Albert Füracker (CSU)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Albert Füracker
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Staatl. Geprüfter Techniker für Landbau
Ausgeübte Tätigkeit
Landwirt
Wohnort
-
Stimmkreis
Neumarkt i.d.OPf.
Landeslistenplatz
12, Oberpfalz
weitere Profile
(...) Sie wissen, dass der Anteil an Lohn- und vor allen Dingen Pensionslasten ein in Zukunft fast nicht mehr zu bewältigender Anteil am Staatshaushalt ausmachen wird. Deswegen schafft der Freistaat Bayern auch Pensionsrückstellungen, die allerdings auch bezahlt werden müssen. Ich höre täglich bei allen meinen Begegnungen mit den Menschen unglaublich viele, oft auch logisch nachvollziehbare und berechtigte Wünsche an den Staat. (...)
Fragen an Albert Füracker
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Soziales
03.09.2008
Von:

Hallo,

ich bin Mitglied einer kleiner Wählervereinigung und wir haben keinen eigenen Kandidaten.
Um mir ein Bild über die Kandidaten in Bezug auf mir wichtige Punkte machen zu können, habe ich für alle Kandidaten ein paar Fragen zusammengestellt.

Thema 1: Wie sehen Sie den neuen geplanten Gesundheitsfond? Welche Änderungen würden Sie vornehmen?

Thema 2: Wie stehen sie zur Erhöhung der Riesterförderung für Kinder ab Geburtsjahr 2008? Würden Sie Änderungen vornehmen? Wenn ja, welche?

Thema 3: Was halten Sie von der kommenden Abgeltungssteuer? Wie sollte eine Lösung aus Ihrer Sicht aussehen?

Thema 4: Wie soll aus Ihrer Sicht eine neue Regelung der Pendlerpauschale aussehen?

Danke für Ihre Bemühungen

Gruß
Antwort von Albert Füracker
3Empfehlungen
19.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Fragen betreffen fast ausschließlich bundespolitische Themen. Ich werde dennoch kurz antworten und biete darüber hinaus gerne ein persönliches Gespräch an,um die Themen umfassend mit Ihnen besprechen zu können.

1. Dem Gesundheitsfond sehe ich mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Ich möchte unsere medizinische Versorgung im ländlichen Raum nicht gefährdet sehen. Die Idee, dass grundsätzlich alle dasselbe bezahlen und diejenigen, die mehr Einkommen haben, zusätzlich über die Steuerzahlungen ihren Beitrag leisten, ist nicht unbedingt schlecht. Ich befürchte nur, dass aus Bayern zu viel Geld in andere Bundesländer abfließt: Wenn ich etwas dringend ändern könnte, dann diese Verteilung der Gelder.


2. Jegliche Förderung für Kinder sehe ich als vierfacher Familienvater grundsätzlich positiv. Da gibt es viele berechtigte Wünsche. Man könnte höchstens die Zuschüsse aufstocken. Da reden wir mal nach der Wahl miteinander. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass auch hier gilt: Jeden Euro den der Staat ausgibt, muss er zunächst irgendjemanden wegnehmen. Der Staat sind wir alle und es hilft den Familien nichts, da zu kürzen, um dort aufzustocken.

3. Die Abgeltungssteuer ist beschlossen. Da wird es vorerst keine Änderungen geben. Für den Kleinsparer gibt es Freibeträge. Ansonsten bitte ich auch hier mit guten Vorschlägen auf mich zuzukommen. Gerne werde ich sinnvolle Ideen unterstützen.

