Andreas Siegmund (FÜR VOLKSENTSCHEIDE)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Andreas Siegmund
Zur Person Andreas Siegmund
ANDREAS SIEGMUND, Tangermünde (Sachsen-Anhalt)





1960 in Tangermünde geboren und wohnhaft, verheiratet, zwei Kinder



Beruf: Elektroingenieur (FH)





Beruflicher Werdegang



1966-76 Schulbesuch

1976-78 Ausbildung zum Elektromonteur

1981-84 Fachhochschulstudium an der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik Magdeburg, Abschluss als Elektroingenieur für Elektroenergieanlagen

1984-89 BMSR-Ingenieur im Faser- und Spanplattenwerk Tangermünde

1990-2008 Bezirksverkaufsleiter der Legrand GmbH Soest für das Verkaufsgebiet Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern/Westniedersachsen



Freizeitaktivitäten



  • Sport (Fahrradfahren, Wandern, Schwimmen)
  • Skatspielen
  • Lesen
  • Gartenarbeit
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Andreas Siegmund hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Andreas Siegmund
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
08.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Siegmund,

können Sie Näheres über den letzten Einzelbewerber für den deutschen Bundestag mitteilen, der es nach Ihren Angaben 1953 schaffte.

Die große Mehrheit der Bürger wünscht die Einführung des bundesweiten Volksentscheids.
Woran scheiterte sie bisher?
Und wie glauben Sie nun, dies ändern zu können?

Beste Grüße und viel Erfolg
Antwort von Andreas Siegmund
7Empfehlungen
10.08.2009
Andreas Siegmund
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Fragen, ich werde sie gerne beantworten. Laut Umfragen sind ca. 80% der Wahlberechtigten für die Einführung von VOLKSENTSCHEIDEN. Nicht nur unsere Wählergemeinschaft, sondern auch die drei im Bundestag vertretenden Oppositionsparteien (FDP, GRÜNE und die Linke) formulierten entsprechende Gesetzentwürfe. Leider haben am 23. April 2009 nach abschließender Debatte im Bundestag die beiden "Volksparteien" CDU und SPD diesem Grundrecht ihre Zustimmung verweigert. Wie können wir am 27.9.2009 ein sichtbares Zeichen für VOLKSENTSCHEIDE setzen? Wir kämpfen nicht "gegen" die Parteien, sondern "für" unsere Sache! Wir fahren eine klare Erststimmenkampagne. Nichtwähler und Protestwähler können den Parteien einen "Denkzettel" verpassen - Erststimme: FÜR VOLKSENTSCHEIDE, Zweitstimme: einfach weglassen - macht das nur die Hälfte der Nichtwähler, erzeugt das eine statistische "Schockwelle". Wollen Parteiwähler ihre Erststimme wirklich wirkungslos an einen Parteikandidaten verschenken? In vielen Fällen erreichen diese den Einzug in den Bundestag schon über die Zweitstimme mit einer Absicherung über die Landesliste. Diese Wähler können und sollten sich für VOLKSENTSCHEIDE und Bürgerbeteiligung einsetzen und ihrer Partei so für die Zukunft einen klaren Fingerzeig geben. Wir haben ein fachlich fundiertes und von Experten anerkanntes Konzept zur Umsetzung bundesweiter VOLKSENTSCHEIDE und einen klaren "Fahrplan", wie wir diese innerhalb der nächsten 5 Jahre umsetzen können. Die Abgeordneten können durchaus Entscheidungen treffen, doch die Allgemeinheit muss immer die Möglichkeit haben, diese Entscheidung notfalls zu korrigieren. Genau das steckt in unserem Konzept. Detaillierte Informationen finden Sie auf unsere Internetseite www.fuervolksentscheide.de.

Leider ist es seit 1953 noch keinem Bewerber für den deutschen Bundestag gelungen, ohne Parteiunterstützung in das hohe Haus einzuziehen. Meine Mitstreiter und ich wollen diese Sensation im nächsten Monat schaffen!

