Wolfgang Wieland (GRÜNE)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Wolfgang Wieland
Jahrgang
1948
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt, Senator a.D., Bürgermeister a. D
Ausgeübte Tätigkeit
k.A.
Wohnort
-
Wahlkreis
Berlin-Mitte
Ergebnis
13,9%
Landeslistenplatz
2, Berlin
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Frage zum Thema Bürgerrechte
15.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Wieland,

Ihre Partei gehörte 1987 zu den Kritikern der Volkszählung und beteiligte sich an der Kampagne zu deren Boykott.

Vergleicht man dagegen die von Ihrer Partei mitgetragenen Eingriffe in die Persönlichkeitssphäre der Bürger (z.B. Abschaffung des Bankgeheimnisses, Vorratsdatenspeicherung und v.a) so erscheinen diese Eingriffe viel schwerwiegender als die damalige Volkszählung.

Kann man sich was den Schutz elementarer Bürgerrechte angeht, überhaupt noch auf die Grünen verlassen?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Sicherheit
18.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Wieland,
wie ist Ihre persönliche Meinung zur Abschaffung der Wehrpflicht und sollte dieses Thema in der kommenden Legislaturperiode, Ihrer Meinung nach in Angriff genommen werden?
mfG S.

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Frage zum Thema Verteidigung
25.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Wolfgang Wieland,
ich möchte ihnen die Frage stellen, ob sie und ihre Partei für die Beibehaltung der Bundeswehr sind. Wenn ihre Antwort nein ist stell ich mir die Frage, wie Deutschland sich in einem Krieg selbst verteidigen könnte. Werden wir mit Rotkohl und Kartoffeln auf unsere Gegner werfen oder vergiften wir sie mit genmanipuliertem Obst und Gemüse?Eine andere Frage beschäftigt mich auch. Wieso wird der Müll, den wir so gründlich und sauber recyclen,wieder in den Mülldeponien zusammengeführt. Werden wir nicht,entschuldigen sie meine Ausdrucksweise,von der jetzigen Regierung und dem Bürgermeister verarscht. Ich hoffe sie können diesem Problem ein Ende setzen. Ich wünsche ihnen noch viel Glück in ihrem Wahlkampf.

Mit freundlichen Grüßen
Herr
Antwort von Wolfgang Wieland
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26.08.2005
Sehr geehrter Herr ,

Wir Grünen sind für eine Abschaffung der Wehrpflicht und damit für eine Berufsarmee. Diese muss der heutigen Bedrohungssituation angepasst sein. Seit dem Fall des "eisernen Vorhanges" sind wir glücklicherweise von Freunden umzingelt. Es bietet sich die Chance zu einer Entwicklung hin zu europäischen Streitkräften. Die werden nicht mit Obst und Gemüse werfen, aber auch die Aufrüstungsmechanismen sind zu durchbrechen und eine weltweite Abrüstung muss als langfristiges Ziel im Auge behalten werden.

Der getrennte Müll wird in der Regel getrennt weiterbehandelt.Sonst ist es wirklich eine Verarschung der Bürgerinnen und Bürger. Sollte dies in Ihrer Gemeinde passieren,wäre es gut, wenn Sie sich an ihre Lokalzeitung - schriftlich oder telefonisch - wenden und auf diesen Misstand hinweisen.Müsste auch die Grünen vor Ort interessieren. Da ich nicht sehen kann, aus welchem Ort Sie mailen,kann ich das nicht für Sie übernehmen. Sonst schreiben Sie mir noch einmal mit Orts-Angabe.

Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Wieland
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Frage zum Thema Außenpolitik
31.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Wieland,
die EU steckt nach den Abstimmungen in F und NL in einer tiefen Krise. Derzeit ist "Denkpause".
1. Welche politischen Maßnahmen werden Sie und Ihre Fraktion zukünftig ergreifen, um das Vertrauen der Bürger in die EU wieder zu gewinnen?
Und:
2. Was halten Sie von dem Vorschlag vom Soziologen Ulrich Beck und der Organisation MEHR DEMOKRATIE e.V., einen neuen EU-Konvent direkt wählen zu lassen (!), um einen neuen, besser legitimierten Verfassungsvertrag auszuarbeiten?

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Frage zum Thema Gesundheit
09.09.2005
Von:
Dr. H.

Sehr geehrter Herr Wieland,

ich stimme in vielen Dingen mit den Meinungen der Grünen/Bündnis Grüne überein, aber gerade in der Gesundheitspolitik kann ich einige der Schritte der Regierung, aber auch häufig die Meinung Ihrer Partei nicht verstehen. Sind Sie auch der Meinung, das eine Bürgerversicherung sowohl von privaten als auch gesetzlichen Krankenversicherungen angeboten werden sollen?
Würden Sie eine einzige staatliche Kranken-/Bürgerversicherung propagieren, bei der alle Bundesbürger Pflichtmitglieder sind, während die privaten Krankenkassen Zusatzbehandlungen versichern? Wären Sie bereit, sich für einen größeren Schwerpunkt auf dem Feld der Krankenversorgung einzusetzen? Wenn ja, wie?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Wolfgang Wieland
bisher keineEmpfehlungen
13.09.2005
Sehr geehrter Herr Dr. ,

Die Bürgerversicherung, deren Konkretisierung noch aussteht, sollte keine staatliche Einheitsversicherung sein. Ein solches Monstrum wäre eine Verschlimmbesserung des jetzigen Zustandes.

Wir wollen sie als Versicherungsart für alle - also auch Selbständige, Beamte etc - mit dem Zwang, dass alle Versicherungen, privat wie gesetzlich alle Risiken aufnehmen müssen.Es muss dabei mehr Konkurrenz unter den Versicherungen geben. Die KVen wollen wir abschaffen. Der Arzt, die Ärztin soll mit den Kassen direkt abrechnen unter obligatorischer Unterrichtung des Patienten.

Wir geben von allen europäischen Ländern die größte Summe für den bereich gesundheit aus. Diese Summe ist nicht zu steigern, wohl aber die Effizienz des Einsatzes.

Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Wieland
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