4. Ich fordere wie auch meine Partei CSU die Rückkehr zur alten Pendlerpauschale.

Viele Grüße nach See

Ihr Albert Füracker
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Gesundheit und Verbraucherschutz
05.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Füracker,
kurz und bündig:

Sind Sie für Agro-Gentechnik in der freien Natur? JA oder NEIN

Unterstützen Sie die Forderungen / Ziele vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, BDM, (Forderungen unter www.bdm-verband.de Ziele )? JA oder NEIN

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Albert Füracker
4Empfehlungen
18.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

Zur ersten Frage:
Ich nehme die Bedenken der Öffentlichkeit und der Bäuerinnen und Bauern gegen die Grüne Gentechnik sehr ernst. Daher rate ich allen Landwirten vom Anbau gentechnisch veränderten Maises (Bt-Mais) ab. Zum einen wegen der Haftungsrisiken für die Bauern und des gleichzeitig nur geringen landwirtschaftlichen Nutzens – zum anderen, weil die Verbraucher diese Produkte nicht wollen.

Die EU hat den Anbau zugelassener gentechnisch veränderter Pflanzen möglich gemacht. Soweit ich informiert bin, können sich die Mitgliedsstaaten nicht über geltendes EU-Recht hinwegsetzen. So wird sich aber die Bayerische Staatsregierung auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass diese Rechtslage geändert wird: Ich hielte es für einen großen Schritt in die richtige Richtung, wenn Bayern künftig selbst über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden dürfte. Solange die Landwirtschaft keine gentechnisch veränderten Pflanzen braucht und will und die Verbraucher im Landkreis Neumarkt deren Anbau und Konsum ablehnen, werde ich diese Linie gerne unterstützen.

Zur zweiten Frage:
Sehr geehrter Herr , lieber ( wir kennen uns, deshalb erlaube ich mir diese Anrede) Als Vorstandsmitglied beim BDM dürfte dir nicht entgangen sein, dass ich bereits seit geraumer Zeit Fördermitglied des BDM bin.

Herzlichen Gruß
Albert Füracker
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Familie und Generationen
11.09.2008
Von:

Hallo Herr Füracker,

auch wenn ich festgestellt habe, dass Sie offensichtlich nicht oder nur mit einem vorgefertigten Standardsatz antworten, möchte ich trotzdem die Gelegenheit nutzen und Ihnen auf diesem Wege mal einige Frage stellen. Ich hoffe dass Sie auf dieser Plattform schriftlich zu den gestellen Fragen Stellung nehmen, weil es vielleicht auch andere Wähler interessiert wie Ihre Meinung dazu ist.

Welche konkreten Maßnahmen sind von Seiten der CSU und insbesondere von Ihrer Seite geplant, die überdurchschnittliche Unterversorgung an Kurzzeitpflegeplätzen bzw. Betreuungsangeboten (z. B. Tagespflege usw.) für Demenzkranke Menschen zu beheben?

Wir alle wissen aus dem Zusammenbruch der ehem. DDR, was es bedeutet über keine oder eine nur z. T. funktionsfähige Staatsverwaltung zu verfügen. Auch in der bayerischen Staatsverwaltung steuert man inzwischen in einigen Bereichen auf eine ähnliche Situation zu.
Auf der Einen Seite will man eine moderne, bürgerfreundliche und kompetente Verwaltung, auf der Anderen Seite werden Stellen rigoros gestrichen bzw. eingezogen (z. B. 540 Stellen in den nächsten Jahren bei der Bayerischen Versorgungsverwaltung) die u. a. für die Gewährung von Elterngeld und die Durchführung des Schwerbehindertengesetzes zuständig ist.
Kompetente Beratung u. schnelle Bearbeitung der Anträge - das kommt nicht von Alleine.
Hierzu ist es notwendig mehr Personal einzustellen bzw. die Angekündigte Streichung der Stellen zurück zu nehmen.
Was plant die CSU gegen diesen Allgemeinen Trend zu unternehmen?

Im Voraus besten Dank für Ihre Stellungnahme.

