Volker Beck (GRÜNE)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Volker Beck
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Studium: Kunstgeschichte, Geschichte, Germanistik
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Köln II
Landeslistenplatz
4, Nordrhein-Westfalen
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(...) In seiner Funktion als menschenrechtspolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion natürlich auch für Homosexuelle, aber auch für Christen (zugegeben er ist selbst einer), für Roma, für andere religiöse und ethnische Minderheiten, für Journalisten und politische Dissidenten. Menschenrechte sind universell und unteilbar.


Oder sehen Sie das anders Frau Beckmann? (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
nicht beteiligt
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
nicht beteiligt
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
Fragen an Volker Beck
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
25.07.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck !

Können Sie mir bitte eine plausible Erklärung dafür geben, warum der Gaspreis dem ständig steigenden Ölpreis automatisch angepasst wird? Es muss doch eine Stelle geben, die den Bürger vor solchen willkürlichen Preiserhöhungen schützt !

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Volker Beck
5Empfehlungen
29.07.2008
Volker Beck
Sehr geehrte Frau ,

die Ölpreisbindung ist eine privatwirtschaftliche Vereinbarung. Sie wurde in den 1970er Jahren zwischen Erzeugern und Importeuren von Erdgas vereinbart, also zu einem Zeitpunkt als die Entwicklung eines regulären Marktpreises für Gas aufgrund der Abhängigkeit von Leitungsnetzen nicht vorstellbar war. Ziel war es, die Konkurrenzfähigkeit der neu erschlossenen Gasfelder gegenüber Erdöl sicherzustellen.

Heute ist die Ölpreisbindung ein Anachronismus, der aus unserer Sicht schnellstmöglich abgeschafft werden muss. Sie führt zu extremen Preiserhöhungen beim Gas und wird von den Gas-Importeuren dazu genutzt, sich gegenüber unabhängigen Gasversorgern, z. B. Stadtwerke, Preisvorteile zu verschaffen.

Leider ist das Problem auf nationaler Ebene nicht zu lösen, u. a. weil die Lieferverträge mit Ölpreisbindung in der Regel nicht nach deutschem Recht abgeschlossen werden und daher eine nationale Lösung nicht greifen würde. Wir Grüne haben die Bundesregierung deshalb mehrfach aufgefordert sich in der EU und auf internationaler Ebene für eine Abschaffung der Ölpreisbindung beim Erdgas einzusetzen, zuletzt im Vorfeld des G8-Gipfels in Japan.

Mit freundlichen Grüßen

Büro Volker Beck
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Frage zum Thema Soziales
26.07.2008
Von:

Guten Tag,

ich frage mich, wie Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter darauf kommt, www.pinknews.co.uk mit PI zu verwechseln?

Die Art und Weise, wie Sie die Anfrage beantworten (lassen) finde ich dermaßen beschämend.

Von einem Abgeordneten sollte ich eigentlich mehr Intelligenz und Unterscheidungsvermögen erwarten!

Mit scheint in diesem Fall der Hass auf PI verstellt Ihnen teilweise den Blick auf die wirklichen Problem in dieser Welt.

Noch einmal die Frage: Wie kommen Sie darauf www.pinknews.co.uk mit PI zu verwechseln?

Die Unterschiede sind bei beiden Seiten auch für einen Laien nicht zu übersehen.

Haben Sie oder Ihr Büro sich schon bei www.pinknews.co.uk für diesen Fauxpas entschuldigt?
Antwort von Volker Beck
7Empfehlungen
28.07.2008
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

wir erlauben uns zur Beantwortung ihrer Frage auf unsere Antwort auf die Frage von Herrn Ewert zu verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Büro Volker Beck
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
26.07.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,

ich durfte mit Freuden feststellen, dass Sie in Ihrer Antwort zur Frage nach dem so genannten „Ehrenmord“ des Homosexuellen Ahmet Yildiz in der Türkei unmissverständlich auf die universelle Geltung von Menschenrechten hinweisen ( www.abgeordnetenwatch.de ).

Problematisch erscheint mir in Ihrer Antwort nur der Hinweis an den Fragestellenden, er und seine „Freunde bei PI können ganz beruhigt sein […] Erlauben Sie noch folgende Anmerkung: Die Art und Weise wie der schreckliche "Ehrenmord" an Ahmet Yildiz von PI und anderen extremistischen Diskussionsforen im Internet ausgeschlachtet wird, […] finden wir beschämend.“.

