Andrea Nahles (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Andrea Nahles
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Literaturwissenschaftlerin (M.A.)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Ahrweiler
Landeslistenplatz
4, Rheinland-Pfalz
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(...) Wie das gesamte Reformpaket zur Unternehmensteuer 2008, so stellen auch die Regelungen zur Abgeltungssteuer einen Kompromiss zwischen den Partnern der Großen Koalition dar. Wir haben zentrale Forderungen durchgesetzt, wie die einheitliche und umfassende Besteuerung sämtlicher Kapitaleinkünfte, die künftig auch eine fristenunabhängige Erfassung der privaten Veräußerungsgewinne aus Kapitalanlagen einschließt.Die Einführung einer Abgeltungssteuer bedeutet eine Abkehr von dem bisher geltenden Grundsatz einer steuerlichen Gleichbehandlung sämtlicher Einkunftsarten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
12.02.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,

Würden Sie eine Verstaatlichung von wichtigen Unternehmen in Schlüsselsektoren, z. B. Gas-, Strom- oder Telekommunikationsunternehmen als Ausweg aus aktuellen Problemen ansehen?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Andrea Nahles
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13.02.2007
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

nein, das würde ich nicht. Ich bin allerdings gleichfalls auch gegen eine weitere Privatisierung von öffentlichen Gütern wie z. B. der Wasserwirtschaft. So beobachte ich auch sehr genau und kritisch wie die Teilprivatisierung der Bahn derzeit diskutiert und ausgestaltet wird. Die Privatisierungsapostel der letzten Jahrzehnte sind den Beweis schuldig geblieben, dass Privatisierung wirklich zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt wird. Gerade die neue Monopolbildung im Energiesektor ist dafür ein guter Beleg.

Andrea Nahles
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
13.02.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,

als Unternehmer muß ich mich schon über Ihre
Formulierung " Privatisierungsapostel " wundern. Es ist doch wohl offensichtlich, dass erst die Privatisierung einst staatlich, bürokratisch arbeitende Betriebe auf Vordermann gebracht hat.

Nehmen Sie als Beispiel den Telecom - Bereich. Aus staatlichen Monopolen sind aktive, am Markt agierende Firmen entstanden und neue Firmen wurden gegründet. Die Privatisierung hat solche Gründungen doch erst möglich gemacht.

Können Sie mir ein staatliches Unternehmen nennen, dass kunden- und erfolgsorientiert am Markt agiert? . Mir ist kein solcher Betrieb bekannt, es sei denn er verfügt über ein Monopol und die schützende Hand von Politikern.

Mit höflichem Gruss

Antwort von Andrea Nahles
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14.02.2007
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

ihre Einschätzung kann ich nicht teilen. Die Privatisierung des Unternehmens Deutsche Telekom hat zu massivem Arbeitsplatzabbau im Unternehmen geführt. Zwar entstanden viele Konkurrenzfirmen, die aber vielfach nicht in eigene Infrastruktur investieren und mit Billig-Kräften arbeiten. Der Service ist - mit Verlaub - streckenweise einfach nur schlecht. Gleiches zeichnet sich bei der Liberalisierung des Briefmarktes ab. Gerade im ländlichen Raum wo ich wohne, wird die Grundversorgung mit DSL und mit Poststellen nicht mehr gesichert. Dadurch erleidet unsere Region auch wirtschaftliche Nachteile. Ein erfolgreich am Markt agierendes Staatsunternehmen ist übrigens die baden-württembergische Staatsbrauerei (Tannenzäpfle und andere Marken), die jährlich einen hübschen Batzen, zuletzt 16 Mio. Euro, an den Landeshaushalt überweist. Chef ist Ex-Innenminister Thomas Schäuble. Es zeigt das mittelständische Beispiel, dass Staatsbesitz nicht notwendigerweise zu fehlender Wettbewerbsfähigkeit führt. Ansonsten müssen wir mal in die Beteiligungsliste des Bundes schauen (Wirtschaftsministerium glaube ich) und nach erfolgreichen Unternehmen suchen. KfW vielleicht? Wir haben hier unterschiedliche Perspektiven.

Beste Grüße Andrea Nahles
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Frage zum Thema Arbeit
15.02.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles!

