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Sehr geehrter Herr Vogel,
seit geraumer Zeit ist das Eintreten einer allgemeinen Chippflicht für jeden Hundehalter bekannt.
Für sogenannte Kampf- & Gefahrenhunde sowie Tierärztlich bekannte "Beißer" sehe ich dies auch durchaus ein, aber warum eine allgemeine Verpflichtung?
Unsere Ordnungshüter bekommen es bisher ja auch nicht hin zB die Maulkorbpflicht bei Großhunden durchzusetzen oder dafür zu sorgen, das Halter bestraft werden, deren Hunde auf die Gehwege koten.
Von Politikern und Tierärzten höhrt man immer, dass das Chippen gänzlich ungefährlich sei, dabei ist bei Züchtern und Vereinen allgemein bekannt, das dieser Vorgang bei Welpen und alten Hunden uU sogar tötlich verlaufen kann...
Sonderregelungen zB durch Bestätigung eines Tieraztes gibt es laut Ordnungsamt nicht, womit jedem Halter eine 50/50 Chance offen steht, entweder Strafe zahlen oder das Risiko den Gefährten vor der Zeit zu verlieren...
Wie ist ihre Meinung zu diesem Chipzwang?
Würde das Tätowieren nicht zur Idendifikation genügen? Immerhin sind hierbei Betrugsfälle seltener und schneller nachweisbar, wohingegen ein Chip manipuliert oder entfernt und einem "Fremdhund" eingesetzt werden kann, ohne danach Beweise zu finden.
Zudem werden durch diese Pflicht viele Hunde in Heimen landen, da Kosten nicht gezahlt werden können. Soll auf diese Weise zB Harz IV Empfängern die Hundehaltung unterbunden werden?
Zudem werden auf diesem Wege die weiteren Ausgaben zur Hundehaltung nochmals erhöht und dennoch sind Hunde "nur eine Sache" ohne Rechte...
Sollten nicht eher Haltungsbedingungen überdacht werden, anstatt eine unnötige Verpflichtung einzuführen?
Es gibt nach meiner Ansicht deutlich bessere Wege den Schutz vor Hundeattacken zu gewährleisten, als eine kostenpflichtige Zwangschippung.
Über ihre Meinung zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichem Gruß
M.