Um Folgendes klar zu stellen: Weder bin ich ein eifriger Leser dieses Blogs noch bin ich einem extremen politischen Spektrum zuzuordnen. Auch mir ist jegliche Instrumentalisierung von Straftaten für politische Forderungen oder extremes Gedankengut jeglicher Couleur ein Gräuel.

Als medienaffiner und politisch interessierter Mensch weiß ich allerdings die Internetadresse „pi-news.net“ als Webseite, auf die Sie sich in Ihrer Antwort scheinbar beziehen, und „www.pinknews.co.uk“ (anscheinend ein englischsprachiges Schwulen/Lesben-Nachrichtenportal), auf welches sich der Verfasser der Frage bezog, zu unterscheiden.

Daher meine Frage: Wenn Ihr Umgang mit Fragen schon auf einer reinen Informationsplattform wie abgeordnetenwatch.de derart gravierende Mängel aufweist, dass sich nicht nur „Rechts“, sondern auch „Links“, „Mitte“ und „allen Himmelsrichtungen“ die Haare sträuben, wie ist denn dann Ihr Umgang mit wirklich relevanten politischen Fragen zu bewerten? Dies soll jetzt kein persönlich gefärbter Angriff sein, aber als Außenstehender kann man bei so etwas nur den Kopf schütteln und durchaus mit der Meinung einiger Medien konform gehen, dass die Politik sich Etliches an Glaubwürdigkeit verspielt und verspielt hat.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Volker Beck
19Empfehlungen
28.07.2008
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

glauben Sie im Ernst wir hätten pinknews.co.uk und PI verwechselt? Dass Sie uns dies ernsthaft zutrauen, schmerzt doch sehr. Wäre dies der Fall, müssten wir uns tatsächlich dringend bei pinknews.co.uk entschuldigen.

Herr Lee hat jedoch in seiner Frage lediglich auf eine Nachrichtenmeldung von Pinknews.co.uk zum "Ehrenmord" an Ahmet Yildiz verlinkt.

An keiner Stelle in unserer Antwort beziehen wir uns auf die Webseite pinknews.co.uk.

Unser Verweis auf den extremistischen Blog "PI" bezog sich auf die Kommentierung des "Ehrenmordes" in jenem Blog und der Aufruf dort,Fragen hierzu an Herrn Beck auf abgeordnetenwatch.de zu stellen. Prompt geschah dies auch durch Herrn Lee. Dies kann natürlich auch Zufall sein.

Übrigens findet sich auch der Link zu pinknews.co.uk in der ursprünglichen Meldung von PI (www.pi-news.net/2008/07/schwulen-ehrenmord-in-der-tuerkei/).

Honi soit qui mal y pense....

Wilhelm Busch hat einmal gesagt, Entrüstung sei "ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird".

Die derzeitige Diskussion zu unserer Antwort auf "PI", wie auch die dadurch ausgelöste Mail- und Anfrageflut, lassen vermuten, dass wir so falsch in unserer Einschätzung nicht lagen. Unter anderem postet ein User in der Diskussion zu unserer Antwort auf "PI" einen Hinweis, wie zukünftig ein Rückschluss auf "PI" vermieden werden könnte:

"Also mein Tip: Auch wenn hier ein Link anklickbar ist, ist es besser die URL per Hand in den Browser zu kopieren. So erscheint im Serverlogfile nicht PI als Ursprung. Gerade bei Links zu Umfragen oder Leserkommentare kann so was wichtig sein siehe FR oder Tagesspiegel. Vielleicht besteht ja bei PI die Möglichkeit das automatische umwandeln von URLs in Links im Text zu unterbinden"

(In den Kommentaren zu www.pi-news.net/2008/07/nicht-ueberall-wo-pi-draufsteht-ist-auch-pi-drin/ )

Eine Bemerkung noch: Schaut man sich die Beiträge und Kommentare auf "PI" zu Homosexuellen an, so wird schnell deutlich, dass Redaktion und Teilnehmer von "PI" ungefähr genauso homophob sind wie die Islamisten, die sie vorgeblich bekämpfen wollen. Dies sieht man auch an den abschätzigen Bezeichnungen von homosexuellen Persönlichkeiten in den Diskussionsforen von "PI". Homosexuelle werden nur dann vermeintlich verteidigt, wenn man diese Verteidigung dazu benutzen kann, um gegen den Islam zu wettern.