Viele Grüße aus Tangermünde,
Andreas Siegmund
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
15.08.2009
Von:

Gesetzgebungsverfahren dauern in der Bundesrepublik zu lange.
Wie wollen Sie ausschließen, dass in wichtigen Gesetzgebungsverfahren durch einen Volksentscheid wichtige Entscheidungen noch weiter hinausgezögert werden?
Wenn man einen Volksentscheid hinauszögert, weil die Regierenden die Stimme des Volkes schon vorahnen und wissen, dass Steuererhöhungen und andere ungeliebte Entscheidungen verhindert werden könnten, wer tritt denen dann auf die Finger?
Antwort von Andreas Siegmund
5Empfehlungen
19.08.2009
Andreas Siegmund
Sehr geehrter Herr ,

Herzlichen Dank für Ihre Frage.

Zunächst einmal möchte ich leisen Widerspruch zu Ihrer Feststellung anmelden, Gesetzgebungsverfahren dauerten in der BRD zu lange. Das ist sicher in einigen Fällen so wahrnehmbar, doch genauso könnte man in vielen Fällen feststellen, der Gesetzgeber habe sich nicht genug Zeit genommen und gesetzliche Maßnahmen übers Knie gebrochen. Denken Sie an die Kürzung der Pendlerpauschale, an das Gesetz zur Schaffung des Bankenrettungsfonds und der SOFFIN-Behörde, an das Nichtraucherschutzgesetz in Bayern und vor allem an die unglaublich hohe Geschwindigkeit, mit der es eine Minderheit im Mai 2009 verstanden hat, gegen verschiedene Gesetzesvorlagen zur Einführung von Volksentscheiden eine parlamentarische Mehrheit zu organisieren. Und das gegen die aus vielen Umfragen bekannt klare Mehrheit der Bevölkerung.

Daneben können Sie aus den Veröffentlichungen des Bundestags die Vielzahl von Gesetzen ersehen, die in kürzester Zeit "durch gewunken" werden. Man erkennt den Umfang dieser "Produktion" von Gesetzen bereits an dem enormen Wachstum des Bundesgesetzblatts.

Sicher muss man Ihnen Recht geben, wenn man an die vielen Gesetze und gesetzlichen Reformen denkt, deren Abfassung und Erledigung sich über Jahre hinzieht, bzw. die sich als ewige Baustelle über Jahrzehnte durch die Arbeit des Parlaments ziehen und uns als Nachrichtenthema beständig begleiten. Welcher 30jährige auf der Welt kann schon von sich behaupten, sein gesamtes bisheriges Leben während der Umsetzung einer Gesundheitsreform verbracht zu haben, deren Ende auch mit dem umstrittenen und offensichtlich unwirksamen Gesundheitsfonds noch keineswegs abzusehen ist?

Deshalb denke ich, dass eine pauschale Beurteilung des Gesetzgebungsverfahrens in unserem Bundesstaat als zu langsam nicht zutrifft. Doch gebe ich Ihnen Recht, wenn es dort enorm viel Potential zur Verbesserung gibt.

Betrachtet man nun die Zustände in Ländern, die Volksentscheide als selbstverständliche Übung demokratischen Zusammenlebens praktizieren, so lässt sich dort nirgends feststellen, dass durch die Plebiszite Gesetzgebungsverfahren verzögert werden. Betrachten Sie die Schweiz, deren administrative Abläufe funktionieren wie eben ein Schweizer Uhrwerk. Oder schauen Sie nur auf den "Rebellenstaat" Bayern. 11 Volksentscheide in 60 Jahren ohne dass es deswegen zu Verzögerungen gekommen wäre. Im Gegenteil: Am Beispiel Kaliforniens können Sie sehen, dass parlamentarische Blockaden rein aus Trotz gegen die Regierung dort durch Gouverneur Schwarzenegger per Volksentscheid umgangen werden. Das Mittel ist eben nur ein weiteres Werkzeug, dessen Einsatz mit Umsicht und Bedacht verwendet werden muss, aber bei weitem kein Heilmittel. In diesem Sinne geht es mir und meinen Mitstreitern um Verbesserung der Demokratie und vor allem auch darum, die gefühlte Distanz der Bevölkerung zu den Entscheidungen der Politik zu verringern.