Krankenversicherungsbeiträge: sollte sinken
Steuern: sollten sinken

Beides wurde von der jetzigen Regierung versprochen, jedoch nicht eingehalten.

Ich bin seit 15.1.07 arbeitslos. Bis heute habe ich noch kein Geld bekommen.
Ich werde nicht 10 Jahre arbeitslos sein (wie mein Vorschreiber Herr Schreyer vom 5.2.07 berichtet), nicht einmal 10 Wochen oder 10 Tage. Ich habe direkt mein eigenes Gewerbe angemeldet und versuche jetzt meinen Weg zu gehen. Zurzeit arbeiten 2 Studenten auf 400 EUR Basis für mich. Ich selber lebe von geliehenem Geld, glaube aber an einen wirtschaftlichen Erfolg meiner Idee.

Selbstständig sein ist in Deutschland schwer. Bevor auch nur ein einziger Euro hereinkommt, melden sich so viele Institutionen und halten die Hand auf (IHK, Finanzamt, GEZ). Das Arbeitsamt verweigert mir Geldzahlungen (auch nicht in Form eines Darlehens), da ich in einem Rechtsstreit mit meinem Ex-Arbeitgeber liege (6 Wochen Sperre, egal ob ich im Recht bin oder nicht). Ich wurde fristlos ohne Grund gekündigt, weil sie mein Gehalt einsparen wollen. Und das Arbeitsamt sperrt mich, weil es MEIN Geld zurückhält. Klasse Politik!!!
Bis zum Gütetermin heißt es jetzt: ohne Geld auskommen. Dabei habe ich 5 Jahre am Stück den Höchstbeitrag abgeführt!

Was für ein tolles System haben Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen eigentlich gebaut?
11.Platz europaweit zum Thema Zukunftsperspektive für Kinder. Ich habe 2 Kinder, 3 und 5 Jahre alt. Mir graut es, wenn ich daran denke, wie alles in 10 Jahren aussieht.

Warum schauen Sie nicht mal über den Tellerrand und sehen wie es andere besser machen? Sind sie mittlerweile so von Lobbyisten kontrolliert oder gesteuert, dass keine vernünftige Politik mehr möglich ist?

Scheint so zu sein. Schade.
Antwort von Andrea Nahles
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15.02.2007
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

was halten sie davon, wenn wir uns morgen Mittag 12.30 in Mayen im Dajöh treffen? Dann reden wir, auch wegen des ausstehenden Geldes.

Ihre Andrea Nahles
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Frage zum Thema Familie
20.02.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,

Ich kann Frau Fries nur zustimmen ! Trotz aller Transferleistungen an die Familen klafft eine große Lücke zwischen den Leistungen, die Kinderlose bzw. Familien erhalten.
Beispiel: Rente
Die Leistungen der Mütter (oder auch Väter), Kinder zu erziehen, wird im Rentensystem kaum berücksichtigt. Wenn ein Elternteil sich über einen längeren Zeitraum der Kindererziehung widmet, gehen Rentenansprüche verloren, obwohl diese Kinder für die Rente von Morgen sorgen werden. Kinderlose erhalten die volle Rente, die ausschließlich von den Kindern der anderen erwirtschaftet wird. Das beitragsbezogene Rentensystem funktioniert nicht mehr, wenn die Geburtenzahlen rückläufig sind.

Beispiel Studium:
Ein Normalverdiener kann das Geld für ein Studium nicht aufbringen. Die Kinder verschulden sich, weil BaföG zur Hälfte als Darlehen ausgezahlt wird. Die Zuschüsse sowie die Elternfreibeträge sind seit Jahren konstant geblieben, obwohl die Kosten für Energie, Sozialversicherungen usw. in die Höhe geschnellt sind. Gerade Familien mit mehreren Kidern, die entsprechend hohe Ausgaben haben, sind am stärksten betroffen. Nach Einführung der Studiengebühren wird die Situation immer mehr verschlechtert.
Dies, obwohl hoch qualifizierte Fachkräfte in Zukunft immer mehr gebraucht werden. Wer keine Kinder hat, braucht sich hier keine Sorgen zu machen, kann das Geld eher für Urlaub preiswerten Urlaub ausserhalb der Saison ausgeben. Nun sollen die Kosten für Kinderbetreuungsplätze durch Einsparungen beim Kindergeld finanziert werden, was wiederum die Familien belastet. In der Krankenversicherung werden künftig Beiträge pro Kopf erhoben usw. usw. Kinder sind Privatsache - das habe ich schon oft gehört. Wann erkennt die Gesellschaft und die Politik, dass Kinder auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für unsere Zukunft sind und dass die Lasten der Kindererziehung die Allgemeinheit zu tragen hat, denn wir alle profitieren davon!
Was tun Sie gegen diese Ungerechtigkeit?
Antwort von Andrea Nahles
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20.02.2007
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