Mit freundlichen Grüßen

Büro Volker Beck
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Frage zum Thema Integration
28.07.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Beck,
in einer der letzteren Ausgaben des Magazin der GdP habe ich einen fassungslosen Artikel gelesen. Der Artikel bezieht sich auf eine Polizeiwache ihres Bundeslandes welches Sie auch mit vertreten.

www.gdp.de

Sie sollten den Artikel von Seite 10-16 lesen.
Ich bin positiv erstaunt über die Offenheit wie dort berichtet wird was sich in den bestehenden, wenn auch gern negierten, Parallelwelten so bewegt.
Unsere Polizisten riskieren täglich ihr Leben. Wann ergreifen Grüne Politiker endlich mal die Meinung für unsere Polizei, wann wird endlich einmal auch von ihrer Partei heraus gesagt: Ja, wir haben da ein Problem mit bestimmten Gruppen, und diesmal sind aber nicht der Staat oder andere Institutionen schuld sondern es mangelt an fehlender Integrationsbereitschaft. Ich glaube mit solchen Äußerungen kann man die Polizei auch mal moralisch unterstützen, und muss nicht ständig Integrationsunwillige in Schutz nehmen .Wie sieht hier der Standpunkt ihrer Partei aus?
Antwort von Volker Beck
6Empfehlungen
01.08.2008
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

hierzu möchten wir Sie auf das Integrationspapier der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen verweisen.

Sie finden es unter
www.gruene-bundestag.de

Mit freundlichen Grüßen

Büro Volker Beck
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.07.2008
Von:

Lieber Volker Beck,

ich war doch ziemlich schockiert, als ich heute erfuhr, dass der Braun-schweiger Oberbürgermeister Gert Hoffmann (heute CDU) ein ehemaliges Mitlglied der NPD ist, das sich nicht von seiner Vergangenheit distanziert und anscheinend immernoch ziemlich braunes Gedankengut in seiner Arbeit als OB einfließen lässt.
Ich verstehe nicht, wie eine Volkspartei wie die CDU solche Menschen für ein Bürgermeisteramt und somit zum Vorbild emporheben kann.
Ich finde es wichtig, dass Sie dieses Thema aufgreifen und sich öffentlich gegen dieses Mann aussprechen. Es kann nicht sein, dass Menschen, die einer menschenverachtenden und zutiefst undemokratischen Partei angehörten öffentliche Ämter bekleiden.
Sehen Sie Möglichkeiten deutlich für alle sichtbar zu machen, welch ein Mensch dort im Rathaus sitzt?
MfG Alex
Antwort von Volker Beck
2Empfehlungen
26.08.2008
Volker Beck
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie haben wohl Recht, nach meiner Kenntnis war Herr Hoffmann von 1967 bis 1969 Mitglied der NPD und gehört seit 1970 der CDU an. Ich bin allerdings kein intimer Kenner der Braunschweiger Kommunalpolitik. So sehr ich Ihren Unmut über die Vergangenheit des Braunschweiger Oberbürgermeisters verstehen kann, so sehr ist es meiner Meinung nach jedoch grundsätzlich zu begrüßen, wenn Mitglieder der menschenverachtenden Neo-Nazi-Partei NPD dieser den Rücken kehren und sich einer demokratischen Partei, sei es auch der CDU, anschließen.

Warum die CDU Herrn Hoffmann seinerzeit als Mitglied akzeptiert hat, weiß ich nicht. Bewirbt sich jedoch eine Person wie Herr Hoffmann für herausgehobene, politische Ämter, so halte ich es für angemessen, dass sie sich dann von ihrer Vergangenheit ausdrücklich distanziert. Mir ist eine derartige Distanzierung allerdings nicht bekannt.
Im Gegenteil: Im Internet wird Hoffmann mit Aussagen zitiert, die eher zu seiner politischen Vergangenheit passen.

Sollten Sie über weitere Hinweise verfügen und der Auffassung sein, dass Herr Hoffmann in seiner Funktion als Oberbürgermeister weiterhin Inhalte vertritt, die auch mit der menschenverachtenden Programmatik der NPD übereinstimmen, empfehle ich Ihnen, sich an die Ratsfraktion der Grünen in Braunschweig zu wenden.

www.gruene-braunschweig.de

Die Freundinnen und Freunde vor Ort sind in meinen Augen die besten Ansprechpartner, um, in Ihrem Sinne "sichtbar zu machen, welch ein Mensch dort im Rathaus sitzt".

Mit freundlichen Grüßen
Büro Volker Beck
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Ihre Frage an Volker Beck
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