Andrea Nahles (SPD)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Andrea Nahles
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Literaturwissenschaftlerin M.A.
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
-
Wahlkreis
Ahrweiler , Listenplatz 1
Ergebnis
24,9%
Landeslistenplatz
1, Rheinland-Pfalz
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(...) Wir haben ja auch bereits verschiedene Aktionen gegen Rechtsextremismus initiiert. (...)
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Frage zum Thema Arbeit
23.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,

ich habe lediglich eine ganz einfache Frage an Sie.

Werden Sie die im Wahlkampf gemachten Versprechen halten oder wie Ausnamlos alle vorgänger auch nach der Wahl wieder gemachte Versprechen ralativieren ?

mit freundlichen Grüssen
Antwort von Andrea Nahles
bisher keineEmpfehlungen
26.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

inhaltliche Vorstellungen, die ich im Wahlkampf und darüber hinaus kommuniziere, verstehe ich als Angebot. Da ich das Wahlergebnis nicht kenne, kann ich auch nicht im Vorfeld sagen, was ich versprechen kann. Versprechen kann ich lediglich, dass mein persönlicher Einsatz weiter groß bleiben wird.

Beste Grüße
Andrea Nahles
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Frage zum Thema Soziales und Familie
24.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,

durch Gesetzesänderung können unstetig Beschäftigte jetzt nicht mehr in den Genuss von Krankengeld kommen.. Ich möchte Ihnen das Problem im Detail vorstellen.

Als unstetig Beschäftigter kann ich nur Krankengeld ab den 43 Tag erhalten. Die 6 Wochen bis zu diesen Zeitpunkt sind wir ohne finanzielle Absicherung. Bis vor kurzen konnten wir uns gegen diese Unbill absichern, über eine Extraversicherung, bzw. über einen erhöhten Krankenkassenbeitrag. Durch die Gesetzesänderung ist dieses nicht mehr möglich.

Kurzfristig Beschäftigungen waren von der Politik gewollt, leider hat sich diese Form der Beschäftigung für uns immer wieder verschlechtert, was die gesetzlichen Vorgaben betrifft. Da wir am Wochenende nicht sozialversichert beschäftigt werden (nur Arbeitstage), müssen wir uns Arbeitslos melden. Die für das Arbeitslosengeld I geforderten Arbeitstage (360 Tage in 2 Jahren) sind so nicht erreichbar, wir fallen ins Arbeitslosengeld II, mit allen seinen Forderungen (eventuell Umzug, Verbrauch von angesparten Vermögen, etc.).

Jetzt sind wir im Krankheitsfall auch nicht mehr finanziell abgesichert. Die Aussagen der Arbeitsagentur gehen dahin, dass wir im Krankheitsfall ja nicht den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, somit keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Es gibt auch Aussagen, das wir Arbeitslosengeld erhalten, wenn wir arbeitslos gemeldet sind und krank werden; jedoch können wir uns nicht arbeitslos melden wenn wir krank sind. Angeblich sollen in diesem Fall während der Krankheit keine Anspruchstage verrechnet werden: Meine Frage: Stimmt diese Aussage?

Meine Hauptfrage:
Wird es Änderungen in der Gesetzeslage geben, ist dieses Problem bekannt? Wenn ja- welche Gründe sprechen für diese Regelung?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Hagen

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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
25.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Nahles,

In seiner aktuellen Ausgabe 38/2009 fragt der "Focus" in seiner Titelgeschichte: "Ist die Gleichberechtigung noch gerecht" und kommt zu klaren Antworten: Nein, im Namen der Gleichberechtigung werden lange schon Frauen bevorzugt und Männer benachteiligt. Beispiele:

  • Wehr-/Zivildienst. Nur Männer werden verpflichtet.
  • Quotenregelung. Bei gleicher Qualifikation dürfen Frauen bevorzugt werden.
  • Gleichstellung. Von der Wahl zur Gleichstellungsbeauftragten werden Männer ausgeschlossen: sie dürfen weder wählen noch gewählt werden.
  • Männer müssen zwangsweise in ein staatliches Rentensystem einbezahlen, das für sie wegen der 6 Jahre geringeren Lebenserwartung erheblich schlechtere Renten erwirtschaftet
  • Männer sterben 6 Jahre früher. Warum nehmen Politik und Gesellschaft das einfach hin ?
  • Gesundheit. Es gibt einen (aufwändigen und teuren) Frauengesundheitsbericht, die meisten Länder unterhalten Frauengesundheitszentren. Männer: Fehlanzeige.
  • Scheidung, Sorgerecht, Unterhaltspflicht: Die RechtsPRAXIS bevorzugt Frauen
  • Vaterschaftsfeststellung: Kein praktikables Verfahren.
  • Häusliche Gewalt: Der Feminismus hat ein Klischee in der Öffentlichkeit etabliert: Männer = Täter, Frauen = Opfer. Nahezu alle Forschungsarbeiten widersprechen an dieser Stelle und gehen von einer ungefähren Gleichverteilung der häuslichen Gewalt zwischen den Geschlechtern aus.
  • Bildung. Mädchenförderung in vielen Bereichen, Jungen werden vernachlässigt.
  • Männer haben nicht nur die besten, sondern auch die schlechtesten und gefährlichsten Jobs: Bauberufe, Müllabfuhr, Soldat, Kanalreinigung.

Über einige der der o.g. Punkte kann man vielleicht diskutieren, die meisten sind aber einfach Fakten. Wie können sie in Anbetracht dessen einfach negieren, daß Männer in vielen Punkten schlicht benachteiligt sind? Ich würde mich freuen, wenn Sie zu JEDEM der o.g. Punkte einen kurzen Satz sagen könnten.

Herzliche Grüße


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