energiegipfel" wurde erfolgreich ein breiter gesellschaftlicher Konsens über die künftige Energieversorgung in Hessen geschaffen.

Nach der Landtagswahl 2013 wurde nun im Dezember ein Koalitionsbündnis zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen geschlossen. Den Koalitionsvertrag und somit die politischen Vorhaben für die kommende Legislaturperiode finden Sie auf meiner Homepage unter dem folgenden Link:
www.astrid-wallmann.de

Ich wünsche Ihnen ebenfalls alles Gute für das Jahr 2014 und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Astrid Wallmann
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Wirtschaft
08.01.2014
Von:

Sehr geehrte Frau Wallmann!

Aufgrund des PlusMinus Berichts vom Dezember 2013 bitte ich Sie höflich, freundlicherweise folgende Fragen zu erörtern: Welche Waldbestandsdaten über Buchenwälder werden von den Staatsforsten lt. des PlusMinus Berichts vom Dezember 2013 zurückgehalten, und in welcher Weise können Sie über Ihre parlamentarische Kontrolle auf diese zurückgreifen und veröffentlichen? In welcher Weise können Sie parlamentarisch darauf einwirken, dass der Export von staatlichem Buchenholz als geringste Wertschöpfung eines Rohstoffes einer Beschränkung als Dämpfungsfaktor unterliegt, um die Nachhaltigkeit der staatlichen Forstwirtschaft zu gewährleisten, die ansässige Holzindustrie zu schützen und die heimische Umwelt zu schonen? In welchen Mengen werden hessische Rohstoffe im staatlichen Besitz exportiert, sodass der Anspruch von Nachhaltigkeit in seiner Grundbedeutung aus dem forstwirtschaftlichen Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann, nicht mehr gewährleistet werden kann? Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung dieser Fragen.

Mit besten Grüßen,

gez. Hr.

www.daserste.de
Antwort von Astrid Wallmann
1Empfehlung
08.01.2014
Astrid Wallmann
Sehr geehrter Herr ,

der hessische Staatswald erfüllt wichtige Funktionen für Umwelt-, Natur, Klima- und Artenschutz. Er ist Erhol- und Freizeitraum für alle Bürgerinnen und Bürger und wichtiger Wirtschaftsraum, Existenzgrundlage und Arbeitsplatz für viele tausend Menschen in Hessen. Diese Aufgabenvielfalt langfristig zu gewährleisten und zu Erhalten ist Grundlage der Forstpolitik der CDU-Fraktion in Hessen.

Der hessische Staatsforst wird durch den Landesbetrieb Hessen-Forst bewirtschaftet. Dieser untersteht der Landesregierung in fachlicher und rechtlicher Hinsicht, handelt darüber hinaus aber wirtschaftlich autonom. Damit wird das Ziel verfolgt – und angesichts positiver Betriebsergebnisse messbar auch erreicht – den hessischen Forst nach wirtschaftlichen Kriterien und unter Berücksichtigung der Prinzipen einer nachhaltigen Forstwirtschaft zu entwickeln und zu nutzen. Die Details dazu regelt das Hessische Waldgesetz und die entsprechenden Ausführungsverordnungen und -bestimmungen. Mit ihnen wird der Landesbetrieb an die Bewahrung einer nachhaltigen und multifunktionalen Forstwirtschaft gebunden. Zentral sei hier zum Beispiel die Naturschutzleitlinie des Landesbetriebs genannt.
Dabei wird sichergestellt, dass die Nachhaltigkeit der Forstwirtschaft vom Landesbetrieb in jedem Fall beachtet wird. Der gesamte hessische Staatswald wird nachhaltig bewirtschaftet – d.h. unter anderem, dass grundsätzlich nicht mehr Holz eingeschlagen wird, als nachwächst. Die Einhaltung dieses Prinzips steht dabei ausdrücklich auch über dem Ziel der Optimierung des Betriebsergebnisses.

Der Verkauf und die Verwertung des Rohstoffs Holz obliegt dem Landesbetrieb Hessen-Forst in alleiniger Verantwortung. Entsprechend geltender Rechtslage (u.a. im Bereich des Haushaltsrechts) und nicht zuletzt zur Entlastung der hessischen Steuerzahler wird hier ein betriebswirtschaftlicher Ansatz gewählt. Gleichzeitig wird das Ziel verfolgt, so weit wie möglich die Bedürfnisse der heimischen Holzindustrie zu berücksichtigen. Dies schließt aber den Export von Holz nicht aus. Ein politischer Einfluss auf die Vertragsgestaltung des Landesbetriebs erfolgt richtigerweise nicht – dies gilt auch für Ausfuhrbeschränkungen, die nicht zuletzt auch europarechtlich kaum zulässig wären.

Darüber hinaus wirtschaftet der Landesbetrieb transparent. Flächendeckend vorhandene Waldzustandsdaten werden ebenso veröffentlicht, wie die wirtschaftlichen Bilanzen des Landesbetriebs. Besonders hervorzuheben ist hierbei der jährlich veröffentlichte Waldzustandsbericht sowie die öffentlich bereitgestellten Geodaten des Landes. Dabei ist stets zu berücksichtigen, ob die gewünschten Daten überhaupt vorliegen, welches Interesse an einer Erhebung und Veröffentlichung besteht und ob Betriebsgeheimnisse der beteiligten Betriebe betroffen sind.
Auch hinsichtlich des im ARD-Beitrag thematisierten Fall hatte der Landesbetrieb die von Greenpeace erbetenen Antworten u.a. zu Flächen alter Buchenwälder gebietsweise zusammengefasst sowie an Greenpeace übermittelt und damit die erbetene Auskunft über Buchenbestände auf Grundlage der Bestimmungen des Hessischen Umweltinformationsgesetzes (HUIG) erteilt. Die Herausgabe von darüber hinaus geforderten, wesentlich detaillierteren Angaben, die die u.a. auf personenbezogene Daten, auf geistiges Eigentum oder auf das Zugänglichmachen von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen abzielen, wurde auf Grundlage der Rechtsprechung zum HUIG abgelehnt. Insofern werden und wurden keine Daten, die zu veröffentlichen wären, zurückgehalten.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Wallmann
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Astrid Wallmann
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.