Wir denken, dass beiden Arten der Gesetzgebung am Ende die gleichen Schwierigkeiten und Fallstricke innewohnen. Deshalb haben wir in unserem Gesetzesvorschlag, den Sie unter www.fuervolksentscheide.de nachlesen können, verbindliche Fristen zur Erledigung vorgesehen. Generell denke ich, dass wir - warum nicht durch einen entsprechenden Volksentscheid – für ein planmäßiges und fristgerechtes Arbeiten im Parlament sorgen sollten. Wie Sie mit Ihrer Kritik richtigerweise anregen, gibt es dort Handlungsbedarf.

In Bayern steht ein Volksentscheid an. Die dortige ÖDP hat erforderliche 25.000 Unterschriften zur Einreichung eines Volksbegehrens gesammelt, Nun läuft das Prüfungsverfahren und danach werden die Unterschriftenlisten zur Eintragung für die Bürger in den Meldeämtern ausgelegt. Sofern dann in lediglich 14 Tagen 10 % der Wahlberechtigten für die Durchführung des Volksentscheids stimmen, wird dieser entsprechend der gesetzlichen Fristen stattfinden. Sicher nicht mehr vor der Bundestagswahl, aber dennoch: Beobachten Sie das und bilden Sie sich ein Urteil.

Deshalb müssen wir nicht nur für die Einführung von Volksentscheiden sorgen, sondern auch ein genau geregeltes Verfahren kommen, das die Verhinderungsmöglichkeiten gegnerischer Interessengruppen einschränkt. Das wäre dann auf Grund der Bedeutung die Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts. Und natürlich muss der Rechtswegegarantie des Art. 19 Grundgesetz entsprechend ein formaler Weg geschaffen werden, für die Einhaltung der Fristen zu sorgen.

Mit freundlichen Grüßen aus Tangermünde!
Andreas Siegmund
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Frage zum Thema Arbeit
08.09.2009
Von:
Uta

Sehr geehrter Herr Siegmund!
Das ist eine parteiübergreifende Frage, aber jede Partei, die in Zukunft regieren möchte MUß sich damit beschäftigen!
Wie Sie sicherlich wissen sind am Standort BTF-Wo einige marktführende Photovoltaik-Unternehmen erfolgreich angesiedelt, Q-Cells und Töchter...alleine Q-Cells mit 2500 Beschäftigten...also kein Peanut, das man vergisst!
Durch die Wirtschaftskrise und dem Zusammenbruch des spanischen Marktes haben alle Solarzellen-Firmen zu kämpfen...so auch die Q-Cells SE. Wie wollen Sie und ihre Partei in Zukunft solche Umweltorientierte Firmen am Standort SA halten?? Wie wollen Sie eventuell Tausende von Arbeitsplätzen in der Region unterstützen?? Ist der Standort BTF-Thalheim von der politischen Seite aufgegeben??
Diese Frage richte ich übrigens an alle Parteien!!
Und ich gehe definitiv wählen...wie jedes mal!
MfG
Antwort von Andreas Siegmund
3Empfehlungen
10.09.2009
Andreas Siegmund
Sehr geehrte Frau !