ich hatte bereits gesagt, dass auch ich noch Handlungsbedarf sehe. Erlauben Sie mir jedoch eine Vorbemerkung: Kinder - ob Privatsache oder nicht - sind eine Bereicherung und ein Geschenk. Vielleicht nicht im materiellen Sinne, aber auf jeden Fall für das, was im Leben zählt. Es gibt Menschen, die bewußt keine Kinder wollen, aber auch viele, die keine Kinder haben können und darunter leiden. Das Kinder überhaupt bei der Rente in Form von Rentenpunktwerten anerkannt werden, wurde durch die rot-grüne Bundesregierung in den Jahren 1998-2002 eingeführt. Damals war ich selber an der Erarbeitung des Gesetzes beteiligt.

Man kann sagen, dass das noch zu wenig ist. Ok. Aber die Grundlage ist gelegt. Wichtig erscheint es mir, dass man auch mit Kindern und auch als Frau die Chance hat, eigene und ausreichende Rentenansprüche zu erwerben. Dafür fehlt es aber immer noch an passenden Arbeitsplätzen (flexible kindergerechte Arbeitszeiten sind kaum im Angebot) und auch an qualitativ! hochwertiger und ausreichender Kinderbetreuung.

In Rheinland-Pfalz haben wir als erstes Bundesland eine Fachhochschulausbildung für Kindergartenleiterinnen und eine breite Qualifizierung von Kindergärtnerinnen für unter 3 Jährige eingerichtet. Wie gesagt. Es geht um Qualität und nicht nur Quantität der Betreuung. Da sollten andere Bundesländer schleunigst nachziehen.

Was das Studium angeht: Ja, ich habe mich mit anderen jungen Abgeordneten für eine Anhebung des Bafögs ausgesprochen. Die Bundesregierung blockt aber (noch). Ich hoffe, wir können hier in den nächsten Wochen noch etwas bewegen. Hier teile ich ihre Argumentation. Außerdem spreche ich mich gegen Studiengebühren aus. Leider ist Rheinlalnd-Pfalz hier einer der wenigen Länder, die mit dem Studienkontomodell auf Studiengebühren verzichtet. Alle anderen Länder um uns herum tun das - trotz heftiger Proteste - trotzdem. Ich halte das für einen Irrweg. Wie gesagt: es bleibt eine Menge zu tun.

Andrea Nahles
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Frage zum Thema Familie
20.02.2007
Von:

Wir sind eine Einverdienerfamilie mit 3 Kindern unter 10 Jahren. Mit dem Einkommen meines Mannes ca.1700,- € netto leben wir unter dem Hartz IV-Satz. Kindergeldzuschlag erhalten wir nicht, da wir hohe Kredite für unser Eigenheim abbezahlen müssen. Die hohen Tilgungsleistungen sowie Bausparbeiträge und notwendige Absicherungen werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Um staatliche "Almosen" zu erhalten, müssten wir also zuerst unser Haus verkaufen und teuere Miete bezahlen. Da wir außerdem auf dem Land wohnen, wäre zur Aufnahme einer (Teilzeit-)Arbeit die Anschaffung eines zweiten Autos notwendig und die zusätzlich entstehenden Kinderbetreuungskosten würden mein Gehalt wieder auffressen (wenn überhaupt, dann gibt es ohnehin nur 400,-€-Jobs), nur Stress bliebe als Lohn!
Die Betreuung und Erziehung durch die eigene Mutter erspart dem Staat viel Geld und ist für die Kinder sicher auch das Beste. Diese wertvolle Leistung einer Mutter dient der ganzen Gesellschaft (gesunde leistungsfähige Kinder als spätere Rentenzahler!), wird aber vom Staat nicht anerkannt. Mehrkindfamilien sind die großen Verlierer der neuesten politischen Reformen .
In einem Land, das dringend Nachwuchs braucht, bedeutet Kinderreichtum gleich KinderARMUT - das ist schizophren! Wie soll es weitergehen?
Antwort von Andrea Nahles
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22.02.2007
Andrea Nahles
Hallo - in den letzten Tagen hatte ich 3-4 Fragen zu Familien. Ich habe mich mal hingesetzt und geguckt, was alles schon gemacht wurde, ich will ausdrücklich betonen: es bleibt viel zu tun. Und die Familieneinkommen sind auch aufgrund sinkender Reallöhne geschrumpft, aber ich denke auch, es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass das Thema in Berlin unbeachtet ist. Daher hier eine Zusammenstellung von dem, was auf den Weg gebracht wurde.

