Waltraud Wolff (SPD)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Waltraud Wolff
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Sonderschullehrerin, Leiterin einer Sonderschule
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Wolmirstedt
Wahlkreis
Börde - Jerichower Land
Ergebnis
22,4%
Landeslistenplatz
1, Sachsen-Anhalt
weitere Profile
(...) Die Kultusminister müssen endlich kooperieren. Gemeinsame Rahmenrichtlinien, einheitliche Schulbücher, ein gemeinsames Abitur - Schülerinnen und Schüler müssen umziehen können, ohne dass Wissenslücken entstehen. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Waltraud Wolff hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Waltraud Wolff
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Bildung und Kultur
21.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Wolf,

können Sie mir mit einfachen (bürgernahen) Worten erklären, warum in Deutschland die Bildung Ländersache ist?
Was ist denn falsch an einem deutschlandweitem Schulsystem, an einem gemeinsamen Lehrplan für alle Schüler?
Und warum wird sich beim Schulsystem nicht bei anderen- erfolgreichen- Ländern etwas abgeguckt?

Mit freundlichen Grüßen
Ch.
Antwort von Waltraud Wolff
bisher keineEmpfehlungen
13.10.2009
Sehr geehrter Herr ,

Bildung ist Ländersache, weil dies im Grundgesetz so festgelegt ist. Das Grundgesetz regelt die Kompetenzen von Bund und Ländern, Bildung ist Ländersache.

Ich kenne die Probleme von Schülern und Eltern, die von einem Bundesland ins andere wechseln. Auch ich würde mir wünschen, dass Lerninhalte einheitlich wären. Die Föderalismusreform hat gezeigt: Bei der Bildung sind die Bundesländer nicht bereit, Kompetenzen abzugeben.

Das Grundgesetz verbietet es den Ländern nicht, zusammenzuarbeiten. Es gibt die Kultusministerkonferenz, in der die Kultusminister der Länder Bildungsfragen behandeln und gemeinsame Beschlüsse fällen können. Die Kultusminister müssen endlich kooperieren. Gemeinsame Rahmenrichtlinien, einheitliche Schulbücher, ein gemeinsames Abitur - Schülerinnen und Schüler müssen umziehen können, ohne dass Wissenslücken entstehen.

Wenn die Bundesländer besser zusammenarbeiten, dann können auch gute Erfahrungen aus anderen Ländern bei uns umgesetzt werden. Der Bund hat dazu leider keine Kompetenz. Er kann aber Projekte anstoßen. Mit dem Ganztagsprogramm haben wir so für die Kinder und die Familien einen wichtigen Schritt gemacht.

Freundliche Grüße
Waltraud Wolff
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Waltraud Wolff
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.