Die Wählergemeinschaft ( keine Partei ) FÜR VOLKSENTSCHEIDE tritt erstmals mit 23 Bürgerkandidaten, welche ausschließlich über die Erststimme wählbar sind, bei der Bundestagswahl am 27.9.09 an. Wir kämpfen für eine längst notwendige Ergänzung unserer parlamentarischen Demokratie, FÜR VOLKSENTSCHEIDE, verbindlich festgelegt in unserem Grundgesetz! Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik kann unser Volk mit der Erststimme eine klare Sachentscheidung treffen. Laut Umfragen befürworten ca. 80% der Wähler VOLKSENTSCHEIDE auch auf Bundesebene.
Nun zu Ihrer Frage. Ich kann sie nur nach meiner persönlichen Meinung beantworten, da wir keine Partei sind und auch keine Regierungsverantwortung in Ländern oder Bund besitzen.
Q-Cells ist weltweiter Marktführer in der Solarzellenbranche und hat sich diese Stellung auch durch eine enorme Unterstützung durch Fördermittel aus dem Landeshaushalt Sachsen-Anhalts erkämpft. Inzwischen wird die "Massenproduktion" wesentlich preiswerter in Fernost hergestellt. Um dauerhaft die Marktführerschaft zu behalten, gibt es nur eine Chance: immer innovativer und besser zu sein als die Wettbewerber. Also müssen die Forschungsanstrengungen verstärkt werden. Erste Erfolge mit der Produktionsaufnahme leistungsstärkerer Solarzellen deuten sich an. Diese Anstrengungen sollten natürlich weiterhin mit den entsprechenden Mitteln unterstützt werden.

Viele Grüße aus Tangermünde,
Andreas Siegmund
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Frage zum Thema Rolle der Regionen und Kommunen
15.09.2009
Von:

Herr Siegmund , was möchten sie unternehmen um in der Altmarkt. Die Abwanderung von Menschen und Betriebe zu Verlangsamen und für neu zu Zügle attraktiver zu Machen .
Antwort von Andreas Siegmund
1Empfehlung
17.09.2009
Andreas Siegmund
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Frage. Ich werde sie nach meiner persönlichen Meinung beantworten.

Natürlich ist es notwendig, dass die Politik alle Rahmenbedingungen schafft, um uns in der Altmark auch zukünftig eine lebenswerte Heimat zu erhalten. Dazu gehören eine vernünftige Infrastruktur, eine vielfältiges Kultur- und Bildungsangebot und natürlich auch Betriebe, welche innovative Güter produzieren. Nicht zu vergessen sind auch die lokalen Handwerksbetriebe, die den Großteil der Arbeitsplätze bereitstellen. Industrielle "Leuchttürme", wie das Zellstoffwerk in Arneburg sind ebenfalls von großer Bedeutung für die Region. Man muss an dieser Stelle aber klar sagen, dass diese Großprojekte nicht um jeden Preis hier in der Altmark angesiedelt werden dürfen. Ich denke da ganz konkret an das geplante Kohlekraftwerk, welches etwa 150 neue Arbeitsplätze bei gleichzeitiger enormer Belastung für Mensch und Umwelt bringen würde. Hier steht die Neuschaffung von ein paar Arbeitsplätzen zu keinem Verhältnis zu den Nachteilen für die Natur. Unsere lebenswerte, gesunde Natur ist nicht nur um ihrer selbst willen ein hohes Gut, sondern die Altmark profitiert Jahr für Jahr auch ökonomisch von ihr- der Tourismus ist eine wichtige Stütze der Region.

Der demografische Wandel zwingt uns dazu, neue Wege, auch in der Altmark zu gehen. Mittel- bis langfristig müssen wir aus diesem Wandel versuchen Profit zu schlagen. Die niedrigen Immobilien-preise und die gute altenpflegerische Infrastruktur der Region, die noch viel weiter ausgebaut wer-den kann, könnte für Rentnerinnen und Rentnern, gerade auch aus den alten Bundesländern attraktiv wirken, hier ihren Lebensabend zu verbringen. Auch diese Perspektive dürfte Arbeitsplätze für junge Menschen erhalten und neu schaffen.

Trotz der geringen Einwohnerzahl und -dichte verfügt die Region über eine attraktive, hochmoderne Hochschule in Stendal, die mit innovativen Studiengängen und Ideen auch überregional punktet und angesehen ist. In einigen Monaten ist diese Hochschule dann auch baulich komplett und als wissenschaftliches Zentrum der Region weiterhin großzügig vom Land Sachsen-Anhalt zu fördern.

Ich werde jedenfalls alles Notwendige tun, damit auch junge Menschen hier ihre Lebensperspektive finden!

Viele Grüße aus Tangermünde, Andreas Siegmund
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