Uwe Schummer (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Uwe Schummer
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Groß- und Außenhandelskaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Viersen
Landeslistenplatz
41, Nordrhein-Westfalen
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Herr Filbinger war im Gegensatz zu Herrn Modrow und seinen Genossen bei der Linkspartei in der Demokratie angekommen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Finanzen
09.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Schummer,

wie Sie ja schon wissen, steigen die Kosten ständig. Mich ärgern die hohen Kosten für Strom und Wasser. Meine Frage ist: Kann die Stadt Viersen nicht selber Energie erzeugen? Wieso werden in Bezirken von Viersen nicht mehr Windräder aufgestellt? Wir können uns doch von den Energiekonzernen trennen und Kosten sparen. Ich weiß, die Windräder sind sehr teuer, aber Sie können wenigstens eine Spendeaktion an die Bürger vorschlagen und dies finanzieren.

Die Stadwerke von Viersen und Willich können z.B. stärker zusammen arbeiten und unabhängiger von Energiekonzernen werden.

MFG
Antwort von Uwe Schummer
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29.12.2006
Uwe Schummer
Sehr geehrte Frau ,

durch mehr Wettbewerb soll Energie preiswerter werden. Deshalb sind die Versorgungsleitungen für alle Energieproduzenten geöffnet. Eine Regulierungsbehörde wacht darüber, dass die Durchleitungsgebühren fair sind. Natürlich kann auch eine Kommune zum Energieproduzenten werden, so wie jeder Landwirt zum Energiewirt werden kann. Dies muss kommunal durchgerechnet und entschieden werden. Windräder sind allerdings eine wenig effiziente Methode, die nur durch hohe Zuschüsse und noch höhere Preise und Gebühren finanziert werden müssten. Der schnellste Weg, Energie preiswerter zu machen, ist die Entkopplung des Gaspreises vom Ölpreis und die Möglichkeit, sichere Kernkraftwerke weiter laufen zu lassen. Es ist unsinnig, sichere Kernkraftwerke aus ideologischen Gründen still zu legen und so die vorhandene Energie künstlich zu verknappen.

Herzliche Grüße und ein gutes neues Jahr wünscht
Uwe Schummer MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
15.12.2006
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Schummer,

Die Bundesgesundheitsministerin hat in einem Radiointerview am 04.12.2006 geäußert, es ärgere sie, wenn Kranke und Patienten wegen Forderungen nach mehr Geld von den Ärzten "in Geiselhaft" genommen würden.

Als Beleg füge ich nachfolgend link ein, mit dem Sie die Äußerungen der Gesundheitsministerin im Deutschlandfunk im Originalton anhören können:

ondemand-mp3.dradio.de

Diese Beschädigung des Ansehens einer ganzen Berufsgruppe, aber auch der Bundesrepublik Deutschland, ist die bisherige unerträgliche Spitze einer beispiellosen Hasskampagne gegen meinen Berufsstand.

Warum verurteilt die CDU nicht öffentlich die Ministerin und fordert deren sofortigen Rücktritt?

Ist Ihrer Partei der Machterhalt wichtiger als die politische Kultur?

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Facharzt für Orthopädie
47929 Grefrath
Antwort von Uwe Schummer
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29.12.2006
Uwe Schummer
Sehr geehrter Dr. ,

die Äußerung von Frau Ministerin Schmidt habe ich mehrfach kritisiert. Dies ist kein Stil sachlicher Auseinandersetzung und es macht keinen Sinn, wenn Emotionen hochgeschaukelt werden. Es gab auch öffentliche Kritik an Frau Schmidt aus weiteren Unionskreisen. Bei einer großen Koalition können wir den Partner, der uns vom Wähler zugewiesen wurde nicht einfach in die Wüste schicken. Ohne die Union würde die Gesundheitsreform ein schneller Weg in die Einheitsversorgung werden. Dies haben wir verhindert. Wir beraten derzeit über 100 Änderungsanträge, die von Gesundheitsminister Laumann formuliert wurden und versuchen vernünftige Weichen zu stellen. Bedenken Sie bitte auch, es gibt im Deutschen Bundestag eine Mehrheit jenseits der Union. Wäre Ihnen eine Gesundheitsreform durch SPD, Linke und Grüne lieber??? Deutschland braucht eine stabile Regierung und keine italienischen Verhältnisse. Nach der Bundestagswahl wird es dann hoffentlich eine Koalition mit der FDP geben.

Herzliche Grüße und ein gutes neues Jahr wünscht
Uwe Schummer MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
15.12.2006
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Schummer,

die amtierende Regierungskoalition ist dabei, die flächendeckende qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung zu Gunsten einer Übernahme durch private Klinikinvestoren zu zerstören.

Auch in Ihrem Wahlkreis bricht die ärztliche Versorgung der Bevölkerung zunehmend zusammen.

