Andrea Nahles (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Andrea Nahles
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Literaturwissenschaftlerin (M.A.)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Ahrweiler
Landeslistenplatz
4, Rheinland-Pfalz
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Ich leide selber in meinem Heimatort Weiler unter dieser Politik der Telekom. Das ist mittlerweile auch für die Gewerbetreibenden mehr als problematisch. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Soziales
09.11.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,
Sie sind noch jung. Haben Sie schon einmal daran gedacht, in Ihrem Beruf zu arbeiten, oder sehen Sie sich als Berufspolitikerin?

Antwort von Andrea Nahles
bisher keineEmpfehlungen
10.11.2008
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

für mich ist Politik mehr als ein Beruf. Es ist für mich vor allem eine große Verantwortung und sinnvolle Aufgabe. Es ist eine / meine Art, die Welt anzugehen. Ich werde das deshalb noch länger machen.

Beste Grüße
Andrea Nahles
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Frage zum Thema Soziales
09.11.2008
Von:

Sehr geehrte Frau, liebe Genossin Andrea Nahles

Ist es die feste Absicht der SPD, den Unterhaltsrückgriff des Sozialhilfeträgers bei der GRUNDSICHERUNG - wie bisher - grundsätzlich auszuschließen (Stichworte: Verschämte Altersarmut, dauernde volle Erwerbsminderung) ? Falls JA, wird das so deutlich im Wahlprogramm Ihrer Partei für die Bundestagswahl 2009 stehen? Ist Ihnen bekannt, wie CDU, FDP, GRÜNE, LINKE darüber denken?

Besten Dank im Voraus
Ihr/Dein NRW-Genosse
Antwort von Andrea Nahles
bisher keineEmpfehlungen
11.11.2008
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr , lieber Genosse ,

es bleibt bei der aktuellen Regelung. Eine Verschlechterung wird es mit uns nicht geben.
Was die anderen Parteien anbetrifft, müssten Sie Ihre Frage halt auch an die stellen.

Beste Grüße
Andrea Nahles
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.11.2008
Von:

Werte Frau Nahles

Was ist an der LINKEN so schlimm und so undemokratisch das mann sich von Seiten der SPD so zieren muss?
Eigentlich ist die LINKE ihr natürlicher Verbündeter - "links" von der SPD - "rechts" davon die Grünen ( die Revolutzerliberalen :-)) Schämen sollte die SPD sich doch nur für die momentane Regierungssituation auf Bundesebene.
Wer sich sozial in den Parteinamen schreibt sollte keine Angst vor sozialen Ideen haben.
Warum bekennt sich die SPD nicht dazu eine soziale und demokratische Partei zu sein - was ihr Name eigentlich aussagt?
Antwort von Andrea Nahles
1Empfehlung
11.11.2008
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

ich habe mich nun wirklich oft genug in diesem Forum zur Partei Die Linke geäußert. Surfen Sie durch meine Antworten und Sie werden meine Positionen finden.

Darüber hinaus stehe ich in der SPD als Arbeitsmarkt- und Sozialpolitische Sprecherin jeden Tag vor der Herausforderung, für soziale Ideen zu streiten. Seit Jahren setze ich mich für Mindestlöhne, eine Bürgerversicherung und andere Ideen ein. Ich bin in einer sozialen und demokratischen Partei, auch wenn, in einer großen Koalition nicht alle unserer Forderungen durchsetzbar sind.

Beste Grüße
Andrea Nahles
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
10.11.2008
Von:

Werte Frau Andrea Nahles!

Ich habe heute mit Bedauern in der Bildzeitung folgendes gelesen?Zitat: "Skandal! Bankenversager kassieren 400 Mio Bonus"
Es betrifft laut Zeitungsbericht die Investmentbanker der Dresdner Bank. Seit den bekannt werden der Finanzkrise hat diese Bank 2,5 MRD Euro Verlust gemacht. Nun stelle ich hier die Frage, warum werden solche manger finanziell nicht zur Verantwortung gezogen? Ein einfacher Arbeiter wird wenn er den betrieb Schaden zufügt zur finaziellen verantwortung gezogen, auch wenn es nur ein kleiner schaden ist, zu 99% wird dieser Arbeiter auch gleich zeitig fristlos entlassen und bekommen auch keine Entschädigung oder einen ähnlichen Bonus. Ich finde auch hier sollte das Gleichheitsprinzip gelten, egal ob dieses im Arbeitsvertrag oder Anstellungsvertrag vereinbart ist. Was will die SPD bzw. die Regierung unternehmen, das dieses Gleichheitsprinzip endlich durchgesetzt wird? Für die Finazkrise wurden über nacht 500 Mrd Euro locker gemacht. da war geld vorhanden? In diesen Zusammenhang kann ich es nicht verstehen das die Rentenanpassung in die ferne Zukunft verschoben wurde. Ich glaube dieser Regierung kein Wort mehr.