Gruß
G.
Antwort von Albert Füracker
6Empfehlungen
18.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

ich antworte nicht mit einem Standardsatz sondern biete den Bürgerinnen und Bürgern das persönliche Gespräch an. Die Annahme dieser Gesprächsmöglichkeit durch eine große Zahl gerade von Bewohnern unseres Landkreises Neumarkt bestärkt mich in meiner Auffassung nachhaltig. Ich verweise z.B. auf die Antwort an Herrn Ettl auf dieser Internetplattform. Leider wird auch von Ihnen indirekt unterstellt,ich würde keine Fragen beantworten wollen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich im Gegensatz zu allen anderen politischen Gruppierungen meist mehrmals täglich bei ungezählten Veranstaltungen zu allen politischen Fragen Stellung beziehe. Ich predige meinen Kindern täglich, dass Kommunikation durch Gespräch eine sehr wichtige menschliche Erfahrung ist. Offensichtlich gibt es aber auch Erwachsene, die anonyme Kommunikation über das Internet aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen vorziehen.

Zu Ihrer Frage:

Ich habe eher oft die Klage, dass sich unser Staat um viel zu viel kümmert. Der Freistaat Bayern hat gut geregelte Staatsverwaltungen und unsere Beamten und Staatsbediensteten leisten gute Arbeit. Ich könnte es mir leicht machen und schreiben, dass wir dringend noch mehr Beamte und Staatsbedienstete brauchen. Die Menschen erwarten von uns aber eine sparsame Haushaltsführung auf allen Ebenen. Sie wissen, dass der Anteil an Lohn- und vor allen Dingen Pensionslasten ein in Zukunft fast nicht mehr zu bewältigender Anteil am Staatshaushalt ausmachen wird. Deswegen schafft der Freistaat Bayern auch Pensionsrückstellungen, die allerdings auch bezahlt werden müssen. Ich höre täglich bei allen meinen Begegnungen mit den Menschen unglaublich viele, oft auch logisch nachvollziehbare und berechtigte Wünsche an den Staat. Wer ist "der Staat"? Jeden Euro den "der Staat" ausgibt, um Wünsche zu erfüllen, muss jemanden zuerst "abgenommen" werden, in der Regel den Bürgern und Steuerzahlern. Das gilt insbesondere auch dafür, wenn der Staat mehr Personal einstellt. Da ist Augenmass gefragt und nicht eine unrealistische schnelle Zusage.

Zur Frage nach der angeblichen Unterversorgung bei Kurzzeitpflegeplätzen bitte ich noch um etwas Geduld. Politiker sollten m.E. auch einmal sagen dürfen, dass sie nicht in allen Thematiken 100%iges Detailwissen haben können. Ich werde mich zuerst informieren, bevor ich antworte.

Viele Grüße nach Lupburg, mein Angebot zum Gespräch besteht nach wie vor

Ihr Albert Füracker
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verkehr, Infrastruktur und Stadtentwicklung
24.09.2008
Von:

Hallo Herr Füracker,

die Bayerische Staatsregierung hat doch mit Ihrer "High-Tech-Offensive" 19 Millionen € für den Ausbau des DSL-Netzes in den ländlichen Gebieten zur Verfügung gestellt. Wie sieht das mit dem Ausbau in Neumarkt und Umgebung aus? Wir in Rittershof können nur "DSL-Light" benutzen müssen aber für die volle Bandbreite zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Albert Füracker
2Empfehlungen
25.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

zunächst wird nun jede Kommune den genauen Bedarf ermitteln. Danach soll entschieden werden, welche Ausbaumöglichkeiten technisch sinnvoll und notwendig sind. Erst danach kann seriös gesagt werden, wie es in Neumarkt und Umgebung weiter geht. Ich selbst habe auch nur DSL-Light wie Sie das nennen. Für den privaten Bedarf deckt dies die Ansprüche in den allermeisten Fällen sehr wohl ab. Bisher hatte ich auch keine Klagen meiner Kinder. Allerdings ist mir klar, dass speziell für den gewerblichen Bedarf ein weiterer schneller Ausbau nötig ist. Dabei will der Freistaat Bayern mithelfen. Zunächst sind allerdings die Kommunen für Bedarfsermittlung und Antragsstellung zuständig. Auch für Sie gilt mein Angebot zum persönlichen Gespräch gerne.

Mit freundlichen Grüßen
Albert Füracker
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Albert Füracker
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.