Entspricht diese Entwicklung der wirtschaftlichen Vernichtung der freiberuflichen niedergelassenen Ärzte der von der CDU-Bundeskanzlerin Frau Merkel bei Amtsantritt geäußerten Forderung nach "Mehr Freiheit wagen"?

Sehen Sie keinen Interessenskonflikt, wenn der gesundheitspolitische Regierungsberater und SPD-MdB Karl Lauterbach gemeinsam mit Frau Brigitte Mohn von der Bertelsmann-Stiftung, die als einflussreicher Medienkonzern eigene Pläne zur Umgestaltung unseres Gesundheits- und Gesellschaftssystems durchzusetzen versucht, ein Amt im Aufsichtsrat eines privaten Klinikinvestoren wie des Rhön-Konzerns bekleidet?

Gerne stehe ich Ihnen für detaillierte Informationen auch persönlich zur Verfügung, falls ich nicht vorher die Verlagerung meiner in Deutschland nicht mehr sichergestellten Existenz als leistungswilliger Freiberufler ins Ausland vollzogen habe.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Facharzt für Orthopädie
Antwort von Uwe Schummer
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29.12.2006
Uwe Schummer
Sehr geehrter Dr. ,

die Union wird die flächendeckende medizinische Versorgung durch Krankenhäuser in pluraler Trägerschaft weiter sichern. Dabei sehe ich, dass gerade bei den Krankenhäusern ein harter Kostendruck herrscht. Das liegt an der Umsetzung der europäischen Arbeitszeitverordnung, der Umstellung auf Fallpauschalen und den Tariferhöhungen. Deshalb unterstütze ich die Änderungsanträge, die im Sinne der Krankenhäuser von Gesundheitsminister Laumann eingereicht und zur Zeit beraten werden.
Die freiberuflich niedergelassenen Ärzte beklagen sich zu Recht über das derzeitige leistungsfeindliche und nicht nachvollziehbare Punktesystem. Dieses Honorarsystem werden wir zu Gunsten eines klaren Eurowertes verändern. Dies verbessert die bisherige Situation. Die globale Budgetierung wird ebenso durch ein flexibleres Instrument beseitigt. Die Kritik an dem von Ihnen geschilderten Interessenkonflikt von Herrn Prof. Lauterbach teile ich.

Herzliche Grüße und ein gutes neues Jahr wünscht
Uwe Schummer
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Frage zum Thema Umwelt
28.12.2006
Von:

Den heutigen Nachrichten entnehme ich, dass wieder ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen diskutiert wird. Diesmal 120km/h. Wie ist Ihre Position?
Antwort von Uwe Schummer
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29.12.2006
Uwe Schummer
Sehr geehrter Herr ,

ein Tempolimit von 120 km lehne ich ab. Eine Richtgeschwindigkeit von 130 km ist sinnvoll. Auch sollten in den PKWs Techniken stärker genutzt werden, die eine Übersteigung des wirtschaftlichen Treibstoffverbrauchs anzeigen. Unfälle liegen oft an der mangelnden Fahrpraxis.
Autobahnstrecken, die für schnelle Fahrten nicht geeignet sind, müssen ohnehin gesondert ausgeschildert werden. Generell bin ich für einen stärkeren Ersatz des bisherigen Treibstoffs durch Biotreibstoffe, was auch unserer heimischen Landwirtschaft zugute kommt.

Herzliche Grüße und ein gesundes neues Jahr
wünscht Ihnen
Uwe Schummer
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Frage zum Thema Sicherheit
31.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Schummer,
glauben Sie, dass es AKWs gibt, die einem Flugzeuganschlag gewappnet sind?

Sind Sie der Meinung, dass die Verneblung von AKWs bei Gefahr etwas bringt und sinnvoll ist?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Uwe Schummer
bisher keineEmpfehlungen
31.12.2006
Uwe Schummer
Sehr geehrter ,

deutsche Kernkraftwerke sind so konzipiert, dass sie auch einen Flugzeugabsturz aushalten würden. Ob dies mit allen weltweit und an unserer Grenze stehenden Kraftwerken der Fall ist, bezweifel ich. Deshalb wäre es sinnvoll, die deutsche Sicherheitstechnologie weiter zu entwickeln und zu exportieren. Derzeit sind über 80 Kernkraftwerke weltweit in Bau. Mir geht es nicht darum, in Deutschland neue Kernkraftwerke zu bauen sondern bestehende sichere Kernkraftwerke weiter zu nutzen. Oder wollen Sie alle Kernkraftwerke gleichzeitig abschalten? Gegen den Treibhauseffekt und für eine sichere Energieversorgung hilft nur ein Energiemix, der auch die Kernkraft berücksichtigt und ihre Übergangszeit nutzt, um effiziente Alternativen zu entwickeln. Hier halte ich die nachwachsenden Rohstoffe und die Biomasse für besonders zukunftsfähig.

Herzliche Grüße
Uwe Schummer MdB
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