Viele Grüße
Antwort von Andrea Nahles
2Empfehlungen
11.11.2008
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr ,

um zu verhindern, dass die Weltfinanzkrise ungebremst auf die Realwirtschaft durchschlägt, Erspartes und Arbeitsplätze gefährdet werden, musste schnell gehandelt werden. Ich denke, dass wir dringend wieder Vertrauen und Stabilität benötigen. Aus diesem Grunde gibt es das von Ihnen erwähnte Rettungspaket zur Stabilisierung des Finanzsektors. Auch wenn dieses Argument emotional schnell Menschen erreicht, Rente und dieses Stabilisierungspaket sind unterschiedliche Finanzierungssysteme.

Wir wollen beim Rettungspaket natürlich nicht stehen bleiben. Wir müssen als Staat auch investieren,um den Menschen weiterhin Konsum zu ermöglichen. Wenn alle aus Angst nichts mehr ausgeben und das Geld auf der Bank liegt, geht nichts voran, wie z. B. bereits in der Autoindustrie spürbar. Deswegen wollen wir z. B. steuerliche Besserstellung, wenn man energiesparende Küchengeräte kauft. Wir überlegen, die steuerliche Absetzbarkeit der Krankenkassenkosten auf 2009 vorzuziehen und wir wollen Besteuerung der Autos nach CO2-Verbrauch.

Und natürlich haben Sie recht. Darüber hinaus brauchen wir internationale Standards für eine stärkere persönliche Haftung der Finanzmarktakteure. Ihre Verantwortung muss sich auch in der Möglichkeit einer gemeinschaftlichen und individuellen Haftung widerspiegeln. Die SPD wird sich an der Erarbeitung solcher Standards beteiligen.

Beste Grüße
Andrea Nahles
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Frage zum Thema Finanzen
11.11.2008
Von:

Guten Tag Frau Nahles!

Finden Sie diese geplante Erbschaftsteuerreform gerecht? Geschwister und Neffen sollen mit einem Steuersatz von 30% sowie einem Freibetrag von 20.000,00 Euro bedacht werden. Stimmen Sie diesem Gesetz , wie es jetzt vorliegt ,zu? Sind Sie nicht auch der Meinung, daß dieses neue Gesetz eine doppelt so hohe Belastung mit sich bringt wie das alte Erbschaftsteuergesetz?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Andrea Nahles
3Empfehlungen
20.11.2008
Andrea Nahles
Sehr geehrter Herr Pietsch,

Sie haben Ihre Frage ja auch an meinen Kollegen Florian Pronold gestellt. Er ist auch der Fachpolitiker zu diesem Thema. Insofern kann ich mich seiner Antwort nur anschließen, dass Ihre Anmerkungen bzgl. Freibetrag und Steuersatz bei Geschwistern und Neffen im Rahmen der geplanten Erbschaftsteuerreform zutreffend sind.

Weiter führt Herr Pronold aus:
"Ob im Vergleich zum alten Recht der doppelte Steuerbetrag herauskommt, hängt vom Einzelfall ab und kann nicht generell festgestellt werden. Richtig ist, dass nicht nur der Steuersatz erhöht wurde, sondern auch der Freibetrag verdoppelt wurde. Ob es zu einer Vervielfachung kommt, hängt daher von der Höhe des Werts der Erbschaft ab.

Das nunmehr vorliegende Regelwerk stellt einen Kompromiss dar, der sicherstellt, dass die Erbschaftsteuer auch über den 31.12.2008 hinaus erhoben werden darf und damit den Ländern Einnahmen sichert, die sie dringend benötigen."

Auch ich werde diesem Gesetzentwurf zustimmen.

Beste Grüße
Andrea Nahles
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Ihre Frage an Andrea Nahles
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