Andrea Nahles

Was wir getan haben für Familien seit 1998

Mehr Kindergeld
Wir haben seit 1998 das Kindergeld für das 1. und 2. Kind um 42 Euro (+37 Pro­zent) erhöht: von 112 Euro auf 154 Euro im Monat. Allein dadurch hat heute eine Familie mit zwei Kindern 1.008 Euro jähr­lich mehr zur Verfügung als 1998.

Weniger Steuern
Seit 2005 zahlt eine Familie mit zwei Kin­dern bis zu einem Bruttoeinkommen von 37.650 Euro unter Einrechnung des Kin­dergeldes keine Steuern mehr.

4 Milliarden für Ganztagsschulen
Mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" fördern wir die Einrichtung von Ganztagsschulen in den Ländern von 2003 bis 2009 mit insgesamt 4 Mrd. Euro.

Bessere Betreuungsangebote
Mit dem Tagesbetreuungsausbaugesetz schaffen wir die Voraussetzung für mehr und bessere Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Bis 2010 sollen 230.000 neue Plätze geschaffen werden.

Flexible Elternzeit
Wir haben den Erziehungsurlaub zu einer flexiblen Elternzeit umgestaltet. Mütter und Väter können gemeinsam bis zu 3 Jahre in Elternzeit gehen und gleichzeitig in Teilzeit arbeiten oder sich untereinan­der bei Erziehung und Erwerbstätigkeit abwechseln.

Recht auf Teilzeit
Das Recht auf Teilzeitarbeit hilft Familien ebenfalls bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungskosten
Durch die verbesserte Förderung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten entlasten wir Familien finanziell deutlich. Rückwirkend vom 1. Januar 2006 an können Alleinerziehende und Paare, bei denen beide Partner erwerbstätig sind, nun ihre Betreuungsaufwendungen für Kinder im Alter von 0 bis 14 vom ersten Euro an bis hin zu einem Maximalbetrag von 6.000 Euro pro Kind zu zwei Dritteln steuerlich als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben geltend machen. Paare, bei denen ein Elternteil erwerbstätig ist, können anfallende Kindergartenbeiträge für Kinder vom 3. bis zum 6. Lebensjahr ebenfalls vom ersten Euro an zu zwei Dritteln steuerlich (als Sonderausgaben) geltend machen. In diesem Alter besteht für die Kinder ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz.

Elterngeld
Mit dem Elterngeld, das zum 1. 1. 2007 das bisherige Erziehungsgeld ablöst, fördern wir Familien in den ersten 12 bzw. 14 Monaten nach der Geburt. Gerade während ihrer ersten Lebensmonate benötigen Kinder besonders intensive Betreuung. Wir möchten ermöglichen, dass Eltern sich diese Zeit ohne finanzielle Sorgen nehmen und danach wieder in ihren Beruf zurückkehren können.
Elterngeld wird als Einkommensersatzleistung in Höhe von 67 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens des betreuenden Elternteils bis max. 1.800 Euro pro Monat gezahlt. Ein monatlicher Sockelbetrag von 300 Euro wird sowohl Alleinverdiener­elternpaaren als auch ALG-II-Bezieher/innen gewährt. Dieser Sockelbe­trag wird nicht auf das ALG II angerechnet.
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